HP Z400 für Gaming/Musik --> tauglich?

mapfu

Cadet 1st Year
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Jan. 2017
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Hallo liebes Forum!

Lange Zeit hat mir mein Lenovo Notebook gereicht, doch mittlerweile juckt es mich wieder in den Fingern und ich will wieder etwas gamen. Doch der PC soll nicht nur zum Gamen sein, sondern auch um mit einer Gitarre über Interfaces Musik auzunehmen und diese zu bearbeiten.

Mein Händler vor Ort hat momentan einen PC mit folgenden Specs zu verkaufen:

HP Z400 Workstation

- Intel Xeon Quad Core W3550 mit 3,066 GHz
- 16 GB DDR3 RAM
- 300 GB HDD
- DVDRW
- Nvidia Quadro 2000 mit 1 GB RAM
- 8x USB 2.0 Schnittstellen
- HD Audio
- Gigabit Ethernet
- PCIexpress x16

Preis: 350,-


Nun habe ich schon etwas recherchiert und mich schlau gemacht, nur fehlt mir die Erfahrung das auch alles zu beurteilen.

Was haltet ihr von dem Rechner? Wie beurteilt ihr den preis? taugt er für meine Zwecke?
Ich spiele eher Spiele wie Dota2 und CS:GO anstatt der neusten Battelfield Teile, soll heißen er muss nicht die höchsten Grafischen Leistungen stemmen. Wollte auch wieder etwas Livestreamen, was ich vor Jahren aufgegeben hatte.

Ich freue mich über jedes Feedback von euch und wünsche euch noch ein frohes neues Jahr!
 
Die Xeon ist noch viel schlechter als eine i7 2600k und die ist schon fast 6 Jahre alt, dazu ist die Xeon noch im 45nm und wir sind schon bei 14nm angekommen, als uralter Schinken für 350€ ist schon ne Hausnummer.

Und aufrüsten kannste bei Workstations eh vergessen, wenn es wieder son typischer HP ist, brauchste spezielles Netzteil, speziellen CPU Kühler, speziellen Motherboard, etc. praktisch nur die CPU und der RAM ist vom Band.
 
Das mit den Treibern ist kompletter Quatsch, mit einer Quadro kannst du genauso gut spielen wie mit der entsprechenden Consumer-Karte.
Allerdings ist diese Steinalt (entspricht einer geforce gts450 von 2010) und war bereits damals sehr langsam, damit wirst du nicht spielen können.
 
2. Preisspanne?
700.- sind eigentlich Schmerzgrenze, ausßer ich bekomme für wenig mehr Geld ein Viel an Leistung dazu
3. Verwendungszweck?
Gaming / Musik / eventuell Home Office (SAP Developer)
3.2. Spiele
Hohe Auflösung bei Spielen wie Dota2 / CS:GO
Mittlere, gehobenere Auflösung bei anspruchsvolleren Spielen, allerdings nicht die höchste
3.3. Bild-/Musik-/Videobearbeitung + CAD-Anwendungen
Hobby bearbeitung von Musik
4. Was ist bereits vorhanden?
Tastatur/ Maus / Bildschirm(wird noch gebraucht besorgt)
4.2. Peripherie
zweiter Monitor wird wohl kommen, aber ist momentan irrelevant
5. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
Aufrüsten wenn es Sinn macht (z.B bessere Soundkarte für Musikbearbeitung), sollte eine solide Basis sein, die mich auch in 3-4 Jahren noch zufrieden stelt
6. Besondere Anforderungen und Wünsche?
-leise
-mehrere Monitore
-will wieder Livestreamen
7. Zusammenbau/PC-Kauf?
Mir wäre es lieber wenn er schon zusammengebaut wäre, habe aber einen Bekannten welcher das machen könnte, bzw welcher schon Erfahrungen hat
 
Bessere Soundkarte? Wie schließt Du Deine Lautsprecher an? Über Einen Receiver, welcher digital durch den Computer versorgt wird -> Onbord Sound reicht aus.
Wenn Du Lautsprecher analog anschließt, ist eine externe Soundkarte in manchen Fällen besser, in anderen fällen nicht.

Die Soundkarte würde ich erstmal nach hinten stellen.
 
Du könntest dich vom 600€ PC inspirieren lassen.
Für die von dir genannten Spiele reicht die Kombination bestens, zudem bietet es die Möglichkeit, später auf einen i5 oder i7 zu upgraden.

Musik übers Interface aufnehmen benötigt kaum Leistung, erst ab 32 Spuren kommst du je nach Hardware ans Limit. Benutzt du Reaper, CuBase oder etwas anderes? Cubase ist ein wenig anspruchsvoller, aber auch das würd auf der Kiste bestens funktionieren.

Bei CAD hingegen kenn ich mich zu wenig aus, keine Ahnung was dort zum rendern erforderlich ist.


@Sloven: die Soundkarte will er wohl vorrangig weil er Musik aufnehmen will. Dazu wär jedoch das Interface da.
 
Ja die Soundkarte war ja auch nur optional gedacht falls ich an meine Grenzen stoße

Reaper und Cubase.

Also empfehlt ihr mir wenn ich den 600.- PC mit dem von ARLT vergleiche mehr Vram und Primärspeicher zu kosten von Prozessor sowie ner größeren SSD. Gibt es auch einen fertigen PC mit den Konfigurationen wie vom 600.- PC?

Mfg und danke!
 
Faustregel für Fertig-PCs: teurer, schlechtere Komponenten, Gehäuse die nix taugen, oftmals wahllos zusammengewürfelt.

