Oslo und Utoya - Was mich wirklich schockiert

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wie schliesst du aus Boikott Israel ,auf Linken Judenhass? Und dass 90% der Deutschen ZEitungen oder Blätter links sein sollen, dann versteh ich aber was anderes unter links.
 
weil da steht boikott israel ist das judenhass? :rolleyes: unglaublich.
 
Zudem ist er laut neuesten Schlagzeilen "christlicher Fundamentalist". Aber der Spiegel schreibt schon ne Menge Mist, Freimaurer omg.
 
@Godde: Der Begriff "links" ist natürlich ein weites Feld, aber darunter versteh ich z. B. sowas:

In der Einleitung Ihres Buches verweisen Sie auf eine Wahlumfrage unter den Redakteuren der Welt nach den eigenen Präferenzen. Rot-Grün lag mit weitem Abstand vorn – und das bei dem vermeintlich konservativen Flaggschiff des Springer-Konzerns.

Quelle


Etwas genaueres habe ich im Moment leider nicht, weitere Quellen gerne willkommen :)
 
also mal ehrlich, wenn Rot Grün heute als links gelten, was waren die dann vor 20 Jahren? Die sind doch genauso mittig wie die CDU. Nichtmal die Linke ist meiner Meinung nach konsequent.
 
@godde @hamsi61

Ja, sogar ohne Zweifel, wenn ihr wollt, koennen wir einen eigenen Thread ueber "Israelkritik" aufmachen, aber davon ganz weg:

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass irgendwelche 11 oder 12-jaehrigen Buben keinerlei intellektuelle Kapazitaet besitzen, die es ihnen ermoeglichen wuerde, einen Komplex wie das Israel/Palaestina-Problem zu erfassen und zu bewerten. Aus diesem Grund kann man ganz sicher davon ausgehen, dass deren "Positionen" von aussen eingeimpft wurden und es ist nunmal die (unter anderem) antisemitische europaeische Linke, die solche Sprueche vom "Boykott" und "Apartheidsstaat Israel" raushaut.

Kurz formuliert: Wenn ich irgendwo ein geschmiertes Hakenkreuz sehe, dann hab ich zuerst keine Hindus in Verdacht, die ihrer Bewunderung fuer den ewigen Kosmos audruecken wollen, sondern irgendwelche rechten Pflaumen, die ihren asozialen Vandalismustrieb befriedigt haben.
 
nochmal, auch wenn du es nicht kapieren willst: was hat boikott israel mit judenhass zutun?? ganz gleich ob das ein 12jähriger oder ein 50jähriger geschrieben hätte.
es geht hier um die politik israels, nicht um die israelische bevölkerung.
 
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wenn ich nun USA und Israel kritisch bin, implizierst du daraus ich wäre ein Hasser? Ich bin auch Deutschland kritisch, das ist für mich essentiell, Dinge die falsch laufen zu hinterfragen und auch zu bennen. Nur weil wir hier der WEsten sind heisst das noch lange nicht, wir wären die besseren Menschen. Dafür muss man nämlich was tun und nicht nur denken, weil man materiell besser gestellt ist, sei man der Primus. Wenn ich Menschenrechte predige muss ich sie auch leben.

Wobei es vllt gut gewesen wäre, erstmal Fakten abzuwarten, bevor man die Situation bewertet.
 
@Godde: Da siehst du mal, wie sich politische Meinungen von Person zu Person unterscheiden. Natürlich sind Grüne und SPD gemäßig, etwas anderes würde im Moment (ich meine: zum Glück), auch gar nicht in Deutschland bei einer breiten Masse funktionieren. Trotzdem erkennt man, meiner Meinung nach, in beiden Parteiprogrammen immer noch sehr gut ihre politische Herkunft. Beispiel "Einheitsschule" in der Schulpolitik.

Und somit finde ich das Ergebnis der Umfrage unter Redakteuren der Welt doch überraschend.
 
ist bald mit dem 11.Sep 2001 zu vergleichen dazu gibt es auch nichts zu sagen,
wer unschuldige tötet egal aus welchem Lager das kommt,
gehört dafür Bestraft nur kann man damit auch nicht die Zeit wieder zurück drehen ,
bringt also nichts .
 
