macMini mit M1 chip-Satz brauchbar für hobby-video-Schnitt ? oder iMac nehmen ?

Kommt auf das Programm an. Mit Adobe Premiere oder dem Apple-Eigenen ja. Davinci Resolve (noch) nicht.
Zudem ist da noch die Sache mit dem RAM, aber das betrifft quasi alle Einsteiger-Appleprodukte.
 
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Was ist denn "Hobby-Videoschnitt"? Kommt ja auf die Projekte an.
 
Toms schrieb:
Ich kenne bis jetzt nur die Benchmarks auf Pugetsystems. Das Davinci am Support für den M1 arbeitet wusste ich, aber ich hab noch keine handfesten Informationen darüber, wie das letztendlich performt. Mein Stand ist also scheinbar veraltet.
Aber: Benchmarks sehe ich auf der Seite auch keine, nur Marketingsprüche. Bis ich solche also habe werde ich hier keine Beta bewerben. Oder, um das einfach mal zu zitieren:
Blackmagic claims that Resolve running on M1 Macs will be 5 times faster. If so, the M1 architecture which combines the CPU and the GPU altogether might be the weapon of choice for many post-production professionals. However, the eGPU which is Blackmagic’s GPU will not be supported anymore. Let the benchmark tests begin!
Die gemeinsame Speichernutzung haben auch Intel und AMD bei ihren integrierten Grafiken. Da läuft DR ziemlich schlecht.
 
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Die M1-Macs sind nach allem was man liest mehr als ausreichend für Videoschnitt, besonders wenn es nur ein Hobby ist.

Den iMac würde ich bereits aus dem Grund aktuell nicht mehr kaufen, da die in nächster Zeit auch durch Apple Silicon-iMacs abgelöst werden und absolut jeder sagt, dass die M1-Macs ein wesentlich besseres Nutzungserlebnis bieten als ein Intel-Mac.
Quasi lautlos, flüssiger, enorme Leistung die nur durch Highend-Macs übertroffen wird.

Da es deshalb vernünftigerweise eh ein Apple Silicon-Mac sein sollte sehe ich aktuelle Kompatibilität von Schnittprogrammen weniger kritisch - die werden angepasst werden (müssen, wenn sie überleben wollen) und dann eine mehr als ausreichende Leistung für Hobby-Videoschnitt bieten.
 
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artemediathek schrieb:
Ist der macMini mit M1 chip-Satz brauchbar für hobby-video-Schnitt ?
Der M1 macht mit Material kurzen Prozess, wo sich selbst der Mac Pro plagt, beispielsweise HEVC aus der EOS R5. Das ist fast auf keinem Rechner flüssig nativ schneidbar, auch auf den dicken Äpfelchen gehts nicht ohne Proxy. Der M1 in Final Cut Pro spielt das ab, als wärs ein SD-Video in H.264. Ohne Lüftergeplärr, ohne Hitze wie ein Ceranherd.

Ein anderer Vorteil ist der, dass du bei der Displayauswahl flexibel bist. Das Display vom iMac ist echt nicht schlecht, ganz im Gegenteil - aber auf den Mac Mini kannst du halt zwei perfekt farbkalibrierte Eizos auch hängen, wenn der Anspruch da ist.
 
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sofern wenig gpu-lastige effekte angewendet werden (z.b. noise-reduction) ist der M1-SoC im bezug auf performance pro watt ein äußerst leistungsfähiger bzw. effizienter Chip, vor allem weil er Hardware En-und Decoding beherrscht. D.h. eine flüssige Timeline Wiedergabe ist somit sicher
 
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Zumindest im Vergleich mit nem XPS 13 ist der M1 in Davinci deutlich schneller: Klick.
Müsste aber noch mehr suchen nach "aktuelleren" Vergleichen.

Was ich aber bisher gesehen habe, mit allen der 3 großen Anwendungen läuft es wunderbar. Davinci und Adobe eben noch nicht "final", aber selbst die x86 Version mit Rosetta 2 läuft kaum schlechter als beim Intel-vorgänger.

Vor allem, wenn die Anwendung die Hardwaredecoder nutzt, und nicht nur "rohe CPU Leistung".

Auch ist ein iMac hier nicht mehr schneller, weil man da schon 3000-4000€ ausgeben müsste, um an die Leistung ranzukommen, die ein M1 teilweise liefert beim Videoschnitt.

Wenn iMac, dann auf das modell mit Apple Silicon warten.

Ausnahme sind bestimmte Situationen, wo dann eine starke Grafikkarte, wie z.B. eine RX 5700 genutzt werden kann. Das ganze dann aber bei teilweise 5-7 fachem Stromverbrauch.

Die ganzen Youtuber haben auch teilweise mehrere Wochen oder gar Monate ihre Arbeit mit den M1 Macs erledigt, und es klappte wunderbar.
Es geht also ruhig auch weit über "Hobby" hinaus.
 
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Ich hab ein MacBook Air M1 und kann 4K Footage mit DaVinci flüssig schneiden. Das ging auf meinem alten Rechner mit Ryzen 3600 & Nvidia 2060 Super nicht.

Der sehr schnelle SSD-Speicher macht denke ich schon einen großen Unterschied. Ist halt bei den Macs mit über 2000Mb/s unterwegs, wenn ich mich richtig erinnere. Um sowas im PC hinzukriegen, muss man schon eine ganze Stange Geld ausgeben.

Lg
 
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@FranzvonAssisi

das kann ich so nicht bestätigen. mit dem von dir genannten hardware lässt sich auf jedenfall sehr gut arbeiten und es muss nicht immer eine ssd mit über 2000mb/s sein . eine gut konfigurierte hdd-aufteilung (cache, raid etc.) leistet in vieler hinsicht auch gute arbeit (vor allem mit einem deutlich besseren tb pro € verhältnis, gerade bei vielen großen RAW-Dateien, ein nicht zu unterschätzender faktor)

außerdem.. für eine 1tb ssd mit 7000mb/s lesend und 5000mb/s schreibend zahlt man zum teil knapp über 200€
 
Ja, kann gut sein, dass es auch nicht so viel Auswirkung hat. Hat mich nur überrascht meinen Tower-PC gegen ein lüfterloses Laptop "abkratzen" zu sehen, dass das Macbook die Wiedergabe aber einfach richtig hardwarebeschleunigen kann klingt deutlich logischer als schnelle SSDs.

Lg
 
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Laufwerksperformance zählt in dieser Kategorie dann erst wieder, wenns um Multicam-Schnitt geht, vorher limitiert alles andere. 4, 8 oder 12 ProRes-Streams in 4k hingegen brauchen einfach Throughput ohne Ende, aber beim Schneiden mit einer Videospur mit etwas B-Roll drüber sind alle aktuellen SSDs schnell genug für fast alles...
 
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