Hessen: Endlich sachlicher Umgang mit den Linken ?

Ich finde es schockierend, wie die SPD mit den Abweichlern umgeht. Nicht nur dass sie ausgeschlossen werden, es wird auch noch regelrechter Psychoterror gegen sie ausgeübt (konnte man v.a. im Falle Metzger sehr gut sehen).

Das ist eine absolute Schande für die SPD, was ihr hessischer Landesverband da bietet.
Offensichtlich herrscht da keine innerparteiliche Demokratie mehr, denn ansonsten würden Abweichungen von der Linientreue nicht mit solchen schäbigen Methoden geahndet werden.
Frau Y. sollte lieber froh sein, dass die 4 sie nicht hinterrücks in geheimer Abstimmung abgesägt haben sondern ihre Entscheidung vorher bekannt gegeben zu haben.

Einen Abgeordneten, der kraft freiem Mandats nur seibnem Gewissen unterworfen ist, aus der Partei auszuschließen weil er eine abweichende Meinung hat, ist imho absolut antidemokratisch.
Wenn man seine Fraktion nicht überzeugen kann von der eigenen Linie, muss man eben zurücktreten. Das sollte sich Frau Y. zu Herzen nehmen, denn offensichtlich verfügt sie über keinerlei Gespür. Und jetzt noch so gegen die Abweichler vorzugehen setzt dem ganzen die Krone auf.
Allein aus reinem Selbsterhaltungstrieb sollte die SPD diese Frau in die Wüste jagen.
 
Auch wenn ich persönlich Glücklich mit dem Scheitern Ypsilantis bin, so kann ich das Ausschlussverfahren doch verstehen.
Zwar haben sind sie nur ihrem Gewissen unterworfen, doch wenn ich in einer Partei bin, dann gebe ich frühzeitig bekannt, dass ich meine Stimme nicht geben werde! Dieses kurz vor knapp ist einfach Parteifeindlich und das ist auch der Grund, wesshalb man sie ausschliessen will.
Es hat den fahden Beigeschmack, dass da nicht nur die eigene Meinung im Spiel war, sondern andere am Rad gedreht haben, auch wenn ich mich hüten werde ihnen das zu unterstellen.
 
Sind wir uns einig, dass es hier zunächst um Hessen geht? Zugeben, das Thema Linke ist hier zu sehr in den Hintergrund gerückt, aber an sich ist Sodann mit dem Thema jetzt nicht unbedingt verknüpft. Zum allgemeinen Zustand der Linken müsste sich vielleicht ein passenderer Thread finden.

Weiterhin gehen die Äußerungen einiger User hier doch in Bereiche, die wir explizit nicht wünschen. Und smacked2, diese Grenzen kennst auch du. So ist keine sachliche Diskussion möglich. Von kenntlich machen von Zitaten usw. wollen wir erst gar nicht anfangen. Ich habe den Beitrag also ins Aquarium verschoben und die Antworten darauf leider auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke als Fazit der ganzen Misere in Hessen lässt sich wohl sagen, dass die Linkspartei weiterhin ihre Rolle als Außenseiter behalten wird, mit dem keiner zu tun haben möchte.
Nachdem bereits 1983 die Grünen in Hessen erstmals in eine Landesregierung eingebunden wurden, ist diese Gelegenheit (auch wenn es keine echte regierungsbeteiligung sondern nur eine Duldung gewesen wäre) für die Linken erstmal verstrichen.

