NPD - Immernoch so viele Anhänger?

Nyah

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Nabend Leute, Ich bin jetzt 17 Jahre alt und durfte daher auch das erste mal in die Landtagswahlen.
Gestern waren ja die Niedersachsenwahlen.. in meiner Kleinstadt, fast 5000 Wahlberechtigte, hat mich heute das Ergebnis der Einzelstimmen ziemlich schockiert..

50 Leute haben die Npd gewählt, halb so viele wie bei den Piraten!
Das ist meiner Meinung nach ziemlich hart, dass immernoch so viele Leute Anhänger so einer Organisation sind.
Besonders müssen doch die Vorsitzenden ziemlich mutig sein, ihren Namen öffentlich zu nennen, oder nicht?
Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass diese gern in der Öffentlichkeit gesehen werden...
Was sagt ihr dazu?
 
Hängen die Linke in irgendeiner Art mit "schlimmem" Hintergrund an unserem Land?
Ich bin nicht wirklich der gelernte Politiker, ich habe auch nicht gewählt, war nur vor Ort um zu sehen was dort so passiert und was die da so machen.. Wenn nichtmal die Leute die ich kenne, einen richtigen Grund haben die Cdu zu wählen, wieso sollte ich dann etwas wählen, von das ich garnicht mal so viel Ahnung habe.

Aus Protest wählen Leute diese Partei? Zu welchem Zweck? oO
 
Wo liegt die NPD derzeit im Bundesdurchschnitt, bei round about 2% Zustimmung. Oder waren es noch weniger? Das würde ich nicht als viel erachten (mit ein Grund warum ich ein neuerliches Verbotsverfahren für unnötig halte). Zumal da wie Bookstar erwähnte sicherlich der ein oder andere Protestwähler inkludiert ist.
Die meisten Funktionäre in der Partei sind von ihrer Ideologie überzeugt, warum sollten sie also nicht öffentlich dazu stehen. Auf deren Homepage kann man die Namen sicherlich auch einsehen und auf jeder Demo zeigen sie sich in der Öffentlichkeit. Insofern kann da von Angst keine Rede sein.

Was jetzt allerdings die Linke damit zu tun hat, darf mir Bookstar mal erklären. Die CDU und SPD haben noch mehr Anhänger.. Oo Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.


/Edit
Oh weh, da hat sich jemand noch gar nicht mit Politik beschäftigt. Dementsprechend kann ich die Seite www.bpb.de empfehlen. Wir machen doch hier kein Politikunterricht. ;)
 
Naja, immerhin das was mir in der Schule erzählt wird und erklärt wird, krieg ich wohl mit. :D
Aber Was die Linken nun mit den NPD Wählern zutun haben, das hab ich wohl nicht ganz verstanden.
Und ja, rund 2% sind es gewesen, und immerhin 50 Leute von unseren 5000 waren dabei. ICH finde, das ist schon eine Zahl, bei der man sich schon mal Sorgen machen kann.. Hier gibt es auch immer öfter Rechtsextremisten, die gerne mal randalieren. Und da sind 50 Leute, wären sie alle auf einem Haufen und auch so gestrickt wie die Randalierer, ne ordentliche Summe!
 
Joa nur das Neonazis, Rechtsradikale/-extreme und NPD-Anhänger/-Funktionäre/-Wähler, so nicht unter einen Hut zu stecken sind. Der prozentuale Stimmanteil ist kein Indiz für Gewalttaten. NPD-Wähler kann auch der völkisch-traditionell eingestelle 85 jährige sein, nur um mal ein überzeichnetes Beispiel zu bringen.

Wenn Du dir schon bei 1% Zustimmung bei euch im Ort "Sorgen" machst. Was passiert dann erst, wenn Du mal mit konkreten Gefahren oder Risiken konfrontiert wirst. Z.B. keine Ausbildung, Anstellung oder Studienplatz zu finden; keine Wohnung in der Stadt in der Du studieren willst; später arbeitslos zu werden oder nachts von Betrunkenen (Normalso, also keine Nazis) angepöbelt / angegriffen zu werden. Glaub' mir. Es gibt weitaus wichtigere Gründe um sich Sorgen zu machen, als die Chaotentruppe NPD.
 
