Neues Netzteil für Sockel A (Kompatibilität

Kornasteniker

Ensign
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Hallo,

Bei dem alten Rechner meiner Eltern mit einem Athlon Xp2400+ und einem Asrock K7S41GX(2) hat das Netzteil erhebliche Probleme, die Spannung stabil zu halten. Ausserdem hat es beim Netzsteckersockel ascheinend einen Wackelkontakt. Die kleinste Berührung des Gehäuses lässt das System abstürzen (System wurde schon auf mögliche Kurzschlüsse am Gehäuse untersucht, aber nichts gefunden). Auch andere Fehlerquellen wie Grafikkarte (8X-AGP) und Ram können ausgeschlossen werden. CPU-Temperatur arbeitet auf gewohntem Level.

Ich will jetzt ein neues günstiges Netzteil einbauen und hätte eine Frage zur Kompatibilität mit besagtem Board. Ich habe gelesen, dass die Pinbelegung zwischen 24 und 20-Pol steckern etwas anders sein soll. Jetzt hat das Asrock leider keinen zusätzlichen 4-Pin Anschluss, d.h. nur der 20 Pin anschluss ist vorhanden. Könnte es da mit einem neueren ATX 2.2 oder 2.3 Netzteil Probleme geben?

Gruss, KoRnasteniker
 
Welches Netzteil hast du denn aktuell verbaut? Wichtig wäre es, die Lastaufteilung zu kennen. In alten Zeiten war eine potente 5-Volt-Schiene besonders wichtig.

Mechanisch passt eigentlich jedes Netzteil, das einen aufteilbaren ATX-Stromstecker hat.
 
Kornasteniker schrieb:
...Jetzt hat das Asrock leider keinen zusätzlichen 4-Pin Anschluss, d.h. nur der 20 Pin anschluss ist vorhanden. Könnte es da mit einem neueren ATX 2.2 oder 2.3 Netzteil Probleme geben?

prinzipiell NEIN, aber es gibt adapter von 24 auf 20 pole. dann liegt nichts brach.

Hinweis:
zu unterscheiden ist zwischen der erweiterung des 20pol steckers um weitere 4 pole und dem sogenannten P4-stecker, der den meist übermäßigen stromhunger von cpus abfangen soll. dieser sieht zwar der 4 poligen erweiterung des 20pol steckers ähnlich, ist aber definitiv NICHT identisch. das ist alleine an der "codierung" des kunststoffes von steckern und buchsen so festgelegt.
aktuelle netzteile bieten daher meist eine hauptstromversorgung in form von 20+4 polen und eine cpu-zusatzstromversorgung mit 4 polen (manchmal auch 4+4polen für eine achtpolige buchse am mobo). hier reicht aber häufig für den nicht übertakteten betrieb auch ein 4pol stecker für eine 8pol buchse.

in die buchse der cpu-zusatzstromversorgung gehört ein stecker, an dessen kabel nur gelb und schwarz zu finden ist. sind es mehr als zwei farben oder alleine eine andere codierung, dann führt eine nutzung unweigerlich zu einem kaputten pc.

hier kannst du das auch nochmal nachschlagen http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0601151.htm
 
ein 300W be quiet pur power sollte dein Problem lösen.
 
Kornasteniker schrieb:
Hallo,

Bei dem alten Rechner meiner Eltern mit einem Athlon Xp2400+ und einem Asrock K7S41GX(2) hat das Netzteil erhebliche Probleme, die Spannung stabil zu halten. Ausserdem hat es beim Netzsteckersockel ascheinend einen Wackelkontakt.
Dann solltest du vielleicht dieses System so langsam mal entsorgen. Es hat etwa 10 Jahre gute Dienste geleistet...

Kornasteniker schrieb:
Die kleinste Berührung des Gehäuses lässt das System abstürzen
Das liegt dann aber eher am Gehäuse bzw einer schlechten Erdung des Gehäuses...

Kornasteniker schrieb:
Ich will jetzt ein neues günstiges Netzteil einbauen und hätte eine Frage zur Kompatibilität mit besagtem Board. Ich habe gelesen, dass die Pinbelegung zwischen 24 und 20-Pol steckern etwas anders sein soll. Jetzt hat das Asrock leider keinen zusätzlichen 4-Pin Anschluss, d.h. nur der 20 Pin anschluss ist vorhanden. Könnte es da mit einem neueren ATX 2.2 oder 2.3 Netzteil Probleme geben?
Erstens ist da nichts anders. Zweitens wurde nur die -5V Leitung (die eh niemand brauchte) entsorgt.
Und drittens: Ja, es könnte Probleme geben, da dein System noch sehr +5V lastig ist und moderne Systeme sehr +12V lastig. Daher würde ich dir auch raten, den Rest mal auszutauschen.