Ich denke eine Regierungsbeteiligung der Linken, auch in einem westdeutschen Bundesland, wäre eine gute Sache, da die Partei dadurch in einer Situation wäre, in welcher sie ihre extremen Ränder abschleifen müsste und so nur der gemäßigte Kern übrig bleiben würde.
Ich stütze meine These hierbei auf die Entwicklung der Grünen, die sich von ihrer ursprünglichen Einstellung auch schon sehr weit entfernt haben.
Exemplarisch sei hier die grüne Zustimmung zum Kosovo-Einsatz genannt.
Hätte man einen Grünen im Jahre 1983 gefragt, ob er einem Auslanseinsatz der Bundeswehr zustimmen würde, hätte man ein empörtes Nein geerntet. ;)

Ich schließe in meiner These explizit die Inhalte aus, mir geht es nur darum, dass durch eine Regierungsbeteilgung der Linken ein Druck auf die Partei entstehen könnte, welcher dafür sorgt, dass extreme Elemente ausgesondert werden aus der Partei.
Denn in einer Regierung muss man dann auch mal beweisen, dass man nicht nur reden sondenr auch handeln kann.

Ich denke spätestens bei den Wahlen im Saarland wird man vor dem sleben Problem stehen, denn da wird eine Regierungsbildung an König Oskar vorbei kaum möglich sein. ;)
 
Welche extremen Ränder meinst du?
Allein der Begriff Extrem ist schon sehr streitbar da er eben extrem verschiebbar ist :p und je nachdem wie weit rechts einer steht um so extremer werden die Linken.
Und gerade konkurierende Parteien sind schnell dabei neue Gegner die übelsten dinge nach zu sagen,da sollte man als denkender Mensch nicht all zu viel drum geben und selber recherchieren.

Ich kann auch nicht nachvollziehen das man es den Linken nicht zutraut zu Regieren,in manchen östlichen Bundesländern scheint es ja zu funktionieren.Jedenfalls hab ich noch nichts von Anarchie und abgebrannten Landesparlamenten von dort gehört.

In west Deutschland besteht die Linke nahe zu vollständig aus Mitgliedern der ehemaligen WASG und da frage ich mich wie z.B. Frau Metzger von der SED nachfolge Partei in Hessen reden kann,das entzieht sich meiner Logik.

Das traurige ist das sich kaum jemand objektiv mit der Linkspartei aus einander setzt,stattdessen werden die Parolen der politischen Gegner nachgeplappert die sie nicht mal anständig begründen können.

Die unsinnige Dämonisierung der Linken stellt auch Hans Mommsen ein Historiker mit SPD Parteibuch gut dar. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/874426/
 
Zuletzt bearbeitet: (Link vergessen)
Pzion schrieb:
Ich kann auch nicht nachvollziehen das man es den Linken nicht zutraut zu Regieren,in manchen östlichen Bundesländern scheint es ja zu funktionieren.Jedenfalls hab ich noch nichts von Anarchie und abgebrannten Landesparlamenten von dort gehört.

Naja, in Berlin funktionierts z.B. nur, weil sie das machen, was Sarazin sagt und nicht der Oskar. ;)

btw. Ideologien, egal welcher Coleur kann man garnicht genug dämonisieren.

MFG

edit:

Dämonisieren ist glaube ich, nicht die richtige Formulierung. Warnen oder aufmerksam machen triffts, denke ich, eher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe doch darauf hingewiesen das man solche Parolen bitte begründen soll,was ist den daran so schwer mit eigenen Worten diese zu begründen?
Die Linkspartei sind allesamt Ideologen weil...?
 
@pzion

Du kannst gern auf vieles hinweisen lieber pzion.

Weshalb die Linke m.E. ideologisch verblendet ist, kannst Du gern z.B. in den Threads zum bGE oder auch hier lesen. Noch einfacher ist es, wenn Du Dir das Wahlprogramm oder das öffentliche Auftreten von Vertretern dieser Partei anschaust (Sarah Wagenknecht ist da meine "Favoritin"). Empfehlen kann ich auch einen Blick in die Vita vieler Parteimitglieder oder, ganz populär, schau Dir mal den Kandidaten fürs Bundespräsidentenamt an.