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Für TStarGermany gibt es keine Israelkritik sondern nur Israelhass, weil er selber nicht zu vernünftiger Kritik in der Lage ist. Er schliesst also von sich auf andere. Nur hat er eben pathologischen Hass auf Muslime.

TStarGermany schrieb:
Lolbaehhh ... Islam kennen ... ja ... doch, zumindest das, was man wirklich wissen muss, ihm ihn zu verstehen: Totalitaere und faschistische Ideologie, gestoerter Schwerkrimineller als "Prophet" und Vorbild fuer die Aberglaeubischen, weltweiter Terrorismus, Sklavenhaltung, Steinigung, Koepfen, von Minderwertigkeitskomplexen zerfressene Anhaenger, paranoider Judenhass .. die Liste is endlos.

... Man koennte so unendlich viel darueber sagen, aber am Ende des Tages ist es unangebracht, sich ueber die Geisteskrankheiten anderer Leute zu mockieren; das macht man nicht. Ist auch ungesund, so aehnlich wie passivrauchen.

TStarGermany schrieb:
Dass du ein verkappter Mohammedaner bist, hoert man deutlich heraus und damit ist alles gesagt. Ich diskutiere mit Faschisten nicht ueber die Inhalte ihrer Ideologie. Punkt Ende aus.

Von daher, einfach ignorieren den Spinner.
 
Der Täter hatte gewiss keine rationalen Motive, er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Psychopat der sich durch den rechten Populismus hat beeinflussen lassen. So baute er in seiner kranken Welt eine Ideologie auf, die durch keine weltliche oder kirchliche Theorie gestützt wird. Seine Tat ist weder christlich fundamentalistisch noch rechts-konservativ. Das Massaker beeinflusst die Konservativen im Nachhinein eher negativ.

Wir sollten um die vielen Opfer trauern und hoffen, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist in Zukunft solche Menschen besser zu sozialisieren, um somit die Entstehung solch verquerer Tendenzen zu unterbinden.
 
Die Nachrichten haben mich etwas an den 11.September erinnert.
Dort hatte man auch komischerweise gleich bzw. sofort Moslems auf den Radarschirm gehabt. Peinlich finde ich sowas. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass der Mann alles andere als "islamistisch" ist.

Godde schrieb:
Aber der Spiegel schreibt schon ne Menge Mist, Freimaurer omg.
Hast du eines seiner Fotos gesehen? Dort hatte er "freimaurerische" Kleidung an.
 
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hamsi61 schrieb:
nochmal, auch wenn du es nicht kapieren willst: was hat boikott israel mit judenhass zutun?? ganz gleich ob das ein 12jähriger oder ein 50jähriger geschrieben hätte.es geht hier um die politik israels, nicht um die israelische bevölkerung.
Ganz ruhig, klaeffen kannst du woanders. Ein kleiner Abriss fuer den Westentaschen-Antisemiten:

- Ein "Boykott Israels" (neudeutsch fuer "kauft nicht bei Juden") ist nichts anderes als der Ruf nach einer gezielten politischen und/oder wirtschaftlichen Isolierung und Schaedigung eines Landes. Insofern ist schon der Verweis auf eine angebliche Unterscheidung zwischen Politik und Bevoelkerung verlogen, denn ein "Boykott" wuerde in jedem Fall die Bevoelkerung treffen.

Im uebrigen unterstellt diese Position, es gaebe soetwas wie eine Geiselhaft von Politik und Militaer, die die grosse gegenteilig denkende Mehrheit im israelischen Volk konsequent unterdruecken und gegen deren Willen agieren wuerde.
Eine solche Wunschhalluzination zerbricht spaetestens an der Tatsache, dass Israel trotz seiner starken inneren Selbstkritik die einzig funktionierende Demokratie im gesamten nahen Osten ist und tatsaechlich mehrheitlich die Interessen des Volkes vertritt, wahrscheinlich sogar konsequenter als unsere westeuropaeischen Regierungen es uns angedeihen lassen.

