Hartz4 besserstellung

Zitat Stormtrooper85

Die FDP vertritt doch schon seit Jahrzehnten ein neoliberales Weltbild, welches darauf abzielt, dass eine kleine Gruppe immer reicher wird während der größere Teil der Bevölkerung immer weiter in Richtung Armut abrutscht.
Und genau diese Entwicklung ist in Deutschland zu erkennen


Und genau diese FDP hat im letzten Jahrzehnt überhaupt nicht regiert.

Was du da schreibst, ist aus polit - ökonomischer Sicht totaler Blödsinn. Auch die FDP will - von möglichst vielen Leuten - gewählt werden.

Was Odium beschreibt ist natürlich völlig richtig. Alle Regierungsparteien müssen sich den neuen, engeren Rahmenbedingungen anpassen und haben daher weniger Spielräume die eigene Identität in Reformen umzumünzen.
 
Wie kann Odium Recht haben? Eine Verbesserung von Hartz4 ist keinesfalls eingetreten. Im Gegenteil, würde es die Merkel an der Spitze nicht geben, würde es heute eine 666€uro Gesetz geben anstatt Hartz4. Bürgergeld

Wenn es nach FDP geht, würde unser jetzige Krankenkassensystem nicht mehr Existieren, sondern nur noch Privatisierungen in dem Bereich. Bedeutet, das jeder je nach Einkommen seine Krankenkassenbeiträge bezahlen muss/kann. Bedeutet kurz und Knapp~derjenige der Mehr Geld zur Verfügung hat, für Seine Krankenkasse, wird auch besser behandelt als ein hartz4 Empfänger oder ein Arbeiter der im niedriglohnsektor hängt=Zweiklassengesellschaft (wie in Amerika)

Und nun das nächste Ding von der FDP die am überlegen sind, ob man nicht von der 40Std Woche weg gehen sollte, sondern nur noch auf 28stg Wöchentlich!=weniger Lohn

Wenn es nach FDP geht, sollte es keinen Kündigungsschutz mehr geben
Wenn es nach der FDP geht, solle es keine Tarifverträge mehr geben

Warum hat also FDP stimmen bekommen? ganz einfach, da sie sich als heilige abgestempelt haben, und somit die Bevölkerung für Dumm hält. Beispiel?...Steuersenkungen war eine Methode Stimmen zu kaschen (das es die nie geben würde ist doch klar gewesen, ist auch gar nicht Machbar)

Und ich erinnere nochmal gerne, was FDP/CDU damals zu Kohl´s Zeiten alles für Misst gebaut haben, und würde es die Merkel nicht geben (ich bin kein Fan von Ihr), würde Deutschland von heute auf Morgen noch mehr Berg ab gehen.

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Die FDP ist imho eine Klientelpartei, die hauptsächlich Politik für die Gruppen macht, von denen sie am meisten gewählt wird.
Als Beispiel seien hier Apotheker genannt. Überall trommelt die FDP für mehr Markt und mehr Wettbewerb, aber bei Apotheken will sie dann seltsamerweise mehr Wettbewerb. Ein Schelm der Böses dabei denkt...
Diese Partei will mehr Markt und Wettbewerb nur dann, wenn die eigene Klientel nicht darunter zu leiden hat.

Natürlich will die FDP von möglichst vielen Menschen erreicht werden. Das versucht sie aber eben dadurch zu erreichen, dass sie durch das beständige Zünden irgendwelcher politischen Nebelkerzen ihr wahres gesicht zu verschleieren versucht.
Wer ernsthaft glaubt, diese Partei würde sich für das Wohl des GANZEN Volkes interessieren, der verkennt imho die Realität.

In Deutschland gibt es immer noch eine überragende Mehrheit, die das klasssiche Sozialstaatsmodell erhalten will. Das sollten die Politiker endlich mal beachten und danach handeln.
Dies wäre durchaus möglich, auch wenn uns immer wieder dieselben fadenscheinigen Argumente dagegen erzählt werden.
 
dbilas dynamic schrieb:
...würde es heute eine 666€uro Gesetz geben anstatt Hartz4.

