Neuverkabelung vom Telefon-Hauptverteiler?

theblade

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Morgen Leute!

Mir kam gestern folgender Gedanke. Würde sich die DSL Qualität (höherer Speed; Rauschabstand etc) erhöhen wenn die Verkabelung vom Telefonhauptanschluss erneuert wird?

Wie siehts daheim aus?: Anno 1992/93 wurde von der Telekom der Telefonhauptanschluss im Keller eingerichtet. Es wurde ein Verteiler im 1.OG eingerichtet. Von dort an gehts zu 2 TAE Dosen (1x 1.OG und 1x EG).

Momentan habe ich DSL 2.000. Testweise hatte ich max 10k Speed per RateAdaptive (wobei auch manchmal nur 6k drin waren) wobei hier regelmäßig neusynchronisiert wurde (wegen zu geringem SNR Wert).

Würde sich der Aufwand lohnen oder ist das Alter von gut 20 Jahren für Telefonleitungen nicht viel?
 
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Korrigiert mich wenn ich falsch liege, bin kein Profi :D

Was nützen einem die neuesten Leitungen im Haus wenn die Leitung die vom Haus zum Verteiler geht knapp 20 Jahre alt ist (die kannst du ja nicht erneuern)
 
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nee das stimmt allerdings :D

Ich vermute allerdings das die Inhouseverkabelung nicht so qualitativ sein wird wie die vor dem Haus. Zumal die in meiner Straße weit besseres DSL haben als ich -_- ^^

Es wäre auch möglich einfach (?) die TAE Dose(n) gegen neue zu tauschen. Wäre vllt erstmal am sinnvollsten damit man ausschließen kann das dort von jemanden rumgepfuscht wurde.
 
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Ich würde da mal bei mehreren Nachbarn fragen gehen (aber nimm jemanden der Ahnung hat)
Wenn im Haus neben dir beim gleichen Provider wirklich deutlich mehr Downstream zur Verfügung steht dann könnte man sich eine ordentliche neu Verkabelung überlegen.

Bei sowas würde ich mir aber wie gesagt jemanden suchen der sich ein wenig aus kennt und auch evtl. mal mehrere Nachbarn fragen. Nicht das dir einer sagt " Alles Super ich hab DSL 20k " und in wirklichkeit kommen Effektiv nur 5k an und der peilt das überhaupt nicht ;)
 
Bei mir hat eine Umsiedlung des Routers von 40m Kabel auf 3m Kabel zur Telefondose genau 0 Unterschied gemacht. Es ist leider meist so dass die Leitungsqualität schon zum Haus so mies ist dass die Kabel im Haus kaum einen Unterschied ausmachen.
 
So gut kenne ich die Leute in der Straße nun auch nicht das ich bei denen in die Wohnung stolzieren darf ;)

Naja für Leitungswerte prüfen muss ich keinen mitnehmen da weis ich schon worauf ich achten muss. Lässt sich ja auch mit div.programmen auslesen und idR auch direkt im Router-menü.
Jedoch habe ich bisher noch nicht an einem Telefonhauptverteiler direkt gearbeitet. Weil uU soll ja da doch schon einiges an Spannung drauf liegen (je nach Anschluss) und eine geflankt möchte ich auch nicht unbedingt xD

Visceroid schrieb:
Bei mir hat eine Umsiedlung des Routers von 40m Kabel auf 3m Kabel zur Telefondose genau 0 Unterschied gemacht. Es ist leider meist so dass die Leitungsqualität schon zum Haus so mies ist dass die Kabel im Haus kaum einen Unterschied ausmachen.

Der Router mit integr.Modem steht direkt neben dem Splitter / TAE Dose. Lass es ca 1m kabel sein ;)
 
Naja, analoge Telefonie ist doch eine recht primitive und nicht sehr empfindliche Technik.

TAE-Dosen austauschen ist im Prinzip kein Problem. Das ist einfache Zwei-Draht-Technik. Du hast also eine Chance von 50:50 alles richtig zu machen. ;) Ich glaub aber nicht, dass das was bringt.

Wie sieht das denn bei dir genau aus?
Du hast einen Hauptanschluss im Keller. Dort hängt (vermutlich) auch der Splitter, oder? In dem Fall ist es völlig unerheblich wie viele TAE-Dosen da noch im Haus verteilt sind, solange sie nach dem Splitter geschaltet sind.
Wenn du echte Probleme in deinem Hausnetz vermutest, lass es von einem Profi vermessen (Telekom, Elektrobetrieb etc.). Selbst daran "rumzudoktorn" kann es durchaus noch schlechter machen.
 
inhouse verkabelung neu machen bringt meist genau garnix...es wird zu 99% an den leitungen von "nachm kriech" von der strasse her liegen
 
hatte das gleiche Problem. Bin mit ca. 2000 rumgeeiert. Habe dann vom Verteiler ab, alles erneuert und siehe da, volle 16000. Bringt schon einen großen Fortschritt.
 