- Was bietet der durschnittliche "Israelkritiker" eigentlich als Grund fuer seinen Boykott an? Ich halts kurz : Meist an Potpourri aus vermeintlichen Ungerechtigkeiten, deren Israel in seiner Rolle in den zahlreichen Auseinandersetzungen mit Arabern und Palaestinensern schuldig sein soll.

- Bemueht der "Israelkritiker" einzelne Belege aus der ueber 40-jaehrigen (genau genommen aber schon ueber 60-jaehrigen) Geschichte eines aeusserst komplizierten Konfliktes, muss er sich zurecht vorhalten lassen, dass seine Auswahl nicht nur tendenzioes ist (und sein muss), sondern auch, dass sich fuer jedes Gewaehlte Beispiel einer Aggression ein mindestens so eindrucksvolles Gegenbeispiel finden laesst.

Spielt man dieses Spielchen eine Weile lang, so zeigt der geometrische Fluchtpunkt einer solchen Argumentationskette immer auf die Staatsgruendung Israels selber und dessen Existenzrecht zurueck.
Die Infragestellung des Existenzrechtes eines Volkes ist so einiges, aber sicherlich keine legitime Kritik, sondern verdaechtig nahe an genau dem Vernichtungswunsch, den sich die Europaeer, insbesondere die Deutschen, unterstuetzt durch die christlichen Kirchen, fuer die Juden gewuenscht und versucht hatten, ihn in die Tat umzusetzen.

- Was gibts noch .. achja .."David gegen Goliath". Ich wuerde diesen biblischen Vergleich nicht waehlen, denn es fehlt dem heutigen David einfach an der moralischen Ueberlegenheit seines biblischen Vorgaengers.
Der heutige David ist zweifelsohne zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig, ein Tausende-Bomben-auf-Zivilisten-Werfer, ein Kinder-zum-Hass-gegen-Juden-Indoktrinierer und was sonst nicht noch alles.

Und ich bin mir auch garnicht sicher, ob es sich dabei wirklich um einen Zwerg handelt, wenn ich mir ansehe, welche Unterstuetzung er von seinen Nachbarn unterhaelt und mit welcher Kaltschnaeuzigkeit die eigenen strukturellen Schwaechen wieder wettmacht, in dem er den vermeintlichen Goliath dazu zwingt, zahllose Schamuetzel zwischen Zivilisten zu fuehren.
Ein aeusserst gerissener und skrupelloser Zwerg, dieser David der Neuzeit, der im Laufe des Konflikts deutlich zuviel eigene Schuld angehaeuft hat, als dass man ihn als "unschuldig unterdrueckt" hinstellen koennte.

- Israels "unverhaeltnismaessige Reaktion auf Angriffe" ... darueber muss ich wohl mit Abstand am meisten lachen, denn andersrum formuliert heisst das "Wenn es nur mehr tote Israelis gaebe, dann waeren Israels Rueckschlaege in Ordnung".
Der Vorwurf lautet also darauf, dass die Defensive der Israelis einfach zu gut ist, als dass sie andauernd schwerwiegende Verluste hinnehmen muessten.
Soll ich das wirklich als ernstgemeinten Vorwurf verstehen oder nicht vielmehr als den verkappten Wunsch nach mehr toten Israelis ?

- "Apartheidsstaat Israel" ... Ich hab mir bisher eingebildet, im ehemaligen Suedafrika haette es sowas wie staatlich institutionalisierten Rassismus gegeben, der die schwarzen Bevoelkerungsteile von der Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben unter Anwendung von Gewalt ausgeschlossen haette.

Jetzt suche ich das gleiche Prinzip in Israel und werde ums Verrecken nicht fuendig. Nehmen wir mal faelschlicherweise an, nur um des Arguments willen, bei Palaestinensern oder Arabern handle es sich um eine "Rasse", die die Israelis ausgrenzen wollten, wie erklaert sich dann die Tatsache, dass Araber knapp 20% der israelischen Bevoelkerung stellen und arabisch neben hebraeisch Amtssprache in Israel ist ?

Das sind ja sehr grosszuegige Rassisten, diese Israelis ... die sich ihrerseits aus allen Teilen der Welt zusammengefunden haben und mit Sicherheit zu etlichen verschiedenen "Rassen" gehoerten, wuerde man diesen Gedanken ernsthaft aufgreifen. So weit kann es mit dem "Rassismus" also nicht her sein.

