Kaufberatung: Farb-Laser-Drucker

f-i-r-e

Cadet 4th Year
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Holla zusammen,

wie oben beschrieben suche ich einen Farb-Laser-Drucker für den Home-Gebrauch.
Meine Preisvorstellung liegt bei ca 300€, außerdem wär ein Ethernet-Anschluss auch nicht schlecht und natürlich ein gutes Kosten/Seite Verhältnis.

Leider habe ich so gut wie keine Ahnung von der Materie - hoffe mal das es hier paar Printer-Profis gibt. ;)

Hab schon ein bischen nach Tests gegooglelt, aber nur Chip oder Bestprice-Seiten-Tests gefunden.
Gibts es vielleicht ein Prad.de für Drucker?

Ich hoffe mal ihr könnt mir weiterhelfen.

Gruß
FiRe
 
Achte auf jeden Fall drauf, dass er Postscript beherscht.

Die samsung printer language (spl) des clp 510N geht mir zumindest unter Linux auch heute noch auf die Nerven. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Für 300€ bekommst Du keinen Farblaser mit Ethernet. Auch solltest Du dir darüber im Klaren sein, dass in dieser Preisklasse ein kompletter Tonertausch leicht den Neupreis des Druckers überschreitet.

Zwar können die günstigen Farblaser im Schwarz/Weiß-Druck durchaus mit höherwertigeren Modellen mithalten, was Qualität und Kosten angeht, der Haken bleibt aber der eigentliche Zusatznutzen, nämlich die Farbe.

Lohnen tut sich das nur dann, wenn man entweder nur sehr selten druckt oder nur kleine Logos auf Briefköpfen. Auch sollte der Stromverbrauch eines solchen Gerätes nicht unterschätzt werden. Die Aufwärmeinheit zieht ungeheuer viel Strom.

Dazu kommt die Qualität der Farbausdrucke, die bei allen Lasern mit einem Raster versehen ist. Deshalb würde ich dir entweder zu einem guten Tintenstrahler oder einer Kombination Tintenstrahler + günstiger S/W-Laser raten oder, wenn es ein Farblaser sein muss, von vorneherein die Verbrauchsmaterialien in die Gesamtkosten einzubeziehen.
 
Erstmal danke für die ganzen Antworten.

@Gauder: thx für die Seite

@arterius: ist gemerkt - glaub aber in der Preisklasse haben das alle Drucker?!

@critique:
Hab mich zu dem Schritt entschieden, da ich ein jahrelanger Tintenstrahl-Drucker-Geplagter bin.
Von 4 Druckern haben 4 nach wenigen Drucken den Geist aufgegeben. Über HP, Lexmark bis Epson, meistens vertrocknet usw.
Dabei muss ich aber zugeben, dass ich zu der Zeit nicht regelmäßig gedruckt hatte und der letzte eigene Druckerkauf auch schon was her ist.
Mir ist schon klar, dass die Technik mittlerweile vortgeschrittener ist, bei meinem Bruder zB macht sein "neuer" Canon bis jetzt keine Probleme.

Dazu kommt, dass ich für mein Studium ziemlich viel drucken muss. Die Seitenanzahl häuft sich bei ein paar Scripten doch schon ziemlich schnell. :rolleyes:
Das der Farbdruck bei Laserdruckern teurer ist als bei Tintenstrahldruckern wusste ich bis jetzt nich, aber ich hab da schon einen Händler des Vertrauens mit kompatiblen Patronen. ;)

Wenn es in der Preisklasse keinen Drucker mit Ethernet gibt würde ich zur not auch noch was draufzahlen, da der Drucker im Netzwerk genutzt werden soll.
Gibt es da nich auch mittlerweile Druckerserver oder ähnliches zu kaufen? Aber wenn ess unbedingt sein muss würde ich auch auf dieses Feature verzichten, gibt ja immernoch die Druckerfreigabe. :)

Stromverbrauch ist erstmal nur nebensächlich.
Es sollte schon ein Farbdrucker sein, da ich mich dann in den Arsch beissen würde wenn ich doch mal was in Farbe drucken muss.

Gruß
FiRe
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie Du dein Einsatzgebiet schilderst, würde ich keinen Farblaser kaufen. Für die häufigen Ausdrucke gibt es preiswerte Laser in der Klasse um 100-200€, welche sogar teilweise schon eine Ethernet-Schnittstelle haben. Wenn Du dazu einen guten Tintenstrahler kaufst, bist Du erheblich flexibler und druckst auf Dauer sparsamer.

Bei mir werkelten im Studium ein HP-2100 und ein HP-940C. Skripte und Dokumente druckte ich auf dem Laser, für Farbe nahm ich den Tintenstrahler.

Die c't hatte in einer ihrer letzten Ausgaben eine Marktübersicht von günstigen Farblasern und empfahl ebenfalls die Kombi S/W-Laser und Tintenstrahler, weil man zu viele Kompromisse mit den günstigen Geräten eingeht. Beispielhaft ist die Bestückung mit sogenannten Starter-Tonern, welche nur die Hälfte der Nachfülltoner haben. Was bei günstigen S/W-Lasern kein Problem ist, ist bei drei Farben ein großes Ärgernis. So sei man fast geneigt, bei Verbrauch der Farbtoner gleich einen neuen Drucker zu kaufen.

