Markenwahn - woher kommt er? Völlige Idotie ?

Ich glaube den TE geht es vielmehr darum, dass man nicht wie eine Litfaßsäule rumrennt. Bei einigen Marken ist dies ja durchaus der Fall.
Das jeder qualitativ hochwertige Kleidung will steht doch außer Frage.
Ich achte auch extrem drauf, dass man keine Logos auf der Brust oder sonst wo sieht.
 
Ich achte bei mir auf Funktion, Kosten/Nutzen und dem Aussehen - der Name einer Marke ist für mich irrelevant - genau so wie der Imagefaktor der an der Marke dran hängen würde. Aus diesem Grunde sehen mich viele etwas außerhalb des Mainstreams an und genau das ist mein Sinn und Zweck.

Man kann sich Nike und Premiummarken holen und an die Premiumqualität glauben - es steckt aber nicht in der ganzen Prozesskette des Produkts Premium drin, erst Recht nicht bei den Beginn des Prozesses der Rohstofflieferanten/Gewinns und Billigarbeitskräfte - wo man eigentlich erwarten sollte das gerade Premiummarken für fairen Handel und guten Kondititonen stehen.

Nehmen wir den Fall Apple her. In deren Notebooks und PC's laufen Mainboards von Foxconn, der größte Auftragsfertiger für Mainboards der in Vergangenheit einige male in Kritik geriet und kürzlich durch eine Selbstmordserie aufsehen erregte. Die Bezahlung des Arbeiters ist nicht besser als bei einem Board das für einen Billigrechner von HP gefertigt wird.
Die Kosten der vielleicht "besseren" Bauteile (z.B. Elkos) befinden sich insgesamt im Centbereich - wenn so Premium aussieht, so sag ich mir Schwachsinn der Medien, Werbung und des Konsums - die einem Mehrwert und persönlichen Nutzen und die Befriedigung von Gefühlen versprechen. Das ist bei Kleidung und Lebensmittel bei den großen Marken nicht anders.

Und wenn ich von Werbung spreche brauch ich mir nur die ganzen Modezeitschriften anzuschauen - die letztenendes den Takt vorgeben. Der Takt der Trends und Neuerungen, der Versprechungen und des persönlichen Gewinns wird schneller und schneller. Kein Wunder das Konsum und Profitwachstum über alles steht, sei am Ende durch Verschuldung finanziert.
Die Privatverschuldungen nehmen jedenfalls seit Jahren zu.

Letztenendes kommt noch etwas dazu, unsere Premiummarken-Hersteller führen oftmals das selbe Produkt unter einen anderen Namen im Discounter und ja das kann auch beim Takko um die Ecke zu finden sein.
Schein ist einfach alles - ich kannte zwei Mädels, die häufig zu House tanzen gingen und für sehr nobel gehalten wurden (chic und fein gekleidet) - in Wahrheit haben die sich ihre Kleidung (und Plasteschmuck) größtenteils von Takko geholt.

Auch vergessen darf man nicht den Testergebnisse. ich find es bei ÖkoTest oder Stiftung Warentest immer wieder erstaunlich das die Produkte z.B. von Aldi meist die Spitzenplätze einnehmen - z.B. Körpercreme und dies sogar auch bei Obst und Gemüse zutrifft.
 
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@ Black_OC_Power

Dann wirst Du mich wohl vollkommen unattraktiv finden... Wie schade :(

Ich mache mir schon mein ganzes Leben nichts, nullkommanull und nada nichts aus Markenklamotten, oder überhaupt Marken.

Ich weiß nicht warum das so ist, aber ich mache mir daraus nichts. Mir ist es an der Stelle ziemlich wurscht was andere Leute über mich denken. Ich kaufe auch kein Auto für die "Nachbarn", damit die denken, Toll, der kann sich so ein schicken Wagen leisten. Pfui deibel, meine Mühle ist 15 Jahre alt mit Lizenz (TÜV) bis 2012

Und noch dazu ein Ford, ein gutes Auto, ohne jedes Image.... Und? Mich fährt der Wagen seit 10 Jahren wohin ich will und das zu einem akzeptablen Kurs, wenn man mal davon absieht, das Autofahren sowieso Luxus ist.