TheCadillacMan schrieb:
Wie sieht das denn bei dir genau aus?
Du hast einen Hauptanschluss im Keller. Dort hängt (vermutlich) auch der Splitter, oder? In dem Fall ist es völlig unerheblich wie viele TAE-Dosen da noch im Haus verteilt sind, solange sie nach dem Splitter geschaltet sind.

Nee nee vom Keller (Hauptanschluss) aus gehts erst in das 1.OG wo dann von einem Verteiler aus 2 TAE Dosen abgehen (1x 1.OG + 1x EG).
Normalerweise wird ja nur 1.TAE Dose eingerichtet, auf Wunsch wurde aber eine 2. in das EG verlegt.

Die Internethardware ist im EG angebracht weil ich im OG dazu keine Aufstellmöglichkeiten habe.
Ergänzung ()

Sulgus schrieb:
hatte das gleiche Problem. Bin mit ca. 2000 rumgeeiert. Habe dann vom Verteiler ab, alles erneuert und siehe da, volle 16000. Bringt schon einen großen Fortschritt.

Hauptanschluss oder Telefonverteiler?
 
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Aus Neugier bin ich mal mit Splitter, Router und Notebook direkt an den Telefonpilz draußen am Haus gegangen. Laut Fritzbox gab es keinen Unterschied. Daher auch der oft genannte Tipp den Router-Standort verlegen zu können, wenn sich irgendwo noch Telefon-/Klingeldrähte in der Wand finden. Das macht meist keinen Unterschied in der Qualität.

Die mangelnde DSL-Qualität liegt an den Leitungen bis zum Hauptverteiler. Und dort hauptsächlich an der Länge. Da würden auch keine neuen Kabel in den Straßenzügen helfen. Die Telekom muss mit der Einspeisung des Internets dichter an die Kunden rücken, was sie mit Outdoor-DSLAMs macht. So bekommen auch 50 Jahre alte Verkabelungen VDSL.

Wieviel bekommen die Nachbarn mehr? Wenn es ein großer Wohnort ist, könntet ihr mehr als einen Hauptverteiler haben und die Nachbarn sind einfach woanders angeschlossen.

Falls du es wissen willst, kannst du ja auch mal testweise alles direkt am Hausanschluss anschließen. Die meisten Splitter haben dafür einfache Klemmen.
 
Wohnort hat ca 11k Einwohner. Die Vermittlungsstelle ist ca 1,7km von meiner Wohnung entfernt - also relativ Nah. wenn ich es richtig in Erinnerung habe, haben wir nur 1 der für 'unser Bereich' zuständig ist.

Wieviel die Nachbarschaft DSL bekommt weis ich nicht so recht. Aus Gesprächen hat sich aber rauskristalisiert das diese wohl ihre gebuchten DSL Tarife voll nutzen können.

Wilhelm14 schrieb:
Falls du es wissen willst, kannst du ja auch mal testweise alles direkt am Hausanschluss anschließen. Die meisten Splitter haben dafür einfache Klemmen.

das geht auch?? ok ist mir ganz neu. Muss mal schauen wie man den Hausanschluss aufbekommt :freaky:
Wie muss ich dann vorgehen? Entpsrechende / spezifische Kabel von nöten?
 
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theblade schrieb:
Muss mal schauen wie man den Hausanschluss aufbekommt :freaky:
Hammer und Brechstange helfen bestimmt.
Wenn der verschlossen ist, lass die Finger davon!
 
Ich schlage auch vor, dass Du alles erstmal direkt an den Hauptausschuss anschließt. Du kannst dir auch ein neues kurzes Telefonkabel kaufen und dieses direkt an den Hauptanschluss klemmen. Auf die andere Seite dann zur Not eine TAE Dose. Dann über Modem und Notebook testen.
 
Visceroid schrieb:
Hammer und Brechstange helfen bestimmt.
Wenn der verschlossen ist, lass die Finger davon!

weist doch, Gewalt ist die einzige Lösung bei solchen Dingen :freaky:

Steve81 schrieb:
Du kannst dir auch ein neues kurzes Telefonkabel kaufen und dieses direkt an den Hauptanschluss klemmen.

naja wie gesagt hab das Ding noch nie von Innen gesehen. Wer weis wie die Verkabelung dort aussieht.
Gerade noch nebenbei bissl gegooglet. Selbst bei Telefonkabel gibts noch zig verschiedene Varianten!
"Telefonleitung JY(St)Y 2x2x0,6mm" soll wohl das beste sein was man nehmen kann. Steh gerade aufm Schlauch was ich für Kabel verwenden soll um das -sofern überhaupt möglich- an den Hauptanschluss zu klemmen!
 
