Hartz4 besserstellung

vor allem, weil heutzutage ein hoher Bildungsabschluss nicht zwingend ein Garant für Arbeit ist.

Doch, genau das ist es. mehr Bildung = mehr Lohn

Ein Ausbau des Bildungssystems ist wünschenswert, die Nutzung der vorhandenen Bildungs - und Betreuungseinrichtungen ist zwingend notwenidg.

Von insgesamt 9,86 Millionen Schülern und Schülerinnen in Deutschland brechen 1,08 Millionen die Schule vorzeitig ab. Die SchulabbrecherInnen von heute sind vielfach die Hartz-IV-EmpfängerInnen von morgen. So sind 26% der Ungelernten arbeitslos.

http://www.arge.schule-hamburg.de/Archiv/STISchulabbrecher.html
 
eulekerwe schrieb:
Jeden Tag verhungern auf der Welt alleine 30.000 Kinder ! A N J E D E M T A G !

[...]

Welche Arroganz da in manchen Hirnen sich breit macht, anstatt die Realitäten des Lebens zur Kenntnis zu nehmen !

Oh da wurde die ganze große Keule herausgeholt. Überhaupt Deutschland mit solch betroffenen armen Ländern in vergleichender Relation zu stellen ist schon fragwürdig.
Aber Prinzipiell richtig, aber WARUM jeden Tag Kinder verhungern, viele Menschen mit weniger als 1 Dollar am Tag leben müssen wird ausgeblendet, nicht wahr?
Das wir reichen Industriestaaten Mitschuld tragen, viele Länder lieber am Tropf hängen lassen - die ländliche Kleinwirtschaft zerstören, anstatt Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und von sich aus in ihrer wirtschaftlichen und politischen Entfaltung entwickeln zu lassen will absolut nicht gesehen werden. Minister kreuzen in fragwürdigen Ländern mit Firmenvertrettern im Petto auf und wollen Wirtschaftsdeals machen - super! Das wir diese Leute und Ressourcen für unsere Ergüsse ausbeuten - ohne fair und auch zum Nutzen der dortigen Arbeiter mit ihnen unterstützend zu arbeiten und handeln, will man auch nicht sehen.
Um mal kurz darauf eingegangen zu sein ... auch das Thema ist komplex.


Odium schrieb:
Amiga: Wir sind doch schon ein hoffnungslos überschuldeter Staat, wo völlig unklar ist, ob man diesen Berg überhaupt abtragen kann - und dann gleichzeitig eine Erhöhung der Mindestlöhne UND mehr Hartz4? Ja, das ist sicherlich ein ökonomisch genialer Schachzug.

Oder die Steuern zu senken und Öffentliche Räume Privatinvestoren zu überlassen (PPP-Verträge) ... das ist wohl nicht schwachsinniger? Meiner Meinung nach eine richtige gewaltige Abwärtsspirale für das ganze Land. Der Haushalt der Kommunen wird noch knapper, für Bildung ist noch weniger da, kurz für alles ist noch weniger da.
Wieso nicht von anderen Ländern etwas lernen: z.B: Neuseeland - wo sich der weniger Staat, die Privatisierung öffentlicher Güter als Wahnsinn herausgestellt hat.

Etwas richtig großartiges haben sich die bisherigen Regierenden Islands, die das Land zum Absturz gebracht haben, in den Tagen wieder geleistet. Link Die verscherbelten geothermische Kraftwerke über eine Briefkastenfirma an einen Konzern in Kanada - der nun der Eigentümer für 130 Jahre ist.
Was ist das verwerfliche daran? Island bekommt magere 30 Millionen dafür.
Im Gesetz von Island steht das ihre Ressourcen sich nicht an Privater Hand befinden dürfen und der Verkauf/Besitz wird über eine Briefkastenfirma geregelt (also genau mit so einer Methode die Island bankrott gemacht hat). Scheint so als wollten die abgestraften Regierenden in ihren letzten Tagen noch einmal etwas richtig versagendes leisten - was lange bestand haben soll.


