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Guttenberg: Alles Schein und Trug?
- Ersteller heiterheiter
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rumpel01
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Wo ist das denn nicht so? Das ist ja jetzt nicht gerade etwas, was man nur Herrn von und zu Googleberg anlasten kann.
Und damit hebelt man sich selbst ein weiteres Argument aus den Angeln: wenn es auch bei Guttenberg so ist wie bei "den anderen", was hebt ihn dann noch positiv von "den anderen" ab?
Ylem
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rumpel01 schrieb:Komplettzitat entfernt, bitte die Regeln beachten.
Wer sagt denn, dass ich den unbedingt weiter im Amt haben will? Ich hab lediglich gesagt, dass auch die Gegenseite Fehler in ihrer Argumentation macht.
Das Schicksal von dem Knaben ist mir herzlich egal.
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rumpel01
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Die Argumentation ist aber schlüssig, denn sie zielt ja darauf ab, dass er als im Amt Handelnder bislang eben gerade nicht etwas besonderes war bzw. ist. D.h. sein Image der angeblich höheren Kompetenz steht auf schwachen Füßen. Und dann kommt eben noch diese Geschichte dazu.
Ylem
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rumpel01 schrieb:Komplettzitat entfernt, bitte die Regeln beachten.
Der Vergleich hinkt aber, denn es kann KEIN Minister die Arbeit eines ganzen Ministeriums machen.
Darum hat das ganze ja erstmal nix mit Kompetenz am Hut, denn es ging ja nur um die Arbeitsweise.
Macht ihn es denn kompetenter, wenn er mit einem iPad arbeitet?
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
rumpel01
Fleet Admiral
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Nein, der Vergleich hinkt nicht, denn es ging nicht darum, ob man ein solches Umfeld braucht, sondern darum, inwiefern die Richtlinien vom Umfeld vorgegeben (Wehrpflichtaussetzung) und größtenteils durchgeführt und umgesetzt werden und inwieweit sich KTG davon bislang positiv absetzen konnte oder nicht:
Kompetenz erschließt sich in diesem Zusammenhang beispielweise im Krisenmanagement, und da kann man durchaus zu berechtigter Kritik kommen, wenn man sowas wie Kunduz und die Gorch Fock heranzieht. Übrig bleibt: positiv abgehoben hat er sich bislang nicht.
Exar_Kun schrieb:Die eigentliche Arbeit leistet ein gigantischer Verwaltungsapparat im Hintergrund.
Kompetenz erschließt sich in diesem Zusammenhang beispielweise im Krisenmanagement, und da kann man durchaus zu berechtigter Kritik kommen, wenn man sowas wie Kunduz und die Gorch Fock heranzieht. Übrig bleibt: positiv abgehoben hat er sich bislang nicht.

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Das ist ja aber auch nichts Neues (zumindest für mich). Er ist ein Minister wie die meisten anderen auch, nur mit einem größeren Hang zu Selbstdarstellung. In diesem Zusammenhang hast du die "Ferien" mit seiner Frau in Afghanistan nebst Johannes B. Kerner + umfangreiche TV-Ausstattung vergessen aufzuzählen. Auch so eine Anekdote, die man unter dem Titel "nicht positiv abgehoben" abbuchen kann.rumpel01 schrieb:Übrig bleibt: positiv abgehoben hat er sich bislang nicht.![]()
Aber wie ich schon sagte: die Plagiats-Affäre um Herrn KTG (geniale Abkürzung) ist wie die Wiki-Leaks-Affäre um die Depeschen aus den Botschaften von sehr geringem Erkenntniswert. Mehr als Vorher wissen wir von KTG nicht. Über die Uni Bayreuth und auch die Verhältnisse in den oberen Etagen unserer Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wissen wir dagegen umso mehr. KTG steht hier meiner Meinung nach nur für ein System, das im gesamten kränkelt (zugegeben: auch das dürfte vielen schon vorher klar gewesen sein). Das wirft so Fragen auf, wie: wer macht eigentlich die Politik in unserem Land? Eine Antwort nehme ich vorweg: die Politiker machen nur einen geringen Anteil aus. Konnte man auch sehr schön an der Hamburger Wahl sehen. Die SPD hat sicher nicht die absolute Mehrheit geholt, weil ihr Scholz so ein toller ist, auch wenn sie das so gerne propagiert.
so long and greetz
Einhörnchen
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Hm, dem kann ich nicht ganz folgen. Er hat die Aussetzung der Wehrpflicht (staatliche Zwangsarbeit seit 1956, das muss man sich mal vorstellen), was praktisch der Abschaffung auf Raten entspricht, erreicht. Unterstützt durch das Weise-Gutachten. Und das innerhalb einer konservativen Regierung - nicht mal Rotgrün konnte daran rütteln. Das ist eine Leistung für die er allein schon eine Auszeichnung verdient.rumpel01 schrieb:Die Argumentation ist aber schlüssig, denn sie zielt ja darauf ab, dass er als im Amt Handelnder bislang eben gerade nicht etwas besonderes war bzw. ist.
