News Offizielles Statement: Mindfactory bestätigt Sanierung, Insolvenzverfahren läuft

WilliTheSmith schrieb:
bei wie vielen Online Shops ich mich bereits mehrmals neu registrieren musste. Das ist doch absolut nichts ungewöhnliches...
Ich shoppe vermutlich seit 20 Jahren im Netz und ich wüsste keinen einzigen seriösen Shop dieser Größe wo ich mich jemals neu anmelden musste, weil der Shop meine aktiven Daten verloren/gelöscht hat.
Eventuell hab ich durch mehrere E-Mails, mehrere Accounts bei dem Shop oder wegen Jahre langer Inaktivität wurde der Account geschlossen... aber das ein aktiv genutzter Shop die komplette Userdatenbank löscht, hab ich noch nie erlebt.
 
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Ohne Mindfactory sind bei vielen Artikeln die Preise gefühlt 5-10% teurer.
Daher sollte MF weitermachen.
 
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Guitarluke schrieb:
Ich finde es erstaunlich, wie viele User jetzt lautstark den sofortigen Wechsel zu anderen Anbietern verkünden, obwohl sie laut eigener Aussage seit Jahrzehnten hochzufrieden sind.
Zeiten ändern sich.
 
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Erkekjetter schrieb:
Echt? Wo steht das bzw. wo ist das nachlesbar festgelegt?


Dann hätten sie sich nach DSGVO strafbar gemacht. Bei solchen Fällen muss unverzüglich eine Meldung an entsprechender Stellen und die Öffentlichkeit erfolgen.

Da sind die GErüchte mit dem Finanzamt glaubwürdiger.

Rechtliche Grundlagen der Aufbewahrungspflicht​

Paragraph 14b Abs. 1 S.5 Nr.1 UstG regelt die Aufbewahrungspflicht für private Dokumente wie Rechnungen und Belege über steuerpflichtige Leistungen. Laut Gesetz müssen diese für zwei Jahre aufbewahrt werden.

Welche Unterlagen wie lange aufbewahren?​

Folgende private Unterlagen sollten bzw. müssen mindestens 2Jahre aufbewahrt werden:

  • Handwerkerrechnungen
  • Rechnungen, Kaufverträge, Kassenbons und Garantieunterlagen – die Aufbewahrungsfrist von Rechnungen bspw. sollte mind. zwei Jahre betragen, da die gesetzliche Gewährleistungspflicht erst nach zwei Jahren abläuft.
  • Quittungen von Gegenständen mit einem hohen Wert, die über die Hausratversicherung versichert sind – dient gegenüber der Versicherung als Wertnachweis.
 
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Otsy schrieb:
Ich bin seit etwa 2000 dort Kunde und hatte in dieser Zeit diverse RMAs. Bei keiner davon gab es Probleme oder lange Wartezeiten. Auch wurde mein Account niemals gesperrt oder 'gekündigt'.
Es gab Zeiten, da gingen vermehrt Berichte durch die Foren, dass RMAs abgelehnt wurden wegen angeblicher eigenverantwortlicher Beschädigungen am Artikel. vermehrt bei Mainboards mit verbogenen Pins der LGA Sockel wenn ich mich recht entsinne. Auch konnten teilweise Leute, die vorher ihre Artikel in Bildform als unbeschädigt zeigen konnten, zumindest Fragezeichen aufwerfen, wenn das dann wegen angeblicher Beschädigung abgelehnt wurde.

Aber sei es drum.

Das ganze Thema hier hat mMn stark Geschmack. Erst ein laufendes!? Insolvenzverfahren bzw. ein Antrag, den man möglichst lange geheim halten will und irgendwie spielen alle mit? In der Größe von MF mMn ein massiver Vertrauensverlust. Denn der unbedarfte Kunde bestellt sich dort ggf. einfach weiter seinen Kram und bezahlt die Kohle, die dann in die Insolvenzmasse geht ohne was zu bekommen. Das gehört öffentlich gemacht.

Warum man jetzt die Konten neu anlegen lassen soll ist mir auch rätselhaft. Das hat auch Geschmack... Nicht dass man da im Nachgang vom Gewährleistungsanspruch ab rückt, weil habt ihr ja nie bei uns in der aktuellen Unternehmensform bestellt, ... und selbst wenn nicht, wird es für den Kunden zumindest mit dem Nachweis schwieriger/aufwendiger. Zudem bei laufendem Insolvenzverfahren der Anspruch auf bspw. Reparatur oder Austausch wenn ich das richtig in Erinnerung habe, in Geld umgewandelt wird und das ist im Zweifel nicht vorhanden. Man landet also auf der Gläubigerliste und kann im Zweifel ewig warten, wenn es überhaupt was gibt...