Tja, es hängt wohl nur von der Zielgruppe ab, ob man sich Steuersenkungen oder ein 666€-Gesetz versprechen lässt. ;)

dbilas dynamic schrieb:
Wenn es nach FDP geht, würde unser jetzige Krankenkassensystem nicht mehr Existieren,
Wenn es nach FDP geht, sollte es keinen Kündigungsschutz mehr geben
Wenn es nach der FDP geht, solle es keine Tarifverträge mehr geben

Ist das so? Habe ich im Parteiprogramm nicht finden können. Wo ganau ist das so festgehalten?

Eine KK-Reform ist absolut überfällig. Etwas mehr Privatisierung ist da nur ein Aspekt.
Ein flexiblerer Kündigungsschutz und weniger Tarifverträge halte ich für bedarfsgerechter und ökonomisch sinnvoller. Ein Schritt in die richtige Richtung.


Stormtrooper85 schrieb:
Die FDP ist imho eine Klientelpartei, die hauptsächlich Politik für die Gruppen macht, von denen sie am meisten gewählt wird.

Parteien sind immer Kientelparteien. Überraschung!
In Bezug auf die Apotheker gebe ich Dir allerdings Recht.

MFG
 
^^

was du hier schreibst:...Wenn es nach FDP geht, sollte es keinen Kündigungsschutz mehr geben Wenn es nach der FDP geht, solle es keine Tarifverträge mehr geben...ist einfach komplett falsch und wird auch in keiner deiner "2 sekunden" Quellen beschrieben.
 
Wer einen Kündigungsschutz/Tarifvertrag für Nötig Hält zu Lockern, dann ist davon auszugehen, das sie am liebsten Komplett abschaffen wollen. Weiter denken heißt die Devise, so mal es Westerwelle doch selbst in Interviews bei Anne Will geäußert hat.

aber genau das ist ja das Problem in Deutschland, es denkt keiner weiter. Und wir haben es zur zeit nur der Merkel zu verdanken, das die jetzigen Kündigungsschutz/Tarifeverträge bestehen bleiben.

Deshalb wollte man ja auch Merkel Abservieren, da sie noch ein klein wenig Sozial denkt.
 
dbilas dynamic schrieb:
Wer einen Kündigungsschutz/Tarifvertrag für Nötig Hält zu Lockern, dann ist davon auszugehen, das sie am liebsten Komplett abschaffen wollen. Weiter denken heißt die Devise, so mal es Westerwelle doch selbst in Interviews bei Anne Will geäußert hat.

Mmhh!? Also ist wohl eher Deine Interpretation Grundlage für die Behauptungen.
Damit kommen wir nicht weiter.
Das "Weiterdenken" bringt nur etwas, wenns kein Weiterraten ist.

MFG
 
Entschuldige bitte, aber es ist doch von aus zu gehen, wenn der Tarifvertrag/Kündigungsschutz gelockert wird, das nach einer Lockerung weiter hin gelockert wird,und nach einer weiteren Lockerung nichts mehr vorhanden ist zum Lockern, das es abgeschafft wird.

Dies wird natürlich nicht von heute auf morgen passieren, aber es wird so weit kommen. Nicht ohne Grund warnen doch genug vor einer Lockerung, da sie es auch so sehen, das es später zur Abschaffung kommt.

Das sie dies (wie schon erwähnt) nicht von heute auf morgen machen ist doch zu verstehen. Wenn FDP jetzt sagen würde "wir Wollen den Kündigungsschutz/Tarifvertrag abschaffen", dann würde sie keiner mehr Wählen, und es gäbe eine Riesen Unruhe. Und um genau dies zu vermeiden versucht man dies Klecker weise, damit man einen Drastischen Einschnitt nicht direkt erkennt.

Edit: Ganz Interessanter Beitrag

FDP will Kündigungsschutz aushebeln

Mal genau alles durchlesen, und Ihr werdet Feststellen, das der Kündigungsschutz zwar noch Existieren wird, aber auf dem gleichen Level liegt, als würden wir keinen besitzen

Das hieße: In Deutschland wäre durch diese FDP-Forderungen zwar nicht der Gesetzestext, aber in der Praxis der Kündigungsschutz abgeschafft.
 