Edit: Ebenfalls erwähnenswert: Seine Recherche bzgl. den Verbindungen zwischen Linkspartei und Terroristen. Einer der wenigen, die den Mut hatten, das Thema anzugehen. Schade, dass er das jetzt nicht mehr tut, gibt es doch genügend Anlässe, wie linke Schlägertruppen die im Umfeld von Tagungen SED Opferverbände angreifen.
Edit 2: Und was vielen Bürgern sicher gut im gedächtnis ist. In der Wirtschaftskrise hat er sich als einer der wenigen gegen staatliche Bürgschaften usw. für Quelle/Arcandor und Opel eingesetzt. Eine Meinung, die viele dt. teilten, wo doch die staatlichen Hilfen vierlerorts als Kungelei und unfair ggü. anderen gesellschaftlichen Gruppen betrachtet wurden. Im Gegemsatz zu anderen Politikern vertrat er diese Meinung auch weiterhin, obwohl sich bereits abzeichnete, dass sich dafür keine Mehrheit in der Regierung finden würde (Vetternwirtschaft sei dank).
Und die Bürger scheinen die Einschätzung Alles Schein und Trug nicht zu teilen.
Da wundert man sich nicht mehr, wieso Medienwissenschaftler nicht mehr von der Macht sondern Ohnmacht der Medien sprechen. Nachdem sich die Presse doch recht einstimmig (außer Bild) auf ihn eingeschossen hat (auch die transportierten Bildwelten) scheint es mehr als unangemessen Presse künftig noch als 4. Gewalt im Staat zu bezeichnen.73 Prozent seien mit seiner politischen Arbeit zufrieden - zu Monatsbeginn seien es 68 Prozent gewesen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die ARD-Sendung «Hart aber fair». 72 Prozent seien der Ansicht, dass Guttenbergs Verzicht auf den Doktorgrad ausreiche, um sein Ministeramt weiterzuführen. 24 Prozent finden, er müsste zurücktreten. Guttenberg hat «gravierende handwerkliche Fehler» bei seiner Doktorarbeit eingeräumt und erklärt, den Titel nicht mehr zu führen.
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rumpel01
Fleet Admiral
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Und das innerhalb einer konservativen Regierung - nicht mal Rotgrün konnte daran rütteln. Das ist eine Leistung für die er allein schon eine Auszeichnung verdient.
Wohl kaum, die Aussetzung der Wehrpflicht war Bestandteil der Forderungen der FDP:
http://www.liberale.de/VersprochenGehalten-Aussetzung-der-Wehrpflicht/6065c10587i1p69/index.html
Die von Guttenberg postulierten Verbindungen von der FARC zur Linken wurden hier übrigens schon diskutiert, und klar herausgestellt, dass es nicht so einfach war, wie Du Dir das vorstellst. Das als Verdienst zu zu verbuchen, ist schon arg gewagt.
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S
simple10
Gast
Bundeswehrreform ... auch nur ein PR-Trächtiges Plagiat, was Guttenberg von SPD/Grünen abgekupfert hat
Ohne eine Absegnung seitens Merkel und dem Druck der FDP hätte auch er die Bundeswehrreform nie durchführen können.
Das Problem mit der Presse ist: Sie haben das Image von Guttenberg doch selber aufgebaut.
Mit einem akademischen Skandal kann man dieses Image nicht zerstören. Ich meine, wieviel % der Bevölkerung haben einen Universitätsabschluss? 9%?
Also haben 91% noch nie mit mit wissenschaftlichen Arbeiten zu tun gehabt, geschweige denn einer Dr. Arbeit. Was haben wir in der Schule gelernt? Wird man beim spicken erwischt, bekommt man halt Note 6. Hat sich Guttenberg halt dumm beim Spicken angestellt, von der Schule fliegt man aber wegen soetwas doch nicht
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Ohne eine Absegnung seitens Merkel und dem Druck der FDP hätte auch er die Bundeswehrreform nie durchführen können.
Das Problem mit der Presse ist: Sie haben das Image von Guttenberg doch selber aufgebaut.
Mit einem akademischen Skandal kann man dieses Image nicht zerstören. Ich meine, wieviel % der Bevölkerung haben einen Universitätsabschluss? 9%?