Und was den "Apartheidswall", den Zaun an der Grenze zum Westjordanland angeht: Es ist bekannt, warum Israel den gebaut hat : Zur Abwehr terroristischer Angriffe nach Beginn der 2. Intifada. Und er funktioniert gut.

Was fuer ein Arschl*ch muss man eigentlich sein, um den bedingungslosen Abbau dieser Anlage zu fordern und damit ohne zu Blinzeln inkaufzunehmen, dass es danach wieder Bomben auf israelische Zivilisten regnet und Sprengstoff-Attentaeter wieder freien Zugang zum israelischen Inland haben ? Ein ziemlich weit geoeffnetes, wie ich fuerchte.

- Vielleicht haengen wir noch das frechste aller Argumente der "Israelkritiker" zur Abrundung hintenan. "Gerade die Juden muessen doch wissen, wie es ist, unterdrueckt zu werden".
Wow. Just WOW. Das KZ wird zur deutschen Moralschule umdeklariert, die dem Juden obgrund seiner Erfahrungen mit den Lehren dieser Schule eine besondere Pflicht zur Achtung der Moral des Verfolgtseins auferlegt.
Eine arrogantere und groessenwahnsinnigere Art der deutschen Vergangenheitsverklaerung kann ich mir kaum vorstellen, aber bitte .. jeder wie er mag.

Man koennte so viel zu dem Thema sagen, aber es interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, anderen zu erklaeren, warum sie Antisemiten sind; das sollten sie selbst am besten wissen und wenn sie es nicht wissen, dann ist das ein Fehler, mit dem sie ganz alleine klarkommen muessen.

motzfrosch schrieb:
Für TStarGermany gibt es keine Israelkritik sondern nur Israelhass, weil er selber nicht zu vernünftiger Kritik in der Lage ist. Er schliesst also von sich auf andere. Nur hat er eben pathologischen Hass auf Muslime.
Von daher, einfach ignorieren den Spinner.
Ja, ignorieren macht sich seit jeher besonders gut. Denn es wirkt. Oder auch nicht. Schau .. im Grunde isses ganz einfach... du kannst deine Zeit damit vergeuden, billige Seitenhiebe gegen verifiziert intelligentere Menschen auszuteilen oder du konzentrierst dich darauf, deine Gedanken zu ordnen und so auszubreiten, dass sie auch fuer andere nachvollziehbar werden.

Es mag viel verlangt sein, den Sprung aus dem geistigen Mittelalter in die Neuzeit zu taetigen, aber es ist einen Versuch wert, soviel kann ich dir aus der Perspektive des Angekommenen sagen.

Mr. Bush* schrieb:
Die Nachrichten haben mich etwas an den 11.September erinnert.
Dort hatte man auch komischerweise gleich bzw. sofort Moslems auf den Radarschirm gehabt. Peinlich finde ich sowas. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass der Mann alles andere als "islamistisch" ist
Muss dir nicht peinlich sein. Dein Verstand richtet sich von ganz alleine nach Wahrscheinlichkeiten aus und die sind im Jahre 2011 nunmal klar verteilt.
Um herauszufinden, wer dieser Mann wirklich ist und was ihn dazu bewogen hat, werden wir ihn selber hoeren muessen, nur fuerchte ich, dass das nie passieren wird. Auf die Aussagen irgendwelcher eilig herangekarrter Fernseh-Psychologen wuerd ich dagegen einen Sch**ss geben.
 
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Nossi schrieb:
Wir haben nur Glück, dass unsere radikalen Muslime in Deutschland inzwischen so faul in der Sozialen Hängematte liegen, das sie zu blöd zum Bombenbauen geworden sind!!!

Das Lesen dieses Zitats rang mir ein Schmunzeln ab, so muss ich gestehen.

Nossi, im Grunde würde ich Dir zustimmen, so deine Sorge auch begründet ist, doch kann man nicht ernsthaft davon ausgehen, dass priviligierte Menschen soetwas von sich geben, sondern es oftmals oder wohl eher in der Regel, nicht grade von Wissen gepriesenen, noch sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzenden Bürgern zum Ausdruck gebracht wird.