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Visceroid schrieb:
Hammer und Brechstange helfen bestimmt.
Wenn der verschlossen ist, lass die Finger davon!
Richtig, immer auf eigene Verantwortung. Meist braucht man nur einen Schraubenzieher und eine Schraube. http://provider-stoerung.de/blog/2007/zeig-mir-deinen-apl/

Drähte können einfach in die Klemmleiste des Splitters gesteckt werden. Die Drähte klemmen sich von alleine fest. Zum Lösen drückt man die Arretierung rein und zieht den Draht wieder raus. Die zwei Drähte von der Telekom sind a und b. Meist ist der ohne Ring Draht a, der mit einem Ring Draht b. Die Drähte mit zwei und drei Ringen sind unbenutzt. Vorher die Originalverdrahtung auf einen Zettel schreiben oder fotografieren. http://de.wikipedia.org/wiki/DSL-Weiche
 
danke. Der Splitteraufbau ist mir bekannt, jedoch nicht der vom APL (der Link veranschaulicht schön die versch.APL's ;) )
 
verstehe ich das richtig, dass du einen DSL 2.000 anschluss hast und dein router dir sagt, es wären theoretisch 10k möglich, oder hast du einen 16k anschluss und kriegst nur 2k rein?

Wenn Ersteres: Da kannst du machen, was du willst, aber deine effektive "Geschwindigkeit" wird sich nicht merkbar verändern. Es sei denn du schließt einen neuen Vertrag ab.

Ansonsten: Hier kannst du höchstens mal den kleinen VKK im Keller aufmachen und dein modem/router direkt mit der Amtsleitung verbinden, wenn du da dann wirklich mehr Speed haben solltest, als ein paar stockwerke weiter, dann wurde wirklich ganz schön geknaupt...

Ich hatte auch schon zur Überbrückung in einer Bauphase im Haus testweise mal eine Strecke von 15m mit 2,5² verlegt und diese als Amtsleitung benutzt. Alles im Grünen Bereich ;)
 
Momentan habe ich eine 2k Leitung (2k Tarif). Laut Router wäre momentan eine 5k Leitung möglich.

Ich hatte auch mal testweise einen 16k tarif (mit rateAdaptive!) bei Congstar (T-Com tochterfirma) geordert. Telekom versicherte mir das dies so klappt.
Effektiv kamen aber nur max 10k bei mir an + etliche neusynchronisationen am Tag - weil der Rauschabstand, mit zeitweise 4db, viel zu gering war. Mit Glück hatte man 1h 10k und den Rest des tages gar kein Internet mehr :D

Auch wenn er dank RateAdaptive nur mit 6k verbunden hatte, waren synchronisationsversuche an der tagesordnung. Also mit einem Tipp, mich fest auf 6/7k schalten zu lassen bringt nichts.

Wie konntet ihr denn eurer Modem / Splitter direkt an den Hauptanschluss / APL verbinden? gibts hier auch nur 2 Adern zum aufschieben?
 
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Mit dem RAM ist das so eine sache, bin mir, obwohl ich gelernter Informations-und Telekommunikationselektroniker bin, nicht so sicher, wie das genau funktioniert. da normalerweise die werte nicht so extrem schwanken dürften. den RA-Modus gibt es ja schon seit jahren, wurde allerdings bei der telekom bis vor einiger zeit nie benutzt und nur von 2.anbietern aktiviert. jetzt ist es allerdings so, dass mit aktiviertem RAM deine Übertragungsgeschwindigkeit immer "fast gleich" bleiben müsste und nicht zwischen 10k und 6k wechseln dürfte.

aber egal: die 4db sind doch nicht so ganz verkehrt, könnten zwar mehr sein, reicht aber locker für 10-12k bei geschalteten 16k (grob ausgedrückt ;) )

hört sich für mich eher nach problem seitens congstar/telekom an.

Gibt verschiedene Bauarten an APLs, die sich allerdings stark ähneln, da es nur normale VKKs sind. mit "aufschieben" weiss ich nicht was du meinst, aber normalerweise ist der APL so aufgebaut, dass da eine 20DA leiste oder 2x 10DA leisten drin sind. An denen liegen dann meistens zwischen 1 und 10DA auf, die entweder gelötet, geschraubt, gesteckt oder halt mit LSA angeschlossen sind. Geschaltet ist dann in einem normalen Einfamilienhaushalt allerdings nur die erste DA. von da gehts dann ab auf die erste TAE mit PPA im Haus.
Wenn du jetzt diese 2 abgehenden adern entfernst und mal testweise dein modem dranhängst siehst de schonmal, obs an deiner hausverdrahtung oder an der telekom liegt. das darfst du denen allerdings nicht sagen, da du ja eigentlich den APL garnicht öffnen darfst ;)
 
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