Ich mache mir keine wirklichen Sorgen, dass gerade ich davon betroffen sein werde, Ausbildung ist gesichert, Schulabschluss stimmt und n schwacher schmächter Kerl bin ich auch nicht wirklich.
Vielleicht wirkte es so, dass ich mir Sorgen gemacht habe, ich fand es konkret gesagt nur ziemlich Erschreckend, dass es bei uns solche Leute gibt. und ich glaub nicht nur mir, in meinen jungen Jahren, geht das so. Immerhin werden wir in der Schule, sofern man sich im Unterricht beteiligt, schon darauf hingewiesen, dass die NPD eigentlich tabu wäre, auch wenn es so nicht gesagt wird.
Aber gut, an die Leute, die zur damaligen Zeit gelebt haben, habe ich nicht gedacht, da hast du wohl recht.
 
zum glück sind die aber so unorganisiert und zerstritten untereinander, dass man von denen kaum mehr als parolen erwarten kann. die führungsstrukturen in der NPD sind so labil wie wackelpudding. einen ganz guten einblick verschafft da Torsten Lemmer's Nazis Raus
am besten ignorieren.

was ich bisschen traurig finde, ist dass du nicht wählen gehst. hätten wir eine wahlbeteiligung von 100% wäre die NPD wohl unter 1%. Die NPD anhänger gehen nämlich auf jeden fall wählen ;)
 
Die NPD hat in Niedersachsen doch nur 0,82% der Stimmen bekommen. Ist doch super wenig, da würde ich mir keine Sorgen machen - ein paar hirnlose Spinner gibt es halt immer.
Ergänzung ()

Nyah schrieb:
Hängen die Linke in irgendeiner Art mit "schlimmem" Hintergrund an unserem Land?

Naja, "Die Linke" ist halt die umbenannte SED.

Und wenn man sich Lafontaines (Die Linke) alte Hassreden zum Thema "Fremdarbeiter" anhört, dann kann man nur froh sein, wenn die nicht eines Tages mit der NPD zusammengehen.

Anleihen aus dem nationalsozialistischen Sprachgebrauch

Lafontaine weiß also das Phänomen Sprache einzuschätzen. Seine Fremdarbeiter-Äußerung - ausgesprochen gut eine Stunde früher auf einer Demonstration ebenfalls in Chemnitz - rutschte ihm also nicht einfach so heraus. Vor rund 1.500 Zuhörern hatte der frühere SPD-Vorsitzende gesagt, weil der Staat verpflichtet sei, seine Bürger zu schützen, müsse er verhindern, „daß Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“.

Der Begriff Fremdarbeiter stammt laut Brockhaus-Lexikon ursprünglich aus dem nationalsozialistischen Sprachgebrauch...

Lafontaines Äußerungen zielen nun offensichtlich langfristig-strategisch ausgerichtet (in seinem Buch gibt es weitere Beispiele für das Bedienen von Ressentiments) in dieselbe Richtung, um Teile der potentiellen NPD-Wählerschaft an das neue Linksbündnis zu binden.

Quelle: FAZ
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja schau mal wieviele Anhänger die Linke hat, dass sind sogar noch mehr als bei der NPD.

Und was hat das mit der NPD zutun? Wer die Linke gleichsetzt mit der NPD hat entweder ein leicht verstelltes politisches Weltbild oder verharmlost einfach nur die Nazis.

Und wenn man sich Lafontaines (Die Linke) alte Hassreden zum Thema "Fremdarbeiter" anhört, dann kann man nur froh sein, wenn die nicht eines Tages mit der NPD zusammengehen.

Dasselbe konnte man auch von CSU Politikern hören und auch von Politikern diverser anderer Parteien (alleine Sarazin nur um einen zu nennen). Nach deiner Logik geht also bald jede Partei mit der NPD zusammen!? Und auch das Argument: "Die Linke ist ja nur eine umbenannte SED" ist schlicht blödsinn und zeugt von Unkenntnis. Schon alleine weil die Linke ein Zusammenschluss zwischen PDS und WASG ist. Zweitere war eine rein westliche Partei, die nie etwas mit der SED zutun hatte.