So als kleiner Hinweis. ;)

MFG
 
Ich meine mit den extremen Rändern die Gesamtheit aller Parteimitglieder, die gemessen an der Ausrichtung ihrer Partei von ihrer Einstellung an den Rändern angesiedelt sind, sprich Extrempositionen vertreten, welche eine klare Übersteigerung der ursprünglichen Parteiposition darstellen.

Meiner Meinung nach wäre dies z.b. die kommunistische Plattform (deren Sprecherin Frau Wagenknecht ja ist) innerhalb der Linken. Solche Gruppierungen würden früher oder später abgestossen werden.

Man könnte es auch als Flügel einer Partei bezeichnen, aber im Bezug auf die Linke scheint das nicht passend. Ich glaube kaum, dass die Partei einen rechten Flügel hat, bestenfalls einen gemäßigten als Gegenpol zu den Kommunisten und Trotzkisten.

Ich denke wenn die gemäßigten Elemente der Partei sich durchgesetzt haben und die Extremen, wie z.B. die Kommunisten und Trotzkisten innerhalb der Partei ausgesondert sind, dann könnte die Partei durchaus in der Lage realistische Politik zu betreiben.
Natürlich sollte man dann auch solchen Populismus, wie man ihn momentan an den Tag legt, auch unterlassen.
 
Solange die Linke sich nicht aktiver von den Kommunisten und Trotzkisten distanziert sollte sie eigentlich für jeden Demokraten unwählbar sein.

Hier ein paar Punkte, die sie für mich unwählbar macht:

- Wirtschaftskompetenz (z.B. bGE)
- Enteignungphantasien (Sarah und Oskar)
- Relativierung der DDR-Diktatur (Mauerbau, Mauerschützen, etc.)
- Energiepolitik (Atomausstieg)
- forcierte Umverteilung von Oben nach Unten
- Einwanderungspolitik (Quantität statt Qualität)
- Parteispitze mit demagogischen Zügen, die eher durch Lautstärke, als durch Inhalte überzeugt

Ein Pro bekommt sie von mir bei ihrer Position zu Auslandseinsätzen. Aber das ist auch ne Schnittmenge, die sie mit der FDP und NPD hat, wobei letztere genauso wählbar oder besser nicht wählbar ist, wie die Linke, unabhängig davon, wie stark die "gemäßigten" Kräfte innerhalb beider Parteien sind.

MFG
 
Was ist denn gegen eine Umverteilung von oben nach unten einzuwenden? In den letzten Jahren lief es ja, was wohl kaum einer bestreiten mag, genau umgekehrt. Wenn jetzt nicht bald mehr Kaufkraft für ein Gros der Bevölkerung entsteht seh ich eh schwarz für die Wirtschaft in der BRD. Der Export in die Staaten ist ja bekanntlich eingebrochen und der Staat kann nicht immer dafür aufkommen wenn aufgrund fehlender Kaufkraft der Absatz der Unternehmen einbricht wie jetzt in der Automobilindustrie.

Und was ist gegen eine liberalere Einwanderungspolitik zu sagen? Es ist im höchsten Maße inhuman und zynisch in Zeiten von immer mehr Flüchtlingen aus Afrika und anderen Kriesengebieten nur die "Besten" reinlassen zu wollen und den Rest außen vor zu lassen. Es muss die Devise "Kein Mensch ist illegal" gelten.

Zu dem Vergleich mit der NPD spar ich mir mal jeden Kommentar. Es lebe die Totalitarismustheorie :freak:
 