Warum Leute zum Beispiel Ed Hardy tragen, oder diese Jacken, wo der Markenname in 100 Punktschrift auf dem Rücken prankt man teuer Geld für mittelmäßige Qualität bezahlt und dann noch für diese Firmen Werbung läuft. Ich werde das nie begreifen.

Ich schaue fast immer zuerst auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und das stimmt fast nie bei Markenprodukten Egal ob Designerfood (Lifestileprodukte wie Nutella usw), bei Klamotten, oder bei Autos usw. Wenn der Preis stimmt und die Qualität in Ordnung ist dann kaufe ich das was ich brauche und nicht das was die Werbung mein das ich brauche. Ich bin da ziemlich Immun.

Gruß *michi*
 
Pandora schrieb:
Ed Hardy rangiert bei mir irgendwo in der Region D&G und Armani, Assi Proll halt :freak:

Genau wie Rolex oder BMW.
Nur dass das eigtl. wirklich edle Marken sind die super Sachen produzieren.
Wer mal nen Armani Anzug anhatte, weiß wovon ich rede.
Wenn aber nen Trottel innem alten 3er BMW rumfährt und ne gefälschte hässliche D&G Jeans trägt.. dann macht er die Marke prollig. Nicht andersrum.



Je älter man wird, desto unauffälliger werden Markenklamotten. Teures Schuhwerk oder gute Hemden erkennt man an vielen Stellen.. und nicht am Logo. Auch hier stimmt evtl. das Preis/Leistungsverhältnis nicht.. Aber man trägt die Marke sicherlich nicht zur Schau.

Es gibt immer positive und negative Beispiele.

H&M Anzug vs Marke.
Der H&M Anzug hat einen modernen Schnitt und ist auf den ersten Blick gleichwertig. Aber ein guter Anzug ist aus viel besseren Materialien. Ob er den fünffachen Preis rechtfertigt, muss dann jeder für sich entscheiden.

Mir persönlich sind Lacostesneaker ein Dorn im Auge.
Die Dinger sehen nicht besonders gut aus, sind von keiner besonders guten Qualität und rechtfertigen den Preis nur über den Namen.

Bei manchen Sachen gibt es aber kaum Alternativen zu einer Marke. Jeans sind imho ein Beispiel. Es muss keine 200€ Jeans von Diesel sein.
Aber wer eine Jeans von H&M oder noch billiger kauft, merkt einen Unterschied. 1. an der Qualität des Stoffes und 2. an der Verarbeitung und evtl noch am Schnitt
D.h. nicht, dass Marken automatisch gute Qualität garantieren. Das ist leider nochmal ein anderes Probloem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nichts gegen BMW hier ja :)

Nur weil eine gewisse Gruppe vornehmlich tiefergelegte 3er fährt lass ich mir den X1 nicht vermiesen :p

Bei BMW sehe ich aber genau wie bei G-Star ein sehr geteiltes Image, beides kann nämlich extrem edel, aber auch extrem prollig wirken, es kommt da dann m.M.n sehr auf die genauen Modelle, die Kombination und den Typ an welche die Sachen besitzt.

Sagen wir mal jemand mit Bushido Frisur kommt mit einem tiefergelegtem 3er, einer Hose wo über den gesammten Hintern G-Star gedruckt ist und einem Shirt wo dieser Schriftzug nicht mindergroß aufgedruckt ist.

Dann kommt ein netter her wie ich mit mittellangen Haaren, style gerade aufgestanden, in einem X1 und G-Star Hose und Shirt wo gerademal diese kleinen 1x3cm großen Aufneher auf die Marke verweisen.