Die einzig gute Komponente beim ARLT PC ist der i5-6500, aber leistungstechnisch ist der Abstand zum i3-6100 zu vernachlässigen. Gerade wenn du selber sagst dass du hauptsächlich CSGO, Dota & co. spielst, brauchst du bis auf weiteres keinen i5 oder i7 und der i3 wird dich sicherlich glücklich machen.

Aber gerade wenn du Musik und Videos bearbeiten willst, solltest du unbedingt ein Augenmerk auf RAM und VRAM setzen - gerade RAM ist sowohl mit Reaper wie auch mit Cubase recht wichtig. Und für CAD Bearbeitung ist VRAM ebenfalls ein essentieller Faktor.
 
der CSL Rechner hat keine Grafikkarte, ein eher schwaches Mainboard und ein absolut grauenvolles Gehäuse. Vom Netzteil gar nicht erst zu sprechen.
Wenn du also zu den 380€ noch eine brauchbare Grafikkarte hinzu rechnest bist du auch auf 580€ und hast dennoch einiges schlechtere Komponenten als mit dem 600€ Rechner. Der i5 bringt dir weder in den genannten Spielen noch für deine Hobbys auch nur irgend einen Vorteil.
 
Der TE hat nach nem komplett Rechner gefragt und den hab ich ihm gezeigt und die entsprechende RX470 als GraKa und ein halbwegs potentes NT kann er sich per Knopfdruck dazukonfigurieren und die Bauteile weichen mMn. nicht zu sehr vom 600€ PC aus.

Das es teurer ist als Selbstgebaut ist bekannt und wurde mitgeteilt, so what?
 
Wenn man sich ein gutes Netzteil und die RX470 dazu konfiguriert, ist man aber wahrsch. auf über 600€ (hab's nicht selber ausprobiert).
Der einzige Vorteil wäre dann, dass der Rechner bereits zusammengebaut wäre - aber dann steht noch immer das wirklich schlechte Gehäuse im Raum.

In einem Forum sucht man doch auch nach Rat und Hilfe und gerade wir - die meist etwas mehr Ahnung von der Materie haben - empfehlen doch lieber mit gutem Gewissen passende Einzelkomponenten als einen Fertigrechner den wir uns höchstens in die Waldhütte stellen würden.

Letztendlich macht man gerade qualitativ einfach den besseren Deal mit dem Einzelkauf und für den Zusammenbau kann man sich dank dieser Liste ebenfalls prima helfen lassen. So was ist binnen weniger Stunden erledigt und egal ob Fertig-PC oder nicht, alles installieren und aufsetzen muss man sowieso selber.
 
Mit gutem Gewissen kann ich einem Laien nicht empfehlen sich einen Computer zu basteln. Da muss im offenen Computer rumhantiert werden, weiß ich denn das er die 5 Sicherheitsregeln einhält und nicht da rumstochert, während das Netzteil eingesteckt ist?

Keiner der das kann, fragt nach einem Komplettset und einem unbedingt einzureden, er soll sich alles einzeln kaufen, auch wenn er das eben nicht zusammenbasteln kann, ist unverantwortlich.
 
Und genau dafür gibts doch Helfer, Leute im Bekanntenkreis, Anleitungen,...

Mit einer Anleitung würd ich auch meiner Frau zutrauen einen Rechner zusammen zu bauen, und die weiss sonst nichtmal was eine "Partition" ist.
 
Ich denke ich werde dem 600.- PC folgen.

Ich verstehe zwar eure Gedanken, aber ganz unerfahren bin ich jetzt auch nicht, ich bin bloß eher ein Fan davon etwas fertig zu kaufen und nicht so viel selber Hand anzulegen, zumindest was Eletronik betrifft.

Ich habe im Freundes und Bekanntenbereich auch einige, welche wesentlich mehr erfahrungen haben und habe auch schon mal rumgefragt wer mal Lust hat ^^ Und ich denke wenn man es langsam und mit Prinzip angeht, dann schafft man das auch.

Euch danke für die tolle Beratung! Bei Fragen beim Zusammenbau kann ich doch einfach weiter hin den Thread benutzen, oder passt das nicht mehr zum Thema?

MfG
 
Ich denke mal da wird keiner ein Problem mit haben, mittlerweile kann man die ganzen Stecker garnicht mehr verkehrt einstecken, wie zu Zeiten, wo man noch für jeden einzelnen Pin auch einen einzelnen Stecker hatte. Heute hat man oft fertige Steckköpfe die man dank spezieller Form auch nicht mal verkehrtherum einstecken könnte.

Viel Erfolg und ansonsten, helfen wir gerne weiter.
 
Grundsätzlich hat so ziemlich jeder Stecker nur seinen eigenen vorgesehenen Platz und passt gar nirgends falsch rein. Einzige Ausnahme bildet das Frontpanel. Die 2-poligen Stecker für die Status-LEDs sind noch immer dermassen fummlig, dass man kotzen möchte. Aber abgesehen davon ist es echt ein Klacks.

Hilfestellung kriegt man ansonsten auch hier:
https://www.computerbase.de/forum/threads/pc-selbst-bauen-und-einrichten.1164417/

Ich erinner mich an Zeiten, zu denen man noch je nach CPU und RAM die Jumper auf dem Mainboard anders setzen musste und jedes zweite Kabel dem vorherigen geglichen hat wie ein Ei dem Anderen... heute ist der PC-Zusammenbau eher so was wie Lego ^^
 
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