Maschinenbau FH oder Uni für meinen Berufswunsch?Und wo?

Teddymaddy

Lieutenant
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Guuten Abend.
Ich hänge schon zu lange an der Frage fest, ob ich an der Uni oder FH Maschinenbau studieren soll. Man sagt ja immer, dass man mit einem FH Abschluss später eher Praxisnah arbeitet, und mit einem Uni Abschluss eher Richtung Forschung. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das aussehen soll.
Ich möchte später neue Motoren entwickeln, effizienter machen, neue Motorenarten entwickeln (praktisch versuchen z.B einen Elektromotor zu entwickeln).
Meint ihr dafür ist eine Uni oder FH besser? Bin mir auch noch nicht sicher, ob ich Motortechnik (falls man das so nennt) studieren möchte, aber aufjedenfall möchte ich Sachen entwickeln und verbessern, die dann in Zukunft benutzt werden.

Die zweite Frage ist, wo ich das dann studieren könnte. Da ich in der Nähe von Bielefeld wohne, wäre räumlich natürlich Ruhrgebiet oder auch Aachen sehr angenehm, da ich dann auch immer umsonst mit dem Zug nach Hause fahren könnte. Allerdings schreckt mich zb die RWTH schon beim Namen ab, da die ja richtig hart sein soll, Eliteuni halt.
Bisher war ich imemr der Auffassung, dass die Uni nicht das entscheidende ist, sondern der Abschluss. Mir würde ein guter Abschluss an einer nicht-Elitouni mehr helfen, als ein mittelmäßiger, oder gar schlechter Abschluss an einer Eliteuni. Was meint ihr dazu?

Mein Abi wird jetzt nicht soo der Knüller. Glaube derzeit läufts auf 2,8 oder 3,0 hinaus. Dies bitte mit berücksichtigen, falls von Bedeutung.
Mich hinzusetzen, und zu lernen, und dann auch was zu schaffen ist überhaupt nicht mein Problem. Ich habe nur Angst, dass ich an einer Eliteuni einfach nicht schnell genug im verstehen bin. Vorallem, da ich seit der zehnten Klasse kein Physik und Chemie mehr habe, und das vorher nicht grade meine besten Fächer waren (könnte heute aber anders sein, da ich mich brennend für diese Bereiche interessiere).

So hoffe ich konnte euch mein Problem gut beschreiben und warte jetzt einfach mal auf eure Antworten =)

MfG,
Teddymaddy
 
Uni oder FH würde ich persönlich von anderen Kriterien abhängig machen. Mit beidem wirst du später deinen Berufswunsch erfüllen können. Wobei ich sehr stark daran zweifel, dass du das später auch machen wirst, das Studium wird die nocheinmal auf völlig andere Gedanken bringen, glaube mir das ;)

Uni: ein gutes Stück schwieriger, trockener, vorauss. längere Studienzeit
FH: praxisorientierter (mehr Firmen + Projekte), nicht so schwierig da Theorie nur oberflächlich behandelt wird

Ich weiß, dass diese Aussagen gleich wieder kritisiert werden, weil man nicht verallgemeinern kann. Aber ich habe die Erfahrung so gemacht und denke viele Leute bestätigen dies.

Es kommt viel. auch noch zum Tragen, ob du eine gute UNI oder FH in der Nähe hast. Die Qualität der Hochschule ist nicht zu unterschätzen (auch das Ranking!).

Die Entscheidung liegt bei dir. Deinem Abi Schnitt nach würde ich die FH wählen ;).
 
Die Entscheidung liegt bei dir. Deinem Abi Schnitt nach würde ich die FH wählen
warum denn? weil sie eben meistens einfacher ist, wie du geschrieben hast, oder auch weil die niedrigere NCs haben?

Es kommt viel. auch noch zum Tragen, ob du eine gute UNI oder FH in der Nähe hast. Die Qualität der Hochschule ist nicht zu unterschätzen (auch das Ranking!).
also sollte ich doch auf den namen der uni schauen, und weniger auf die note, mit der ich das studium abschließen werde? dann könnte ich mich ja auch bei der rwth anmelden^^.
 
Eher unwahrscheinlich, dass du mit dem Schnitt ohne ein paar Wartesemester von der RWTH genommen wirst. (ich würde in dem Fall von mind. 4 ausgehen );)

Uni: ein gutes Stück schwieriger, trockener, vorauss. längere Studienzeit
FH: praxisorientierter (mehr Firmen + Projekte), nicht so schwierig da Theorie nur oberflächlich behandelt wird

Irgendwo her muss es ja kommen. Hab es letztens auch von einem hier an der UNi erzählt bekommen, der er ein Semester an der FH war.
Sein Vergleich (INformatik, ist anschließend zu Winf an die Uni gewechselt )
Das was sie an der FH in einem Semester Java gemacht haben, haben wir hier in 4 Wochen behandelt.
 
Würde eine FH bevorzugen, weil man da bischen mehr Praktisches tut, als an der Uni.
Da hat man z.b auch im Maschinenbaustudium einen größeren vorteil, weil man Theorie und Praxis kennt
( was ein Student an der Uni z.b nicht hat )
 
@Airbag: kann man einfach so von der FH zu einer UNI wechseln? oder funktioniert das wieder mit bewerben etc?

nun gut, eure empfehlungen scheinen ja mehr richtung fh zu gehen. könnt ihr mir ein paar gute empfehlen? kann auch bissl weiter weg sein. ich hab leider überhaupt keinen plan, welche FHs beim Maschinenbau einen guten Ruf haben :(.
 
http://ranking.zeit.de/che2010/de/rankingkompakt?esb=10&hstyp=2


Ich helfe dir bischen.


