linux umpartitionieren (ext3) - platte schläft fast ein

dow

Lieutenant
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Hallo,

habe unseren redhat rechner um eine 120GB-Platte reicher gemacht,
die alte platte ist rübergespiegelt und läuft jetzt auch wieder (siehe anderer thread).

in den freien speicher hab ich eine neue 86GB-Partition mit ext3 gemacht -
Problem: die ist extrem langsam

Weiß jemand warum?, erstellt wurde die Partition mit Partition Magic 8,
und in ein user-unterverzeichniss gemountet (/home/smbuser/shared/data).

War die Erstellung mit PM8 schlecht, bzw. hätte ich sollen lieber die alte Datenpartition vergrößern, ist sie schneller wenn sie in ein grundverzeichnis gemountet ist oder wäre ein anderes dateisystem besser?

Hoffe ihr habt antworten darauf, da ich etwas ratlos bin (und 650MB Kopie über LAN jetzt ca. 12-15min dauert bzw. 6MB von Linux ins das verzeichniss über 10sek).

thx schonmal

dow
 
Mein erster Gedanke bei langsamen Platten gilt immer dem UDMA-Modus.
Also root mit "hdparm -d /dev/hdx" prüfen (x durch richtige Platte ersetzen).

Wenn DMA aus ist, dann reicht es in die Datei /etc/rc.local die Zeile hdparm -d1 /dev/hdx einzufügen (den Befehl kannst du jetzt schon von Hand ausführen, dann sparst du dir einen Reboot; für Zukunft trotzdem in Datei schreiben, sonst bleibt DMA aus nach Reboots). Dann wird beim Booten DMA eingeschaltet.

Um mal zu testen wie schnell die Platte arbeitet kannst du auch die Parameter t und T verwenden: hdparm -tT /dev/hdx.
Vor allem Vorher/Nachher-Test sind immer interessant.

Andere Dateisysteme sind auch nicht wirklich schneller. Und ob du eine Partition mit PM8 oder per Hand in einer Konsole erzeugst ist auch wurscht.

Hoffe, dass es hilft.
 
oh, es lebe der kleine unterschied,

hier mal meine werte:
vorher:

Timing buffer-cache reads: 128 MB in 0.28 seconds =464.82 MB/sec
Timing buffered disk reads: 64 MB in 19.02 seconds = 3.36 MB/sec


nachher:

Timing buffer-cache reads: 128 MB in 0.27 seconds =478.40 MB/sec
Timing buffered disk reads: 64 MB in 1.44 seconds = 44.52 MB/sec

wie sind die werte bei euch so?
die platte ist eine wd1200bb, müsste ja eigentlich spitze sein vom durchsatz.

danke für den tip.

dow
 
da bin ich ja direkt glücklich,

gibts auch einen einfachen befehl um die schreib-performance anzeigen zu lassen
.

dow
 
fehlanzeige,

das scheint hdparm leider nicht zu können,

aber etliche andere nützliche features,
das ist ja gleichzeitig auch noch cd-bremse und acoustic-management-tool.

dow
 
hallo,

lang lang ist her (der post),

habe gerade einen kandidaten mit Via KM400 + VT8237 Chipsatz und Maxtor-Platte bei welchem sich der DMA-Modus mit hdparm -d1 nicht setzen lässt.

Fehlermeldung: HDIO_SET_DMA failed: Operation not permitted

Hilft auch nicht den Befehl gleich zu start ausführen zu lassen.
Laut Festplatteninfo (hdparm -I) unterstütz die Platte allerdings alles bis UDMA5.

bin dankbar für jede Hilfe, (will endlich feierabend machen für heute).

dow
 
Zuletzt bearbeitet: (chipsatzbez. präzisiert)
schau mal nach, dass auch wirklich nen via modul da ist und das geladen ist, nicht das generic... daran lags bei mir damals nämlich
 
via-modul?, muss ich schauen. Wusste bis jetzt gar nicht, dass es da eines extra-Treibers bedarf.

Habe bei via etwas dazu gefunden - jetzt muss es nur noch etwas bringen.

danke
 

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