Hartz4 besserstellung

Andere Länder sind wir aber nicht. Und dies ist auch gut so. Die 2Klassengesällschaft existiert heute schon, und wird durch solch ein Schwachsinn wie Kochbücher für einen Hatz4 Empfänger noch mehr ausgeprägt.

Nicht zu vergessen, das AFRIKA hier bei mir am Rathaus Schöneberg Bananen gespendet hat für die Hartz4 Empfänger! Hallo, in was für eine Welt leben wir, das Deutschland es heute schon Nötig hat, aus einem Land wie Afrika Spenden annehmen zu müssen.
Deutschland ist einer der Reichsten Länder, die zich Milliarden an Steuergelder ins Ausland Pumpt, aber hier Diskutiert wird, das der Satz zu Viel/niedrig ist^^
 
Hartz 4 ist halt ein super Mittel um die Untertannen mit sich selber zu beschäftigen, so wie man das jahrelang mit dem Ost/West Nonsence betrieben hat.
Mit Hartz 4 hält man die zunehment verarmende Mittelschicht in Angst, irgendwann selber zur Unterschicht zugehören.
Es geht nicht nur darum die paar Hartz 4ler mit immer mehr Druck in Arbeit zubekommen, sondern insbesondere auch darum, die, die noch Vollzeit arbeiten zu immer mehr Lohnverzicht zu erpressen.
 
Es wäre auch schlimm, wenn es keine 2 Klassengesellschaft geben würde. Außerdem sehe ich nicht ein, dass solch ein kochbuch Schwachsinns sein soll. Viele wissen doch gar nicht, wie sich gesund und trotzdem günstug ernähren können. Durch dieses Buch wird ihnen geholfen. Man kann es dementsprechend auch "Das Deutschland Buch für gesunde und günstigste Ernährung" nennen.
 
Black Sun schrieb:
Hartz 4 ist halt ein super Mittel um die Untertannen mit sich selber zu beschäftigen, so wie man das jahrelang mit dem Ost/West Nonsence betrieben hat.
Mit Hartz 4 hält man die zunehment verarmende Mittelschicht in Angst, irgendwann selber zur Unterschicht zugehören.
Es geht nicht nur darum die paar Hartz 4ler mit immer mehr Druck in Arbeit zubekommen, sondern insbesondere auch darum, die, die noch Vollzeit arbeiten zu immer mehr Lohnverzicht zu erpressen.

Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn es nach FDP geht, sollen ja auch die Tarifverträge gelockert werden=mehr Spielraum für den Arbeitgeber

Aber dies ist ja hier auch nicht die Rede. Die Thread Überschrift lautet "Hartz4 besserstellung". Und es ist oder war? ja die Rede, das Schonvermögen für hartz4ler zu erhöhen. Ob dies jetzt schon umgesetzt wurde, weiß ich nicht. Aber dort war ja auch die Rede, das ein hartz4 Empfänger nun bei einem 400€uro job mehr behalten kann, als es zuvor möglich war.

Dies hört sich ja nicht schlecht an, aber mir wird schlecht bei dem Gedanke, wozu diese Debatte überhaupt führen würde. Dadurch sind mal wieder die Arbeitgeber um Klaren Vorteil. Statt Ihre Mitarbeiter vernünftig zu Entlohnen, werden nun zich hartz4ler freiwillig melden für einen 400€uro Job. der Arbeitnehmer wird sich freuen, denn dann stellt er doch lieber zwei 400€uro Jobber ein, statt einen Angestellten. zudem hat er das Recht, ohne Begründung fristlos zu Kündigen.

Leider bekommen dies die wenigen mit, was wirklich dahinter steckt. Für einen Hartz4 Empfänger ist dies natürlich eine gute Möglichkeit mehr Geld in die Tasche zu bekommen. Jedoch wird die Arbeitslosenstatistik dadurch wieder verfälscht, und die Arbeitslosen werden dadurch keine Feste Arbeit bekommen.

Edit:

Farmer schrieb:
Es wäre auch schlimm, wenn es keine 2 Klassengesellschaft geben würde. Außerdem sehe ich nicht ein, dass solch ein kochbuch Schwachsinns sein soll. Viele wissen doch gar nicht, wie sich gesund und trotzdem günstug ernähren können. Durch dieses Buch wird ihnen geholfen. Man kann es dementsprechend auch "Das Deutschland Buch für gesunde und günstigste Ernährung" nennen.

