MIDI Soundfonts installieren mit Asus Xonar - Geht das irgendwie?

De-M-oN

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Ja ich habe mit der Asus Xonar nur den standard Microsoft Synthesizer (Microsoft GS Wavetable SW Synth) drin.

Der ist aber doof.

Es gibt viel bessere Synthesizer, die zudem die MIDI Musik von älteren Spielen extremst geil klingen lassen.

Habe mir auch schon einen guten Synthesizer besorgt. Ist eine SF2 Datei. Was er produziert weiß ich anhand dieser Seite

http://www.hamienet.com/midi2mp3

Goemon, Personalcopy etc klingen echt top.

Ich wollte ganz gerne mal den Personalcopy probieren.

Aber wie kriegt man die mit einer Asus Xonar ins System??

Bei Creative gehts ja sehr einfach, da ist ja richtig ein Soundfont Manager, aber wie macht man das bei Asus? Geht das überhaupt? :(
 
Ich befürchte jetzt mal, die Antwort ist nein... SoundFonts sind ein spezielles Format von Creative für die Midi-Instrumente ihrer EMU-Chips.

Bei der Xonar bist du eher auf Windows eigene Lösungen oder Drittanbieter angewiesen, was die an Midi-Instrumenten bieten.
 
Ja, ich denke das mit den Soundfonts geht nur mit Creative Karten oder mit Auzentechkarten (mit Creative Soundchip)
 
hmm..

Das ist dann natürlich sehr schade :(

Warum hat denn Asus sowas nicht? Gibts dafür Gründe?

Können die nicht auch so'n EMU Chip oder so entwickeln? Müssen die doch auch können?
 
Midi zu Wave.

Ich habe das gleiche Problem wie er mit meiner Auzentech X-Fi 7.1 Forte. Ihre Ausstattung nützt mir momentan nichts. Ich habe dazu hier im Forum schon einige Anregungen bekommen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Früher war es Standart, daß bei den Creative Live 5.1 PCI-Soundkarten ein Creative Software-Synthesizer mit bis zu 1024 Stimmen dabei war. Heute muß ich meine vor mehr als 10 Jahren gesammelten Midis unter 98SE mit geladener 4GMGSMT.SF2 zu WAV umwandeln, um sie zu retten, um sie unter Win 7 hören zu können.

Hört euch die 2 Midis an, die ich vor einigen Tagen auf meinem 98SE mit dem Nero-WaveEditor aufgenommen habe, und so hören sie sich dort auch an. Fürs Forum hier habe ich sie, damit sie möglichst klein sind, in Lame-MP3 bei Variabler Bitrate zu 9 konvertiert. Deswegen klingen sie dumpfer/dunkler wie meine WAV-Dateien.

Burn , I´d Love To Change The World

Heute müßte ich ein externes Gerät kaufen, um die so zu hören, falls ich sie überhaupt jemals wieder so zu hören bekomme. Einige hören sich mit 8MB SF2 sogar etwas besser an, mehr Spuren sind zu hören, speziell mit Cubase Lite, aber, meinen Geschmack trifft eher der mit 4MB, für den sie ausgelegt worden sein dürften.
 
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Das ist schade das du die so extrem low-quali hochgeladen hast

Die haben nicht nur extrem low bitrate, sondern auch nur 22 khz :(

Denn die klingen ansonsten schon fast wie eine echte MP3 und keine Midi, schon nice was man aus MIDI rauskriegt.
 
De-M-oN schrieb:
Warum hat denn Asus sowas nicht? Gibts dafür Gründe?

Die EMU-Chips haben Hardwareunterstützung für die Soundfonts. Die können die direkt in Hardware als Multichannel abspielen. So wie damals auch die Gravis ultrasound oder die Terratec EWS 64.
 
Was du machen kannst, ist es die SoundFonts zu DLS zu konvertieren (gibt aber glaube ich nur kostenpflichtige Tools) und die "gm.dls" irgendwo im Windows-Ordner (sowie Cache) damit ersetzen. Denn der Windows "Roland GS"-Synthesizer (der kein GS unterstützt btw.) macht nichts anderes, als diese DLS-Datei als Wavetable zu nutzen.

