Obama vs. McCain - Wen wünscht ihr euch als mächtigsten Mann der Welt?

Wen würdet ihr euch als nächsten Präsident der USA wünschen?

  • Barack Obama

    Stimmen: 29 78,4%
  • John McCain

    Stimmen: 6 16,2%
  • Bob Barr

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ralph Nader

    Stimmen: 1 2,7%
  • Cynthia McKinney

    Stimmen: 1 2,7%

  • Umfrageteilnehmer
    37
Status
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polaroid

Vice Admiral
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Hallo,

Wen wünscht ihr euch als nächsten Präsidenten der USA? John McCain oder Barack Obama?

Eure Meinungen bitte auch versuchen zu begründen, nicht einfach nur sagen: Ich bin für Obama! :)

Ich hoffe auf eine lebendige Diskussion!

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

kann meinem "Vorgänger nur zustimmen.

Obama kommt irgendwie menschlicher rüber. Ich finde Ihn sehr sympatisch!
Die Wählerumfragen zeigen es ja auch. Wenn ich mich recht erinnere mehr als
50% für Obama, und ca. 40% für McCain!

Gruß

(((((((( NatriumCarbonat ))))))))
______________________________
 
obama ist wohl das kleinere übel von beiden, wobei mir von beiden die aussenpolitische einstellung nicht gefällt.
die USA hat im eigenen land schon genügend probleme, auch abseits der derzeitigen wirtschaftlichen krise (ich sag nur ms-13), aber stattdessen wird lieber über den umgang mit dem nahen osten geredet, weils medienträchtiger is. wo mc cain dann in einer tour seine ex-veteran-/-gefangener-karte ausspielt und obama den diplomat macht, wobei doch beide im grunde das selbe wollen -> einen stabileren nahen osten, damit sie sich da breit machen können, für den fall das es eng wird.
obamas sichtweise gefällt mir aber zumindest dahingehend besser, das er die truppen aus dem irak endlich rausholen will (was, wenn man mich fragt schon lange überfällig is).
mc cain kann ja dann als berater fungieren, dann kann man wenigstens von seiner angeblichen riesigen erfahrung von der er immer spricht noch gebrauch machen..:o
 
Seit dem Ende der 20-jährigen Ära der Demokraten, 1933 begann und 1953 endete, sind 55 Jahre vergangen. In dieser Zeit stellten die Demokraten 20 Jahre lang den Präsidenten, die Republikaner 35 Jahre lang.

In der Regel war jede Seite zwei Amtsperioden nacheinander (= 8 Jahre lang) am Drücker. Die einzige Ausnahme war vor und nach Ronald Reagan, der Jimmy Carter nach vier Jahren Präsidentschaft ablöste, selbst 8 Jahre im Amt blieb und 1989 sein Amt an George Bush abgab.

Ich denke, dass viele Amerikaner Lust auf den fast turnusmäßigen Wechsel verspüren, zumal die Kriegsführung an den Nerven nagt und Bush derzeit einen schlechten Stand hat, der auf McCain abfärben könnte.

Die Minderheiten in den USA (Latinos, Schwarze) werden sich vermutlich mehrheitlich für Obama erwärmen können, weil endlich mal „einer von ihnen“ kandidiert. Dabei sollen ja [Theoriemodus] weder das Geschlecht, noch die Herkunft oder die Hautfarbe eine Rolle spielen [/Theoriemodus]. Aber so ist das nicht. Das kann man selbst in Deutschland beobachten, etwa als darüber diskutiert wurde, wie es mit einer Frau als Bundeskanzlerin wäre oder ob man zur Abwechslung mal eine Bundespräsidentin wählen sollte.

Ich denke, dass in den USA der Wunsch nach einem Richtungswechsel stark ausgeprägt ist, aber ebenso stark sind die Ressentiments gegen Obama, weil er kein Weißer ist.

Ich für meinen Teil schaue mir die Wahlen ganz entspannt an. Schließlich bin ich nicht wahlberechtigt und habe null Einfluss auf das Ergebnis. Die US-Amerikaner werden entscheiden und ich werde das so hinnehmen (müssen). Was bleibt einem auch anderes übrig?

Mir geht es weniger darum, im Vorfeld Sympathien zu bekunden. Vielmehr sollten wir schauen, wie wir uns als Deutsche und Europäer am besten mit dem Wahlergebnis arrangieren können.
 