Odium schrieb:
  • wer sich nicht bildet, nicht mindestens einen guten Realschulssabschluss hat,
  • nicht bereit ist wenigstens innerhalb der BRD den Wohnort zu wechseln
  • und der Meinung ist, das seine theoretische Berufsausbildung die nächsten 40-50 Jahre genügen muss,
der wird überrollt. Und das sind Forderungen, die für einige selbstverständlich sind, und für andere indiskutabel.

Vergiss nicht obendrauf zu verlangen auch Lohn-Gefälle von West nach Ost und Nord nach Süd als akzeptierend zu fordern.
Von allen aus den Alten Bundesländern die ich kenne hörte ich das sie nicht bereit sind für die gleiche Arbeit im Osten für 2€ weniger die Stunde zu arbeiten als im Westen.
Es ist übrigens ein Mär das dafür im Osten die Lebensverhältnisse günstiger sind, Strom ist z.B. genau so teuer wie in den Alten Bundesländern. Die Nahrungsmittel sind auch nicht günstiger, es gibt auch keine anderen Steuern, es gibt auch keine anderen Tarife für Telefon, Handy und Internet. Die Wohnungsmieten befinden sich je nach Viertel und Attraktivität in der selben Kategorie.
Das junge Volk des Ostens sieht es ähnlich und macht deshalb zu den Alten Bundesländern (ich geb zu, bin ich mit meiner Qualifizierung fertig wird es bei mir nicht anders sein - es sei denn es bietet sich mir hier ein gelegenes Sprungbrett an). So kommt es das die Neuen Bundesländern teilweise eine enorme Flucht verzeichneten, die Region Chemnitz mit 20% Bevölkerungsschwund ist Spitzenreiter in Deutschland und sogar innerhalb in der EU.
 
@DugDanger

Ich glaube, dass du meinen Satz nicht richtig verstanden hast. Dass eine höhere Bildung in unserer Gesellschaft automatisch mehr Lohn bedeutet, mag ja richtig sein. Aber ein hoher Bildungsabschluss garantiert nicht (mehr), dass du automatisch eine Arbeitsstelle findest.
 
Was ich mich beim Thema Mindestlohn immer frage: Wer soll das bezahlen? Wer wäre bereit, bzw. überhaupt in der Lage z. B. für einen Frisörbesuch das Doppelte zu bezahlen? Klar, der Staat würde sich die zusätzlichen Sozialleistungen für Geringverdiener sparen, aber gleichzeitig würde die Kaufkraft derjenigen, die schon jetzt über dem Mindestlohn verdienen, stark zurückgehen und somit müssten die wieder unterstützt werden, dass die Kaufkraft auf dem selben Niveau bleibt und z. B. der Frisörladen plötzlich bei höheren Preisen nicht viel weniger Kunden hat.

Und zum Thema Ausbildung: Ich denke, da wird zuviel Schwarz-Weis argumentiert. Es geht nicht darum, dass wir überhaupt keine niedrig Qualifizierten mehr brauchen, aber es sollten weniger werden. "Einfache" Tätigkeiten (z.b. Handys zusammenbauen) lohnen sich hier häufig nicht, weil es die Asiaten nochmal deutlich billiger können. Andererseits gibt es natürlich immer noch andere Berufe, die wir nicht auslagern können und für die wir auch weiterhin diese Menschen brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von 100 Schulabbrechern werden (laut Statistik) ca. 30 später zu Hartz4 Empfänger.
Von 100 Akademikern wird kein einziger zu einem Langzeitarbeitslosen.

Nur weil irgendein Bekannter studiert hat und gerade keinen Job hat verspricht ein guter Bildungsstand in der Regel auch eine Jobgarantie - alles andere ist Unfug.
 
Ein Mindestlohn ist zwingend notwendig. Wer arbeitet hat ein Recht auf vernünftige entlohnung alles andere ist doch .....