Auch finde ich, dass nach über 20 Jahren der Vereinigung man langsam dieses Argument sterben lassen sollte. Oder sollen wir auch noch die CDU ächten, nur weil sie nach dem Krieg die Stammwähler der NSDAP übernommen hatte? Oder die FDP, weil sie erwiesenermaßen 20-30% Antisemitenanteil hat(te)? (siehe EMNID Studie von 1991)


Auch ist nicht die Frage wie viele Anhänger die NPD hat, sondern wie viele Deutsche die Aussagen, das Weltbild etc. der NPD zwar für richtig halten, aber z.B. aus NS-historischen Gründen die NPD nicht wählen würden, um sich nicht selbst als NAZI zu klassifizieren. Schätzungsweise haben ca. 20% aller Deutschen ein geschlossenes rechtsradikales Weltbild (hierfür kam erst kürzlich eine Studie raus). Damit ist das rechte Wählerpotenzial beachtlich groß und liegt deutlich über den 2% über die hier gesprochen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal würde es mich wirklich freuen, wenn man in Deutschland sagen könnte dass man die Linken für genauso schlimm wie die Rechten findet ohne schief angeschaut zu werden. Das ist leider nicht der Fall und vermutlich der speziellen deutschen Geschichte geschuldet. Trotzdem nervt mich immer dieser romantische Blick in die DDR-Zeit zurück.

Helios co. schrieb:
Schätzungsweise haben ca. 20% aller Deutschen ein geschlossenes rechtsradikales Weltbild (hierfür kam erst kürzlich eine Studie raus). Damit ist das rechte Wählerpotenzial beachtlich groß!

Wenn du sogar rechtsradikales Weltbild durch ausländerfeindlich ersetzt wird das wahrscheinlich noch deutlich mehr.
Übrigens ist auch das linke Wählerpotential beachtlich groß. Die Frage ist halt wie weit du "links" und "rechts" definierst.
 
Helios co. schrieb:
[...]Auch ist nicht die Frage wie viele Anhänger die NPD hat, sondern wie viele Deutsche die Aussagen, das Weltbild etc. der NPD zwar für richtig halten, aber z.B. aus NS-historischen Gründen die NPD nicht wählen würden, um sich nicht selbst als NAZI zu klassifizieren. Schätzungsweise haben ca. 20% aller Deutschen ein geschlossenes rechtsradikales Weltbild (hierfür kam erst kürzlich eine Studie raus). Damit ist das rechte Wählerpotenzial beachtlich groß und liegt deutlich über den 2% über die hier gesprochen wurde.

Auch, wenn genau das was Du hier als "nicht die Frage" bezeichnest die Frage des TE war, hast Du mit deiner restlichen Ausführung selbstverständlich recht. Ich denke Du spielst dabei auf die Forschungsreihe "Deutsche Zustände" von Wilhelm Heitmeyer an. Wenn man sich deren Ergebnisse zu den Phänomenen "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" und "Ideologie der Ungleichwertigkeit" anschaut, läuft es einem teilweise kalt den Rücken runter.
Dennoch, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann sind innerhalb der Studien einige Variablen, insbesondere Israelbezogen erhoben worden, die ich für äußerst grenzwertig halte. Das alte oder auch neue Thema (siehe Simon-Wiesenthal-Zentrum vs. Jakob Augustein), wann ist Kritik am Staate Israel erlaubt und ab wann ist es Antisemitismus und damit kategorisch "rechts" (was ja so auch nicht korrekt ist), spielt dabei eine Rolle. Und eben diese Variablen werden dann genutzt um das "geschlossene rechte Weltbild" zu untermauern.

Dennoch, die Literatur zu den oben genannten 2 Phänomenen ist lohnend..
 
