Laptop für SolidWorks und SolidCam, besondere Anforderungen?

kleines Bärchen

Lieutenant
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Hallo zusammen,

wie suchen für die Anwendung der o. g. Software einen ausreichend starken Laptop, mit dem wir die Programme flüssig bearbeiten können.
Nach Aussage von SolidCam müsste der Läppi ein "starke" Grafikkarte haben, ansonsten wäre eine moderne Ausstattung ausreichend.
Ich habe mich mal bei DELL umgesehen und bin der Meinung, dass eines dieser nachfolgende Geräte ausreichend sein müsste.
Zudem haben wie noch ein "Angebot" für einen MSI-Laptop mit beleuchteter (!) Tastatur,
16 GB Ram und zusätzlicher SSD für über 2000€, das finde ich deutlich zuviel.
Eine SSD ist bei den Dell nicht dabei, bringt aber eigentlich kein Tempo beim Rechnen und Darstellen.
Ist denn wirklich eine hohe Grafikleistung vonnöten, um diese Prgramme zu betreiben?
Mein normaler PC mit i5 ohne extra Garfikkarte hat damit auch keine Probleme, soweit ich das bisher feststellen konnte.
Die DELL-Inspiron im Link sollen nur ein Beispiel sein, noch ist nichts gekauft oder fest ausgesucht.

Gruß
Kleines Bärchen

http://www.dell.com/de/unternehmen/p/laptops.aspx?c=de&l=de&s=bsd&~ck=mn#!facets=213169~0~3086418,40187~0~3178679,213169~0~3086417&p=1
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlerkorrektur)
Das könnt ihr eigentlich nur selbst testen. Meine r9 390 kann ich im CAD Problemlos überfordern, die Leistung bei Consumerkarten ist hier ziemlich miserabel. Aber das sind schon schon sehr große Modelle oder Baugruppen (4-8 GB im Arbeitsspeicher)... kleine Modelle oder Baugruppen laufen natürlich auch auf einen schwachem Laptop.

Edit: Übrigens versägen die kleinen FirePros oder Quadros leistungsstarke Gaming Grafikkarten...
 
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Übrigens kann man sich meist i7 und Xeons sparen... HT bringt eigentlich überhaupt nichts, hohe Leistung pro Kern ist ehr vorteilhaft.
 
Kenne mich bei den Mobilen CPUs nicht wirklich aus, aber ich kann dir sagen das die HT Kerne bei den Hauptaufgaben 0 % Auslastung haben werden...
 
Von mehr als 4 Threads profitieren die Programme zwar nur selten, jedoch sind die meisten i5 für Notebooks wie die i7u nur Zweikerner mit recht wenig Takt, nur die i7, Xeon und neusten großen i5 haben 4 reale Kerne und nur i7/Xeon darf auch richtig hochtakten (in Richtung 4GHz).
Ergänzung ()

Die Lenovo gibt es aber nur mit Quattro's, Solidworks ist aber zum Großteil auf Firepro optimiert.
 
Dann schau mal bei Dells Precision 3510 und 7510 vorbei, die ThinkPads gibt es derzeit nicht mit FirePro Karten.

HP's neues ZBook Lineup ist soweit ich weiß noch nicht erhältlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
So hier ein Resumé über SolidWorks und HT: HT ist für Otto Verbraucher ab und an ganz toll, bei CAD aus damit!
Bei nur 2 Kernen bin ich mir da aber auch nicht sicher....

SO: if you are running SOLIDWORKS, Simulation, or Flow Simulation on a workstation at your home or office – Exit the boot sequence on your machine, and turn Hyper-Threading OFF
https://www.capinc.com/2015/05/21/hyper-threading-and-solidworks

Edit: Bei anderen CAD Programmen werden die Virtuellen Kerne einfach ausgeschlossen. Aber wie gesagt wenn der i7 höher getaktet ist hilft es natürlich wieder etwas. Ich hab nur ein Problem damit das jeder bei einer Workstation i7 und Xeon schreit.
 
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Hab ich doch schon erklärt dass es hier nicht um HT oder ähnlich geht und dass bei kleineren Sachen viel weniger nötig ist, oder etwa nicht?
Außerdem kann man auch wenn man will die Threadnutzung unter Windows mit nem kleinen Zusatzprogramm einstellen...
 
Naja für mich geht es ums das Maximum aus dem Budget zu holen, beim i7 100 € sparen und wo anders investieren. Ich kenne das im Bekanntenkreis, man sagt ihnen es nutzt nichts und am Ende wird doch der Aldi PC gekauft weil ja ein ach so starker i7 verbaut wird :D
 
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Hallo,

erstmal vielen Dank für eure schnellen Antworten.

Es scheint wohl nicht einfach zu sein, ein passendes Gerät zu finden.
2T, 4T, Hypertrading, i5, i7, alles wichtig und vielleicht auch nicht.
Was mir aufgefallen ist bei den Dell´s ist die Tatsache, das es unterschiedliche Angaben zu den Grafikkarten gibt.
Als "dediziert" bezeichnete Karte bin ich davon ausgegangen, dass diese als zusätzliche Steckkarte eingebaut ist.
Aber nur wenn NVIDIA angegeben ist, scheint es wirklich eine zusätzliche GraKa zu sein, welch ein Durcheinander.
Der i7 scheint wohl auch nicht sooo viel stärker als der i5 zu sein, so lese ich jedenfalls eure Meinungen.
Aber trotzdem habe ich einige Tipps erhalten, die ich mit meinen Kollegen in die Kaufentscheidung mit einbeziehen kann.
Ob es letztendlich ein Dell oder eine andere Marke wird, steht noch nicht fest.
Aber auf jeden Fall ein Markenläppi, der soll ja schliesslich zuverlässig laufen und im Servicefall repariert werden können.

Gruß
Kleines Bärchen
 
kleines Bärchen schrieb:
Was mir aufgefallen ist bei den Dell´s ist die Tatsache, das es unterschiedliche Angaben zu den Grafikkarten gibt.
Als "dediziert" bezeichnete Karte bin ich davon ausgegangen, dass diese als zusätzliche Steckkarte eingebaut ist.
Aber nur wenn NVIDIA angegeben ist, scheint es wirklich eine zusätzliche GraKa zu sein, welch ein Durcheinander.
Wo ist dir das aufgefallen? Eigentlich ist das relativ konsequent beschrieben. "Steckkarte" aber in der Regel nicht, die GPUs sind nahezu immer (außer manchmal bei größeren 17 Zoll Geräten) gelötet.
 
Du hast da einiges Missverstanden.
Workstation und sowas hat immer eine extra Grafikkarte, Solidworks ist ziemlich stark auf Firepro´s von AMD optimiert, Quttro´s und Radeon eher weniger und Geforce ist ganz bescheiden.
Der Prozessor sollte Takt und 4 echte Kerne haben was beim i5 nur die neusten Skylake sind, wobei die i7 noch ein Stück höher takten und damit schneller sind.
Kommt aber auch drauf an in welchem Umfang er es betreibt, bei kleineren Sachen braucht man viel weniger Leistung, ich kenne sogar einen der auf nem Samsung RV515 kleine Sachen macht (recht grenzwertig und nur zu empfehlen wenn man leidensfähig ist :D).
 
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