Olympische Spiele 2008 in China boykottieren?

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@BessenOlli

Das glaubst du doch selbst nicht :lol:

Schon mal was vom Irak Krieg gehört und von Guantanamo ??
Also wenn das keine Menschenrechtsverletzung ist :rolleyes:
 
@ R-101

Und wo werden von den "Yankees" täglich hunderte unschuldige abgeschlachtet? Hast du da auch irgendwelche konkrete Zahlen?
Und willst du jetzt eine Menschenrechtsverletzung mit einer anderen rechtfertigen? Wenn die das machen ohne vermutlich Konsequenzen daraus ziehen zu müssen, dann dürfen das die Chinesen auch...?? Aber was weiß ich schon? Ich gehöre ja zur MTV-Generation und plapper alles nach was im Fernsehen kommt...
Außerdem geht es hier auch nicht um den Irakkrieg und nicht um Guantanamo!
 
Gelöscht durch den Autor aufgrund persönlicher Diffamierung und öffentlichen Anprangerung durch HappyMutant.
 
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Oo hab ihr schon gelesen was in Paris passiert ist? Die Fackel ist erloschen! mehr
finde diesen schritt von den Franzosen(zwar gewagt,) aber sehr gut, ihrendeiner muss anfangen!
das mag ich an den Franzosen, wenn denen etwas nicht passt, gehen sie auf die straße und protestieren, und meckern nicht nur wie wir!
 
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Ui, was machen die Veranstalter denn jetzt? Muss die Fackel jetzt nicht nochmal nach Griechenland zurück?
 
Schade. Hoffentlich erlischt die dann in San Francisco auch!
Den Grünen geht die offizielle Haltung nicht weit genug. Sie hatten einen parallelen Fackellauf für die Menschenrechte gefordert.
Das waere mit Sicherheit interessant gewesen. Schoen das es noch ein bischen Zusammenhalt auf der Welt gibt
 
Diese Randale-Demonstranten werden dem Anliegen nicht gerecht. Ich verurteile diese Attacken auf die Läufer, weil man auf der einen Seite für "Frieden und Freiheit" demonstrieren will, aber sich andererseits wie eine Horde Wilder aufführt.

Es gibt andere Wege, seinen Unmut zu bezeugen, etwa durch die Mobilisierung einer größeren Zahl von Demonstranten, durch die Organisation eines parallelen Fackellaufs usw.
 
aber ich hoffe das die Pariser oder auch die Londoner(die haben es ja auch versucht) die Chinesische regierung (etwas) aufgerüttelt haben, denn ich kann mich nicht erinnern dass, das Feuer irgendwann schoan einmal ausgegangen ist.
 
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xxJVLxx65 schrieb:
das mag ich an den Franzosen, wenn denen etwas nicht passt, gehen sie auf die straße und protestieren, und meckern nicht nur wie wir!

Solange man den Chinesen was verkaufen kann oder so menschenfreundlichen Staaten wie Libyen seine Atomtechnologie verkaufen kann, geht kein Sau auf die Straße.

Sorry, Tibet ist und bleibt ein Feigenblatt. Da gehen auch die Engländer auf die Straße. Und die Deutschen. http://www.netzeitung.de/politik/955457.html Eine Sache die man beruhigt fordern kann, weil sie einem persönlich nicht wehtut und im Grunde es auch egal ist ob etwas passiert, solange man dabei Spaß hat. 50 Jahre Tibet und 50 Jahre Heuchelei.

Was hat denn die Aktion jetzt gebracht? Werden nicht die Grüne als Gutmenschen und weltfremd beschimpft, wenn sie z.b. die gleichgeschlechtliche Ehe fordern. Ja, aber wenn es ein Fackellauf für Menschenrechte ist, etwas, was ohnehin prinzipiell jeder befürwortet, solange es ihn nichts kostet, da sind sie alle dabei. Und freuen sich, das sie so tolerante und gute Menschen sind.

Sorry, aber Hintergründe spielen bei Tibet schon lange keine Rolle. Weniger prominente Regionen sind ebenfalls keinerlei Proteste wert und wenn dann sind das meist eh alles Terroristen, diese Abtrünnigen.
 