Im Intenet geistert noch Yamahas DLSbyXG-Set herum, dass bei irgendeinem Final Fantasy und einigen Treibern von ADI-Chips zum Einsatz kam.
Yamaha hat es später allen Entwicklern kostenlos zur Verfügung gestellt, mit der Bitte das entsprechende Logo auf die Verpackung der Software zu drucken.
MaliceX hat hier eine kurze Anleitung.

Die Datei selbst gibt's noch hier.

Ist zwar nicht das Beste, klingt aber m.E. besser als gm.dls und unterstützt immerhin XGlite.
 
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Habe gerade eine interessante Entdeckung gemacht, das doch Winamps MIDI (in_midi.dll) recht konfigurationsfreudig ist und er sogar eine externe DLS Einbindung erlaubt :)

Allgemein war die Info das der MS Synthesizer = gm.dls ist sehr hilfreich für mich. Danke dafür. :)

Aber kann das sein, das bei Konvertierung von SF2 zu DLS Verlust entsteht? Habe in DLS 2++ gespeichert.

Die MP3 Umwandlung von hamienet klingt wesentlich detailreicher als wenn ich die MIDI mit Personalcopy nun so abspiele o.o
 
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Ich habe die 2 Midis nocheinmal umgewandelt von WAV zu 128kBit MP3 (: siehe mein Eintrag weiter oben).

Hier die Original-Midis, gefunden vor 10-einhalb Jahren im Internet:

Burn__.mid , Crush.mid , Id-Love-To-Change-The-World.mid


[[: Mir stehen im Nero Waveeditor mp3PRO, Lame, oder Nero AAC zur Auswahl. Wie würdest du, <De-M-oN> die 48kHz-WAV konvertieren? VBR9-Lame in Verbindung mit ein bißchen X-Fi Crystalizer und einem EQ hörte sich bereits ausreichend an, ich will ja keinen Download-Center eröffnen, in 2 Wochen lösche ich diese 2 MP3 wieder. ]]

Wenn man mit Winamps MIDI die irgendwie so wiedergeben können sollte, wie ihr sie auf den 2 MP3 weiter droben hört, jedoch, es ist kein Creative Software Synthesizer bei der Auzentech X-Fi Forte mehr dabei. "Auzen X-Fi Synth A" und "Synth B" nützen mir nichts, es sei denn, ich habe einen externen Synthesizer angeschlossen.

Interessante Frage wäre, wie manipuliere ich den GS Wavetable Synth? Es gehört eine 4MB Soundfont-Bank eingebaut. Dann aber, wo zaubere ich die altgewohnten Effekte Reverb & Chorus her? In dem Fall, würde mir der Kauf von Steinberg's Cubase auch nicht nützen?
 
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De-M-oN schrieb:
Aber kann das sein, das bei Konvertierung von SF2 zu DLS Verlust entsteht? Habe in DLS 2++ gespeichert.
Ja, DLS funktioniert etwas anders als SoundFonts. Gerade Reverb und Chorus werden irgendwie anders angesteuert. Ich kenne DLS nicht gut genug, aber entweder ist es dort pro Kanal gar nicht möglich, oder Winamp macht irgendwas falsch.

Für Soundfonts gibt es übrigens den kostenlosen SFZ Player. Das ist ein VSTi-Plugin. In Software, die VSTi unterstützt, kann man damit ganz einfach SoundFonts benutzen.

Und noch ein Geheimtipp: Yamaha hat den kostenlosen MidRadio-Player. Dort ist der "S-YXG2006LE"-Wavetable mit 11 MB integriert.
Der Haken: Die Software gibt's nur auf japanisch. Da es aber auch nur ein Player ist, ist es m.E. nicht besonders schwer Play und Stop zu finden. :)
Klingt nochmal eine Ecke besser, als das DLS.
 