Ich denke mal das du diese beiden Personen dann völlig anders warnimmst und (hoffentlich) nur einen als "Proll" oder sowas abstempelst.

Gibt da so ein par Marken wo ich sagen würde das das Image dieser wirklich ziegespalten ist, Gucci und LV würden mir da auch noch einfallen, Adidas evtl auch ...
 
Also ich bin bis jetzt bis auf wenige Ausnahmen auch sehr gut ohne Markenklamotten über die Runden gekommen. Und wenn ich mal was kaufe in der Regel runtergesetzt im Schlussverkauf wie z.B. meine letzten Puma Schuhe. Das Einzige was ich momentan bewusst an Markenklamotten gekauft habe ist eine Jack Wolfskin Jacke vor über einem Jahr und die ist immer noch wie neu.

In der Schule gab's bei uns keine Probleme, es hat niemanden gestört ob man Markenklamotten trägt oder nicht, deshalb versteh ich auch irgendwie auch nie warum das für andere so ein großes Problem, aber das wird wahrscheinlich durch die Medien eh nur hochgepusht.
 
@Pandora: Also einen X1 finde ich persönlich noch schlimmer als jeden 3er. Wenn Geländewagen, dann richtig und nicht diese Lifestylespielzeuge. Meine Meinung, sorry:D Hat auch nix mit BMW zu tun, im Prinzip hat ja Mercedes mit der M-Klasse damit angefangen.

Zum Thema allgemein: Ich trage praktisch ausschließlich Markenklamotten von Levis, Puma, Nike, S-Oliver, Ralph Lauren etc. Warum? Ich denke der Hauptgrund ist die damit verbunden Qualität. Die Sachen passen immer und halten eine Weile. Außerdem kauf ich fast ausschließlich in Outlets, wo die Sachen vllt. etwas älter sind, aber fast genauso günstig wie bei H&M oder C&A. Bei meistens deutlich besserer Qualität.
 
Black_OC_Power schrieb:
woher kommt es das man Menschen welche Markenkleidung tragen attraktiver findet ?

Tut man das? Also zumindest mir ist es egal welche Klamotten jemand trägt (mir ist es aber auch egal wie jemand ausschaut) wenn es um Sympathie oder Attraktivität geht.

Wenn mir jemand Sympathisch ist / ich jemanden attraktiv finde dann ist derjenige das egal welche Klamotten derjenige trägt oder welches Auto derjenige fährt.
Kann ich jemanden nicht leiden dann ist es ebenfalls egal ob seine Hose nun 4 Euro oder 400 gekostet hat.

Teure Klamotten sind was für Menschen die sie gerne tragen oder die sie einfach haben wollen. Wenn sie einem gefallen und derjenige das Geld hat kann er sie gern kaufen (wieso auch nicht) aber einen Unterschied macht es für mich nicht aus. Ich würd mir auch eher die 50% teurere Grafikkarte kaufen die nur 10% Mehrleistung bringt oder mir für die Stadt einen Pick Up kaufen wenn ich das Geld hätte. Bringt mir zwar keinen Mehrwert aber Hauptsache man hat es. Aber ich würde nicht erwarten deshalb einen höheren Stellenwert zu haben.

Schlimm finde ich es wenn Leute (vor allem in Schulen höre ich oft davon. Zu meiner Zeit war das noch nicht so) ausgegrenzt werden weil sie keine Markenklamotten tragen.