Hat nicht ein weibliches Parteimitglied der Linken kürzlich ernsthaft so argumentiert und den Dalai Lama mit Khomeini verglichen?
 
du meinst wohl das. jap war sicher ein sehr, sehr unglücklich gewählter vergleich. was meinst du warum keine partei was mit den linken (vor der wahl) zu tun haben will;)
 
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Ja, auch so ein unerklärlicher Ausfall. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,545079,00.html

Warum, wieso, weshalb man sich einerseits gegen eine einseitige Berichterstattung stellt, anderseits aber im Grunde genommen genauso einseitig pro China argumentiert, kann ich persönlich nicht verstehen. Möglicherweise eine (ex-)Maoistin? Die Textauszüge hören sich jedenfalls so an.

Nun wie dem auch sei, konsequenterweise wird hier dann alles über einen Kamm geschert. Also so geredet, wie die anderen handeln. Ich mein schön, dass die aus Empörung den Saal verlassen, aber in der Tibet-Frage ist außer schönen Worten nichts aus der Politik zu erwarten. Alles in allem wird es nämlich doch immer als interne Angelegenheit Chinas behandelt. Man sagt das nur nicht gerne so laut. Laut sagt man lieber was von Menchenrechten und Wachstumspotential. Und wie man beides vereint, in dem man mahnend den Zeigefinger hebt. :rolleyes:
 
Stimmt schon. Es gibt andere Beispiele für „Verwerfungen“, die hier niemanden auf die Straße locken. Man schaue sich als Beispiel Sierra Leone an. Der dortige Bürgerkrieg wurde mit sog. Blutdiamanten finanziert und man rekrutierte Kindersoldaten in großem Stil. Diese Themen wurden auch verfilmt und somit einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht [„Schwarze Diamanten“ (Ezra) oder „Blood Diamond“]. Mindestens 20.000 Menschen wurden absichtlich Gliedmaßen amputiert. Es gab einige 10.000 Tote, die höchste Schätzung geht von bis zu 200.000 Todesopfern aus. Vertreibungen, Vergewaltigungen, der Verlust von Häusern und Besitztümern kommen noch hinzu. – Leider weiß ich von keiner größeren Demonstration in Deutschland, die das Thema jemals aufgegriffen hat. Hier und da gab es mal eine Talkshow. Aber das war es auch schon. http://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Leone

Die Aufregung im öffentlichen Raum orientiert sich also weniger an Fakten, sondern an anderen Befindlichkeiten. Das gilt auch für die Olympiade 2008.
 
keshkau schrieb:
Die Aufregung im öffentlichen Raum orientiert sich also weniger an Fakten, sondern an anderen Befindlichkeiten. Das gilt auch für die Olympiade 2008.

Genau das wollte ich damit ausdrücken. Ich mein nichts gegen Proteste. Aber wenn jetzt so getan wird, als ob hier nun wirklich was gegen Menschenrechtsverletzungen getan wird und das solche kopflosen Aktionen wirklich sinnvoll sind, dann nervt mich das schon. Und Frankreich, das selbsternannte "Mutterland der Menschenrechte" hat gerade auch in letzter Zeit nicht gerade besonders eindrucksvoll hinter dieser Floskel gestanden. Das ausgerechnet Sarkozy sich in der Tibet-Frage besonders hervortut, tut da schon weh. Das er dafür Lob von allen Seiten bekommt, umso mehr. Denn er ist einer derjenigen die sich auf keine Aussage festnageln lassen.

Und das man nun gegen ein Symbol von Olympia handgreiflich wird und zwar so dass man die Läufer schützen muss, dann spricht das nicht für die Protestierenden. Das hilft auch keinem einzigen Tibeter. Olympia ist als politisches Instrument ohnehin nicht wirklich zu gebrauchen. Als Druckmittel hat es auch noch nie ernsthaft Wirkung gezeigt. Und da man sich an mehr nicht herantraut, muss die öffentliche Aufmerksamkeit reichen. Und wenn man sich immer wieder auf den Dalai Lama beruft, dann sollte dies auch friedfertig geschehen.
 