Tut mir Leid, aber du wirst mir trotz nicht kennen Unsympathisch. Bislang hatten wir zwar eine Klassengesellschaft, die jedoch aus 3 "Gruppen" bestand. Einmal die Armen, die Mittelklasse und die Reichen. Heute ist selbst einer der Arbeiten geht schon Arm. Von daher kann ich es nicht verstehen, wie man es für gut heißt, das es nur eine zwei Klassen Gesellschaft gibt^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Villeicht habe ich es nicht so ausgedruckt, wie ich es meine. Ich sehe es so. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn es jemanden gibt, der reicher ist, als ich. Genauso muss es aber auch jemanden geben, der etwas weniger hat, als ich selbst. Dadurch bringt jeder seinen Teil zu einer funktionierenden Gesellschaft bei und erhält auch ein Stück von dieser zurück. Die Reichen zahlen mehr und erhalten etwas weniger. Die, die nicht ganz so viel haben zahlen etwas weniger und erhalten etwas mehr. Ohne diese unterschiedlichen Klassen funktioniert eine ausgewogene Gesellschaft, in meinen Augen, nicht.
 
dbilas dynamic schrieb:
Dies hört sich ja nicht schlecht an, aber mir wird schlecht bei dem Gedanke, wozu diese Debatte überhaupt führen würde. Dadurch sind mal wieder die Arbeitgeber um Klaren Vorteil. Statt Ihre Mitarbeiter vernünftig zu Entlohnen, werden nun zich hartz4ler freiwillig melden für einen 400€uro Job. der Arbeitnehmer wird sich freuen, denn dann stellt er doch lieber zwei 400€uro Jobber ein, statt einen Angestellten. zudem hat er das Recht, ohne Begründung fristlos zu Kündigen.
Die andere Seite der Medaille: Diese Menschen haben wieder die Chance in den Arbeitsalltag reinzukommen, einen klaren Tagesablauf aufzubauen. Das ist auch die größte Hürde, denn wenn du erstmal ein paar Monate oder Jahre arbeitslos warst, sind Selbstbewusstsein und Belastungsfähigkeit auf einem Tiefpunkt.
Dir mag ja schlecht werden, aber wenn zwei Leute auf diese Weise wieder ins Arbeitsleben zurückkommen ist das eine gute Sache. Der nun freigestellte Arbeitslose hat sowieso viel bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz als die anderen beiden.
 
Farmer schrieb:
Villeicht habe ich es nicht so ausgedruckt, wie ich es meine. Ich sehe es so. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn es jemanden gibt, der reicher ist, als ich. Genauso muss es aber auch jemanden geben, der etwas weniger hat, als ich selbst. Dadurch bringt jeder seinen Teil zu einer funktionierenden Gesellschaft bei und erhält auch ein Stück von dieser zurück. Die Reichen zahlen mehr und erhalten etwas weniger. Die, die nicht ganz so viel haben zahlen etwas weniger und erhalten etwas mehr. Ohne diese unterschiedlichen Klassen funktioniert eine ausgewogene Gesellschaft, in meinen Augen, nicht.

Richtig, und genau dort müssen wir auch wieder hin :). Hast nun wieder Sympathie Punkte :D

Odium schrieb:
Die andere Seite der Medaille: Diese Menschen haben wieder die Chance in den Arbeitsalltag reinzukommen, einen klaren Tagesablauf aufzubauen. Das ist auch die größte Hürde, denn wenn du erstmal ein paar Monate oder Jahre arbeitslos warst, sind Selbstbewusstsein und Belastungsfähigkeit auf einem Tiefpunkt.
Dir mag ja schlecht werden, aber wenn zwei Leute auf diese Weise wieder ins Arbeitsleben zurückkommen ist das eine gute Sache. Der nun freigestellte Arbeitslose hat sowieso viel bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz als die anderen beiden.