@Quickbeam,

Die Linke oder Linke so schlimm zu finden wie Rechte sollte aus reinem Menschenverstand her schon ausgeschlossen werden können. Ich weiss was jetzt wieder kommt....
Linke sind keine Rassisten oder Faschisten, die brennen keine Asylgebäude an oder diskriminieren Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Aussehen.
Ich will mal ein paar Unterschiede zwischen Links und Rechts posten:

Daher bedeutet links zu sein, gegen die Diskriminierung von Minderheiten, gegen Ausländerfeindlichkeit und Faschismus, gegen Ausbeutung und Rechteabbau einzutreten, rechts zu sein das Gegenteil.
Und weiter bedeutet links zu sein – gegen die Wehrpflicht und gegen Zwangsdienste zu sein, rechts zu sein – Opfer vom Volke zu verlangen und Menschen zu Mördern zu machen.
Daher bedeutet links zu sein – für Demokratie zu kämpfen, rechts zu sein – sie zu bekämpfen.
Daher bedeutet links zu sein – Privilegien zu bekämpfen, rechts zu sein, sie mit Gewalt durchzusetzen.
Daher bedeutet links zu sein – altruistisch zu sein und das Gemeinwohl zu stärken, rechts zu sein – egoistisch zu sein und es zu bekämpfen.
Daher bedeutet links zu sein, ökologisch zu sein, rechts zu sein, ohne Rücksicht zu konsumieren.
Daher bedeutet links zu sein – Völkerfreundschaft, rechts zu sein – Krieg.

So falsch ist das wohl alles nicht, was die Linken..so wollen.
 
Erstmal würde es mich wirklich freuen, wenn man in Deutschland sagen könnte dass man die Linken für genauso schlimm wie die Rechten findet

Vielleicht liegt es daran, dass sie es nicht sind? Alleine der Vergleich relativiert bereits alles was die Nazis gemacht haben oder wofür die neue Rechte steht und was sie fordert. Es hat schon einen guten Grund, warum die NPD verboten werden soll, die LINKE jedoch nicht.

Aber du hast so weit recht, als das man auch die linke Gewalt nicht relativieren oder einfach wegdenken sollte. Was das jedoch explizit mit der Partei Die Linke zutun hat erschließt sich mir leider nicht. Meines Wissens nach fördert die Linke keine linken Gewaltgruppen oder fordert die Abschaffung der Republik etc.

Falls es dich interessiert, wovon ich ehrlich gesagt nicht ausgehe, dann schau dir einige Reden ehemaliger PDS-Größen (damals noch SED) in der letzten Zeit der DDR an.

Dennoch, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann sind innerhalb der Studien einige Variablen, insbesondere Israelbezogen erhoben worden

Jap, da hast du völlig recht (wie ich finde).
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Witz ist wie in anderen Ländern rechte Parteien so normal sind wie linke. Nur bei uns ist rechts direkt rechtsradikal. Bei links gibt es wenigstens noch linksradikal. Wenn ihr mich fragt darf man keinen von der Blockpartei CDUCSUFDPSPDLINKEGRÜNE wählen.

Man wählt eh nur die "Farbe des Zauns"die Agenda bleibt immer die selbe. ;)

Und letztendlich ist Kommunismus und Faschismus eh das selbe. :D
 
@Godde, auch wenn ich deine grundsätzliche Intention unterstützen kann, ist das doch so platt und pauschal formuliert völlig überzogen. Du konstruierst in deinem Post eine Dichotomie von gemäßigten Linken aber radikalen Rechten. Um fair zu bleiben würde ich wenigstens die zu einander passenden Lager gegenüberstellen, also linksradikal/-extrem zu rechtsradikal/-extrem und gemäßigt links zu gemäßigt rechts.

Dann würden deine Verhältnisse auch nicht so vorteilhaft für das eine politische Spektrum aussehen. Um mal Beispiele zu geben:
  1. Demokratie - gemäßigte Rechte, also Erzkonservative wie sie in der CDU/CSU salonfähig sind möchten nicht die Demokratie abschaffen. Linksradikale/-extreme hingegen streben sehr wohl in Teilen nach Anarchie, Kommunismus usw.
  2. Gemeinwohl - hier wollen selbst die radikalen Rechten vielfach eine völkische Gemeinschaft wohingegen auf Seiten der Linken die oben erwähnte Anarchie damit wohl nicht sehr viel zu tun hat.
  3. Diskriminierung - um das Thema bzgl. der Isrealkritik aufzugreifen, da schlägt der ein oder andere Linke ebenfalls über die Stränge, so dass man zu Recht (!) von Diskriminierung einer jüdischen Minderheit sprechen könnte. Da schenken sich die beiden Lager manchmal nicht viel.
  4. Toleranz - wie viele anderen Menschen auch, ob liberal, rechts oder grün, glauben die Linken die allumfassende Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Von meiner persönlichen Warte aus sogar mehr als so manch andere politische Strömung. Sie inszenieren sich als "Weltverbesserer" gegen ein kaputtes System und eine falsche Ideologie. Dabei merken sie gar nicht, dass sie selbst nur einer Ideologie "hinterher rennen", die auf Basis einer gehörigen Portion Intoleranz andere Meinungen (teilweise zu unrecht!) untermeniert.