@eulekerwe
ja täglich sterben menschen weil sie verhungern die schuld liegt aber nicht an dir mir oder andere bundesbürger. die schuld daran tragen die jenigen die die welt lenken und einen schei... darauf geben das dort menschen verhungern.
wieviel umsatz wird täglich an den börsen gemacht ? Und jetzt sollte man sich die frage stellen warum es dann solch eine armut in der welt gibt.


@DugDanger es gibt immer mehr die studiert haben und am ende mit nichts dastehen.
 
1. Quellen
2. Wäre deine Empfehlung sich lieber nicht gut zu Qualifizieren, weil man ja evtl. trotzdem mal arbeitslos sein könnte, auch wenn die Chance 1000 mal kleiner ist als ohne Qualifikation?
 
Amiga500 schrieb:
Ein Mindestlohn ist zwingend notwendig. Wer arbeitet hat ein Recht auf vernünftige entlohnung alles andere ist doch .....

Aber kannst/willst du für einen Frisörbesuch statt 15€ plötzlich 30€ zahlen? Oder für das Brötchen vom Bäcker 1€ statt 50 Cent?
Natürlich bin auch ich für einen gerechten Lohn (mindestens 7€ die Stunde), aber man muss sich auch den Konsequenzen bewusst sein. Oder gibt es dagegen ein realistisches Mittel?
 
DugDanger schrieb:
Von 100 Schulabbrechern werden (laut Statistik) ca. 30 später zu Hartz4 Empfänger.
Von 100 Akademikern wird kein einziger zu einem Langzeitarbeitslosen.

Nur weil irgendein Bekannter studiert hat und gerade keinen Job hat verspricht ein guter Bildungsstand in der Regel auch eine Jobgarantie - alles andere ist Unfug.

Mit dir zu diskutieren ist wirklich sinnlos. Lieferst selber irgendwelche Zahlen ohne Quellen zu nennen, forderst aber andere auf, Quellen aufzuführen.

Wenn ich von höherer Bildung rede, differenzierst du nach "Ohne Abschluss" und "Akademiker". Dazwischen gibt es auch noch Abschlüsse, aber okay.

Dass von 100 Akademikern kein einziger zu einem Langzeitarbeitslosen wird, bezweifele ich. Und mal geschweige von den Kurzzeitarbeitlosen: dort sind sehr wohl auch Akademiker zu finden.

Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass eine höhere Bildung heutzutage nicht automatisch einen Arbeitsplatz verspricht. Zwar ist die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden, wesentlicher besser umso höher die Bildung ist. Meiner meinung nach wird sich das jedoch in Zukunft verschärfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DugDanger nein natürlich nicht , aber es geht hier darum das man trotz Qualifikation keine Job Garantie hat und das wird sich in Zukunft wahrscheinlich weiter verschärfen


@BelaC

Ich denke wenn die Menschen endlich vernünftige Löhne haben würden sie auch ein Brötschen für 50cent beim Bäcker kaufen, da sie es sich dann ja leisten können.


Es ist doch nun einmal so das viele entweder gar nicht in der Lage wären 50 Cent für ein Brötschen auszugeben oder nicht wollen weil sei nicht wissen wie es in der Zukunft mit ihnen finanziell weitergeht.
Wenn den Menschen die Sicherheit gegebenwird das sie nicht verarmen werden sie auch bereit sein das zu zahlen.
Ich denke das ist doch das dilemma , entweder haben wir schon stark verarmte Bevökerungsteile und/oder viele sind davon betroffen.


@Trainmaster , stimme dir zu
 
Zuletzt bearbeitet:
Jobgarantie gibt es sowieso nur im Sozialismus. Keine Ahnung was das Argument jetzt soll.

Chancen auf Job und gutes Gehalt sind mit guter Qualifikation viel Größer.
 
