Nein ich muss keine Kinder ernähren, aber ich bekomme auch kein Kindergeld. Und nein ich hab keine Großanschaffungen, dafür musste ich regelmäßig in den Waschsalon (~10Euro im Monat), mir einen Drucker kaufen und den immer mit frischem Papier versorgen, regelmäßig in den Copyshop, Skripte kosten mittlerweile auch 5Euro....... Dazu noch Schreibkram, Bücher und Verwaltungsgebühren, insgesamt kostete mich die Uni im Schnitt ~70Euro im Monat, das sind Kosten die ein Hartz4-Empfänger nicht hat.
Und zum Thema Mindestlohn:
Die Berufe, die 2 bis 3Euro die Stunde bekommen, werden ohnehin vom Staat aufgestockt und haben daher unter dem Strich defintiv deutlich mehr. Weiterhin halte ich es für völlig falsch, in den Arbeitsmarkt dahingehend einzugreifen, dass der Preis für die Arbeit nicht mehr durch Angebot und Nachfrage (mit teilweiser Reglementierung durch Tarifverträge), sondern durch den Staat festgelegt wird. Man konnte doch in den letzten Jahren schön beobachten, dass es sich sehr positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt, wenn die Arbeit durch Lohnzurückhaltung und Senkung der Lohnnebenkosten "billiger" wird. Die Einführung eines Mindestlohns geht genau in die andere Richtung: Im Bereich der Geringqualifizierten, die es ohnehin schon schwer haben einen Job zu finden, würde der Mindestlohn die Arbeit drastisch verteuern. Die Nachfrage würde entsprechend sinken und wir hätten deutlich mehr Arbeitslose. Und die Theorie, dass ja alles zurück in den Wirtschaftskreislauf flösse, ist so auch nicht richtig, da wie bereits erläutert die Abreitnehmer effektiv nur geringfügig mehr in der Tasche hätten, nur dass jetzt eben alles vom Arbeitgeber kommt und nicht ein Teil vom Staat. Und da sich die Arbeitslosigkeit durch den Mindestlohn erhöhen dürfte, würde sich unter dem Strich eine geringere Kaufkraft der Gesamtbevölkerung ergeben.
Und zum Thema Mindestlohn:
Die Berufe, die 2 bis 3Euro die Stunde bekommen, werden ohnehin vom Staat aufgestockt und haben daher unter dem Strich defintiv deutlich mehr. Weiterhin halte ich es für völlig falsch, in den Arbeitsmarkt dahingehend einzugreifen, dass der Preis für die Arbeit nicht mehr durch Angebot und Nachfrage (mit teilweiser Reglementierung durch Tarifverträge), sondern durch den Staat festgelegt wird. Man konnte doch in den letzten Jahren schön beobachten, dass es sich sehr positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt, wenn die Arbeit durch Lohnzurückhaltung und Senkung der Lohnnebenkosten "billiger" wird. Die Einführung eines Mindestlohns geht genau in die andere Richtung: Im Bereich der Geringqualifizierten, die es ohnehin schon schwer haben einen Job zu finden, würde der Mindestlohn die Arbeit drastisch verteuern. Die Nachfrage würde entsprechend sinken und wir hätten deutlich mehr Arbeitslose. Und die Theorie, dass ja alles zurück in den Wirtschaftskreislauf flösse, ist so auch nicht richtig, da wie bereits erläutert die Abreitnehmer effektiv nur geringfügig mehr in der Tasche hätten, nur dass jetzt eben alles vom Arbeitgeber kommt und nicht ein Teil vom Staat. Und da sich die Arbeitslosigkeit durch den Mindestlohn erhöhen dürfte, würde sich unter dem Strich eine geringere Kaufkraft der Gesamtbevölkerung ergeben.
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