Was ist fair daran, wenn schaffende Menschen die Faulpelze durch Umverteilung mitfinanzieren? Solange die Umverteilung lediglich dazu dient, menschliche Not zu lindern und aufzufangen ist das okay. Dies wird in DE auch überdurchschnittlich gut erreicht. Weswegen sich dann auch das Schmarotzertum einfindet. Und da beginnt es kritisch zu werden. Umverteilung, die zum großenteil den Schmratotzern zugute kommt, ist nicht fair und nicht anstrebsam. Wozu eine größere Umverteilung in DE nötig ist weiss ich nicht, sie leidet stark am Schmarotzertum und das ändert sich nicht, nur weil ich noch mehr umverteile. Deine Behauptung, dass eine Umverteilung von unten nach oben stattfand darf man auch getrost als linke Propaganda abtun. Wieviel Prozent der Bevölkerung zahlen welchen Anteil an der Steuermasse? Na? Eine Umverteilung von unten nach oben kann es nur geben, wenn der großteil der Steuermasse bei den oberen Bevölkerungsschichten landet oder die Masse der Steuern von den unteren Bevölkerungsschichten aufgebracht werden. Beides ist in DE nicht der Fall. Wer das bestreitet, soll mir bitte erklären, warum wir dann dermaßen viel Sozialfahnder haben, die dennoch kaum mit dem mißbrauchsfällen hinterherkommen.

Zur Einwanderungspolitik. Klar ist das irgendwie zynisch. aber wie soll das gehen jeden reinzulassen? Wer soll das bezahlen? Wieder nur die überen 5%, die schon den eigenen Staat am laufen halten? Ist das fair? Es ist übrigens noch zynischer sowas zu fordern und andere dafür zahlen zu lassen und sich dann als sozialer Mensch hinzustellen. Den selbst der Hartz4ler lebt im puren Luxus im Vergleich zu solchen Menschen, will aber ganz sicher nich auf seinen "Luxus" verzichten, um damit einwanderer zu finanzieren. Wo treffen wir den die meisten ausländerfeindlichen Menschen, die damit argumentieren, dass ihnen dadurch arbeit und Sozialleistungen flöten gehen? Sicher nicht in den oberen 5%. Genau das ist die Doppelmoral vieler Linken. Es sollen immer mal schön die anderen, die ja soviel haben, dafür gradestehen. Das dort oftmals auch vielmehr geleistet wird, wird schön ignoriert. Immer weniger Leistungsträger sollen immer mehr dafür aufkommen, dass viele am besten gar nichts machen müssen. Das kann nicht funktionieren. Solange das Individum nur auf sich selbst bedacht ist und mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel haben will, wird das nicht funktionieren. Wo soll denn der Mehrwert herkommen, mit denen man dann Bedürftige, egal woher sie kommen, unterstützen will? Jeder müsste gleichviel leisten und das ist schon allein aus biologischen Gründen absolut nicht möglich.

und solange ich sehe, dass sozialleistungsempfänger in gar nicht so wenigen Fällen mehr haben als arbeitenden Menschen (man nehme 2 Mitzwanziger, der eine macht Ausbildung und anschließend einen Einstiegsjob, er kann sich kaum eine eigene Wohnung leisten. Der andere macht gar nix und bekommt die Wohnung bezahlt, den mit seinen Eltern komme er nicht mehr klar. Nicht aus er Presse, sondern im privaten Umfeld mehrfach erlebt) denke ich nicht, dass eine noch höhere Umverteilung notwendig ist. Ein effektiverer Umfgang mit den Mitteln, die wir haben, ist wesentlich sozialer und fairer. Aber damit würde man sich ja einen nicht unbedenklichen Teil der Wählerstimmen abgraben und überhaupt die bisherige Propaganda, dass die Reichen immer mehr und die Armen immer weniger haben und das alles ja so furchtbar ungerecht ist klingt ja soviel schöner, klingt viel aufrüttelnder, viel erschüttenderer und damit lässt es sich wesentlich leichter stimmen fangen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auf die angeblichen "Schmarotzer" zu verweisen ist ein oft bemühtes Totschlagargument, trifft allerdings nur minimal zu. Wenn es denen ja gar nicht so schlecht geht wie Mustis impliziert wie lassen sich dann die massive Kinderarmut in der BRD und der rasante Anstieg der Bedürftigen bei Projekten wie "Der Tafel" erklären? Der Verweis auf angebliche Schmarotzer und Leute die nichts tun ist in Zeiten von Zwangsarbeit und Millionen Ein-Euro-Jobbern nicht nur falsch sondern auch pure Sozialdemagogie, allerdings sinnbildlich für die Ellenbogengesellschaft in der wir heutzutage leben, in der nach oben immer schön gebuckelt und nach unten getreten wird.

