Mehr Lohn weniger Freizeit vs Weniger Lohn und gemütliches Leben

Das_Gott

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Apr. 2013
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Wie denkt die Allgemeinheit darüber nach?

Wählt ihr lieber ein Leben wobei ihr zur unteren Einkommensschicht gehört dafür aber immer wisst das ihr fast immer pünktlich Heim kommt und auch euch keinen Kopf privatlich über den Job macht da ihr nur minimale Verantwortung trägt.

oder

Wählt ihr lieber ein Leben mit beachtlichen Einkommen, dafür mit einem All In Vertrag. Schlechtesten Falls massig Überstunden wie auch privatlich die Pflicht zu haben immer erreichbar zu sein. Und immer mit einem Anruf Abends oder Wochenends rechnen zu müssen?
 
muss jeder für sich die goldene mitte finden

wobei man nicht vergessen darf die allerwenigsten können sichs wohl direkt aussuchen und um mal die bildung aussen vor zu lassen miese bezahlung gibts in allen bildungsstufen


ich meine was nutzt einem alle frezeit wenn man kein geld hat!?! alles kostet jede kleine unternehmung kostet auf ihre art und weise immer geld, mal mehr mal weniger
 
Je älter Du wirst, desto wichtiger wird Dir Deine Zeit. Finde ich jedenfalls.
Arbeite nur noch 80%, nehme das geringere Einkommen (was immer noch ausreichend ist) gerne im Tausch gegen die 4 zusätzlichen Tage die ich im Monat nicht arbeiten gehen muss.
Hätte ich keine Familie, die ich versorgen darf, würde ich wahrscheinlich sogar auf 50% gehen.
 
tjar hisn sei froh das du die möglichkeit hast

meinereiner hat schon n arges problem wenn er in die krankengeld zeit kommen sollte kann mir kein krank sein länger als 6 wochen erlauben , dann muss ich stütze beantragen
 
Krank sein ist natürlich extrem blöd, ich weiß wovon Du sprichst, bei mir ist nämlich gerade der Fall eingetreten (blöder blinder Idiot hat mich vom Motorrad geschossen, 12 Wochen nix mit arbeiten). Da komm ich mit Krankengeld auch nicht hin.
 
joar krankengeld iss scho recht extrem aber ich merk auch jedentag den ichnicht arbeiten darf wegen zu wenig arbeit doch schon

einige firmen stocken ja sogar von sich aus krankengeld auf so das man kaum verluste hat
 
Die Eingangsfrage / -formulierung finde ich etwas unglücklich. Mehr Freizeit heißt nicht zwingend untere Einkommensschicht.

Je höher die Qualifikation und damit auch Einkommen umso eher kann man zwischen Freizeit und Geld wählen. Der Nutzen des Geldes vs Freizeit nimmt mit zunehmenden Einkommen ja ab. Freizeit wird dann immer wichtiger.

Ich studiere deshalb noch nebenberuflich - arbeite also an meiner Qualifikation - um somit bei vernünftigen Verhältnis zwischen Arbeits- und Freiteit ein gutes Einkommen zu beziehen.
 
Die Frage ist absolut subjektiv und bringt daher herzlich wenig....Berrechne deine Opportunitätskosten dann weißt du es genau^^Jeder bemisst Freizeit einen anderen Wert, sogesehen muss das jeder für sich abwägen.
 
Richtig. Das ganze Leben kann Freizeit sein und ist gemütlich. Und man findet Möglichkeiten die einem Spaß macht und Geld reinbringt. Sei es als Pornodarsteller oder als Kanalarbeiter.
 
Beispiel an mir:

Ich bin jetzt 26, arbeite seit 4 Jahren in dem gleichen Unternehmen und in den letzten Monaten wurde es meiner Meinung nach etwas langweilig, was teilweise auch an der Aufgabe lag. Nachdem ich mich dann öfters am Nachmittag/Abend gefragt habe, wieso ich jetzt auf der Couch liege (und davor sogar noch im Fitnessstudio war), eigentlich richtig Lust hätte noch zu arbeiten (bin Softwareentwickler) und auch gerne mal mehr Verantwortung übernehmen wollte, habe ich nach einer großen Herausforderung gesucht und auch gefunden.

Meine neue Arbeitsstelle ist nun in einer anderen Stadt, bekomme 40% mehr Gehalt und bin mir sicher das ich trotz des 40 Stunden Vertrages mehr arbeiten werden - hoffentlich! Ich bin jung, will arbeiten und Geld verdienen.

Ich denke es kommt (wie oft im Leben) auf die Situation an, wenn man jung ist, "nur" eine Freundin hat (und keine Familie oder Kinder) kann man noch mehr Zeit in die Arbeit investieren, wenn diese noch Spaß macht ist es umso besser.
 
Ich sehe es als Anwendungsentwickler so:

Ich mach meine 40 Stunden die Woche und das wars. Klar es kann mal sein das man an einem Problem länger sitzt ergo macht man halt mal ein paar Überstunden.

Noch bin in nicht fertig mit der Ausbildung aber in einer Woche (11.06) wird die Praktische Prüfung sein und danach bin ich fertig nach 2 1/2 Jahren :)

Ich habe aber auch ein guten Chef (mit dem ich per du bin) der sagt solange am ende der Woche "alles" erledigt ist, ist es ihm egal wie ich arbeite.

