individuelle Kaufberatung NAS für Noob

redeme

Ensign
Registriert
Sep. 2013
Beiträge
154
Hallo zusammen,

auch wenn es hier schon einen fixed Thread für das Thema gibt, wage ich doch, einen neuen Thread zu erstellen, in der Hoffnung, nicht von den Admins gesteinigt zu werden ;)

Ich habe mich im Netz schon einige Stunden mit dem Thema befasst, verstehe aber leider nur die Hälfte und würde mich daher sehr über einen Expertentipp freuen, der auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist.

Kleiner Exkurs als Erklärung für meine Verwirrung: Ich habe mir vor vielen Jahren eine externe Festplatte von Trekstor gekauft, die einen Netzwerkanschluss hatte. Diese war im Angebot und den integrierten Netzwerkanschluss habe ich nie genutzt. Wenn ich aber jetzt nach einer Netzwerkfestplatte suche, erscheinen Systeme mit eigenen Prozessoren und Rams... eigene kleine Computer?!

Zu meinen Anforderungen: Ich möchte gern einen zentralen Datenspeicher für Filme, Musik und Dokumente haben. Gern möchte ich die Möglichkeit haben, HD-Filme ruckelfrei auf Tablet, PC, Fernseher oder Smartphone zu streamen. Toll aber kein Muss wäre, wenn ich über das Internet auf die Daten zugreifen könnte, ohne dass ich mich im Heimnetzwerk befinde. Filme oder Daten, die ich mittels PC aus dem Internet runterlade, sollen direkt ohne Umwege auf der Netzwerkfestplatte gespeichert werden. Als Noob finde ich die leichte Einrichtung und Bedienung auch sehr wichtig. Un der mit Abstand wichtigste Punkt ist der Stromverbrauch! Das Gerät soll rund um die Uhr einsatzbereit sein, wird effektiv aber vielleicht 3 Stunden am Tag genutzt. Ein geringer Verbrauch bzw eine Art Ruhezustand wären schon zwingend notwendig. Außerdem wird das Teil im Wohnzimmer beim Router stehen und darf daher auch keine wahrnehmbaren Geräusche von sich geben.

Folgende Geräte in unserem Haushalt möchte ich mit der NAS vernetzen:

  • Älterer aber zuverlässiger Laptop Acer Aspire 8735G für die Nutzung im Schlafzimmer
  • Win 8 Tablet Asus Transformer Book T300LA für unterwegs und im Wohnzimmer
  • Handy Frau: Motorola Razr i
  • Handy ich: Samsung Galaxy Note 2
  • Fernseher: Sony KDL-55W805A
  • FritzBox 6320 Cable (Unitymedia)
  • evtl.: HD-Recorder von Unitymedia

An Speicherplatz sollten 2 TB ausreichen. Preislich bin ich flexibel. Für gute Verarbeitung und Langlebigkeit bin ich auch gern bereit, etwas mehr zu zahlen. Ich würde nur gern vermeiden, Unsummen für eine überdimensionierte Festplatte auszugeben, bei der ich den Großteil der Funktionen nicht einmal verstehe.

Für ein paar gute Kaufempfehlungen wäre ich sehr dankbar.

Schöne Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, also schonmal vielen Dank für die schnelle Antwort! Aber den Link habe ich auch selbst gefunden.

Ich willl nicht unverschämt wirken, aber ich zwinge keinen, hier eine Beitrag zu schreiben. Ich habe eher auf die Hilfe von Leuten gehofft, die sich auskennen und Bock haben, ihr Wissen zu teilen und nicht einfach einen Link hinknallen, den jede Torfnase mit Hilfe von Google findet.

Mich interessieren vielmehr Fragen wie:
Brauche ich unbedingt so ein NAS-System oder würde auch eine Intenso Memory 2 Move externe Festplatte 1TB mit WiFi für meine Bedürfnisse ausreichen. Oder auch vielleicht ein USB-Server wie beispielsweise der http://www.amazon.de/Sharkoon-USB-400-4xUSB2-0-GigabitLAN/dp/B004P5DU80/ref=sr_1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1387748196&sr=1-1&keywords=usb+netzwerk+server in Verbindung mit einer beliebigen externen Festplatte ausreichen. Welches ist die kostengünstigste (vor allem im Bezug auf den Stromverbrauch) Alternative?