HTW Berlin , FH Bingen ,HS Bochum ,FH Brandenburg ,HS Bremen ,HS Darmstadt ,
HS Emden/Leer , HS Esslingen Fakultät Maschinenbau ,FH Flensburg ,HAW Hamburg ,
HS Ingolstadt ,HS Karlsruhe ,HS Kempten ,FH Kiel, HS Magdeburg

Da kannst du hin, und das mit dem " ruf " ist so eine sache ;)
den ruf wirst du nirgends finden , aber ranking von zeitonline bietet dir eine große auswahl von fachhochschulen.


such dir da einige aus, und frag paar leute oder google ein bischen.
 
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Ich kann zwar nicht für MBau sprechen, aber:

-der angebliche Ruf ist imo absolut zweitrangig.
-Studien zeigen, dass Studenten die allgemeine Reputation der Stadt sehr wichtig ist (so von wegen: OH, ICH studiere ich München. Du wo? Ach, ist da überhaupt was los? Vollkommen unabhängig von der Qualität der Studiengänge)
-bewirb dich bei mehreren Unis/FHs. Ablehnen kann man immer.

Und ganz wichtig:
-Schau auf die Studieninhalte, also explizit das wie. Ich denke, man kann MBau auch auf mehrere Arten lehren. Mathematikorientierter, verständnisorientierter etc.

PS: Magdeburg bekommt grad ein neues Forschungszentrum für Interdisziplinäre Automobilforschung.

Laboreinrichtungen zum Beispiel mit einem Antriebsstrangprüfstand, einem Komplexprüfstand, bestehend aus einem Transparent- und Reibungsmotor, sowie Fertigungs- und Produktionsmaschinen ausgestattet sein.
 
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Teddymaddy schrieb:
@Airbag: kann man einfach so von der FH zu einer UNI wechseln? oder funktioniert das wieder mit bewerben etc?
Man muss sich bewerben. Bei einem Studiengangwechsel sollte, das logisch sein.
Bei einem Wechsel der Hochschule wäre dann noch zu beachten, dass man seine ganze Module(machen manche Unis nicht, weil sie meinen, dass FH-Stoff nicht den Anforderungen entspricht) anerkannt bekommt. Wenn nicht darf man so einiges nachholen.

-der angebliche Ruf ist imo absolut zweitrangig.

Man sollte dann aber den Ruf der Hochschule und den Ruf der Fakultät unterscheiden. Bei zweiteres kann es schon enorme Summen im Fachbereichshaushalt geben. Z.B. weis ich, dass die FB 20 (Informatikfachbereich) hier recht viele Fördergelder bekommt (bzw. die TU Darmstadt allgemein aus der Wirtschaft und daher einen jährlichen Millionenüberschuss aufweisen kann ) und es den Studenten daher auch diverse Buchsubventionen von 75-80% ermöglichen kann. (bei 50-100Euro Normalpreis pro Buch ist das viel )
 
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Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass die Uni Magdeburg (tief im Osten :D) eine recht gute Fakultät für Maschinenbau hat (hatte sie schon vor 30-40 Jahren, als Magdeburg noch Hauptstandort für Schwermaschinenbau war), erfahrene Professoren und gute Kontakte Richtung Wolfsburg. Die Ausstattung war zu dem Zeitpunkt, als ich Wirtschaftsingenieurwesen für Maschinenbau dort studiert hab (1998 bis 2000), teilweise noch alt, teilweise im Aufbau. Mittlerweile sollte der Aufbau durch sein. Durch die guten Kontakte zu VW und anderen Firmen in der Automobilbranche sind Praktika eigentlich kein Problem, auch ein Job im nahe gelegenen Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung ist mit ein bissel Geschick drin. Aber auch die Hochschule in Magdeburg hat einiges in Sachen Maschbau zu bieten.
Nicht zu vergessen: Das Leben in MD ist als Student recht günstig und die Stadt ist auch ganz OK.
 
Wichtiger als das Ranking ist in meinen Augen was der jeweils Studierende aus seinem Studium macht.
Falls dein Interesse an Motoren mehr richtung E-Motoren geht bist du beim Maschbaustudium auch fast schon an der falschen Adresse, hier bietet sich E-Technik in meinen Augen eher an.
 
Universität München, Stuttgart, Aachen (RTWH), KIT - Kalrsruher Institut für Technologie (da bin ich^^ hihi.) - Du kannst auch an die Hochschule Karlsruhe - dort haben sie gerade viele Plätze geschaffen.
 
Elektromotoren? Das ist aber Elektrotechnik :) (Ist eh viel besser als Maschinenbau :D )

Hier in Braunschweig wäre dafür das Institut für elektrische Maschinen und Bahnen u.a. verantworltich (IMAB). Da gibt es soweit ich weiß auch Verbindungen zu VW (natürlich, ist ja VW Land hier).
 
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Hey, Motoren = Maschinenbau - Nichts den Eteckis joah...

Wie gesagt, versuche nach Karlsruhe zu kommen. Bekommste mich eventuell als Tutor :P.^^
 
elektromotor war nurn beispiel, aber gut zu wissen, dass das ne ganza ndre richtung ist^^....bin sowieso hin und hergerissen zwischen antriebs- luft & raumfahrt- und kraftfahrzeugtechnik...
aber vielen dank schonmal für die vielen antworten. bei so vielen unis bzw fhs kann ich mich ja gar nicht anmelden, weil die teilweise ganza ndere praktika voraussetzen :(...
 
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