Die "überen 5% die den Staat am laufen halten" ist auch so ein Märchen. Die reichsten Zehntausend haben mehr als genug Wege gefunden ihren Reichtum zu wahren, zu mehren und sich eben nicht solidarisch an der Gesellschaft zu beteiligen. "Entsolidarisierung" nennt sich das wohl im Politikersprech.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,591139,00.html

Zu der Einwanderungspolitik: Die Industrienationen u.a. auch der EU sind maßgeblich an der Armut der Dritten Welt beteiligt, haben diese zu einem hohen Maße selbst verschuldet durch gezielte Ausbeutung, Abbau der Zölle der Drittweltländer und Überschwemmung der Drittweltmäkte mit eigenen Produkten.
Insofern ist es nur folgerichtig das jetzt den Opfern dieser Entwicklung auch Hilfe zuteil wird statt sie im Stacheldraht verrecken oder in der See ertrinken zu lassen.
 
Mustis schrieb:
Bevölkerungsschichten aufgebracht werden. Beides ist in DE nicht der Fall. Wer das bestreitet, soll mir bitte erklären, warum wir dann dermaßen viel Sozialfahnder haben, die dennoch kaum mit dem mißbrauchsfällen hinterherkommen.
Wieso gibt es so wenige Steuerfahnder, die nicht mit den Mißbrauchsfällen hinterherkommen?
Mustis schrieb:
Wieder nur die überen 5%, die schon den eigenen Staat am laufen halten?
Diejenigen die am meisten von dem 500Mrd. Packet profitieren? Man sollte sich mal ansehen, warum genau diese Personen immer über die Steuerlast weinen, aber nie über die Sozialabgaben. Wenn man beide Lasten addiert stehen sie echt nicht so schlecht da.
Mustis schrieb:
Das kann nicht funktionieren. Solange das Individum nur auf sich selbst bedacht ist und mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel haben will, wird das nicht funktionieren. Wo soll denn der Mehrwert herkommen, mit denen man dann Bedürftige, egal woher sie kommen, unterstützen will? Jeder müsste gleichviel leisten und das ist schon allein aus biologischen Gründen absolut nicht möglich.
Das stimmt allerdings. Es trifft auf alle zu. Bei den Bankern mit ihren Millionen fällt es nur mehr auf, dass sie ohne Mehrwert mehr Geld herzaubern wollen.

Mustis schrieb:
und solange ich sehe, dass sozialleistungsempfänger in gar nicht so wenigen Fällen mehr haben als arbeitenden Menschen
Dann sollte man die Löhne steigern und arbeiten attraktiver machen. Anstatt immer nur Druck von oben auszuüben. Freude an der Arbeit und Identifikation mit dem Unternehmen sind selten geworden.


Mustis schrieb:
dass die Reichen immer mehr und die Armen immer weniger haben und das alles ja so furchtbar ungerecht ist klingt ja soviel schöner
Tja leider ist es ja so. Wenn alle die gleichen Chancen hätte, wäre es okay. Aber die, die reich sind geben den Reichtum weiter und so bildet sich eine Elite heraus die nicht durch Qualität und fleißige Arbeit ihren Status erreicht hat, sondern einfach durch Beziehungen und Geld. Genau in diesem Moment ist das Ganze ungerecht.
 