MMn -> ganz klares Finger weg von so einem Laden...
 
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eRacoon schrieb:
Ich shoppe vermutlich seit 20 Jahren im Netz und ich wüsste keinen einzigen seriösen Shop dieser Größe wo ich mich jemals neu anmelden musste, weil der Shop meine aktiven Daten verloren/gelöscht hat.
Eventuell hab ich durch mehrere E-Mails, mehrere Accounts bei dem Shop oder wegen Jahre langer Inaktivität wurde der Account geschlossen... aber das ein aktiv genutzter Shop die komplette Userdatenbank löscht, hab ich noch nie erlebt.
Spontan fallen mir Koch/Plaion und Watercool ein. Bei Nintendo musste man sich auch öfter neu registrieren nach einem neuen Konsolenrelease, wobei der alte Account bestehen blieb und auf den alten Konsolen weiter genutzt wurde.
 
xerex.exe schrieb:
Aber dort wurde einfach behauptet die wären insolvent, was halt schlicht und ergreifend falsch ist.

Die sind mitten in einer Insolvenz - auch wenn es in der Pressemitteilung "schön" ausgedrückt ist
 
@ fdsonne,
man kann sich auch immer an den Hersteller wenden, wenn der Händler auf einmal nicht mehr existend ist.
Das hatte ich in meinem Leben bisher zwei mal. Einmal einen LG Monitor neu bei einem Händler auf Ebay gekauft mit Rechnung nach 16 Monaten Totalausfall, der Händler war aber nicht mehr erreichbar.
Also direkt an LG gewendet und mit der Rechnung war es gar kein Problem so habe ich die Reklamation direkt
mit LG abgewickelt. Und einmal mit Logitech das war ein ähnlicher Fall auch hier hat Logitech die Reklamation übernommen.
 
Hmmm, also alles mit guter Hersteller Garantie würde ich unter diesen Umständen immer noch bei der Mindfactory kaufen, aber Produkte wie Sapphire, Asus, etc wo man eigentlich auf den Händler im Garantiefall angewiesen ist ... dann doch lieber woanders.

Wobei ich gestehen muss, ich glaube ich hab ohnehin noch nie bei dieser Mindfactory gekauft.
 
Zig Bestellungen und tausende Euro die ich dort immer gerne auf- und ausgegeben habe, werde ich in Zukunft wo anders tätigen und liegen lassen.

Für mich ist diese mangelhafte intransparente Kommunikation der Sargnagel für meine Kundenbeziehung mit MF.
 
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Warum berichtet CB jetzt erst darüber? Sonst hält man sich bei diversen Gerüchten und Vermutungen doch auch nie zurück. Diesmal wartet man aber erst mehrere Wochen auf eine offizielle Stellungname, bis man die News veröffentlicht? Sehr seltsam...

Zum Thema: Wäre einfach nur die Nachricht gekommen, dass Mindfactory in der Buchhaltung Schei... gebaut hat, die Geschäfte soweit aber gut laufen und man deshalb nun einen Neustart in der selbst angemeldeten Insovenz versucht, hätte ich das Ganze nachvollziehen können und hätte auch weiterhin Vertrauen in MF gesetzt, immerhin hat das Amtsgericht dem Vorgang ja zugestimmt. Aber bedingt durch die wochenlange fehlende proaktive Kommunikation seitens MF und das Löschen sämtlicher Kundenkonten bin ich skeptisch geworden. Ich werde dort vorerst nichts bestellen und die Situation weiter beobachten.
 
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@TomMÆC

Ja danke, wie ichs mir dachte. Wieder viel Halbwissen. Dein erster Auszug bezieht sich darauf, wenn ich als Privatmensch eine Rechnung erstellte habe für eine steuerpflichtige Leistung, die ICH erbrachte habe.
Alles andere wäre auch sehr merkwürdig, denn als Privatkunde habe ich nichtmal einen gesetzlichen Anspruch auf eine Rechnung...

deiner 2. Auszug aus dem Googletreffer Nr. 1 ist eine Empfehlung, keine gesetzliche Verpflichtung.

Halten wir fest, ich muss als Privatmensch nicht zwingend eine Rechnung über Konsumgüter über 2 Jahre speichern/ablegen. Empfehlenswert ist es jedoch.
 
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DevPandi schrieb:
Kommt darauf an, weil hier verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Je nach Komplexität und auch den rechtlichen Lagen kann eine "zu frühe" Meldung nach hinten losgehen.

Seit wann genau hält CB sich bei Gerüchten zurück? Sonst wird doch auch jeder Tweet eines Apple oder AMD Insiders zu einer News verarbeitet.
 