Qualitativ kann ich da allerdings keinen Unterschied ausmachen. Als Beispiel kann ich Schuhe anführen die ich mit 19 mal geschenkt bekommen habe. Ich weiß grad den Namen nicht mehr, jedenfalls waren die damals voll "in". Kosteten (umgerechnet) so um die 100 Euro und sahen aus wie alle anderen. Ich trug die Schuhe ganze 6 Monate, dann waren sie kaputt. Die Sohle war abgelaufen, die Nähte seitlich aufgegangen und die Dinger waren mehr Grau als Schwarz. Im Gegenzug hab ich hier noch Billigschuhe aus dem Supermarkt, vor 6 Jahren für 20 Euro gekauft und die trage ich heut noch. Da ist zwar die Sohle nicht mehr die beste, aber sie ist immerhin noch vorhanden. Die Nähte halten bombenfest und sie sind noch immer schwarz.

Bei Hosen hab ich die selben Erfahrungen gemacht. Hose gekauft von Levis (oder Diesel, weiß ich nicht mehr) und nach 4 Monaten wegwerfen können. Die 5 Euro Hosen von Kick halten nach 4 Jahren noch immer.

Klar kann nur Zufall gewesen sein aber ist halt auffallend irgendwie.
 
Bad Wolf schrieb:
Wenn mir jemand Sympathisch ist / ich jemanden attraktiv finde dann ist derjenige das egal welche Klamotten derjenige trägt oder welches Auto derjenige fährt.
Kann ich jemanden nicht leiden dann ist es ebenfalls egal ob seine Hose nun 4 Euro oder 400 gekostet hat.

Ich glaube dies geht sogar noch weiter. Wenn ich jemanden unsymphatisch finde und dieser jemand hat ganz groß auf seiner Brust ein Logo der Firma XYZ, dann besteht die Möglichkeit, dass ich automatisch eine Abneigung gegen Firma XYZ entwickle.
Im Umgekehrten Fall geht das natürlich auch. Ich hab das ja schon mal kurz angesprochen. Z.B. bei Stars und Sternchen oder Leute aus dem Musikgeschäft.
Wenn Robbie Williams oder sonst wer auf seiner Brust ein Logo von der Firma XYZ stehen hat, dann entwickle ich wahrscheinlich auch eine Zuneigung zu dieser Firma. Vorrausgesetzt natürlich ich mag Robbie, seine Musik und seinen Kleidungsstil.

Bad Wolf schrieb:
Bei Hosen hab ich die selben Erfahrungen gemacht. Hose gekauft von Levis (oder Diesel, weiß ich nicht mehr) und nach 4 Monaten wegwerfen können. Die 5 Euro Hosen von Kick halten nach 4 Jahren noch immer.

Klar kann nur Zufall gewesen sein aber ist halt auffallend irgendwie.

Das glaube ich jetzt ehr nicht. Gerade bei Levis sollte das nicht so sein. Es kommt da natürlich auch aufs Modell an. Aber eine Levis hat gute Chancen zusammen mit ihren Träger alt zu werden. Vorrausgesetzt man benutzt sie nicht als Arbeitshose.

Vielleicht wars einfach nur Zufall bei dir oder nur ein Einzelfall.


PS: Als ich das erste mal in Österreich gearbeitet habe, wollte mir mein netter Chef gleich eine Lederhose einreden. In der Hotelanlage haben alle in Lederhose oder Dirndl gearbeitet. Also bin ich mit ihm am nächsten Tag einkaufen gefahren. Bei den Preisen im diesem Geschäft wollte ich natürlich die billigste nehmen. Das kam aber für meinen Chef gar nicht in Frage und er hat mir gleich angeboten die Hälfte zu übernehmen.
Am Ende wurde es also eine Lederhose für 400€.
Nach Aussage aller Arbeitskollegen habe ich jetzt eine Hose die höchstwahrscheinlich älter wird als ich selbst.:D
 