So, wie bereits zu Beginn gesagt, deine grundsätzliche Intention kann ich nachvollziehen, verstehen und unterstütze sie. Aber die Darstellung ist doch etwas einseitig verzerrt gewesen. Man sollte auch den eigenen politischen Standpunkt selbstkritisch betrachten, um so eine reflexiv-differenzierte Sichtweise zu erhalten..
 
Ich weiss dass es so rüberkam dass ich die Linken mit der Partiel DIE LINKE gleichegsetzt habe. Das wollte ich aber nicht sagen (Der Namme ist schlecht gewählt) . Trotzdem gibt es auch in der Partei einzelne die am liebsten den Kommunismus wiederhaben möchten. Aber das ist natürlich nicht auf die Partei verallgemeinerbar.

@Helios: Haste eine Beispielrede?

@ Godde: Die Frage ist wie definierst du links und wie weit defininierst du "rechts": Viele der "Linksradikalen" sind nicht weniger Ausländerfeindlich als Rechtsradikale. Ich glaube deine Punkte sind was "links" angeht sehr idealistisch gesehen. Übrigens treffen auch fast alle deine Punkte auf liberal zu.


edit: diram hat da ja doch ales zu gesagt :)
 
@Nyah

Warte mal, von 5000 leuten in deiner Gemeinde haben 100 die Piraten gewählt und 50 die NPD, und das ist jetzt schlimm ? Das heißt die "teuflisch böse" NPD hat es geschafft 1% eurer wähler zu motivieren ihre stimme für sie abzugeben? Bei allem verständnis aber das nennt man Demokratie, was wäre mein Wahlrecht wenn mir jemand vorschreibt wen ich wählen darf bzw wen ich lieber nicht wählen sollte?!

Lass mal gut sein das ist alles noch im Rahmen und nix worüber man sich sorgen machen müsste :)


@koksii
wenn du keinen von Blockpartei CDUCSUFDPSPDLINKEGRÜNE wählst bleibt nicht viel übrig :D .. dann hätten wir ja nur noch 2% wählerbeteiligung oder 60% Prostestparteien. ... Ich kenn tatsächlich noch leute die es Cool finden was die Blockparteien so machen, z.b. Deutschland an die EU verkaufen um anleger zufrieden zu stellen ... aber ok jetzt drifte ich offtopic
 
@diRam


Ehrlich gesagt hinterfrage ich jeden Tag meine politischen und gesellschaftlichen Ansichten. Bei jeder Meldung die ich lese stelle ich mir die Frage; wie hätte ich das gemacht und möchte ich, dass man so damit umgeht und wem bringt es was, wem schadet es.
zu Pkt 3.
Hier bewegt man sich grundsätzlich auf dünnem Eis. Meiner Meinung nach sind wir Deutchen vorbelastet, was aber nicht heißt, keine berechtigte Kritik äußern zu dürfen. Jemandem Antisemitismus vorzuwerfen, der lediglich Kritik äußert finde ich genauso gefährlich, wobei ich natürlich auch die Jüdische Gemeinschaft verstehen kann, bei ihrer teilweise wirklich krassen Geschichte.

Pkt. 4 kann ich so nicht unterschreiben, ok ich wirke manchmals intolerant, hehe...das liegt wohl daran, dass viele Entscheidungen eben nicht pro Mensch oder Ökologie getroffen werden.
Ich würde aber nicht konstatieren, einer Weltsicht/Ideologie zu unterliegen.
 
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