Also haben 91% noch nie mit mit wissenschaftlichen Arbeiten zu tun gehabt, geschweige denn einer Dr. Arbeit. Was haben wir in der Schule gelernt? Wird man beim spicken erwischt, bekommt man halt Note 6. Hat sich Guttenberg halt dumm beim Spicken angestellt, von der Schule fliegt man aber wegen soetwas doch nicht
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rumpel01 schrieb:Wohl kaum, die Aussetzung der Wehrpflicht war Bestandteil der Forderungen der FDP:
Tja, dann frage ich mich warum es die Grünen in 7 Jahren Koalition immer gefordert haben, aber nie durchgesetzt. Nur weil die FDP das wollte ist das lange nicht der einzige Grund.
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@Einhörnchen
Wow, hierzulande muss man schon einiges an Mut aufbringen, um auf die Linke einzuprügeln – traut sich ja sonst keiner. Da folgte bestimmt ein bitterböser Artikel in der Jungen Welt, der schwer an seinem Image gekratzt hat…
Ob die Abschaffung der Wehrpflicht so ein großer Segen ist, bleibt abzuwarten. Das war in erster Linie keine Zwangsarbeit, sondern verfolgte das Ziel „Bürger in Uniform“ und sollte alle Gesellschaftsschichten am Militärdienst beteiligen. Bei Berufsherren besteht immer die Gefahr, dass sich ein Staat im Staat bildet, oder dass sich die Soldaten in erster Linie aus den sozial schwachen Schichten rekrutieren. Und darauf zielt wohl auch Guttenberg Reform ab. Zudem fehlen bislang etwa 6 Milliarden Euro in seinem Etat, obwohl er vor den Sparrunden der Regierung noch vorgeprescht ist mit potentiellen Einsparungszielen. Davon ist auch nicht mehr viel über, stattdessen kam plötzlich wieder die übliche Leier, das Leben von Soldaten dürfe nicht durch zu starke Einsparungen gefährdet werden. Anscheinend war er sich darüber aber noch nicht im Klaren, als die Haushalts- und Schuldendebatte im Fokus der Öffentlichkeit stand…
Das Bild sich nicht auf ihn einschießt, war absehbar. Lange Zeit hochgeschrieben und gegen jegliche Kritik verteidigt, da kommt so ein Skandal gerade zur falschen Zeit und will so gar nicht ins Weltbild der Kampagnen-Jongleure passen. Da macht es auch nichts, wenn in der Vergangenheit Personen, die nachträglich Probleme mit ihrer Doktorarbeit bekamen, regelmäßig den „Verlier des Tages“ angeheftet bekommen haben. Und gelohnt hat es sich für den Springer-Verlag wohl auch, die Bundeswehr schaltet exklusiv bei Springer-Medien eine Werbekampagne für den Dienst in der Truppe. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Die restlichen Medien haben stattdessen ihre Funktion als 4. Gewalt erfüllt. Selbst der Spiegel, der einst noch von den „fabelhaften zu Guttenbergs“ schwadronierte, übt nun deutliche Kritik. Auch die FAZ als traditionell konservatives Medium bezieht eine kritische Position, evtl. weil in deren Redaktion bürgerliche Werte nicht nur aus Schall und Rauch bestehen.
Die insgesamt durchgehende Kritik am Vorgehen Guttenbergs dürfte also wohl eher daran liegen, dass es sich bei dem Fall um eine Zäsur in der deutschen Politik handelt: Vielleicht mögen alle Politiker Lügner sein, aber Guttenberg ist der erste, der erwischt wurde, ein erbärmliches Krisenmanagement geboten hat und trotzdem keine persönlichen Konsequenzen zieht (Nein, die Rückgabe des Doktortitels ist keine persönliche Konsequenz, das war ein juristisch belangloser PR-Akt). Kaliber wie Roland Koch sind zwar auch nicht selbst zurückgetreten, dafür musste zumindest ein Bauernopfer dran glauben. Guttenberg bleibt stattdessen im Amt, einzig mit der Popularität in der Bevölkerung begründet. Für die Union ist er momentan als Wählermagnet nicht zu ersetzen.
Ein fatales Zeichen für den restlichen Politikbetrieb...
