Q
quaerenti
Gast
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Eine Frage die so individuell ist kann man dir nicht beantworten, insbesondere da über dein aktuelles Arbeitsverhältnis und deine Kenntnisse nichts bekannt ist.quaerenti schrieb:Eigentlich eine gute Idee. Wie siehts da mit den Gehältern aus? Würde mich ungern wesentlich verschlechtern.
Ich habe erst vor ein paar Monaten aufgrund von fehlender Perspektive den Job gewechselt und bin jetzt, über die Consultingfirma bei der ich angestellt bin, in genau so einem Projekt gelandet wie du es beschreibst. Es ist alles so dermaßen starr und durchgeordnet, dass ich das was ich mir erhofft hatte hier m.E. auch überhaupt nicht erreichen kann. Es ist das gleiche in Grün, nur tot langweilig und damit noch schlimmer. Die vorige Firma war klein und alles nah beieinander und damit auch nicht alles strikt durchorganisiert.quaerenti schrieb:Die Konzernstruktur wirkt sich auf das Ganze nicht förderlich aus, alles wird strikt durchgeplant und nur in der ausführenden Ebene ist es (pseudo)agil.
Such Dir ein oder mehrere Hobbies und schauob Dir da irgendwas einfällt, wo Du deine Skills einsetzen kannst um Dich selbstständig zu machen. Ich habe das Problem, dass mir nicht die Ideen ausgehen ausgehen sondern die Zeit, sonst hätte ich schon 10 Firmen und 50 Mitarbeiter. Leider findet man selten Leute mit ähnlicher Begeisterungsfähigkeit, Skill-Level und Hang zum Perfektionismus.quaerenti schrieb:Hallo zusammen,
wie geht ihr im Job mit Langeweile bzw. beginnender Frustration aufgrund fehlender Herausforderungen um?
Meine Kollegen meinen ich soll mich doch über das viele Geld und die "einfache", "wenige" Arbeit freuen. Bin IT'ler, 31 und habe mittlerweile parallel zu wechselnden Vollzeitjobs nen Informatikmaster (fertig) sowie 1/3 Elektrotechnikbachelor (75 ECTS) an ner Präsenzuni sowie Zeritifkate (Oracle / Amazon) gemacht. Arbeitstechnisch wiederholt sich jedoch immer das gleiche Muster: Nach ca. 1 - 1,5 Jahren im Projekt kommen die Anforderungen nicht mehr schnell genug rein bzw. sind so routiniert abzuarbeiten dass erhebliche Leerlaufzeiten / Langeweile entsteht. Nachziehen kann man auch nicht unendlich und wenn man das Thema offen anspricht macht man sich bei den Kollegen unbeliebt.
Mir macht der Beruf eigentlich viel Spaß aber mittlerweile überlege ich ernsthaft einen Handwerksberuf zu ergreifen, da mich die Phasen der Langeweile ziemlich auslaugen und ich sie nicht mehr durch paralleles Lernen o.Ä. kompensiert bekomme.
Meine Freundin meint, ich wäre ein Dopamin-Junkie
Offen für Fragen, Kommentare, Anregungen jeglicher Art.
Cheers
Whisky ab 1000 Euro die Flasche säufst nicht selber weg, keine Sorge. Das Zeug vertickt man dann an Russen, Amis und Scheichs. Kollege fliegt deswegen auch gerne durch die Gegend. Einmal isser für 3 Flaschen zu je 1500 Euro extra nach Madrid geflogen. Die haben nicht schlecht geschaut im "Duty Free" Shop. Gewinn pro Flasche waren glaub 1000 Euro wenn ich mich richtig erinnere. Der kurzfristige Economy Flug hat aber auch noch 600 Euro gekostet.Andi_bz schrieb:@tackleberry Das mit dem Whisky ist nicht besonders guter Rat. Problem ist aber nicht nur immer gute Ideen zu haben, sondern sie auch verkaufen zu können. Es gibt gute Techniker, die aber nicht Verkaufen können.
Wenn das ganze nicht nur ein Ein-Mann-Betrieb werden soll, ist in der Tat zumindest ein BWL Bachelor nicht verkehrt. Da lernt man allen dummen Sprüchen zum Trotz doch wie ein Unternehmen aufgebaut ist und funktioniert. Soll ganz praktisch sein wenn man mal ein Unternehmen führen will. Das natürlich trotzdem über 80% der Absolventen komplette Vollpfeifen sind, ist ne andere Geschichte. Das liegt aber an deren eigener Motivation.Andi_bz schrieb:@DaysShadow Kannst dich gerne betroffen Fühlen. War unbewusst an euch beide gerichtet ^^
Ich war selbst 3 Jahre selbstständig und bereue jeden Tag, den ich nun als Angestellter arbeite. Der Knackpunkt war das ich in 2 Bereichen keine Erfahrung hatte und die nur als Angestellter machen konnte.
Warte nicht zu lange denn bereit ist man nie