Kondensator eines USB-Anschlusses

GuteLaune

Cadet 1st Year
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Hallo,

ich bin hier neu im Forum, hoffentlich ist dies der richtige Ort für meine Frage :)

Als es letztens auf meinem PC zu einigen Problemen kam (ein Acer Aspire M7300, 7,5 Jahre alt), die ich selbst nicht lösen konnte, brachte ich meinen PC zu einem EDV/Computer-Spezialisten, der das (für die Frage nicht wichtige) Problem beseitigte, gleichzeitig aber auch einen gewölbten Kondensator bemerkte.
Einen Tausch des Mainboards konnte er nicht durchführen (lief nicht stabil) und die Bords an sich (ein Acer FRX780M) gibt es nicht mehr zu kaufen. Eine Empfehlung für einen neuen PC wurde gegeben.
Den wollte ich mir aber erst 2019/2020 zulegen.

So, hier im Forum habe ich bereits gelesen, dass man da nicht mehr viel zu machen kann und das Mainboard wohl bald seinen Geist aufgeben wird (am Rand ist er bereits an einer Stelle bräunlich verfärbt). Jedoch gehört der Kondensator zu einem USB-Anschluss, der mit netter weise auch gleich mit markiert wurde (die Wölbung sei wohl auf einen Kurzschluss im USB-Anschluss zurück zu führen).

Die Frage ist nun, kann ich den PC ohne Gefährdung der restlichen Bauteile weiter verwenden bzw. ist die Lebensdauer des Mainboards verlängerbar, wenn ich auf die Benutzung des entsprechenden USB-Anschlusses verzichte oder wird diese Schwachstelle dennoch weiter belastet?
Ich kenne mich damit nicht aus und konnte keine weiteren, genau diese Fragestellung betreffenden Themen im Forum finden.

Danke schon mal für eure Antworten! :)

Anmerkung: Alle anderen Kondensatoren sehen noch sehr gut aus, sonst ist keiner gewölbt.
 
Im Normalfall ist das für den Rest der Elektronik nicht direkt ein Problem. Die Spannungsversorgung am Port könnte eben instabil sein und das könnte sich eventuell auch auf andere Teile der Stromversorgung auswirken.
 
naja wenn dieser kaputt geht, bekommst dort ein Kurzschluss und ich denke das das Board vermutlich dann dennoch NICHT mehr funktioniert.
 
Ich würde auch darauf tippen, dass es ein "lokales" Problem ist. Da anscheinend die restliche Elektronik noch gut aussieht, sollte es keine Auswirkungen auf das mainboard geben, vorausgesetzt Du nutzt den Anschluss wirklich nicht mehr (alle Angaben ohne Gewähr ;) ). den Anschluss am besten mit tesa etc. zur Sicherheit abkleben, damit nicht in einem unbedachten Moment doch ein Gerät eingesteckt wird. Sollte jedoch Elektrolyt auslaufen und das mainboard beschädigen, kann es schnell ganz anders aussehen...
 
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Ich würde jemenaden aufsuchen der Dir den Kondensator tauschen kann, dass ist bei Mainboards die noch echte runde hohe Kondensatoren haben absolut kein Hexenwerk. Dann funktioniert das Ding auch wieder ordentlich.
Und gleich die anderen Kondensatoren mit prüfen.
 
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Kauf dir ein gebrauchtes AM3-Board.
Falls der Elko hoch geht, kann der wie ein Geschoss im Gehäuse herum fliegen.

google "elko explodiert"

/edit: AM2+ sollte es auch tun.
 
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Und im schlimmsten Fehlerfall führt der Elko zu einem Dauerhaften Kurzschluß. Entweder hinter dem USB Controller und der Controller meldet ständig Überstromfehler oder vor dem Controller, dann wird die 5V vom Netzteil/Mainboard überlastet, dann kann auch das ganz Board streiken.
 
edusson schrieb:
Kauf dir ein gebrauchtes AM3-Board.
Falls der Elko hoch geht, kann der wie ein Geschoss im Gehäuse herum fliegen.

google "elko explodiert"

/edit: AM2+ sollte es auch tun.

Das ist quatsch, der fliegt nicht rum wie ein Geschoss. Ja der Elko platzt und es ist laut und stinkt aber das ist nicht gefährlich.

Du solltest vorher überlegen woher der Fehler/Kurzschluss an der USB Schnittstelle kommt. Sollte ein interner Defekt am Mainboard vor liegen, dann wird der nächste Elko wieder kaputt gehen. Sollte aber ein defektes USB Gerät der Grund sein, kann man überlegen den Elko zu tauschen. Dann aber auch nur wenn er groß und rund ist. Kleine quadratische Elkos sind meist in der SMD Technik zu finden. Da kann man nur mit einem spitzen Lötkolben ran oder mit Heißluftlötkolben. Das aber bitte nur durch den Fachmann machen lassen, sonst fliegen dir alle Bauteile drumherum weg. :)
 
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Bullet22022 schrieb:
Das ist quatsch, der fliegt nicht rum wie ein Geschoss. Ja der Elko platzt und es ist laut und stinkt aber das ist nicht gefährlich.

kommt auf den elko an, er kann mehrere meter hermugeschleudert werden und beim explodieren, einen Hörsturz verursachen. desweiteren spritzen die Innereien eines Kondensators auch rum, die enthalten öfters säure. aber ist nicht gefährlich. btw es steht kann...."
 
Jedenfalls, auch wenn du das Ding irgendwie zum Weiterarbeiten überreden kannst, hätte ich kein allzu großes Vertrauen mehr daran. D.h. keine heiklen Arbeiten (wie Diplomarbeit o.ä.) darauf mehr machen, da das Ding auch dann jederzeit plötzlich den Dienst einstellen kann.
 
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Vielen Dank für die vielen Antworten! :)
Ich habe auch nicht vor den noch ewig zu verwenden, ich investiere nur so ungern von jetzt auf gleich 500-100 Euro. Dann schaue ich jetzt mal, ob ich das Teil demnächst austauschen kann.

edusson schrieb:
Kauf dir ein gebrauchtes AM3-Board.
[...]

/edit: AM2+ sollte es auch tun.

Kann ich dort dann jedes beliebige verwenden bzw. auf was sollte ich achten, das Windows danach stabil läuft?
 
Bullet22022 schrieb:
Das ist quatsch, der fliegt nicht rum wie ein Geschoss. Ja der Elko platzt und es ist laut und stinkt aber das ist nicht gefährlich.

Aber hallo fliegt der rum und es knallt richtig. Meine Lüftersteuerung hatte sich wegen Verpolung einmal so verabschiedet.
 
Ein verpolter Elko verhält sich im Todeskampf anders als ein alternder oder ein im Betrieb defekt gehender. Explosionsgefahr besteht hauptsächlich bei dem verpolt betriebenem Elko.
 
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