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Wo steht denn in dem Artikel, dass die Linke Schaeffler enteignen wollte? Ich kann da nur lesen, dass Lafontaine gefordert hat, die Arbeitnehmer des Konzerns wieder stärker am Betriebsvermögen zu beteiligen.
Die Schlagzeile oben drüber ist nichts weiter als die übliche Hetze gegen die Linkspartei.
Das zeigt höchstens wie heruntergekommen unsere sogenannte freie Presse heutzutage ist. Außer die herrschende Meinung nachplappern können diese Schreiberlinge auch nichts mehr.

Im Übrigen wird der Kapitalismus genau so enden wie der Kommunismus, nämlich auf dem Müllhaufen der Geschichte, wenn man nicht langsam mal in eine vernünftige Richtung steuert.
 
So mal ich den Zusammenhang zwischen Kündigungsschutz und dem Link nicht verstehe??
Ich kann ja verstehen, wenn man jetzt nicht weiter weiß, aber dann einen Link zu bringen, der wirklich...(ich lasse es lieber ;))

Nur weil Er/Ich und noch viele andere ein bisschen Sozialer denken, und zwischen den Zeilen lesen können als so manch anderer (der in seiner eigenen Lage selbst Sozialer sein sollte), muss man nicht so ein Link Präsentieren, wo du selbst anscheinend nicht den Inhalt verstanden hast.

Nichts für Ungut :)
 
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@stormtrooper und dbilas dynamic

Natürlich sagt der Link von dugdanger ebenso wenig oder soviel über den Wahrheitsgehalt seiner Annahme aus, wie Eure Beiträge in Bezug auf die Ziele der FDP. Nur das wollte er damit zeigen.

Das war nur eine Kritik bezogen auf Eure Argumentationsstruktur, sonst nichts.;)

MFG
 
e-ding schrieb:
@stormtrooper und dbilas dynamic

Natürlich sagt der Link von dugdanger ebenso wenig oder soviel über den Wahrheitsgehalt seiner Annahme aus, wie Eure Beiträge in Bezug auf die Ziele der FDP. Nur das wollte er damit zeigen.

Das war nur eine Kritik bezogen auf Eure Argumentationsstruktur, sonst nichts.;)

MFG

Du hast meinen Link nicht zufällig durchgelesen? Denn dies sind die Ziele der FDP. So stehen sie auch in Ihrem Wahlprogramm

Wahlprogramm FDP

Auszug:
Arbeitnehmerrechte: Das Kündigungsschutzgesetz soll dahingehend geändert werden, dass der Kündigungsschutz nur noch in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigen gelten soll (zur Zeit: 20 Beschäftigte). Der Kündigungsschutz soll zudem erst ab einer Arbeitsdauer von vier Jahren in Anspruch gelten. Die Bildung von Betriebsräten soll erschwert werden und erst in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten möglich sein (zur Zeit fünf). Die Anzahl der Betriebsratsmitglieder sowie deren Freistellungsmöglichkeiten sollen verringert werden. Eine Freistellung von der Arbeit soll erst ab einer Beschäftigtenzahl von 500 möglich sein (zur Zeit: 200). Die betriebliche Mitbestimmung soll reformiert werden. Die Beteiligung der Gewerkschaften soll zurückgedrängt werden. Diese stelle eine „nicht sachgerechte Fremdbestimmung der Arbeitnehmer im Betrieb“ dar. „Die paritätische Mitbestimmung in Großunternehmen erweist sich immer mehr als Nachteil für den Standort Deutschland.“
 
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@dbilas dynamic

Richtig! Es steht jedoch nichts von einer kompletten Abschaffung des Kündigungsschutzes darin. Das war lediglich Deine Schlussfolgerung.