Ts smacked... deine Wortwahl ist wie immer unter aller Kanone. Zeig mir in DE Zwangsarbeit. Zwangsarbeit beinhaltet keine Entlohnung für die getane Arbeit. Zeig mir wo du sowas in Deutschland legal findest. Kinderarmut.... Tja, das kommt wohl daher, dass die Eltern mit ihren Kindern nichts anzufangen wissen und das Kindergeld nicht als solches verwenden. Daran wird eine erhöhte Umverteilung rein gar nichts ändern.

dein nächster Abschnitt ist wieder ein Witz sondergleichen. Was denkst du ist die Gesamtmenge wenn 5% 10.000 sind? Deutschland hat wohl kaum lediglich 200.000 Einwohner. Die reichsten 10.000 interessieren niemand. Wohl aber 5% von 82 Millionen. Was dann die oberen 4,1 Millionen sind. Und darunter fallen dann auch so "wahnwitzig" reiche mit 50.000-70.000 Nettojahreseinkommen, mit 2-3 Kindern... Frag die mal ob die sich als "reich" empfinden. Luxus ist was anderes... Weite das ganze auf die oberen 10% aus und du hast vieles, aber sicher keine im Luxus schwelgenden Familien. Ich lass das mal exemplarisch dafür stehen, dass die Leute über Dinge reden von denen Sie keine Ahnung haben und von Zahlen, die sie überhaupt nicht erfassen können. Zumal grade hier oft die Spitzensteuersätze von kanpp 50% greifen. Zeig mir eine andere Schicht, die zu 50% nur für den Staat arbeiten.

Wo lassen die Industrienationen Leute in IHREN Stacheldrähten verrecken oder in Seen ertrinken? Sicher, vieles kann man besser machen, aber die Leute alle ins eigene Land zu lassen, ist keine Lösung. Sagt dir Ruanda/Kongo was? Somalia? Diese Probleme dort sind nicht von den Industrienationen gemacht. Und Hilfe ist mehr oder weniger nicht erwünscht. Das hat das Beispiel Mogadischu deutlich gemacht. Aber da wollten die bösen Amis ja auch nur einen der größten Menschheitsverbrecher der jüngeren Geschichte dingfest machen gell?

Ja vieles auf Erden läuft sicher nicht so, wie es sollte. Aber was oftmals als die Lösung angepriesen wird, entpuppt sich bei näherem Betrachten als gar keine Lösung. Sollen wir alle Flüchtlinge aus Afrika, Südamerika, dem Nahe Osten und Teilen Asiens zu uns lassen? Was dann? Wie soll man die ernähren, wo sollen sie wohnen? Da kommen Billardenbeträge zusammen. Und was ist mit denen die nicht fort wollen? Sollen die in einem entvölkerten Land leben? Schön wärs wenn alles so leicht wäre, ist es aber nicht.

@Chriwi

zeige mir eine PRIVATPERSON! die von dem 500 Milliardenpaket von BÜRGSCHAFTEN! profitiert? Ist es so schwer, sich mit den Dingen mal zu beschäftigen, statt einfach alles zusammenzuwürfeln?

Klar höhere Löhne sind super. Aber woher sollen sie kommen? Das bedeutet nur, dass die Produkte wiederum teurer werden oder eine Deflation stattfindet. Super! Klasse Lösungsansatz. Wie wärs wenn wir uns zunächst erstmal mit den Grundsätzen der Marktwirtschaft auseinandersetzen? Ach ich hab übrigens Spass an meiner arbeit. Muss ein ganz schöner Exot sein.