Die Sachkunde die in diesen Kommentaren kund getan wird, setzt sich vor allem durch die Medien und der Angst des "anderst Seins" zusammen. Auf der einen Seite die Medien, deren Interesse es nicht ist, möglichst objektive, gut recherchierte Informationen zu übermitteln, sondern viel mehr daran gelegen ist, dem Konsumenten das zu geben, was er möchte. Business eben.

Dann die Angst, die eben durch Medien geschürrt wird. Um nur ein Beispiel zu nennen, der Grund warum es "Bekenner Aufnahmen" von Terrororganisationen gibt, ist nicht um sich zu profilieren zu können, sondern viel mehr um Angst zu erzeugen, welche wiederum Hass gegenüber "den Anderen" erzeugt.

Denn was wäre, wenn alle ethnischen Gruppierungen, frei von Vorurteilen, glücklich miteinander wären? Die Organisationen würden kleiner werden, und auf sich allein gestellt sein.

Das Problem, als auch der Schlüssel des Dilemmas: Bildung.
Sowohl in der "Dritten Welt", als auch hier, in den von Demokratie geprägten Industrienationen. *höhö*
 
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Vielen dank für die Threaderöffnung.. Eines der Themen bei denen ich immer wieder ein schaudern bekomme. Polemik, Vereinfachung, Fremden- bzw. Minderheitenhass bekommt heutzutage mehr likes als Sachliche Posts. Traurig und erschreckend ( ich bin mir hier immer unsicher ob die Menschen, die etwas differenzierter Denken, hier gar nicht mehr posten, oder es aber wenig Menschen gibt, die heute noch zwei mal nachdenken ).

Ganz allgemein empfinde ich es merkwürdig, innerhalb des ersten Tages nach einen Anschlag nicht der Toten zu gedenken, sondern Schuldige zu verurteilen.

Was übrigens sehr interessant ist: Neuerdings ist es sogar im Bezug auf Religion möglich zu differenzieren. Seit dem Zeitpunkt wo klar war, dass der Täter (vermutlich) ein Christlicher Fundamentalist ist, reden viele Polemiker plötzlich das nach, was die sachlichen unter die Islamfeindlichen Threads ("Ein Mensch repräsentiert keine Religion", "Werte der Religion", "bla bla bla") geschrieben wird..

Naja jeder drehts sich so wie ers braucht.
 
GNR schrieb:
Das Problem, als auch der Schlüssel des Dilemmas: Bildung.
Sowohl in der "Dritten Welt", als auch hier, in den von Demokratie geprägten Industrienationen. *höhö*

Im allgemeinen find ich blaue Augen huebsch, aber im Diskurs sind sie selten hilfreich. Das Maerchen vom armen ungebildeten Terroristen haelt sich hartnaeckich, obwohl die Realitaet seit jeher eine andere Sprache spricht.

Betrachtet man sich ranghohe Fuehrer islamischer Terror-Organisationen, sind das meist privilegierte Leute aus reichen Familien, die fast allesamt hohe Bildungsabschluesse haben, inklusive Auslandsaufenthalten, Bin Laden allen voran.
Bei den ausfuehrenden Organen siehts oft nicht anders aus, vorgeblich gut integrierte Personen nach dem Vorbild des Bildungsbuergers, angefangen von den 9/11-Attentaetern bis zur Sauerland-Gruppe. Selbst solche Leute, wie Arid U. (der die Amis aufm Frankfurter Flughafen erschossen hat), die "fuer ein besseres Leben" aus anderen Laendern nach Deutschland gekommen sind, vollzieht sich die islamische Radikalisierung so oft, dass man nur hinterherschauen kann und sich an den Kopf greift.