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Schmollor schrieb:
@ fdsonne,
man kann sich auch immer an den Hersteller wenden, wenn der Händler auf einmal nicht mehr existend ist.
Kann man - muss aber nicht positiv ausgehen. Man schließt letztlich einen Vertrag mit dem Händler und nicht dem Hersteller. Und die Gewährleistungsansprüche richten sich auch explizit gegen den Händler und nicht den Hersteller. Dass da kulanterweise ggf. ein Hersteller einspringt - das mag alles richtig sein. Ändert ja aber im Grunde nix am Problem/Thema.

MMn MUSS!! man sich hier einfach die Frage stellen, ob man privat so ein Risiko eingeht. Ich würde es nicht machen.
 
Entgegen Aussagen anderer User, ist mir die Löschung des alten Konto völlig egal. Das ist doch kein Kriterium, ob ich bei einem Shop weiter einkaufe oder nicht......
Mindfactory war ein Teil meiner Jugend und hat mich bis ins Erwachsenenalter begleitet. Jede einzelne Bestellung lief problemlos ab. Sogar bei selbstverschuldeten Problemen kam man mir entgegen und hat ein Auge zugedrückt obwohl man das nicht machen musste. Von Freunden und Bekannten die dort bestellt haben, hat man stets ähnliches gehört.

Für mich die klare Nr1 was Hardware angeht. Ich werde natürlich weiter Kunde bleiben und kraeftig einkaufen, wenn wie früher die Preise stimmen sollten.
Sie werden sich wieder erholen, da bin ich mir sicher.
 
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ComputerJunge schrieb:
Über die jetzt im Artikel aufgeführten Hinweise über Probleme im Geschäftsbetrieb hätte man sicherlich früher berichten können - und m. E. auch müssen -, da es sich um Tatsachen handelte. Die Interpretationen dieser Fakten ist Sache der Leserschaft.
Was aber wenn diese Berichterstattung am Ende der Tropfen ist der die Firma in den Bankrott treibt? Und dann mehr Leute die ihre RMAs abgearbeitet werden wollen nicht bekommen und Leute arbeitslos werden?

Es gibt generell keinen Berichtszwang von Journalisten, schau in die Tagesschau die lassen immer 99% und mehr von allem weg, und entscheiden halt selektiv was sie berichten.

Problematisch wird es eher wenn aktiv die Informationen unterdrückt werden in dem man zeug löscht oder Accounts sperrt, wie Leute die die "absurde" und "rassistische" These verbreitet haben das Covid ausm Labor kommen könnte.

Das hat schon was von diesem Teilchenexperiment, es könnte sein das wenn zu viel Leute zu genau drauf schauen die Firma bankrott ist wenn einige weg schauen und es ignorieren nicht :D

Persönlich müssen sie halt die besten Preise bieten, wenn sie ihre Strategie ändern und wie manche sagten zu nem Alternate werden wollen, dann bestell ich da genauso nix wie bei Alternate, aber dann würde solche Vertrauenssachen ne größere Rolle spielen, generell erwarte ich das jetzt auch Tröpfchenweise mehr Infos nach kommen auch weil es so viele Leute gibt die offenbar ne Art Shitstorm machen.
 
DaysShadow schrieb:
Irgendwie krass, MF ist doch einer der Shops für PC Hardware mit riesigen Mengen an verkaufter Hardware. Klar krebsen sie immer am niedrigsten Preis herum, aber irgendwo muss doch auch was übrig bleiben und „auf Halde“ liegen, sodass man nicht bei der kleinsten Kleinigkeit in Insolvenz gehen muss? Bin immer wieder überrascht wie Firmen, für uns, aus dem Nichts solche finanziellen Probleme haben können in Geschäftsbereichen die doch eigentlich wunderbar laufen.

Das "aus dem Nichts" ist meistens - und scheint es auch hier zu sein - eine plötzliche Steuerforderung der Finanzbehörden für mehrere Jahre. Meistens durch Eigenverschulden, wenn man selber sich nicht aktiv korrekt um die Steuern gekümmert hat und der Staat dann plötzlich auf einen aufmerksam geworden ist.
 
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Warum macht sich Computerbase den Begriff des "Sanierungsverfahrens" zu eigen wenn ein Eigenverwaltungsverfahren glasklar eine Form des Insolvenzverfahrens ist?
 
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@aid0nex
Weil falsche Gerüchte bei Insolvenzthemen absurde Lawinen auslösen können und bei nicht Wahrheit Geschäftsschädigend sein können.
Wenn das Gerücht über die neue CPU/GPU von Intel/AMD/Nvidia sich als falsch herausstellt, juckt das keine Sau am Ende. :)

Sehe es hier eher als positiv das CB nicht die copy/paste Mentalität von Heutzutage auffährt sondern aktiv entscheidet ob man daran teilhaben will oder nicht.
 
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