Du hast damit auch recht. Nur es sollte dann auch einen Vertrag geben, damit der 400€uro jobber nicht einfach Entlassen werden kann. Denn erst dann trifft dies ein, was du meinst. Am besten mit festen Chancen übernommen zu werden. Dies ist natürlich so nicht einfach umzusetzen. Aber die Möglichkeit sollte es schon geben. Nur leider denke ich, das sich viele Arbeitgeber, eher eine neuen 400€uro Jobber einstellen, statt den alten fest einzustellen, auch wenn er besser ist, als der neue.

Für den Arbeitgeber ist dies eine Billige Arbeitskraft. Leider auf kosten des Arbeitslosen, der bereit wäre auch Fest zu Arbeiten. Es heißt ja immer wieder in der Politik, das das Lohndumping aufhören muss. Nur leider ist genau dies ein Ansporn.

PS: Und wie das dann Später mit der Rente aussehen wird, durch die ganze Geschichte kann sich denke ich jeder vorstellen. Wer nichts oder nur wenig Einzahlt, kann auch nichts oder wenig bekommen. Wenn Ihr nicht versteht was ich meine diesbezüglich, kann ich dies auch gerne genauer erklären wie ich das sehe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
dbilas dynamic schrieb:
Leider bekommen dies die wenigen mit, was wirklich dahinter steckt. Für einen Hartz4 Empfänger ist dies natürlich eine gute Möglichkeit mehr Geld in die Tasche zu bekommen. Jedoch wird die Arbeitslosenstatistik dadurch wieder verfälscht, und die Arbeitslosen werden dadurch keine Feste Arbeit bekommen.

Und in unseren Sozialkassen kommt noch weniger Geld rein, was bedeutet das Normalbeschäftigungsverhältnisse noch mehr zu leiden haben und noch mehr "ausgeschöpft" werden müssen - was widerrum dazu führt das unser Staat weniger Geld für Investitionen zur Verfügung hat, da noch mehr in die Sozialkassen gepumpt werden muss und noch mehr Schulden aufgenommen werden, noch mehr Zinslast aufgebürdet wird. Zumal Vater Staat bei den 400€ Jobbern ja für die Sozialversicherung aufkommt.
Man fragt sich echt, wie dumm kann man nur sein das man sich bewusst so ins eigene Fleisch schneidet, in dem man sich auf Gesetze und Vorhaben für solche prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt fokusiert.
 
Die Meinungen vieler Leute kommen aber auch nicht nur von den Medien, sondern auch von eigenen Beobachtungen aus ihren Umfeldern.

Der ehrliche Hartz4-Empfaenger faellt ja auch nicht auf. Die Asis sind es, die immer wieder publiziert werden und die man leider auch selbst mitbekommt. Ich meine, warum muessen 20+ Jaehrige eine Familie gruenden ohne irgendwie finanziell auf dem Boden zu stehen?
Wenn man Kinder will, sollte man sich eigentlich vorher ueberlegen, ob man es sich auch leisten kann. Desweiteren gibt es so Leute, die sind dann schon laenger von der Sozialhilfe abhaengig, haben schon 2 Kinder und sind dann trotzdem noch schwanger, einfach, weil sie zu dumm sind um "aufzupassen".

Das ist selbstverstaendlich nicht die Regel, aber soetwas gibt es nunmal und sowas sollte man genauso wenig wie die Normalen ignorieren und ausblenden.

Was und ob man etwas besserstellen muss, ist ein delikates Thema und vermutlich wird es kein System geben, was fuer alle 100% gerecht ist. Wo Missbrauch moeglich ist, wird es das nie geben.
 
Damit eine Gesellschaft ihre Kultur erhalten kann, braucht sie eine Geburtenrate von 2,2.
Es nichts daran falsch das auch arme Deutsche, Kinder bekommen,
was falsch läuft ist das diese Kinder im heutigen Deutschland immer geringer werdene Aufstiegschancen haben.