Also falls jemand Bock hat, mir solche sachen zu erklären, würde ich mich sehr freuen.
 
also,
theoretisch könnte auch eine Fritzbox mit angeschlossener USB Platte ein Medienserver sein.
deine hat aber keinen USB Anschluss, richtig? wenn du es darüber machen willst, bräuchtest du die 6360
http://www.youtube.com/watch?v=LkA4FxS3M8Y

zum Bereitstellen von Streams braucht es einen DLNA Server, und für sowas braucht es eben in so einer Lösung CPU, RAM; Software, von alleine passiert das nicht. entweder über eine Fritzbox, oder ein eben ein NAS; eine schnöde Netzwerkfestplatte oder deine LAN USB Brücke kann sowas nicht.
auch wenn sie dem Intenso Ding offenbar einen DLNA Server nachgereicht haben. bei dem Preis und mangels Informationen im Datenblatt was in dem Ding für ne CPU steckt, bezweifle ich dass das mehr als ein Papiertiger ist. denn für Videos Streamen braucht es schon etwas CPU Leistung. von möglicherweise 2 HD Streams gleichzeitig ganz zu schweigen. und was man so liest ist der DLNA Server in der Fritzbox noch nicht sooo leistungsfähig und ausgereift.
und bei Synology sieht das ganze dann so aus
http://www.youtube.com/watch?v=i6ZjEy8acTs
kann eben von allem etwas richtiger, etwas mehr und etwas schöner

um Daten aus deinem Netz ausm Internet zugreifbar zu haben, kann auch die Fritzbox
http://service.avm.de/support/de/SKB/FRITZ-Box-7390/116:Online-Speicher-in-FRITZ-Box-einrichten
aber auch hier eröffnet eine Synology etwas bessere Möglichkeiten. bzw. vielfältiger, neben dem simplen Dateizugriff über Webdav gäbe es hier dann auch eine CloudLösung inklusive Apps für die mobilen Geräte
http://www.synology.com/de-de/products/overview/DS214play
und dann bietet eine Synology natürlich noch tausend andere Funktionen, wo dann der Appetit auf mehr einfach beim essen kommt. z.b. gibt es auch einen Aufnahme App mit der das NAS auch TV aufnehmen kann usw.

so oder so, auf eins musst du dich einstellen: Bastelarbeit wird es auf alle Fälle. also einfach neues Gerät hinstellen, alles läuft von alleine. das wird es nicht.

dass runter geladene Sachen auf dem richtigen Netzwerkpfad landen, ist in jedem Fall Einstellungssache in deinem PC, in dem Programm womit du die Daten runter lädst. dafür ist es völlig egal wie das Produkt hinten dran heißt, das hat damit nichts zu tun.

also ich hätte nicht den Hinweis auf die Synology gegeben wenn ich sie nicht für genau das richtige Produkt für deine Anforderungen halten würde. ;)
du wolltest Qualität,
einfache Bedienung
Medienstreaming
Dateizugriff
und ob nun eine neue, größere Fritzbox mit angeschlossenen USB Festplatte oder ein NAS mit integrierter Festplatte mehr Strom im Standby verbraucht verbraucht, keine Ahnung. Tendenziell dürfte die Fritzbox etwas genügsamer sein. weil "eh da CPU verbrauch". aber was nützt es wenn sie das im Vergleich nur eher schlecht und rudimentär als echt kann. Die Festplatten gehen in beidem Fällen in Standby und Einstellungen zum Energiesparen, wie Zeitsteuerung, gibts hier wie da. ich denke an dem Punkt ist die Sorge um den Stromverbrauch nicht so wichtig, wichtiger wäre doch dass der rest komfortabel funktioniert.
also würde würde ich eindeutig die Synology empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
redeme, wir sind hier Menschen, die sich freiwillig gegenseitig helfen und kein Internet Dienst zur Lösung von Computerproblemen. Etwas mehr Höflichkeit wäre deshalb hier angebracht.
 