Du siehst in DE also keine Grundlegende Chancengleichheit? Wieso bitte? Nur weil die utopischen 100% Gleichheit nicht existiert? Erzähl mir doch nicht, dass es Menschen gibt, die keinerlei Beziehungen spielen liessen um besser dazustehen. Zumal das eine Chancengleichheit ist, die der Staat überhaupt nicht gewährleisten kann. Chancengleichheit bedeutet, dass jeder die selben Rechte hat. Und das ist in DE sehr wohl der Fall. Dem Recht auf Bildung kann ich mich bis zur 10 Klasse überhaupt nicht entziehen. Jeder der ein Kind hat, bekommt Kindergeld. Die Gesetze sind für jeden gleich. Egal wieviel Geld einer hat, sie gelten (und fangt jetzt bloss nicht mit dem Ammenmärchen an, dass man sich in Deutschland freikaufen kann.) Das beduetet Chancengleichheit. Und dann gibt es Dinge, da kann der Staat sich noch so bemühen, er wird keine 100% Chancengleichheit garantieren können. Dazu gehören Kontakte und Beziehungen. Und seit wann geben Arme ihre Reichtum nicht weiter? Wäre mir neu, dass Hartz4ler ihr Eigentum nicht vererben dürfen. Schulden muss keiner als Erbe annehmen, dass ist gesetzlich geregelt. Reiche mögen es aufgrund ihres Geldes in manchen Situationen leichter haben. Und? Was soll der Staat da machen? Einheitseinkommen für jeden und nur wer mag muss arbeiten? Oder doch lieber Einheitseinkommen und jeder macht gleich viel, nur manchen strengt es mehr an als den anderen? Oder doch lieber enteignen? Das dann garantiert keiner mehr was amcht, weil am Ende kommt der Staat. Und wenn die "Reichen" einfach nur gammeln und agr nichts machen wie du es so schön schreibst, dann ist Reichtum schnell vorbei. Die Quandts und Schäffler sind sicher nicht durchs nichtstun eine Unternehmerdynastie geworden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es wurde bereits höchstrichterlich festgestellt, dass der eine Euro bei den 1-Euro-Jobs maximal eine Aufwandsentschädigung ist, für die Aufwendungen um diese Arbeit überhaupt antreten und auszuführen zu können. Dieses Job kannst du zudem meist nicht ablehnen, ohne weitere Einbussen hinzunehmen. Qualitative Unterschiede beim Thema "Zwang" sind sicherlich auszumachen. Die Bewertung nehme ich jetzt nicht vor.

Denn: Kommt einfach alle mal zurück zum eigentlichen Thema.

PS: "Die Quandts und Schäffler" haben ihren jetzigen Reichtum auch nur noch denen zu verdanken, die für sie die Unternehmen verwalten, denen, die für diese Verwalter arbeiten und den Banken die ihre Gelder in lukrative Bereiche investieren. Ob ihr Anteil am Gewinn nun zu Lasten der Gesellschaft geht oder die Gesellschaft letztendlich als Ganzes voran bringt, wurde auch in Jahrzehnten der Diskussion nicht abschließend geklärt. Über all das sollte man sich auch mal klar werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
smacked2 schrieb:
Was ist denn gegen eine Umverteilung von oben nach unten einzuwenden? In den letzten Jahren lief es ja, was wohl kaum einer bestreiten mag, genau umgekehrt.

Ein sozial Bedürftiger hat noch nie etwas in Deutschland abgeben müssen. Er hat nur bekommen. Unter HartzIV ists, je nach Situation, etwas weniger geworden. Eine Verringerung der Sozialleistungen bedeutet aber nicht, dass etwas weggenommen wird sondern lediglich, dass man etwas weniger erhält. Es bleibt eine "Top-Down-Verteilung". ;)


@Einwanderungspolitik
Ich bin für eine selektive Einwanderungspolitik, geknüpft an Auflagen. Ich hab gern gutausgebildete, arbeitende, steuerzahlende Menschen in Deutschland. Was ist daran inhuman und wem gegenüber?
Kriegsflüchtlinge sind hier allerdings gesondert zu betrachten, da hast Du Recht. Diese gehören m.E. auch nicht zu den klassichen Einwanderern.

smacked2 schrieb:
Zu dem Vergleich mit der NPD spar ich mir mal jeden Kommentar. Es lebe die Totalitarismustheorie :freak:

Ja, das hören beide Enden der selben Wurst nicht gerne. ;)



Daher ist Die Linke für mich nicht wirklich wählbar, mal ganz sachlich beschrieben.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
zeige mir eine PRIVATPERSON! die von dem 500 Milliardenpaket von BÜRGSCHAFTEN! profitiert?