Tabelle_Geburtenrate.jpg
 
sidestream schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*

Da Stimme ich dir zu. Ich sehe das Problem schon in den Schulen. Die Bildung heutzutage ist unter aller Sau. Hier in Berlin können Kinder nicht mehr richtig ausgebildet werden in den schulen. Unsere Ausländischen Mitbewohner stören permanent den Unterricht (ausnahmen gibt es sicherlich)

Ich war von meiner Firma aus 1monat lang in einer Grundschule Berlin tätig, und habe Kinder Unterrichtet. Wir benötigen Endlich Integration in Schulen, damit auch Ausländer Chancen haben, später einen guten Beruf zu erlernen. Viele die jetzt zur schule gehen sind noch nicht mal der Deutschen Sprache mächtig, das dann der Schulstoff stehen bleibt ist kein wunder. Dann kommt noch hinzu, das viele keine Lust mehr haben zur schule zu gehen. Lehrer sind schlicht weg überfordert, und die Moral fehlt auch bei vielen. (Ich bin gegen Beamten Status für Lehrer)

Das Dann der deutsche denkt, das dies normal ist, und versucht auf eine Ghetto schiene "ich bin Gangster alda" die schule zu absolvieren, hat keine Zukunft.

Und genau die sind es, die man später immer wieder in den Medien und auf der Straßen sieht, mit Rasierklingen unterm Arm laufen, und Ihr TürkDeutsch als Normal und Cool abstempeln.

Selbst Deutsche Mädchen im Jungen alter Lernen recht früh dieses asi Türk deutsch, und rutschen schon recht Früh durch falsches Umfeld auf die Schiefe Bahn. Wenn dann die Eltern nicht einschreiten und dieses Problem erkennen, ist es kein Wunder.

PS: Wusstet Ihr, das in Berlins Schulen den Schülern schon ein hartz4 Antrag ausfüllen beigebracht wird? Ist doch kein wunder, das die heutige Jugend keine Lust mehr hat, sich normal auszubilden wie es früher noch war
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
@Black Sun: Ja, das mit der Geburtenrate ist ja richtig, aber wir brauchen künftige Steuerzahler und keine zukünftigen Sozialhilfeempfänger. Das geht nur mit Bildung aber da muss das soziale Umfeld und die Mentalität mitspielen. Das hängt so viel hinter, dass ich gar nicht mehr so re ht dran glaube, dass das noch rumzureißen ist. Die Politiker haben einfach viel zu lange wegges haut.
 
Ich sehe das Problem eher darin, dass man heutzutage penetrant damit indoktriniert wird, dass nur noch die Besten der Besten überhaupt eine Chance auf einen Beruf haben.
Wer heute Mittelmaß ist, wird doch als chancenlos abgestempelt.

Das ist meiner Meinung nach das problem. man muss den Leuten vermitteln, dass sie eine Perspektive haben, auch wenn sie nicht zur Bildungselite gehören.
Aber stattdessen demotiviert man die Leute immer mehr, indem man die Anforderungen immer mehr hochschraubt. Wie soll denn da jmd. überhaupt noch motiviert sein, sich eine Stelle zu suchen?
Wer permanent eingehämmert kriegt, wie chancenlos er ist, wird sich wohl kaum aufraffen können.

Das Problem ist imho nicht die mangelnde Bildung, sondern dass unsere Politiker seit 2 Jahrzehnten eine martkliberale Politik betreiben, die immer mehr Menschen an den sozialen Abgrund drängt.
Nicht ohne Grund geht die soziale Spaltung in keinem OECD-Staat so schnell voran wie bei uns.
 
Ok, das war vielleicht ein kleines Missverständnis. Unter Bildung verstehe ich auch sowas wie Rechtschreibung und solche elementaren Dinge. Es gibt Leute, die kriegen kaum einen anständigen Satz raus und die haben keinen Migrationshintergrund. Die Vermittlung von Werten gehört ebenfalls dazu.
 