Und je nach Netzteil brauchts auch eine Belastung des ATX12V Anschlusses, den dein Board nicht hat...
Ergänzung ()

MahatmaPech schrieb:
prinzipiell NEIN, aber es gibt adapter von 24 auf 20 pole. dann liegt nichts brach.
Die Teile machen aber echt keinen Sinn, da man dadurch nichts gewinnt. Man bekommt nur eine zusätzliche Fehlerquelle durch zusätzliche Übergangswiderstände.

Wenn man so ein Kabel nicht zwingend benötigt, sollte man tunlichst die Finger davon lassen.
 
Danke mal für die Antworten an alle!

Stefan Payne schrieb:
Das liegt dann aber eher am Gehäuse bzw einer schlechten Erdung des Gehäuses...

Das ist dann aber komisch, dass das System ewig stabil läuft und ohne eine Änderung der Hardware etc. auf einmal anfängt abzustürzen. :confused_alt:

Daher würde ich dir auch raten, den Rest mal auszutauschen.

Das hielt ich anfangs auch für die beste Lösung. Nur, woher bekommt man einen neuen komplett-PC um 50€? Der günstigste Nettop (wenn schon neu, dann auch klein), den ich gefunden habe, kostete etwas über 200€. Das bekomme ich auch mit EInzelkomponenten nicht zusammen. Also dachte ich, zuerst mal das Netzteil auszutauschen. Aber was mache ich dann, wenn das System weiter abstürzt? Also vielleicht doch ein neuer PC besser...

Gruss, KoRnasteniker
 
Kornasteniker schrieb:
Aber was mache ich dann, wenn das System weiter abstürzt?

Dann machst du vom 14-tägigen Rückgaberecht bei Onlinebestellungen Gebrauch.

Sofern der PC nicht gerade Hassobjekt und Erzfeind deiner Eltern darstellt und sowieso demnächst entsorgt werden soll, würde ich es an deiner Stelle erst mit einem neuen Netzteil versuchen. Es reicht ja schon eins um 35 Euro. Genug Elektromüll haben wir ohnehin schon ...
 
Zuletzt bearbeitet:
@PAYNE: ich hab auch nen ü-widerstand zu meinem gehirn ^^

ich hab nur nen kleinen tip gegeben, der was bringen KANN nicht MUSS. die zwei statt einem ü-widerstand sind ja mal wirklich egal. die kiste ist leider so alt, dass selbst ich dafür nur noch ersatz cpus und ram hätte.

bei genauerer überlegung ist der tip mit ner neuanschaffung auf atom-basis wahrscheinlich sinnvoller als ne mögliche ursachenforschung und die damit verbundenen probleme. aber ich bin einer der gerne bastelt und auch beruflich mit problemen konfrontiert wird, die nicht einfach durch ne simple neuanschaffung und die entsorgung der altware möglich sind bzw. einfach mal eben mindestens 4stellige meist aber 5-7stellige summen kostet. daher bin ich jmd., der allein schon beruflich alle möglichkeiten in betracht zieht, auch wenn sie im ersten moment noch so absurd klingen mögen.

und nun gebe ich das wort wieder an die generation "wegwerfgesellschaft"
 
Kornasteniker schrieb:
Das ist dann aber komisch, dass das System ewig stabil läuft und ohne eine Änderung der Hardware etc. auf einmal anfängt abzustürzen. :confused_alt:
Nun, in dem Falle würde ich eher vermuten wollen, dass noch irgend etwas anderes nicht ganz heile ist.
Da ich selbst das gleiche Board hier rumliegen habe, mit komplett kaputten Elkos, würde ich fast vermuten wollen, dass das Board selbst im Eimer ist...

Kornasteniker schrieb:
Das hielt ich anfangs auch für die beste Lösung. Nur, woher bekommt man einen neuen komplett-PC um 50€?
Hm?!
Warum willst denn ALLES neu machen?! Das brauchst doch nicht...
Zumindest Gehäuse und Festplatte kannst durchaus noch weiter nutzen. Auch wenn ichs in Bezug auf die HDD eher nicht empfehlen würde...
Zumal du hier auch einen Adapter benötigen würdest, da moderne Boards keinen IDE Port mehr besitzen...

Netzteil, CPU, Board und Speicher müssen aber neu.

MahatmaPech schrieb:
bei genauerer überlegung ist der tip mit ner neuanschaffung auf atom-basis wahrscheinlich sinnvoller
Atom Basis?! Nicht dein ERnst, oder?!
Den Schrott lässt man da, wo er hin gehört: im Regal.
Die Teile taugen mal echt nix...

Wenn man was in diesem Bereich anschafft, dann 'nen AMD E350. Der ist erstens deutlich schneller und hat zweitens 'ne brauchbare Grafikeinheit, mit funktionierenden Treibern.
 

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