Ich finde all die Berichterstattung über Vor-Vorwahl, die Wahl selbst und das Fernsehinterview schon etwas komisch, fast schon manipulierend. Ist euch aufgefallen, wie sehr unsere Medien sich in das Thema vertieft haben? Inzwischen kennen die meisten Deutschen die beiden US-Bewerber vom Namen her (und dabei sind das nur Senatoren), während kaum einer *wirklich* mächtige Männer wie Hu Jintao, Singh oder Helú kennt.
Ich finde das sehr sonderbar und kann wirklich kein Verständnis dafür aufbringen. Daher ist es mir gleichgültig, wer von beiden die Wahl gewinnt. Die tatsächliche Bedeutung für Europa wird überschätzt, denke ich.
 
auf jeden fall obama, glaube nähmlich mccain nicht wenn er sagt dass er in washington richtig aufräumt und den total aufgeblähten regierungsapparat nebst lobbyisten den kampf ansagt. vor allem nach all den problemen der amis in den letzten jahren ist es zeit für einen neustart, und dafür scheint obama genau der richtige mann. kann mich natürlich auch irren;)
 
bei obama würde ich aber auch nicht alles auf die goldwaage legen. man hat bei der rede in berlin und auch bei der gestrigen debatte gesehen, das er sich auszudrücken weiss und wie er dann dinge formulieren muss um anklang zu finden.
vor allem als er in berlin meinte das die usa zusammen mit deutschland gegen den terror kämpfen solle und er daraufhin keine freudentaumel sah, hat er auch nochmal dicker aufgetragen um dann am ende den jubel einzusacken.
aber wie gesagt, ist wohl von den beiden das kleinere übel..
 
Bei McCain läuft mir persönlich immer ein Schauer über den Rücken.
Und bei dem Gedanken das mal seine Vize Palin an die Macht kommen könnte wenn er den Löffel abgibt (ist ja auch nicht mehr der Jüngste) und dann "von Gott befohlene" Kriege führt erst Recht :eek:
 
McCain. Bei dem alten Mann weiß die Welt, woran sie ist. Der muß sich nicht verbiegen und später alle seine Wahlversprechen "relativieren".
 
Ich bin für Obama!:D
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danach für nen schwarzen Papst

danach für nen schwarzen Bundeskanzler (Roberto Blaco ):lol:
ein bischen spaaaasss muss sein:evillol:


nun ich denke mal mit Obama wird sich richtig was tun und ändern in der Amerikanischen gesellschaft.


2006
 
Tja, letztlich ist es wohl unerheblich wie der Hahn heißt solange der Misthaufen der gleiche bleibt.
Wir sollten eher an unsere eigene Wahl nächstes Jahr denken und wie wir unsere Probleme in den Griff bekommen.
 
Ihr glaubt doch nicht im Ernst, das die nächsten 50 Jahre ein Schwarzer, ein Schwuler oder gar eine Frau in den USA Präsident wird?! Um das zu verhindern wird sich eben etwas verzählt und die eine oder andere Wahlmaschine geht kaputt, so wie bei George. Ich frag mich nur, was die sich jetzt ausdenken.:rolleyes:

So sehr ich mir Obama wünsche...aber das wird nicht klappen, gegen einen "Vietnam-Veteranen".
 
Ihr glaubt doch nicht im Ernst, das die nächsten 50 Jahre ein Schwarzer, ein Schwuler oder gar eine Frau in den USA Präsident wird?

Naja - wenn der Vietnam Veteran gewinnt ( und sei es durch "verzählen" ), aber vor Ablauf der Amtszeit das zeitliche segnet, dann ist eine Frau Präsidentin, ohne das Wahlmanipulationen dieses verhindern könnten ... ;)
 
Wie dass, hab ich was verpasst?
 
Du könntest Recht haben, Oktopeter. Mir ist aufgefallen, dass wie häufig darüber berichtet wurde, dass irgendwelche weißen Frauen sich eher für Hillary Clinton entscheiden würde und Latinos eher für Obama. Und dabei sind wir im 21. Jahrhundert :(
Wann, wenn nicht jetzt, legen wir endlich diese Vorurteile gegen die Hautfarbe ab? Da verliert man irgendwie jeden Glauben an die Ideale.
 
Überall fallen die Vorurteile...Nur die Amerikaner bleiben kleinkariert und behalten ihren Tunnelblick. Ich finde das, besonders weil wir nun im 21. Jhd. sind, sehr traurig.
 
MRM und smacked erwähnen es ja schon: wenn ein aktuell 72jähriger die Präsidentschaftswahl gewinnt, dann stehen die Chancen nicht schlecht, eine Frau an der Macht zu sehen. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Mannes in den USA ca 75 Jahre ist und John McCain im Falle eines Wahlerfolges einen sehr gestressten Vollzeit-Beruf ausüben würde.