Die Vermittlung von Werten führt widerrum zu dem Dilemma welches Stormtrooper85 anspricht.
Welche Werte stehen denn ganz oben? Eine "Egoisten-Mentalität" (Box dich durch), bist du nicht der Beste präsentiere dich erst gar nicht (z.B. manche Stellensuchanzeigen sind einfach unrealistisch, klar dienen diese eher der Abschreckung von unterdurchschnittlichen Bewerbern aber man sollte auch hier Ehrlichkeit zeigen, wie man es von den Bewerbern selbst verlangt).
Wir alle wissen es gibt nur einen Gewinner ...
Der Druck der auf einen lastet nimmt nicht ab sondern zu, mit seinen Schattenseiten wie Depressionen. Das da langfristig immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben, erst recht die unteren Sozialschichten, die es nie so leicht haben wie Kinder von Akademikern, ist ein Ergebnis das kann jeder feststellen der 1 + 1 zusammen rechen kann.
Alles auf Bildung zu setzen ist auch falsch (auch tut man dafür viel zu wenig, die Anstrengungen von Deutschland sind ein Lacher, es wird höchste Zeit das die Studenten und Schüler sich formieren und sich großflächige Proteste formieren), wenn es beim Arbeitsmarkt eine Schieflage gibt die eben durch den Niedriglohnsektor, der Liberalisierung des Arbeitsmarktes, noch verschärft wird. Arbeit wird immer weniger Wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja. Es kann ja nicht nur Akademiker geben. Ich also wayne. Es gibt viele handwerkliche Berufe, fuer die man kein Einstein sein muss und die auch nicht von Einsteinen ausgeuebt werden und auch nicht das Letzte vom Letzten sind.

Diese Ego-Hysterie ist voellig ueberzogen.
 
Ein Studium ist heutzutage auch kein Garant mehr für einen Job.
Es gibt genug Studierte, die "auf der Straße sitzen".

Wenn da schon viele keinen Job haben/finden, dann sieht es für die nicht-studierten erst recht schlecht aus.


In meinen Augen hat die Politik seit einigen Legislaturperioden versagt.
Die Bildung wurde sträflichst vernachlässigt, die Erziehung der Jugend lässt nach, die Mentalität stumpft immer mehr ab u.s.w...
Egoisten wurden herangezogen und nun sehen wir die Auswirkungen davon.

Die Einführung von Hartz IV war vllt. gut gemeint, hat aber das Ziel verfehlt.
Die Politik rühmt sich gerne damit, das viele Arbeitsplätze geschaffen wurden.
Fragt man aber, wie viele versicherungspflichtige dabei sind, wird es sehr still.
Tja, das sind sehr wenige. Aber diese sollen eigentlich die Kassen füllen.
Da fehlt nun das Geld und kann das Sozial-System immer schwerer halten.
Und dann muss immer mehr Geld hinein gepumpt werden.
Ein bodenloses Fass...

Das Problem ist doch, das immer weniger von ihrem Job leben können.
Da ist dann das Niveau von Hartz IV und Job relativ gleich.


Es muss sich was ändern, aber wo anfangen und wie finanzieren...?
 
Finanzieren könnte man es z.B. wenn man die Vermögenssteuer wieder einführt. Wie ich bereits ausgeführt habe, würde auch die Anhebung der Steuern für Besitzer großer Vermögen und Unternehmen auf OECD-Niveau eine Stange Geld bringen, es wären wohl 75 Mrd. €.

Damit könnte man dann sicherlich auch wieder einen Sozialstaat unterhalten, der den Namen verdient.
Es gäbe sicher noch andere Möglichkeiten für den Staat an Geld zu kommen, aber dazu müsste man sich eben mal trauen, die Gruppen zu belasten, welche jahre- bzw. jahrzehntelang entlastet worden sind.
Die Umverteilung von oben nach unten muss umgekehrt werden und diejenigen, die viel haben und dank gütiger Mithilfe des Staates immer noch mehr einsacken, sollten auch wieder angemessen an den Kosten des Staates beteiligt werden.

Das Problem der Armut trotz Arbeit ist wohl tiefgreifender. Da müsste wohl erstmal ein Mentalitätswechsel in der Wirtschaft einsetzen, und zwar dahingehend, dass man die Mitarbeiter auch als Menschen ansieht und nicht nur als "Humankapital".
Unternehmen müssen sich wieder ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst werden. Aber scheinbar ist man als Unternehmer ja nur noch gegenüber den "shareholdern" in der Verantwortung.
 
@-oSi: Studierte nehmen aber nicht die Berufe wie KFZ-Mechaniker, Tischler, Lackierer usw. an.

Insofern ist es nur bedingt richtig, dass Unstudierte noch schlechter einen Beruf finden. Dafuer sind aber viele Bereiche auch noch mehr ueberlaufen.
 
Zurück
Oben