kein problem, so schlimm wars nicht, da gibts hier viel viel unfreundlichere Fragesteller :D
trotzdem: @redeme - manchmal hat man eben einfach keine Zeit, oder auch Lust auf viel Text. und bevor gar keiner was schrieb wollte ich wenigstens das richtige Produkt empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Species, vielen Dank für die ausführliche Antwort und dafür, dass Du meine kleine Spitze etwas sportlich genommen hast ;)

Ich wollte wirklich nicht unhöflich sein und wenn ich jemanden beleidigt haben sollte, tut es mir leid. Aber das ist wieder so eine Grundsatzdiskussion, die man in sehr sehr vielen Foren führen kann... hier habe ich mich einfach misverständlich ausgedrückt, da ich mir eben eine individuelle Hilfe gewünscht habe... mea culpa!

Also zurück zum Thema... sofern ich noch nicht alle Helfer vergrault habe ;)
Anhand deines Beitrages bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass eine NAS wohl die kompfortabelste Lösung für mich darstellt.
Ich habe mir ja die Tests auf Computerbase und auch einen vom PC Magazin durchgelesen. Da schneidet Synology durchweg am besten ab. Ob es wirklich die DS214play sein muss, weiß ich jetzt nicht genau. Die hat ja schon einen stolzen Preis. Hier mal ein Angebot. Dafür kann die natürlich auch was... wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Convertierung von HD-Videos (für Geräte, die ein bestimmtes Format nicht abspielen können) der größte Vorteil. Andererseits habe ich hier im Test gelesen, dass die bei der Leistungsaufnahme nicht am besten abschneidet... die Leistungsaufnahme sehe ich irgendwie auch als Indikator für den Stromverbauch. Oder bin ich da komplett auf dem Holzweg?

Als Alternative fände ich die DS 213j vielleicht ganz interesant, oder? Hier mal ein Angebot ... immerhin 110 Euro günstiger als die play. Auch in Leistungsaufnahme und Lautstärke hat die 213j die Nase vorn?! oder hab ich die Testergebnisse falsch interpretiert?

Für mich stellt sich also die Frage, ob der Aufpreis für die Transcodierung von HD-Videos lohnt... oder gibt es weitere Relevante Vorteile, die man sich mit der play erkaufen kann? Soweit ich weiß kann mein Bravia recht viele Formate abspielen und für die restlichen Endgeräte brauche ich diese Funktion eher weniger denke ich. Könnte vielleicht höchstens nochmal interessant werden, falls ich mir zukünftig noch eine PS4 anschaffe?! Aber da kann ich die Wiedergabe ja eigentlich auch über den Bravia laufen lassen... oder eben über Rechner und per HDMI an Fernseher.

Also species... dürfte ich dich freundlicherweise nochmal um Rat fragen? DS 214play oder DS 213j?
 
alles richtig interpretiert
Leistungsaufnahme = Stromverbrauch
die DS214 hat eben eine richtig potente CPU für alles was da anfallen mag. die 213j nicht so.
alle anderen Funktionen sind gleich.
dafür schneidet die 214 in der Tat nicht so toll bzgl Stromverbrauch ab.
in dem CB hast du ja sicher den Abschnitt zu der Transcodierfunktion gelsen. da du recht unterschiedliche Endgeräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen hast, könnte ich mir vorstellen, dass das durchaus gebraucht wird. die Alternative wäre, wenn die Stromverbrauch so wichtig ist, dass du die 213j nimmst und Videos dann manuell am PC in verschiedene Formate codierst und mehrfahc auf dem NAS anlegst damit für jedes deiner Endgeräte das passende Format dabei ist. oder du sagst einfach, "ne die müssen eigentlich nicht alle alles gestreamt haben können" aber die Entscheidung musst du fällen. ;)
ich für mich würde die 214 nehmen da mir das "alles können" wichtiger wäre als der Stromverbrauch
 