Denn was wäre, wenn alle ethnischen Gruppierungen, frei von Vorurteilen, glücklich miteinander wären? Die Organisationen würden kleiner werden, und auf sich allein gestellt sein.
Solche naiven Visionen vom globalen Frieden haben mich frueher amuesiert, heute find ich sie nur noch traurig.
Nichts in der Geschichte oder Natur des Menschen gibt auch nur den kleinsten Hinweis darauf, dass ein solcher Zustand realistisch denkbar waere und trotzdem muss man sich immer und immer wiede die winselnden Klagelieder der Bedaurer anhoeren. "Lieber Gott, gib, dasch mei Cola nich warm wird." ... Es nervt gewaltig.

techmuc schrieb:
Was übrigens sehr interessant ist: Neuerdings ist es sogar im Bezug auf Religion möglich zu differenzieren. Seit dem Zeitpunkt wo klar war, dass der Täter (vermutlich) ein Christlicher Fundamentalist ist, reden viele Polemiker plötzlich das nach [...]
In Wirklichkeit ist jede Differenzierung im Bereich der Religion nur eine Kuenstliche.
Vormittelalterliche Maerchengeschichten und deren Ausgestaltung durch boese alte Maenner haben in einer saekularen, auf Erkenntnisgewinn und Fortschritt ausgerichteten Gesellschaft eigentlich keinen Platz mehr.

Mir persoenlich ist nicht klar, wie sich ein Mensch bewusst dafuer entscheiden kann, den real-kritischen Teil des Verstandes beiseite zu stellen, um fuer alle Formen dreister Luegen empfaenglich zu werden, angefangen bei der Jungfrauengeburt ueber die Wiederauferstehung oder den Himmelsritt auf einem Pferd, ummauert von der noch viel dreisteren Luege, der Mensch haette verlaessliche Informationen darueber, was ein vermeintlich transzendenter Erschaffer des Universums so alles denkt und vom Menschen an Handlungen erwartet.

Und einem massenmordenden, kinderschaendenden Epileptiker zu bescheinigen, er sei ein Vorbild, nach dem sich alle Menschen zu richten haetten, das ist der Zuckerguss auf der Spitze dieser perversen und zynischen Gedankenwelt, in die die Religion den Menschen zu entfuehren vermag. Eine unverhohlene und eigentlich unvorstellbare Frechheit wider den menschlichen Anstand.

Monotheistische Religionen gruenden sich auf offensichtliche, unmoralische Luegen und trotzdem raeumt man den Vertretern dieser Verbrecherorganisationen immer noch einen gewissen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen ein; fuer mich eine nicht zu rechtfertigende Fahrlaessigkeit, die sich immer und immer wieder ihre Ventile suchen wird, Oslo ist nur eines davon.
 
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Man muss sich dazu nur mal die Kommentare auf gmx.de, bild.de und anderen Nachrichtenquellen durchlesen. Zu einem Zeitpunkt, an dem es keine Details zu den Vorfällen gab, ausser "das" etwas passiert ist wurde bereits der Moslem durch's Dorf getrieben.
Nun, es gab ja einige islamistische Anschläge in letzter Zeit, auch in Europa, und eher wenige "christlich-extremistische" Anschläge, oder? Und wenn sich einige unbedingt zu früh äußern mussten, dann lag die Vermutung halt nahe. Das ist in etwa so, als wenn in Deutschland irgendwo ein Haus brennt, in dem Ausländer wohnen. Dann wird auch sofort vom Rechtsextremismus gesprochen, obwohl noch nichts klar ist.

Was mich wirklich schockiert, sind mal wieder die Attacken auf einfache Computerspiele durch die Medien und die sogenannten Experten. Gestern auf N-TV hieß es sogar, dass der Täter "das Killer-Computerspiel World of Warcraft" gespielt hat. :evillol:
 
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Ich kann momentan gegenüber der Opfer kein Mitgefühl und gegenüber dem Täter kein Hass empfinden.

Abgesehen von den drei Fehlern, die du im Stande bist in einem einzigen Satz unterzubringen, finde ich es schon fast absurd, sich über die Reaktion der deutschen Öffentlichkeit aufzuregen, wenn man gegenüber den vielen Opfern und ihren Angehörigen kein Mitleid empfindet.

Wer so abgestumpft reagiert sollte sich nicht fragen, wie krank die Gesellschaft ist, sondern vielmehr sich selbst hinterfragen.

Da hilft es auch nichts, sich als linksliberalen Philosophen des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu bezeichnen...
 
Angeblich hat der Täter ja gerne WoW und Age of Conan gespielt. Werden die jetzt auch verboten und muss A.Schwarzenegger sich dafür verantworten ?
 
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