Aber soviel kann der McCain eh nicht falsch oder kaputt machen, denn eine zweite Amtszeit wird er sich kaum antun (können). Wirklich Angst macht mir sein Vize, denn was man in den vergangenen Wochen über Sarah Palin lesen musste, macht sie alles andere als kompetent für das Präsidentschaftsamt. Wenn man mal von etwa 2 Jahren als Gouverneur von Alaska absieht, dann hat sie ausschließlich Erfahrung in regionaler Politik (ein paar Jahre als Bürgermeisterin eines 6.000 Einwohner Dorfes bzw ein Platz im Stadtrat desselben Dorfes). Kombiniert mit Hintergrundinformationen, ein paar Soundbites bzw Zitaten aus ihrem Mund ... und ich würde dieser Dame nicht einmal die Funktion eines Filial-Geschäftsführers bei Aldi zutrauen.
Eigentlich muss man sich für die Republikanische Partei schämen, denn diese Nominierung dient ausschließlich der Frauenquote, während viel wichtigere Kriterien scheinbar bewusst ignoriert wurden. Kopfschütteln kann ich nur noch, wenn ich an wesentlich kompetentere weibliche Kandidatinnen denke: Olympia Snowe beispielsweise war etwa 20 Jahre Mitglied des US Repräsentantenhauses und ist seit 10 Jahren im US Senat. Elizabeth Dole ist meiner Meinung nach zwar schon etwas zu alt für das Vize-Amt, aber sie war schon unter Ronald Reagan eine Ministerin und hat genug Erfahrung in Washington. An diese beiden Damen musste ich sofort denken, die weiteren Details hab ich aus Wikipedia (um nichts falsches zu sagen *g*).


Was bleibt da noch übrig als Barack Obama? Es gibt natürlich einiges das mir bei ihm genausowenig gefällt wie bei McCain/Palin, aber die zwei wichtigsten politischen Themen sind so ganz unamerikanisch, wenn man nach den letzten 8 Jahren geht. Das gefällt mir ;)
Speziell meine ich damit seine Aussenpolitik, denn nach so vielen Jahren vom republikanischen George Bush kann ich mir nichts besseres vorstellen, als endlich weg zu kommen von dieser ignoranten und betrügerischen Aussenpolitik der USA. Wenn die Vereinigten Staaten im Weltbild wieder eine Führungsrolle einnehmen möchten und wieder (wirtschaftlich) erfolgreich sein wollen, dann muss der verlorene Respekt für dieses Land erst mühsam wiedergewonnen werden.
Zweitens stimme ich grundsätzlich mit seiner Finanz- und Wirtschaftspolitik überein, denn das aktuelle System und die politischen Entscheidungen der vergangenen zwei Amtszeiten haben uns an den Rand einer Weltwirtschaftskrise gebracht - die ersten Vorzeichen haben sich in den USA ja bereits bemerkbar gemacht. Meine Entscheidung bekräftigt grundsätzlich auch Obamas Verhalten gegenüber der Öl- bzw Automobil-Lobby in Washington, welche die technologischen Fortschritte nicht nur in den USA sondern auch Weltweit seit Jahrzehnten blockieren. Die Frage ist schließlich aber wohl, ob man einer Vision der Zukunft (der ich als Gesamtbild durchaus zustimme) wie der von Obama trauen kann. Soetwas wird man nämlich in 4 Jahren niemals umsetzen können und selbst nach 8 Jahren wird man nicht mehr Resultate haben als erste Anzeichen eines Erfolges. Das wird den vielen dummen amerikanischen Wählern mit Ultrakurzzeitgedächtnis sicherlich nicht schmecken.

Naja, für eine erste Amtszeit dürfte es, wenn auch nur den Aus- und Nachwirkungen des zweiten Irak-Krieges wegen, sicherlich langen und dafür sollte man auch als Deutscher (oder Österreicher, Schweizer) dankbar sein.
 
Ich würde mir auch Obama wünschen McCain ist mir zusehr wie Busch, und ein etwas längere Periode ohne irgendwelche neuen Kriege trotz all der Blösewichte währe mal angesagt.

@dreamy_betty was die Frau noch unsypatischer macht ist das sie mit der Waffenlobby zusammenhängt.
 
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Guckt euch das Video mal bitte ganz an: Klick! Dann sollte jedem klar werden, dass Osama bin Laden gar nichts mit den Terroranschlägen des 11. Septembers zu tun hat!
 
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