Da in Zukunft noch recht viele Aufträge kommen vorallem eine Umstellung unserer Software von Flash auf HTML5 Basis wird es denke ich doch die ein oder andere Überstunde geben :)
 
Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Wenn man finanziell mit dem auskommt was man dann bekommt ist weniger Arbeit sicher eine Alternative. Bei vielen dürfte das aber genau nicht passen. In der Regel ist es doch so das je mehr man Freizeit hat desto mehr Geld braucht man um die Freizeit auch ansprechend zu gestalten.
 
Ich persönlich würde das ganze Thema nicht mal nur an der Arbeitszeit festmachen.

Je nachdem was man an Qualifikationen und Erfahrungen hat begleitet man Stellen mit mehr oder weniger Verantwortung. Meine Beobachtung zeigt, dass Menschen in verantwortungsvollen Positionen oftmals mehr Spaß an ihrer Arbeit haben als beispielsweise der einfache Arbeiter/Angestellte.

Ein weiterer Punkt, der einen sehr großen Einfluss auf das Thema Freizeit hat ist meiner Meinung nach das Thema Arbeitsweg. Ich beispielsweise habe zu meiner Arbeitsstelle einen sehr kurzen Weg und schätze dies sehr. Viele andere in der Region müssen dem Berufsverkehr geschuldet Arbeitswege von einer Stunde und mehr pro Richtung in Kauf nehmen, während ich pro Wegstrecke keine 15 Minuten benötige. Das ist pro Woche fast ein kompletter Arbeitstag an Mehraufwand nur für das "Privatvergnügen" Arbeitsweg.
 
Da gehöre ich dazu, auch wenn es schon nicht mehr so schlimm ist. Bis mitte Mai musste ich ~ 62 km eine Strecke fahren nun sind es "nur noch" ~ 44 KM.

Ich kann aber beim Auto fahren abschalten. Tempomat auf ~ 80 km/h rein und schön über die Landstr. fahren :) Verbrauch dabei über die Strecke:

4,3 Liter hin und 4,4 Liter zurück :)

Leider komme ich an meinen Rekord von 3,4 Liter nicht mehr dran :D
 
Also ich nehme die viele Freizeit und den geringeren Lohn, denn auch in der Freizeit kann man gut Geld verdienen...und das meist in kürzerer Zeit (und mehr Geld) als normales arbeiten.
 
Ich bin quasi frisch von der Hochschule und überbrücke gerade die Zeit bis zum Master. Derzeit arbeite ich 20h die Woche und bekomme dafür 50% des regulären Gehalts. Ich hatte die Wahl zwischen drei Stellen und bin bei dieser geblieben (wo ich auch meine Abschlussarbeit geschrieben habe) weil ich dort vieles Kennenlerne, viels LERNE und mit Vertrauensarbeitszeit sehr gut leben kann =)
Damit komme ich zur Zeit sehr gut zurecht, und die freie Zeit ist gerade jetzt im Sommer eine Klasse sache.

Ich würde mich eher zu der Generation zählen, denen etwas Freizeit und persönliche Entwicklung wichtiger ist, als 50h pro Woche zu knüppeln und nach der maximalen Karriere zu streben. Wenn das Geld nicht reichen sollte würde ich mehr arbeiten, aber solange es nicht nötig ist ?!

Nach dem Master werde ich schon gucken, dass ich eine gute Karrieremöglichkeit habe, aber ich habe nicht vor meine gesamte Freizeit nur für die Karriere zu opfern. Was habe ich davon? Das Geld reicht zur Zeit vorne und hinten. Ich kann mir alles Leisten, zahle was in private Rente und Bauspar, lege was Beiseite auf ein sparkonto (obwohl die Zinsen eher zum Ausgeben verleiten^^) und hab immernoch nen hohen dreistelligen Betrag jeden Monat den ich ohne Einschränkungen verballern könnte.. für Hardware, Partys, Urlaub..
Mir käme niemals in den Sinn jetzt die doppelte Zeit zu arbeiten nur damit ich nen vierstelligen Betrag verballern kann. Dann hätte ich ja quasi keine Zeit mehr das Geld zu genießen =)
 
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Mehr Lohn und weniger Freizeit - Selbstständigkeit (selbst u. ständig) so die Theorie,

und andersrum am besten in Großen Werken mit Tarifbindung z.B. Autobauerkonzerne (nicht Opel) ist schon Gigantisch was man so liest.
Oder bei gr. Versicherungsunternehemen (evtl. Huk) da darfst dann auch mal mit Schnupfen zuhause bleiben ;)
 
.. oder einfach nen Job, der einem Spaß macht. Dann stellt sich die Frage nicht - zumindest nicht vordergründig.
 
mein tag heute: 7:10 aufstehen, 08:10 Abfahrt ins Office, 09:00-21:00 Arbeit mit Mittagspause (30 Minuten) und zwei bis drei kaffeepausen 21:40 zurück im hotel, noch ne halbe Stunde gejoggt und etwas zu Abend gegessen ...
hört sich für viele schlimm an? solche tage kommen bei mir alle drei bis vier wochen einmal vor ...aber ich bin jung, single und mich erfüllt mein Job. wieso also nicht? Ich bin an solchen Tagen zufriedener als nach einem erholsamen Wochenende.
 
ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass mein Job mir keinen Spaß machen würde. Eher das Gegenteil ist der Fall ;-)

Allerdings ist es für mich ein sehr wichtiger Faktor, dass ich mich relativ frei bewegen kann. Wenn ich mal einen schlechten Tag habe komm ich einfach später oder geh früher, oder geh dafür nen anderen Tag hin (sofern es keine Termine gibt).

Es gibt immer die Gefahr, dass einem jetzt etwas spaß macht, was dann schnell nachlässt.
 
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