Der Stromverbrauchunterschied ist auch nicht mehr so gravierend wenn du die DS automatisch aus/an schaltest so das sie nicht durchgehend läuft. Wenn du dann die paar Watt auf die paar Stunden wo sie läuft hochrechnest sind es nur ein paar Euro im Jahr.
Ich würde immer eine eher etwas stärkere empfehlen da es nie schaden kann Leistungsreserven zu haben. Wo bei auch hier in anderen Threads schon berichtet wurde das die DS213j sich sehr gut macht.
Ich selbst habe eine DS210j und DS213+, beide tun es hervorragend wobei die DS210j rein für Datenhaltung (Backups) da ist. Aber auch mit der habe ich testweise schon Fotos + Videos an mein Samsung-TV gestreamed (passend codierte halt: H264/mp4).

Kurz: Wenn das Budget es zulässt DS214play, ansonsten die DS13j.
 
Frohe Weihnachten ;) und nochmals vielen Dank für die Antworten.

Ich denke ich entscheide mich für die DS213j, da ich schon gern unter 350 € bleiben möchte. Haltet Ihr das Angebto für OK? Soweit ich bisher in Erfahrung bringen konnte, sind die WD red die beste Wahl?!

Meines Wissens nach laufen die WD red mit 5.400 U und 64 MB Cache. Sind ja eigentlich nicht die besten Werte oder? Aber für den Dauerbestrieb in einem NAS am geeignetsten? Oder würdet Ihr andere Festplatten wählen? Welche mit 7.200 rpm sind aber wesentlich lauter und stromfressender? Eure Empfehlung?
 
Das Angebot ist gut, wenn du es einzeln Kaufst kommst du nicht günstiger weg.
Ich hab auch die WD Red (als 3TB) drin, hatte aber früher gut gemischt Segate Baracuda und WD Green .. das lief auch.
 
species_0001 schrieb:
soweit ich weiß, laufen die WD reds wie die greens mit so ner variablen Drehzahl
Das gibt es bei keiner einzigen HDD, das ist nur ein Gerücht. Weil man nicht direkt 5400 rpm schreiben wollte, wurden damals der toll klingender Name "Intellipower" erfunden und es wurde 5400 bis 7200rpm angegeben, was schon mit 5400rpm ja auch erfüllt ist. Das sich die Drehzahl ändern würde, hat WD meines Wissens auch nie selbst behauptet, das haben andere darein interpretiert, wobei WD darüber wohl nicht unglücklich war, denn das ganze sollte ja dazu dienen die 5400 rpm Platten vom Image der lahmen Enten zu befreien. Offiziell heißt es:

Da die Platten leise und sparsam sind, reichen 5400 rpm sowieso aus, denn die HW der kleinen Consumer-NAS ist sowieso sehr lahm, das sind kleine ARM oder Atom CPUs, teils nur mit 256MB RAM und die müssen dann auch noch ein SW-RAID verwalten. Da kommen meist nur 50 bis 70MB/s raus, also nicht einmal genug um ein Gigabitnetzwerk auszulasten. Schnellere Platten bringen da nur mehr Lärm und eine höhere Leistungsaufnahme, also auch mehr Hitze.
 
Ah ok... dann nochmals danke für die vielen informativen Antworten!

Ich konnte meine Ehefrau auch mittlerweile mit eurer Hilfe ;) von den Vorteilen eines NAS überzeugen und so das Budget etwas aufstocken. Jetzt ist in der Auswahl die DS 213j mit 2x4 TB für 470 € oder die DS 214play mit 2x2 TB für 450 €.

Ich weiß, dass ich die Entscheidung anhand meiner persönlichen Bedürfnisse wohl doch selbst treffen muss, aber ich tue mich damit echt schwer. Also nochmal meine Frage an die Community: Was würdest DU tun? Mehr Speicherpkatz oder mehr Leistung? Bzw ist das Plus an Leistung bei der 214play wirklich so deutlich spürbar?