Du sprachst selbst von Jobgarantie, also komm jetzt nicht mit so sinnloser Sozialismus-Polemik ala Westerwelle...
Dass man mit guter Bildung bessere Chancen auf einen Job und hohe Löhne hat bezweifelt, denke ich niemand hier.
Trainmaster schrieb:
@DugDanger

Ich glaube, dass du meinen Satz nicht richtig verstanden hast. Dass eine höhere Bildung in unserer Gesellschaft automatisch mehr Lohn bedeutet, mag ja richtig sein. Aber ein hoher Bildungsabschluss garantiert nicht (mehr), dass du automatisch eine Arbeitsstelle findest.
 
@amiga500: Das die, die jetzt unter einem möglichen Mindestlohnniveau verdienen, sich dann mehr leisten könnten leuchtet mir ja ein. Aber was ist mit denen, die schon jetzt mehr oder weniger knapp über dem Mindeslohn liegen (wahrscheinlich die Mehrzahl der Deutschen)? Deren Kaufkraft würde sich doch unterm Strich verschlechtern? Sie würden nicht vom Mindestlohn profitieren und hätten gleichzeitig mit höheren Kosten zu kämpfen, was sich dann letztendlich auch wieder negativ auf die Wirtschaft und auf den Arbeitsmarkt auswirken würde.
 
Dass man mit guter Bildung bessere Chancen auf einen Job und hohe Löhne hat bezweifelt, denke ich niemand hier.

Schon mal ein Fortschritt.

Grundsätzlich:

Diese ganzen Forderungen gehen einem immer so leicht von den Lippen:

- Wir brauchen höhere Löhne

- Wir brauchen höherer Renten

- Hartz 4 muss erhöht werden

diesen pauschalen Forderungen stehen einige Tatsachen gegenüber, die unsere bestehende Wirtschaftsordnung nunmal mit sich bringt.

Löhne werden von Unternehmen bezahlt - die höhe richtet sich nach der Qualifikation und der eingebrachten Produktivität. Ein insolventes Unternehmen kann gar keinen Lohn mehr zahlen. Große Konzerne nutzen zum Teil ihre Marktmacht und nützen die Lohnbezuschussungen des Staates manchmal aus. Genaue zahlen gibt es nicht. Einzelbeispiele beherrschen die Medien.
Solch ein "ausnutzen von staatlichen Subventionen" gibt es wohl überall (Hartz 4), es ist in jedem Falle falsch und muss bekämpft werden.

Renten sind, gemäß dem Generationenvertrag, abhängig von der aktuellen Lohn - und Beschäftigungslage.

Hartz 4 muss von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden. Unabhängig davon, ob der Satz zu hoch oder zu niederig ist, steht für mich immer die Frage im Vordergrund, wie man es verhindern kann, dass jemand überhaupt zum Empfänger wird.
Ein hohes Bildungsniveau stellt da für den Einzelnen das wichtigste Kriterium dar. Die Empfehlung muss also lauten "Alle Bildungsmöglichkeiten nutzen und auf keinen Fall Schule oder Ausbildung abbrechen, auch wenns manchmal keinen Spass macht"
In diesem Zusammenhang sind dann Aussagen wie..."es gibt auch Akademiker ohne Job"....überflüssig und nicht zielführend, bestärkt es doch die Schulschwänzer - der falsche Weg wie ich finde.

Gruß
 
Die Unternehmen kamen nur durch H4 in die Lage derart niedrige Löhne verlangen zu können. Auf einem freien Arbeitsmarkt ohne Zwangsbeschäftigung würde niemand solche Billigjobs annehmen und die Unternehmen würden von allein die Löhne nach oben anpassen. Prinzip Angebot - Nachfrage...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32068/1.html
Wenn Unternehmen also davon pleite gehen sollten, dann wohl nur wegen Misswirtschaft und weil sie sich von solchen Niedriglöhnern abhängig gemacht haben.
20 von 27 europäischen Staaten haben Regelungen zum Mindestlohn, so undenkbar wird das Konzept also nicht sein.
 