Kann man Soundfonts nicht auch per TiMidity nutzen!? Da ist doch (wenn ich mich recht erinnere) neben einer Standalone-Midi-Player-Software auch ein Soft-Synthesizer für die Einbindung in Windows dabei, in den man SF2-Dateien laden kann und der mit jeder Soundkarte funktioniert...
 
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Es gibt eine Vielzahl von Anwendungen, die eine softwareseitige Unterstützung von SoundFonts haben, nur sind sie so gut wie alle schon etwas älter und lassen sich zumindest ab Vista nicht als WDM-Synth einbinden.

Eine der bekanntesten ist SynthFont, wo man sogar für jeden MIDI-Kanal einen anderen SoundFont oder DLS auswählen kann.
 
Also soweit ich lesen konnte, sollte TiMidity auch unter Vista/7 laufen. Es wurde nämlich häufig als klanglich gute, Vista-taugliche SoftSynth-Alternative zu Yamahas S-YXG50 genannt, welcher sich da ja nicht mehr installieren ließ.
 
Ich benutze Windows XP.

Von diesem Timidity hab ich schon gehört, habe aber nicht rausbekommen, ob er eben Soundfonts ins System setzen kann.
 
@Tom: Ja, richtig. Aber auch als WDM-Treiber (so dass er sich global als MIDI-Synth definieren lässt)?
Ich hab's zwar nicht getestet, es würde mich aber wundern, da die letzte stable von 2004 ist und seitdem praktisch nur Bugs gefixt wurden.
Und Vista hat ja ein komplett neues Audio-Subsystem bekommen, weshalb auch alle XP-Treiber nicht mehr (oder nicht mehr richtig) funktionieren, inkl. S-YXG50, VSC, WinGroove etc., die sich auch als Treiber installieren.

@De-M-oN: Unter XP sollte das aber gehen.
Wenn du aber XP verwendest, versuch mal den Yamaha S-YXG50.
Dieses MIDI klingt dann z.B. so.

Bei Wikipedia (alte Version des Artikels!) gibt's eine kleine Anleitung, wie man den installiert.
 
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powerfx schrieb:
Aber auch als WDM-Treiber (so dass er sich global als MIDI-Synth definieren lässt)?
Ja. Deswegen wurde es ja auf diversen Seiten häufig als Alternative zum S-YXG50 genannt.

powerfx schrieb:
Ich hab's zwar nicht getestet, es würde mich aber wundern, da die letzte stable von 2004 ist und seitdem praktisch nur Bugs gefixt wurden.
Und Vista hat ja ein komplett neues Audio-Subsystem bekommen, weshalb auch alle XP-Treiber nicht mehr (oder nicht mehr richtig) funktionieren, inkl. S-YXG50, VSC, WinGroove etc., die sich auch als Treiber installieren.
Das stimmt so nicht. Der MT32-Soft-Synth-Emulator Munt lässt sich ebenfalls (bis auf ein paar kleine Stolpersteine bei der Installation) problemlos unter Vista/7 betreiben... und dessen letzte offizielle Version ist auch schon fast 6 Jahre alt.
Das einzige Problem bei den neuen Windows-Versionen ist halt nur: die bieten keine "boardeigenen" Mittel, um das Midi-Ausgabegerät zu wählen - aber auch dafür gibt es Abhilfe.

Wobei man aber sagen muss: TiMidity und Munt kommen einzig und allein mit einer Dynamic Link Library für die Einbindung in Windows daher. Der S-YXG50 liefert hingegen eine SYS-Treiberdatei für ein virtuelles Midi-Audiogerät, welches dann auch (unter anderem) über die Microsoft-eigene wdmaud.drv läuft - was wohl auch der Grund sein dürfte, warum dieser Soft-Synthesizer unter Vista/7 nicht (ordentlich) funktioniert. WinGroove & Co. hab ich seit Windows 3.11 Zeiten nicht mehr ausprobiert (ich hab hier sogar noch dem Brief aus Japan mit den Freischaltdaten direkt vom WinGroove Programmierer rumliegen :D ) - wenn es bei denen aber ähnlich aussieht wie beim S-YXG50, würde das erklären, warum die auch nicht gehen.
 
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