Wow, hierzulande muss man schon einiges an Mut aufbringen, um auf die Linke einzuprügeln – traut sich ja sonst keiner. Da folgte bestimmt ein bitterböser Artikel in der Jungen Welt, der schwer an seinem Image gekratzt hat…
Ob die Abschaffung der Wehrpflicht so ein großer Segen ist, bleibt abzuwarten. Das war in erster Linie keine Zwangsarbeit, sondern verfolgte das Ziel „Bürger in Uniform“ und sollte alle Gesellschaftsschichten am Militärdienst beteiligen. Bei Berufsherren besteht immer die Gefahr, dass sich ein Staat im Staat bildet, oder dass sich die Soldaten in erster Linie aus den sozial schwachen Schichten rekrutieren. Und darauf zielt wohl auch Guttenberg Reform ab. Zudem fehlen bislang etwa 6 Milliarden Euro in seinem Etat, obwohl er vor den Sparrunden der Regierung noch vorgeprescht ist mit potentiellen Einsparungszielen. Davon ist auch nicht mehr viel über, stattdessen kam plötzlich wieder die übliche Leier, das Leben von Soldaten dürfe nicht durch zu starke Einsparungen gefährdet werden. Anscheinend war er sich darüber aber noch nicht im Klaren, als die Haushalts- und Schuldendebatte im Fokus der Öffentlichkeit stand…
Das Bild sich nicht auf ihn einschießt, war absehbar. Lange Zeit hochgeschrieben und gegen jegliche Kritik verteidigt, da kommt so ein Skandal gerade zur falschen Zeit und will so gar nicht ins Weltbild der Kampagnen-Jongleure passen. Da macht es auch nichts, wenn in der Vergangenheit Personen, die nachträglich Probleme mit ihrer Doktorarbeit bekamen, regelmäßig den „Verlier des Tages“ angeheftet bekommen haben. Und gelohnt hat es sich für den Springer-Verlag wohl auch, die Bundeswehr schaltet exklusiv bei Springer-Medien eine Werbekampagne für den Dienst in der Truppe. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Die restlichen Medien haben stattdessen ihre Funktion als 4. Gewalt erfüllt. Selbst der Spiegel, der einst noch von den „fabelhaften zu Guttenbergs“ schwadronierte, übt nun deutliche Kritik. Auch die FAZ als traditionell konservatives Medium bezieht eine kritische Position, evtl. weil in deren Redaktion bürgerliche Werte nicht nur aus Schall und Rauch bestehen.
Die insgesamt durchgehende Kritik am Vorgehen Guttenbergs dürfte also wohl eher daran liegen, dass es sich bei dem Fall um eine Zäsur in der deutschen Politik handelt: Vielleicht mögen alle Politiker Lügner sein, aber Guttenberg ist der erste, der erwischt wurde, ein erbärmliches Krisenmanagement geboten hat und trotzdem keine persönlichen Konsequenzen zieht (Nein, die Rückgabe des Doktortitels ist keine persönliche Konsequenz, das war ein juristisch belangloser PR-Akt). Kaliber wie Roland Koch sind zwar auch nicht selbst zurückgetreten, dafür musste zumindest ein Bauernopfer dran glauben. Guttenberg bleibt stattdessen im Amt, einzig mit der Popularität in der Bevölkerung begründet. Für die Union ist er momentan als Wählermagnet nicht zu ersetzen.
Ein fatales Zeichen für den restlichen Politikbetrieb...
Einhörnchen
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Die FDP hat viele Forderungen, tatsache ist wer sie in seinem Ressort vorangetrieben und umgesetzt hatrumpel01 schrieb:Wohl kaum, die Aussetzung der Wehrpflicht war Bestandteil der Forderungen der FDP:
Das ist ja das amüsante: Die wollten es aber konnten es nichtmal als sie alleine an der Regierung waren...simple10 schrieb:Bundeswehrreform ... auch nur ein PR-Trächtiges Plagiat, was Guttenberg von SPD/Grünen abgekupfert hat
Ich denke es ist nicht gewagt es als Verdienst zu verbuchen aggressiv gegen extremistische Parteien zu recherchieren. Und wenn nun 1 Link von zig anderen nicht 100% stimmt ist deshalb die Arbeit weniger wert? Man siehe nur was vor kuzrzem bei der genannten Rosa Luxemburg Taging passiert ist und wie sich Lötsch dazu verhalten hat...simple10 schrieb:Die von Guttenberg postulierten Verbindungen von der FARC zur Linken wurden hier übrigens schon diskutiert, und klar herausgestellt, dass es nicht so einfach war, wie Du Dir das vorstellst. Das als Verdienst zu zu verbuchen, ist schon arg gewagt.![]()
Das einzige was die FDP gegen CDU und CSU durchringen konnte war das Kippen der Websperren, aber auch nur weils im Koalitionsvertrag so vereinbart war.simple10 schrieb:Ohne eine Absegnung seitens Merkel und dem Druck der FDP hätte auch er die Bundeswehrreform nie durchführen können.
