Neues Firmennotebook hat GPS - muss ich mir Sorgen machen?

autoshot

Admiral
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Hallo zusammen!

Meine Kollegen und ich haben kürzlich ein neues Arbeitsnotebook bekommen, ein Dell Latitude 7430 inkl. Sim-Slot. Der ist zwar nicht befüllt, unabhängig davon ist das Modem (entweder Qualcomm Snapdragon X20 LTE-A CAT16 (DW5821e), Qualcomm Snapdragon X20 LTE-A CAT9 (DW5829e) oder Qualcomm Snapdragon X55 Global 5G Modem (DW5930e) ) aber in jedem Fall GPS-fähig. Was mich jetzt natürlich befürchten lässt, dass ich im Fall der Fälle getrackt werden kann sobald ich mich mit dem Firmennetzwerk verbunden habe. Ist das ein realistisches Szenario?

Liebe Grüße
autoshot
 
Gegenfrage: Hast du auch ein Smartphone von deiner Firma?
 
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Nein. Erstens kann dich dein AG auch viel effizienter tracken als mit einem GPS-Empfänger, der in Innenräumen eh nicht funktioniert, zweitens wäre das rechtlich - mindestens - sehr ungut. Das fällt also unter Paranoia.
 
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Könnte man ja auch anhand der WAN IP machen - zwar nicht so genau, aber ginge auch.
Oder anhand der Handy Antenne gehts auch schon recht genau - per Firmen Smartphone oder dem eingebauten Adapter - funktioniert sogar Indoor recht gut.
Falls Du lokaler Admin bist, könntest Du das Gerät im Gerätemanager deaktivieren.
 
Andere Frage. Was schwebt dir denn im Kopf rum, weswegen du ein Problem mit einer Ortung hast?

Grüße
 
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Besteht denn ein so schlechtes Verhältnis zwischen Dir und deinem AG? Eventuell im Zweifelsfall das Thema ansprechen?
 
autoshot schrieb:
Gilt das auch für Liechtenstein?

Die DSGVO gilt an sich natürlich auch für Liechtenstein. Jedoch gibt es sicherlich andere Gesetze als Grundlage. Da musst du dich schlau machen.
 
UEFI kennwortgeschützt? Wenn nicht, dann dort deaktivieren und den Aluhut wieder absetzen.
 
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Kommt wohl halt auch darauf an was mit dem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag vereinbart wurde und in wie weit diese Vereinbarung rechtlichen Bestand am vereinbarten Arbeitsort bzw. dem Wohnort hat.

Wenn der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag vorschreibt, dass die Arbeit nur in einem bestimmten geographischen Bereich ausgeübt werden darf (zB nur aus Europa und nicht aus Russland) und im Vertrag drinsteht, dass der Arbeitgeber das überprüfen darf, dann ist halt die Frage ob so eine Vereinbarung auch rechtlich zulässig ist.

Dazu gab es ja gerade ein Urteil, dass ein Arbeitnehmer (in EU/Niederlande?) nicht ständig die Webcam laufen haben muss, auch wenn das im Vertrag (mit einem Amerikanischen Arbeitgeber?) drin steht.
 
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Möglich ist natürlich vieles. Prinzipiell könnte natürlich über das GPS-Modul auch deine Position ermittelt werden. Kommt halt auf die installierte Software deines Arbeitgebers an.

Die Frage ist eher welches Interesse könnte er daran haben und gibt es etwas das du zu verbergen hast?
Das kannst aber nur du dir selbst beantworten.

In Deutschland wäre das GPS-Tracking verboten.
 
Spiczek schrieb:
Andere Frage. Was schwebt dir denn im Kopf rum, weswegen du ein Problem mit einer Ortung hast?

Grüße
Auch wenn man nichts zu verheimlichen hat, muss man eine Ortung sicher nicht gut finden. Wäre für mich ein absolutes No Go
 
Äh. Dein Arbeitgeber MUSS wissen wo du bist. Allein schon Versicherungstechnisch. Du bist im Büro, im festdefinierten Homeoffice oder auf Dienstreise.

Was ist denn überhaupt dein Problem?
 
Spiczek schrieb:
Andere Frage. Was schwebt dir denn im Kopf rum, weswegen du ein Problem mit einer Ortung hast?

Grüße

Viele Menschen schätzen Privatsphäre und Datenschutz, auch wenn sie "Nichts zu verbergen haben". Was schwebt dir so im Kopf rum, dass es dir so egal ist, ob dich jemand komplett überwacht? (Die Frage ist rhetorisch)
 
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Piak schrieb:
Äh. Dein Arbeitgeber MUSS wissen wo du bist. Allein schon Versicherungstechnisch. Du bist im Büro, im festdefinierten Homeoffice oder auf Dienstreise.

Was ist denn überhaupt dein Problem?
Dazu muss man aber sicher keine Ortung akzeptieren. Was ist das denn für ein Rechtsverständnis?
 
autoshot schrieb:
. Was mich jetzt natürlich befürchten lässt, dass ich im Fall der Fälle getrackt werden kann sobald ich mich mit dem Firmennetzwerk verbunden habe. Ist das ein realistisches Szenario?
Wenn Du solche Bedenken hast würde ich diese doch dem Arbeitgeber nahelegen und fragen ob dem so ist oder nicht? Alles andere wären nur Spekulation und bringt Dich nicht weiter.

MfG
 
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Syagrius schrieb:
Auch wenn man nichts zu verheimlichen hat, muss man eine Ortung sicher nicht gut finden. Wäre für mich ein absolutes No Go

thrawnx schrieb:
Viele Menschen schätzen Privatsphäre und Datenschutz, auch wenn sie "Nichts zu verbergen haben". Was schwebt dir so im Kopf rum, dass es dir so egal ist, ob dich jemand komplett überwacht? (Die Frage ist rhetorisch)

Nicht missverstehen, eure Grundhaltung teile absolut! Ihr vergesst aber, dass der Laptop nicht sein privater, sondern vom AG ist. Und der hat sicherlich ein gewisses Interesse zu wissen, wo sein Laptop rumfliegt. Allein um Diebstahl zu verhindern.
Weiterhin ist erstmal zu klären, ob der AG das Gerät mit Absicht so angeschafft hat, oder die Funktion einfach mit dran ist und diese Geräte halt einfach das beste P/L Verhältnis für den AG hatten.

Grüße
 
Diebstahlschutz ist sicher keine Rechtfertigung für eine GPS Überwachung. Die meisten AG leasen ihre Laptops, sind versichert und man ist verpflichtet Diebstahl umgehend zu melden. ERST DANN wird die GPS Funktion interessant, präventiv ist es einfach nur Bullshit.
 
Hab gerade nachgefragt: GPS ist deaktiviert.
 
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