Ich denke wir dürfen nicht das Schimpfwort Markenwahn verwenden, sondern vielleicht mal realistischer das Wort Modebewusst verwenden, als auch anpassungsfähig.
Ich kann während einer Sitzung wenn 9/10 Leute Anzüge von BOSS, Armani und Co. tragen nicht mit einem Stück aus der H&M Sammlung auftreten oder mich mit einer G-SHOK zum Anzug präsentieren, da muss es nun mal eine ZENITH, Breitling oder Jaeger-LeCoultre sein.
Diese Marken stehen nun mal für eine enorme Qualität, nicht nur in der Verarbeitung, als auch in den verwendeten Materialien.
Es hat einfach auch etwas damit Respekt zu tun, meinem Gegenüber in einem angemessenen Outfit zu empfangen.
Auch kann darf man oft berufsbedingt nun mal nicht in NoName Klamotten rum rennen und das man das nicht erkennt, das ist doch der größte Schwachsinn den ich je gehört habe, zum einen bekommt man ein Auge dafür, was Qualität bedeutet, zum Anderen labeln die teuren Marke, kleine, feine aber deutlich erkennbare Markensymbole auf die Kleidung.
Nicht umsonst braucht man keine 2 Sekunden um die Ware von einem offiziellen Händler von der Ware aus dem letzten Türkei-Urlaub zu unterscheiden.
Ein gesundes Markenbewusstsein ist also in vielen Situationen nicht nur angebracht, respektvoll, sondern auch notwendig.

Man kann ja trotzdem in den eigenen 4-Wänden die Jogginghose von C&A tragen, das widerspricht sich doch gar nicht oder beim Spielen mit den Kindern, zu jedem Anlass halt die richtige Kleidung, das hat auch etwas mit den viel zitierten Soft-Skills zu tun, zu erkennen, wann etwas angebracht ist, gleich ob es eine Handlung oder die Kleidung ist, welche man trägt.

Also ich halte solche Diskussion für eine völlige Idiotie, ein markenbewusster Käufer muss nicht immer Komplexe haben, ein Computerspieler ist ja auch nicht immer ein Killer im Training.

Aber schön in die anderen Reihen schießen und dieselbe Oberflächlichkeit vorweisen, welche man bei Diskussionen kritisiert, welche einen selbst treffen.
 
den "markenzwang" bei der bekleidung gips schon beinahe ewig.

im mittelalter durften bauern keine farbige kleidung tragen, nur braun öä. war erlaubt.

im britischen empire kam es nicht nur darauf an, die kleiderordnung zu beachten, es kam auch darauf an, den "richtigen" schneider zu haben.

also alles nichts neues.
 
Wer Wert auf Qualität legt, kommt oft nicht um den Kauf von Markenware herum.
Bei Schuhen, Kleidung, Technik, etc. zahlt man dafür eben ein paar Euro mehr. Dafür braucht es aber keine weit sichtbaren Label (Ed Hardy, Gucci, D&G, etc.). Da ists nur das Image.
Gute Anzüge und Lederschuhe halten in der Regel länger, als billige Exemplare. Gerade bei Wolle habe ich extreme Unterschiede ausmachen können und Hemden lasse ich nur noch nach Maß schneidern.

Vielleicht ist es wirklich eine Frage des Alters. Zumindest bei mir hat sich der Schwerpunkt verlagert. Vor 10 Jahren war mir wichtig, dass andere Menschen sehen, welche Jeans, welches T-Shirt, welche Schuhe, etc. ich trage (brauchte ich wohl fürs Selbstwertgefühl ;)). Heute muss ich allerdings auch grinsen, wenn ich so ein Solarium-Kid ohne Bartansatz "gepimpt" durch die Strassen stolzieren sehe.

Mittlerweile achte ich eher auf das Verhältnis von Preis und Leistung. Das bedeutet nicht, dass billig Trumpf ist, wohl aber, dass das Label unwichtig wird, wenn der Rest passt.

Eine Ausnahme sind Autos. Hier bin ich in der Tat noch etwas markengeprägt und subjektiv, wie man unschwer erkennen kann. :D

MFG
 
Markenwahn?
Gruppendynamik?
Konformität?