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Und wenn man sich immer wieder auf den Dalai Lama beruft, dann sollte dies auch friedfertig geschehen.
haben die Tibeter seit 50 Jahren versuch und es hat ihnen nichts geholfen, nicht das ich für Gewalt bin, aber ich sehe für die tibeter auch kein grünes Land, wenn sie so weiter machen wie bisher. bis die Chinesen einmal auf den Trichter kommen dass, das was sie den tibetern antun nicht richtig bzw falsch ist, ist die tibetische Kultur vollends zerstört. wie ich gehört habe planen die Chinesen noch mehr Chinesen nach Tibet zu siedeln.
 
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Sind wir doch mal ehrlich: Bei Olympia spielt der Sport nur noch die zweite Geige. Hier geht es einzig und allein ums Geschäft der Sponsoren. Wäre dem nämlich nicht so, würden die Spiele in China auch gar nicht stattfinden. So einfach ist das. Außerdem bin ich nicht so der Olympionikenjunkie, der den ganzen Tag vor der Glotze hockt und jedes Event schaut. Es gibt noch andere und viel bessere Beschäftigungen in der Freizeit.:D
 
Gelöscht durch den Autor aufgrund persönlicher Diffamierung und öffentlichen Anprangerung durch HappyMutant.
 
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Auch ohne andere anzugreifen und die Fackel zu löschen, ist es keine Propagandaveranstaltung mehr. Und wäre es auch so nie geworden, egal ob nun Tibet idealerweise ein Jahr vorher ins Blickfeld rückt oder nicht. Hoffentlich hat niemand China bisher Meinungsfreiheit und Menschenrechte zugeordnet, weil sie Olympia ausrichten dürfen. Falls doch, dann Glückwunsch zu noch größerer Blauäugigkeit. Für mich ist das Verhalten Chinas bisher jedenfalls keine Neuigkeit. Aber Boykott-Aufrufe lese ich erst seit dem sich Mönche und Polizisten Straßenschlachten geliefert haben.

Und ja schön, dass Sarkozy einen politischen Boykott der Eröffnungsfeier fordert (aber ehrlich gesagt, wo hat er ihn gefördert?), aber alleine die Tatsache, dass Deutschland ja wohl noch nie mit Bundeskanzler und Co. dort vertreten war, macht die ganze Sache weit weniger beeindruckend. Und wie gesagt, ausgerechnet Sarkozy, der mit Libyen Geschäfte macht, der sehr wohl auch mit China kein Problem hat, solange die Technologie bei den Franzosen kaufen. Ausgerechnet der, der immer den Franzosen nach dem Mund redet um Stimmen zu erhalten und hinterher doch was ganz anderes macht, dem glaube ich gerade mal soweit wie die Fackel heute ungehindert durch Paris lief...

Tja, und offenbar liest du die anderen Beiträge nicht, oder die Quintessenz daraus ist dir mal wieder nicht genehm genug, als dass du auf sie eingehen würdest. Tibet ist wahrlich nicht allein auf der Welt und das einzige was mich stört ist die politische wie gesellschaftliche Heuchelei bei dem Thema. Auch dich interessiert es nur in diesem Moment. Olympia gehört auch nur deswegen boykottiert, weil es gerade deiner politischen Räson entspricht. Nicht weil es konsequent oder wirklich sinnvoll wäre. Niemand fordert z.b. den Ausschluss von Ländern, die die Menschenrecht mit Füßen treten.

Das ist reiner Selbstbetrug eine schöne Art und Weise so zu tun, als ob man was tun würde. Und ja, mir ist meine persönliche Freiheit erstmal wichtiger. Solange ich die nicht habe, brauche ich nicht mit untauglichen Mittel für andere kämpfen. Insofern verzeihe uns, wenn wir für diese unsere Freiheit durchaus eintreten. Und wenn ich den Boykott kritisiere, dann deshalb, weil er nichts bringt und die Verantwortlichen an ganz anderen Hebeln ansetzen müssten. Was seit Jahren versäumt wird.

Natürlich kann ich mich super toll fühlen, weil ich für eine gerechte Sache eintrete und niemand bezweifelt, dass mehr Menschenrechte eine gerecht Sache sind. Allerdings wehre ich mich gegen diese Illusion, die hier auch die Politik (sowie z.b. auch die Bild-Zeitung) betreibt, sondern sage was wirken würde, aus meiner Sicht, und was eben nicht.
 
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