Ich denke das Problem ist eher, dass kaum jemand einem Politiker Ehlrichkeit zuschreibt und die kritik an ihm vielen sehr gehäuchelt vorkommt.simple10 schrieb:Also haben 91% noch nie mit mit wissenschaftlichen Arbeiten zu tun gehabt, geschweige denn einer Dr. Arbeit. Was haben wir in der Schule gelernt?
Ob die Abschaffung der Wehrpflicht so ein großer Segen ist, bleibt abzuwarten. Das war in erster Linie keine Zwangsarbeit, sondern verfolgte das Ziel „Bürger in Uniform“ und sollte alle Gesellschaftsschichten am Militärdienst beteiligen.
Das sehe ich auch so. Ich war auch Wehrdienstleistender, aber die Ungerechtigkeit beim einziehen und die Tatsache das die Bundeswehr keine Verteidigungsarmee mehr ist hat nach so einem Schritt gerufen. Das "Deutschland am Hindukusch" verteidigt wird finden nicht nur die meisten Bürger, sondern auch die meisten Soldaten lächerlich. Zumal es gegen Serbien mit Zerstörung der Infrastruktur auch eher Angriff als Verteidigung war.
Viele vergessen auch das mit Wegfall der Wehrpflicht auch der Wegfall des Zivildienstes beschlossene Sache ist.
Exar_Kun
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Zu den Umfragewerten: kommt auch drauf an, wo man danach fragt. die SZ hatte eine Umfrage mit fast 20.000 Votes, in der sich rund 80% für einen Rücktritt aussprachen. Das gleiche Bild sieht man in den Kommentaren und auch bei der FAZ. Beim Bild-Publikum ist die Stimmung komplett anders. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt. 
Ich denke es wird eine Weile benötigen, bis auch dort ankommt, wie dreist unser Verteidigungsminister gelogen hat. Den meisten ist das im Moment vermutlich nur noch nicht bewusst geworden, dass seine Verfehlungen weit über das Plagiieren hinausreichen. Er hat die Menschen in diesem Land vor laufender Kamera mehrmals angelogen ohne dabei rot zu werden. So viel zu den Werten, die er angeblich verkörpert.
Ich vermute, dass die Stimmung mittelfristig kippen wird. Wenn vielleicht sogar noch ein Ghostwriter nachgewiesen werden kann, bin ich mal auf die Reaktion der Bild Zeitung gespannt.
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Ich denke es wird eine Weile benötigen, bis auch dort ankommt, wie dreist unser Verteidigungsminister gelogen hat. Den meisten ist das im Moment vermutlich nur noch nicht bewusst geworden, dass seine Verfehlungen weit über das Plagiieren hinausreichen. Er hat die Menschen in diesem Land vor laufender Kamera mehrmals angelogen ohne dabei rot zu werden. So viel zu den Werten, die er angeblich verkörpert.
Ich vermute, dass die Stimmung mittelfristig kippen wird. Wenn vielleicht sogar noch ein Ghostwriter nachgewiesen werden kann, bin ich mal auf die Reaktion der Bild Zeitung gespannt.
S
Stefan_Sch
Gast
Guttenberg hat nicht vor laufender Kamera gelogen! 
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S
Stefan_Sch
Gast
Seine Aussage war, die Dissertation enthalte Fehler und er habe bei seiner Arbeit nicht bewusst getäuscht. Selbst wenn alle auf Guttenplag aufgeführten Plagiatsvorwürfe zutreffen, so ist der Großteil der Arbeit dennoch kein Plagiat.
Ob es "Schlamperei" war oder er sich nicht erinnern kann, spielt für mich keine Rolle. Die Universität Bayreuth hat ihm diesen Titel verliehen und sie hat sie ihm wieder entzogen.
Ob es "Schlamperei" war oder er sich nicht erinnern kann, spielt für mich keine Rolle. Die Universität Bayreuth hat ihm diesen Titel verliehen und sie hat sie ihm wieder entzogen.
J
Jana Türlich
Gast
Ja, natürlich, "Die Universität Bayreuth hat ihm diesen Titel verliehen und sie hat sie ihm wieder entzogen. "
Und das hat die Uni gemacht obwohl hier festgestellt wird: "Selbst wenn alle auf Guttenplag aufgeführten Plagiatsvorwürfe zutreffen, so ist der Großteil der Arbeit dennoch kein Plagiat."
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Und das hat die Uni gemacht obwohl hier festgestellt wird: "Selbst wenn alle auf Guttenplag aufgeführten Plagiatsvorwürfe zutreffen, so ist der Großteil der Arbeit dennoch kein Plagiat."
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