Bzgl meinen Inhalten: Ich würde die NAS auf jeden fall gern als Backup für Bilder und Dokumente benutzen. Dokumente nehmen nicht sooo viel Platz weg, Bilder kommen aber schon relativ häufig welche hinzu. An Musik ist nur eine moderate Sammlung aus der Zeit übrig, wo illegale Downloads noch an der Tagesordnung waren. Durch die Tatsache, dass ich nicht sonderlich viel Musik höre und mittlerweile für die Downloads zahle, wächst die Sammlung nur sehr sehr langsam. Nur was Filme angeht, bin ich wohl etwas verschwenderisch. Hatte evtl geplant, mir eine kleine Sammlung an HD-Filmen anzulegen. Allerdings unendlich viel Platz ist ja auf keiner Platte, sodass ich mich früher oder später für eine Anzahl auserlesener Schätze entscheiden muss... jeden Schundfilm muss man ja auch nicht behalten.
 
immernoch die DS214play ;)
Laufwerkskapazität kann man nachkaufen - Leistung nicht
und an die DS214play kann man mittels esata noch die Erweiterungseinheiten DX213/513 andocken - für die exzessiven HD Filme Sammlung ;) kann man an die DS213j nicht
 
Hallo,

wie wäre es mit einen HTPC mit TV Karte und eben HDDs?

So weit wie ich bis jetzt informiert bin, wirst Du keinen Film vom HD-Recorder von Unitymedia runter bekommen auch keine Privat Kopie, wenn die Festplatte hin ist sind es auch die Filme.

Weiter ist noch interessant in wie weit der Sony mit den Formaten umgehen kann und wie dann die Qualität ist, aber kann mit einen USB Stick ausprobieren. Bei der nächsten Videokamera kann es hier schon lustig werden, wenn man keine Ton hat.

Beim PC kann man Teile tauchen wie auch aufrüsten, beim NAS daja.

Man muss sich überlegen wo kommen die Daten her was will man machen und wie, bei den jetzigen DRM, Kopierschutz und anderen Qualen ist es schon schwer. Ich habe eine i-pad auf einmal keine Ton (kein ac3 dts) jetzt gibt es wieder ein Programm. Mit einen HTPC kann man vieles entschärfen und man ist flexibel.

Was eben nett ist, wenn man im Netz oder am Router ein Festplatte hat, bei meinen Router mit Festplatte habe ich auch vom Internet Zugang, was sehr hübsch ist, da ich viel mit PDFs arbeite. Ich mag auch keine Clouds ;-)

Gruß
Michael
 
Frohes Neues!

Vielen Dank für den Tipp! Höre zum ersten mal von einem HTPC... und ich bin begeistert ;) will ich haben! Macht bestimmt Spaß son Ding.

Naja aber mal ersthaft... kann der das gleiche wie ein NAS? -habe oben zwar gesagt, dass ich es mir eigentlich reicht aus dem Heimnetzwerk auf die Daten zuzugreifen, aber irgendwie habe ich mich jetzt schon schwer mit dem Gedanken angefreundet, meine eigene kleine Cloud zu haben. Kann man des mit einem HTPC auch? Mit spezieller Software sollte dies eigentlich schon möglich sein oder?! Oder man braucht ein anderes Betriebssystem?!

Und wie genau sieht es mit dem Stromverbrauch bei einem HTPC aus? Hast Du selbst einen zuhause? Läuft der Tag und Nacht? Wenn der aus oder im Standby ist, kann ich dann beispielweise mit meinem Handy auf die dort gespeicherten Fotos zugreifen?

Auch wenn so ein HTPC mich total heiß macht, glaube ich doch, dass ich den nicht brauche... ich habe einen Laptop (den ich hin und wieder für Filme im Schlafzimmer nutze) und ein Windows-Tablet (mit dem ich Inhalte über HDMI oder WiDi Inhalte auf den Sony-Fernseher streamen kann). Ob noch ein PC wirklich nötig ist?

Ja Unitymedia ist ein Thema für sich... da ich in ca einem halben Jahr einen Umzug in eine Wohngegend plane, in der Unitymedia nicht verfügbar ist, werde ich den HD-Recorder von denen wohl bald wieder los sein. Wie es dann weiter geht kann ich noch nicht sagen. Aber im Moment stört es mich nicht, dass ich die aus dem Fernsehen aufgezeichneten Filme nicht exportieren kann. Wo gerade aber das Thema aufkommt... bei Unitymedia kann man HD-Sender der RTL Group nicht vorspulen. Geht das mit einem HTPC mit TV-Karte?