@dugdanger
:D
 
@dbilas dynamic

Mmhh!? Das nennt man wohl Resistenz.
Dein Link bewertet das Programm der FDP, ist also nur eine Meinung zum Programm. Man kann diese subjektive Meinung Teilen ("Aushebeln") oder auch nicht.
Die Diskussion verliert sich hier. Wir sollten wieder zum Thema HartzIV kommen.

MFG
 
dbilas dynamic schrieb:
Richtig, was anderes habe ich auch nicht behauptet. Problem ist nur, das ich genügend Leute kenne, die FDP gewählt haben, und Hartz4 Empfänger sind, und das zeigt doch schon deutlich Volks...(ich spreche es mal nicht aus :D)^^Eben weil sie nicht wissen für welche Schicht diese Parteien sind

Edit: Es gibt ja genug Menschen die Klatschen, ohne zu Verstehen was wirklich gemeint ist (um das mal zu verdeutlichen was ich meine :D)

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Ne, die wissen schon was gemeint ist. Aber die Leute dort lieben es halt, wie Schramm als Lothar Dombrowski brutal und sprachlich schön, zynisch verpackt ausspricht, was sie auch denken. Auch wenn damit ihr eigenes Verhalten angeprangert und vorgeworfen wird.
Das begründet ja auch seinen Erfolg.
Weiterhin sitzen im Kabarett Leute, die zwar den Ernst der Lage und die Ausbeutung + gewollte Verdummung erkannt haben, aber noch nicht davon selber betroffen sind, z. B. durch Arbeitslosigkeit und Armut.
Wenn sie betroffen wären, würden man sie nicht mehr im Fernsehen sehen, da sie sich nicht mehr die Eintrittskarte leisten könnten. Da lässt es sich noch leichter lachen, wenn man noch nicht ins Prekariat abgerutscht ist.

http://www.youtube.com/watch?v=sOgQbx9Ry9s&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=aL2-VjmAtxY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=rvwvGmJo_VE&feature=related
 
Habe zwar selbst nicht die FDP gewählt, allerdings so unrecht haben sie nicht!

Arbeitnehmerrechte: Das Kündigungsschutzgesetz soll dahingehend geändert werden, dass der Kündigungsschutz nur noch in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigen gelten soll (zur Zeit: 20 Beschäftigte).

ok das wäre negativ

Der Kündigungsschutz soll zudem erst ab einer Arbeitsdauer von vier Jahren in Anspruch gelten.

Das hat auch Vorteile, denn bisher ist es so, das ein Mitarbeiter nach 2 Jahren entweder einen unbefristeten Vertrag bekommt oder entlassen werden muß. Da auf Dauer ein zusätzlicher Arbeiter nicht erforderlich ist.

Die Bildung von Betriebsräten soll erschwert werden und erst in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten möglich sein (zur Zeit fünf). Die Anzahl der Betriebsratsmitglieder sowie deren Freistellungsmöglichkeiten sollen verringert werden. Eine Freistellung von der Arbeit soll erst ab einer Beschäftigtenzahl von 500 möglich sein (zur Zeit: 200). Die betriebliche Mitbestimmung soll reformiert werden. Die Beteiligung der Gewerkschaften soll zurückgedrängt werden. Diese stelle eine „nicht sachgerechte Fremdbestimmung der Arbeitnehmer im Betrieb“ dar. „Die paritätische Mitbestimmung in Großunternehmen erweist sich immer mehr als Nachteil für den Standort Deutschland.“

Dies hat Vor und Nachteile, man muß auch auf die Sicht der Arbeitgeber eingehen, klar gibt es Ausbeuterbetriebe die dies schamlos ausnutzen würden. Allerdings gibt es auch die andere Seite das der Betriebsrat bzw. die Gewerkschaft einen Betrieb in die Insolvenz lengt, was natürlich Arbeitsplätze kostet.

Desweiteren muß man auch Ausländische Investoren verstehen, wenn sie aus den oben genannten Gründen lieber dort Investieren wo es nicht so starke Gewerkschaften und Betriebsräte gibt (also im Ausland), als in Deutschland. Was die Entstehung neuer Arbeitsplätze entgegen steht.
 
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