Klar höhere Löhne sind super. Aber woher sollen sie kommen? Das bedeutet nur, dass die Produkte wiederum teurer werden oder eine Deflation stattfindet. Super! Klasse Lösungsansatz. Wie wärs wenn wir uns zunächst erstmal mit den Grundsätzen der Marktwirtschaft auseinandersetzen? Ach ich hab übrigens Spass an meiner arbeit. Muss ein ganz schöner Exot sein.
Jeder der eine Aktie von einer Bank besitzt zum Beispiel.
Dann hätten wir denjenigen hier noch
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,591044,00.html
Gut er hat die Frage zurückgenommen.

Mustis schrieb:
Du siehst in DE also keine Grundlegende Chancengleichheit? Wieso bitte? Nur weil die utopischen 100% Gleichheit nicht existiert? Erzähl mir doch nicht, dass es Menschen gibt, die keinerlei Beziehungen spielen liessen um besser dazustehen. Zumal das eine Chancengleichheit ist, die der Staat überhaupt nicht gewährleisten kann. Chancengleichheit bedeutet, dass jeder die selben Rechte hat.

Ich gebe dir absolut Recht das 100% Gleichheit nicht möglich ist. Auch das jeder seine Beziehungen nutzt ist klar. Nur sollte es in Maßen geschehen. Gleiche Rechte haben eben nicht alle so einfach ist das. Schau dir Herrn Zumwinkel an. Aktuelles Beispiel. Muss er ins Gefängniss weil er Millionen von Steuern ins Ausland verschoben hat? Herr Roland Koch als nächstes Beispiel. Wo waren die Gesetze als er im Wahlkampf gegen Ausländer gehetzt hat? Soll ich weitermachen? Natürlich sind das Einzelfälle.

Mustis schrieb:
Dem Recht auf Bildung kann ich mich bis zur 10 Klasse überhaupt nicht entziehen.
Du meinst die Schulpflicht nehme ich an? Bildung ist nur leider nicht nur Schule. Geld für Museumsbesuche, Theater, etc. ist leider nicht vorhanden. Jugendprojekte werden nicht gefördert sondern abgeschafft. Momentan ist es so kriegen nur die absolut hoffnungslosen Fälle noch Sportförderung zum Beispiel. Alle die wenig haben, aber noch nicht wenig genug bleiben auf der Strecke.

Mustis schrieb:
Die Quandts und Schäffler sind sicher nicht durchs nichtstun eine Unternehmerdynastie geworden.
Wie die Quandts zu ihren Millionen gekommen sind kannst du gerne mal nachlesen. Durch Zwangsarbeit im Dritten Reich haben sie sich eine solide Basis "erarbeitet".

Ich finde es schon in Ordnung, wenn jemand für seine Leistungen entlohnt wird. Aber er muss eine Chance haben sie zu erbringen. Letztlich ist die Wirtschaft und das Geld da dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt. Arbeit ist genug da, nur bezahlen will sie niemand. Geld ist da, egal was behauptet wird. Denn Geld ist nicht reell. So lange wir glauben es ist da, ist es das auch.
 
Ausnahmen bestätigen die Regel und vor dem Gesetz sind wir alle gleich. :rolleyes:

So sollte es gehandhabt werden, wir bräuchten dann halt doppelt so viele Bürokraten die doppelt so schnell arbeiten. Ist ja ungeheuerlich ;)

Ich hoffe das werden irgenwann mal Computer erledigen, denn Schema F kann die KI einfach viel schneller. Für die Spezialfälle haben wir ja die Spezialisten. ;)
 
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