Schöne Grüße
 
ein HTPC kann alles was du ihm beibringst ;)
eine Cloud basteln, klar - im einfachsten Fall Dropbox, oder andere ähnliche Dienste wo es die entsprechenden Apps für die Handys gibt.
Betriebssystem kann Windows oder Linux sein, geht beides.
in Sachen Stromverbrauch wirst du natürlich über einem NAS liegen, vermutlich recht deutlich, kommt dann ganz auf die Rechnerzustammenstellung an.
Wenn der PC im Standby ist, kann natürlich nichts drauf zugreifen, es sei denn du nutzt dann einen Clouddienst, wie Dropbox, wo die Daten auch als Kopie bei der NSA abgelegt werden.
aber HTPC ist sehr viel Bastelarbeit und je nach Zusammenstellung musst du dein Budget noch weit vergrößern. (nur als Beispiel, habe für ne Tante auch einen HTPC gebaut, und damits im Wohnzimmer richtig schick aussieht, hat alleine das OrigenAE Gehäuse 300€ gekostet ;) - geht natürlich auch preiswerter, trotzdem teurer als ein NAS wirds sicherlich)

nö, aus dem Unitymedia Reciever was exportieren, keine Chance, außer als SD Ausgabe über Scart, aber das will ja niemand.
die Aufnahme Restriktionen bei den privaten sind ja so gewollt, its not a bug, its a Feature - einzige 100% legale Möglichkeit, boykottieren.
jegliche TV Karten und deren Software die 100% legal arbeiten halten sich auch brav an die Aufnahme Restriktionen. Es gibt da natürlich mit noch mehr Bastelarbeit MIttel und Wege, und es gibt auch ein paar linux basierte Reciever, Stichwort Dreambox, VU+ und andere, wo es Wege gibt die Restriktionen zu umgehen. aber an der Stelle bin ich raus und habe da persönlich keine Ahnung wie es geht.
 
Hallo,

NAS und HTPC sind eigentlich zwei Paar Schuhe, aber da Du was mit Aufnehmen und HD Filmen geschrieben hast, ist eine HTPC eine Möglichkeit. Was jetzt das Aufnehmen betrifft, hat man mit dem HTPC sehr viele Freiheiten, wenn man gewisse Sachen umgehen kann, was auch noch geht, aber es ist nicht einfach. Denn es gibt keine CI+ oder HD+ was natürlich gut ist und auch das Problem ist ;-)

Einen HTPC kann man mit einen A6/A8 von AMD aufbauen, eine gute TV Karte gibt es von Digital Device (ab 160,-) es ist nicht billig, mit einem BD Player kann man BD abspielen wie auch einlesen (ist nicht ganz erlaubt nur mit bösen Programmen).

Man muss schauen was man will und wo man hin will.

Ich wollte Dir nur eine Möglichkeit aufzeigen. Mit einen HTPC hat man auch immer was zu tun ;-) wenn man will, meiner Läuft seit 5 Jahren ohne Probleme (die ersten Monaten war arbeitsintensiv ). Hier kann ich Filme schneiden abspeichern auch meine DVDs und BD (nicht zu vergessen die HDDVDs die kann ich nur abspielen, weil ich sie gewandelt auf der Festplatte hatte (es lebe die Privatkopie). Ich habe alle meine DVDs ca 1500 eingelesen ca 10 waren schon defekt.

Auf dem HTPC sind jetzt 4 *4TB drin, die Festplatten kann man gut dämmen da eigentlich immer nur eine läuft ist sie nicht hörbar.

Man kann auch eine NAS im Eigenbau machen da gab es hier doch eine gute Lösung https://www.computerbase.de/forum/threads/howto-nas-bauen-und-einrichten-fuer-anfaenger.1178633/, der Vorteil PC Bauteile und beim Gehäuse ist man frei und kann besser dämmen.

Nicht vergessen das Backup!

Gruß
Michael
 
Zurück
Oben