Krankenkasse wechseln - Worauf achten/wert legen?

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Hi,

ich habe gerade nachgerechnet und geschaut. Anscheinend ist meine Krankenkasse (AOK Rheinland Hamburg) eine der teureren, die aber im Gegenzug nicht so richtig etwas bietet (an "Goodies").
Wie ist es eigentlich als dualer Student? Zähle ich dann als Student, oder als Arbeitnehmer? Sprich, muss ich den vollen AN-Satz zahlen, oder die Studentenpauschale.
Jedenfalls spiele ich mit dem Gedanken die Krankenkasse zu wechseln. Gibt es irgendwas was ich beachten muss? bzw. worauf sollte ich wert legen?

Schaue ich mir deren Präsenz auf Vergleichsportalen an, wird mir dies angezeigt:

1535403667595.png
 
Hallo @longi ,
Danke für deine schnelle Antwort!
Ich weiß ja nicht, was ich für eine Berufsgruppe auswählen soll, da ich als Oktober Dualer Student bin.
Zähle ich dann als Arbeitnehmer, oder als Student? Im Internet schneiden sich darüber die Geister.
Dazu, was muss ich aus deinem Rechner auswählen?
Ich arbeite in NRW, studiere in BaWü, und mein Gehalt kommt aus Bayern

Mir geht es in erster Linie nicht darum die günstigste Krankenkasse zu nehmen. Sondern die, bei der das P/L am besten passt. Bringt ja nichts, wenn ich monatlich in die überteuerte AOK R/H zahle, und im Ernstfall von denen geflachst werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als dualer Student bist Du normaler Arbeitnehmer. Das war bei mir zumindest so und wird bei Dir auch nicht anders sein.
 
Ja, nicht zu sehr am Namen orientieren. Der KK gehts nur darum wieviel Geld du verdienst (Student = wenig, AN = viel). Als dualer Student wirst du ja ähnlich der Ausbildungsvergütung verdienen und gilst dementsprechend als normaler Arbeitnehmer/Azubi.

Das ist das schöne bei der Wahl der KK. Du musst rein gar nichts beachten. Alle haben die Grundversorgung ähnlich abgedeckt. Du solltest dir dann nur Gedanken machen was deine Anforderungen sind. Bspw wenn du viel unterwegs bist, dass alle Impfungen abgedeckt werden oder professionelle Zahnreinigung oder whatever. Danach kannst du nach den Kosten gehen. Zum einen gibt es unterschiedliche Zusatzbeiträge - da kannst du einfach den niedrigsten nehmen. Und zum anderen bieten die meisten KK ein mehr oder weniger gutes Bonusheft an, womit man auch mal auf 200€ im Jahr kommen kann.
 
Eher nach Zusatzleistungen gehen. Ob 0,9% oder 1,1% Zusatzbeitrag ist bei einem Azubigehalt doch eh ein Fliegenschiss.
 
die Zusatzleistungen sind in der regel viel zi restriktiv und reine Zeitverschwendung. beispiel: diverse cashback" aktionen, bei denen man geld bekommt wenn man jährlich Checks macht. ist leider viel Aufwand da man sich blut abnehmen lassen muss etc. und dann muss man diesen geldwerten Vorteil auch noch versteuern. auch bei Zahnreinigung: oft hat man keine freie Wahl des zahnarztes. sucks. ich habe festgestellt, mit dem billigsten habe ich automatisch das geld gespart, das ich selbst einsetzen kann wie ich will, zb eben für das, was andere als Zusatzleistungen bieten. der approach macht sinn, denn es wird viel dumme Bürokratie vermieden. bin daher bei der bkk euregio, afaik billigste Deutschlandweit.
ich zahle den Höchstbetrag, da lohnt sich es so definitiv.
 
Ich habe bin den letzten 2 Jahren jeweils Reiseschutz Impfungen bekommen, die die 150€, die ich maximal hätte sparen können vom Wert deutlich übertreffen.

Bei nem Azubigehalt spart man halt noch entsprechend weniger.
 
Bennomatico schrieb:
Eher nach Zusatzleistungen gehen. Ob 0,9% oder 1,1% Zusatzbeitrag ist bei einem Azubigehalt doch eh ein Fliegenschiss.

Bekomme als Dualer Student weitaus mehr. Außerdem wie gesagt geht es mir nicht um den Preis, sondern Gesamtpaket
 
Ich möchte sicherheitshalber noch auf einen anderen Punkt hinweisen:
Ist dir bewusst, dass es grundsätzlich eine Bindefrist von 18 Monaten nach der Wahl einer Krankenkasse gibt, innerhalb derer du im Normalfall (Ausnahme: Einführung/Erhöhung des Zusatzbeitrags) nicht zu einer anderen Krankenkasse wechseln kannst? Bzw. bei Wahltarifen nochmal mit anderen Bindefristen.

Ansonsten würd ich an deiner Stelle zunächst prüfen, dass du aktuell wechseln darfst, bevor du dir jetzt zu viele Gedanken zu einer neuen Versicherung machst, aber ggf. erst in mehreren Monaten wechseln kannst, wo die Situation ggf. schon wieder anders aussieht.
 

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