Ist altersunabhängig. Die Konsumpalette ändert sich eben halt ein bisschen.
Um mal bei der Technik zu bleiben, siehe die "tollen" Apple Lifestyleprodukte. Es gibt bessere Alternativen aber trotzdem greifen Viele auf dieses Produkt.

Ich achte nur auf die Qualität des jeweiligen Produktes verglichen mit Anderen und nicht auf die Marke selbst.
 
Nur leider kennt die Masse die Alternativen nicht. Und z.B ein Ipod hat aufjedenfall eine bessere Qualität, als ein 0815 Mp3 Player von Tchibo, Neckermann usw.
 
der ipod is ein 0815-player. nur der name macht ihn zum "in-produkt".
 
Lasst bloß Apple aus dem Spiel, sonst ist der ganze Thread sofort kaputt. Da kann so gut wie niemand normal drüber reden.

@Topic:
Schlimmer ist:"Trotz Marke kaputt/schlecht/etc. ..." <- krasser Irrglaube

Ansonsten hat es viel mit Identitätssuche zu tun. Mit einer Marke wollen die meisten etwas ausdrücken, folgen also dem Image. Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, es gibt durchaus Marken, die auch noch qualitativ für etwas stehen ("Wenn man das Geld hat, sollte es ein XXX sein"). Gilt vor allem im handwerklichen Bereich.

e-ding schrieb:
Mittlerweile achte ich eher auf das Verhältnis von Preis und Leistung. Das bedeutet nicht, dass billig Trumpf ist, wohl aber, dass das Label unwichtig wird, wenn der Rest passt.

Da kommt jeder irgendwann mal an. Wenn nicht, dann aus einem bestimmten Grund. ;)
 
hast recht, Wintermute!

wollte auch nur demonstrieren, was "warkenwahn" ausmacht... ;)
 
Apple ist da ja auch ein ganz spezieller Fall, da könnte man eine Diplomarbeit drüber schreiben.
Grundsätzlich gilt: Je komplexer ein Thema, desto schneller bilden sich zwei Lager und desto einfacher machen sie es sich. Ergebnis: Gschrei bis einer weint und 0 neue Erkenntnisse.
 
Markenklamotten zu tragen finde ich schon ok. Ich beispielsweise trage nur Levis Hosen, die halten auch manchmal Jahre, und umso ausgewaschener die sind umso lieber trage ich die, und es gibt Läden da hat man Dauertiefpreise von 60€ für ne 501, man weiß die Größe und braucht sich keine Gedanken machen ob die passt (vieleicht auch etwas altmodisch, aber naja)

Bei allem anderen bin ich nicht unbedingt Marken orientiert, mal ein schickes Hemd (das kann ruhig billig sein) oder nen Pulli, ganz egal.

Die Leute schauen zu einem auf, wenn man sich etwas feiner kleidet, man fühlt sich selbst besser, trägt das nach aussen, und es wird gespiegelt durch die Blicke der Mitmenschen (ganz egal wie teuer) Ne G-Star kommt mir aus Identifikationsgründen nicht ins Haus, da bin ich vieleicht auch etwas eigen.

Das gilt meistens für die breite Masse, und die richtigen Fetischisten suchen seinesgleichen.

Bei Klamotten sehe ich das ein, da ist der Markenwahn Geschmackssache, in anderen Bereichen kauft man Service mit dazu, angenommen mal Miele und Bosch als kleines Beispiel, da wartet man auf einen Reparaturdienst nicht Wochen lang wenn man mal was kaputt geht.

Bei Lebensmitteln ist es auch geschmacksabhängig. Beim Auto ist es teils Funktionalität, und im Geschäftsleben dann auch eher Prestige/Image.

Ich bin immer der Meinung Leben und Leben lassen, ganz egal was mein Gegenüber hat oder nicht hat, das Wort Neid gibt es so nämlich bei mir nicht (jedenfalls für materielle Dinge), komme was wolle. ;)
 
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