@ Dug Danger

Die Aussagen, dass es Akademiker ohne Job gibt, sollen im Gesamtkontext weder zielführend noch nützlich sein. Ich versuchte damit lediglich, dir meine Aussage zu erklären. Aber anscheinend willst du es nicht verstehen.

Lies doch bitte Beitrag #699, ignorier den Satz mit der höheren Bildung etc. und wir können an dem Punkt weiterdiskutieren, der meint: den Sockel der "Ohne Abschluss" - Absolventen beseitigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, dann Post 699

Zitat Trainmaster

Ich weiß nicht ob ich es gutheißen soll, dass stets mehr auf mehr Abiturienten und Hochschulabgänger gesetzt wird. Ich halte das nicht für den richtigen Weg, vor allem, weil heutzutage ein hoher Bildungsabschluss nicht zwingend ein Garant für Arbeit ist.

Was ich hingegen geradezu skandalös finde, dass es immer noch eine Reihe von Schülern gibt, die ohne Abschluss die Schule verlassen. An diesem Punkt muss gearbeitet werden. Alleine im Schuljahr 2007/2008 haben bundesweit 64918 die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Ich finde solche Zahlen mehr als erschreckend. (Quelle für die Zahlen: GENESIS-Online Datenbank)


1. Ich denke es gibt zu einer steigerumg des allgemeinen Bildungsniveaus keine Alternative.

2. Ich finde es auch skandalös, dass manche Leute einfach die Schule abbrechen. Das sind nämlich genau die Hartz 4 Empfänger von Morgen.

@aspro

Viele Arbeitnehmer, welche Lohnzuschüssen erhalten hätten ohne dieses Konzept gar keinen Job. Die Allgemeinheit müsste dann nicht nur einen Teil des Lohnes zahlen, sondern die gesamten Kosten in Form von Alo Geld.
 
Damocles' Sword schrieb:
Joa, hört sich ja gut an,mehr Bildung. Nur : Dann haben wir in einigen Jahren Abiturienten die für 3 €/Std. Haare schneiden sollen. Was bringt das?

Desweiteren frage ich mich ob "bei gleichzeitiger Reduktion von Reproduktionsanreizen in diesen Schichten" nicht langsam in einen Bereich abdriftet wo es strafbar wird.

Wieviel muss man denn mtl. verdienen um ohne Gummi ficken zu dürfen? :rolleyes:

Habs doch schonmal geschrieben. Bitte lies meine Posts, bevor Du dermaßen daneben urteilst. Es geht nicht darum, Menschen zu verbieten, Kinder in die Welt zu setzen, sondern die Anreize die es auslösen, zu mindern. Mehr Geldmittel für Hartz IV- Empfänger bedeutet eine Vergrößerung dieser Gruppe.

Es wird auch keine Abiturienten geben, die für 3€ in der Stunde die Haare schneiden.
Nochmal, bitte erst lesen, dann verstehen und wenns Dir nicht klar ist darfst Du gern nachfragen. Deine "Einwände" habe ich bereits vorher aufgegriffen. :rolleyes:


MFG
 
aspro schrieb:
Die Unternehmen kamen nur durch H4 in die Lage derart niedrige Löhne verlangen zu können. Auf einem freien Arbeitsmarkt ohne Zwangsbeschäftigung würde niemand solche Billigjobs annehmen und die Unternehmen würden von allein die Löhne nach oben anpassen. Prinzip Angebot - Nachfrage...
Das verstehe ich nicht. Wieso können Unternehmen (zu) niedrige Löhne anbieten, wenn es kein Hartz4 gibt? Im Moment ist es doch eher so, dass das Hartz4-System dem Arbeitsmarkt Arbeitskräfte entzieht, und zwar überwiegend diejenigen, die im Niedriglohnsektor arbeiten würden. Aber weil sie staatliche Hilfe bekommen, gehen sie eben nicht für 3€/h arbeiten, sondern bleiben zu Hause.
Würden wir Hartz4 abschaffen und ein System wie in den USA einführen, würden die Löhne weiter sinken.
 
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