Du hast für den Anschluss von Telefonen an deine FritBox 2 Möglichkeiten:
1. Du meldest DECT-Telefone an die FritzBox an, wobei du dann also kabelllose bzw. Funk-Telefone nutzen kannst.
2. Du schließt kabelgebundene Telefone an die Telefonausgänge der FritzBox an, wobei der S0-Anschluss für den Anschluss von ISDN-Telefonen bzw. einer ISDN-TK-Anlage und die RJ11- und TAE-Ausgänge für den Anschluss von analogen Telefonen vorgesehen sind.
Falls das Telefon, das du bereits zu Hause hast, ein DECT-Telefon ist, kannst du es testweise ja einfach mal an die DECT-Basis der FritzBox anmelden und überprüfen, ob du trotz der großen Entfernung zwischen Aufstellort des Telefons und FritzBox eine gute (DECT)-Verbindung bekommst. Das merkest du daran, dass du eine gute Sprachqualität beim Telefonieren hast und die Verbindung nicht abbricht. Falls du mit "Keller" das UG (Untergeschoss) meinst ist es natürlich fraglich, ob die DECT-Verbindung stabil ist, deshalb solltest du es wie gesagt auf jeden Fall mal austesten.
Alternativ kannst du natürlich gucken, ob du die TAE-Dose im 1. OG an die FritzBox angeschlossen bekommst. An die TAE-Dose im 1. OG ist ein Telefonkabel angeschlossen, das irgendwo enden muss. Dieses Kabelende könntest du z.B. an einen RJ11-Stecker crimpen und dann an einen der RJ11-Ausgänge deiner FritzBox anschließen. An den betreffenden RJ11-Ausgang ("FON 1" bzw. "FON 2") muss dann natürlich die gewünschten Rufnummern durchgereicht werden. In der Standardeinstellung der FritzBox werden meines Wissens ALLE konfigurierten Rufnummern an die analogen Ausgänge ("FON 1" + "FON 2") durchgereicht.
Ansonsten einfach wie hier bereits vorgeschlagen wurde ein laaaaaanges TAF-F-Anschlusskabel bis ins 1. OG verlegen, wobei du da auch mit Verlängerungen arbeiten kannst. Musst du einfach mal schauen, ob du das Kabel so verlegen könntest, dass es nicht störend im Weg ist.
Zum Verständnis hier noch die Übersicht der Anschlussmöglichkeiten der FB6490:
https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6490-cable/technische-daten/