Um das Problem der Anbindung ans Netzwerk zu lösen, bieten sich entweder Geräte mit LAN-Schnittstelle an (vergleichsweise teuer; funktioniert aber), Printserver (um die 60-100€) oder Router, die einen USB-Anschluss haben. Die von dir beschriebene Druckfreigabe ist zB. in einer WG eher unpassend. Bei den Tintenstrahlern gibt es mittlerweile ebenfalls Modelle mit Netzwerkanbindung, oft sogar gleich mit WLAN.
 
@critique:
Für so eine Combo braucht man schon fast den doppelten Platz.
Natürlich sieht eine Ansammlung von Druckern auch nicht besonders aus.

Wenn ich richtig informiert bin, ist es doch gang und gebe bei den Druckerherstellern, das die Starter-Patronen/Toner nur zu einem Teil gefüllt sind. Also ist es bei den Tintenstrahldruckern auch nicht anders mit dem Kaufpreis neuer Patronen.

Wie schon gesagt möchte ich das Austrocknen der Patronen vermeiden, wie es bei meinen alten Druckern schon passiert ist, da ich nicht so viel in Farbe drucke. Bei Laserdruckern kann sowas ja glaub ich nicht passieren.

Versteh mich nicht falsch, ich weis es zu schätzen das du einem Tips mit auf den Weg gibst.
Aber ich kann mich einfach nicht überzeugen lassen, hatte zu viel schlechte Erfahrung mit Tintenstrahldruckern.

Von daher fänd ich es nicht schlecht, ob du oder jmd anderes hier vielleicht ein paar Kauftips oder Erfahrungen für verschiedene Farblaserdrucker posten könnte.


Gruß
FiRe
 
Schon verstanden. ;)

Unterschätze aber nicht die Größe eines Farblasers. Die HPs sind fast einen halben Meter hoch. Dagegen wirkt ein S/W-Laser direkt mickrig.

Ich schau mal, ob ich dir den Artikel aus der c't kopieren und als PDF schicken kann. Die Zeitschrift müsste hier irgendwo noch rumliegen.
 
Da kann ich defintiv was dazu beitragen.

Wir haben und vor einen 1 Jahr oder etwas weniger einen Samsung CLP-510N gekauft.

Der Farblaser hatte nur knappe 380€ gekostet und hatte viel Austattung fürs Geld.

Eine Duplexeinheit sowei ein Netzwerkanschluss waren von Haus aus dabei.

Installation war kinderleicht und der Drucker war innerhalb eine Stunde einsatzbereit.

Ich habe keine riesige Erahrung mit anderen Lasern, aber ich finde die schwarz/weiß Ausdrucke besser als auf unserem Tintenstrahldrucker.

Farbausdrucke sehen auch nicht schlecht aus, aber Fotos oder detallierte Bilder sollte man lieber lassen.

Bis heute wurde schon jeder Toner durch einen high yield Toner ersetzt (Im Toner ist einfach mehr drin und der hält länger). Kosten um die 300€.

Das einzige Manko ist die Druckersprachen spl, wie oben erwähnt und die Tonerkosten, aber sonst bin ich sehr angetan von dem Gerät.


Falls du dich für einen Samsung Laser interssierst, schau dir die 550N/650N Serie an.
 
Zuletzt bearbeitet:
@critique:
Wenn du das machen könntest, wäre natürlich super ;)

@arterius:
Dein Drucker(510N) scheint wirklich nicht schlecht zu sein, ist bei Druckerchannel Platz 3. Aber du hast ja gesagt der hat kein PS. Der Preis ist bis jetzt allerdings nicht wirklich gefallen(344€). :mad:
Die 550N/650N Drucker sind aber dann doch noch ziemlich teuer im Gegensatz zu dem 510N. Für die Variante mit einer Netzwerkkate wollen die gleich über 100€ mehr!

Laut Druckerchannel ist der HP Laserjet 2605DN momentan auf Platz1, hat aber nur eine Auflösung von 600*600.
Dein Samsung hat zB. 1200*1200. Sieht man da einen Unterschied oder ist das mal wieder nur irgend ein interpolierter Wert?

Gruß
FiRe
 
Klar ein Unterschied ist vor allem bei Grafiken erkennbar. Bei normalem Text fällt das nicht so auf.

Solange du eigentlich kein Linux benutzt ist Postscript eigentlich egal, und bald kommt auch splix für diesen Drucker raus.

Bis jetzt haben wir schon einige hundert Euro durch den Drucker gespart, indem wir Seminarunterlagen selbst gedruckt hanem, anstelle einer kleinen Druckerei. :)
 
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habe mir vor einem halben Jahr einen HP laserJet 2600N gekauft für 300 Euro (neu) kostet glaub mittlerweile ein bischen mehr...

Netzwerkschnittstelle

4 volle Toner

keine lärmende Revolvereinheit

sehr zufrieden

ein Toner für 2500seiten kostet ca 65 Euro.

Die Druckkosten sind zwar nicht die billigsten, aber mit HP war ich immer sehr zufrieden, wärend meinen Canon Drucker immer nach max 2 jahren defekt waren....

Eigentlich drucke ich auch nicht soviel das sich ein Laser rentiert, aber ich hatte das tintengeschmiere einfach satt.....

Die Farbauflösung finde ich für ein gerät ind er einsteigerklasse auch gut, kann zwar sicherlich nciht mit einem 200 Euro Tintenstrahler mithalten, ich drucke aber auch keine Fotos, bzw nur selten.
 
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