Packstation Nachnahme ohne Bezahlung entnehmbar

xbox

Lieutenant
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Sep. 2005
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Hallo,

Das ist mir noch nie passiert. Ich wollte heute meine DHL Nachnahme Sendung per Bankkarte bezahlen doch es war nicht nötig.
"Fach öffnen" genügte!
Was jetzt?
Da hat der DHL Fahrer bestimmt was vergessen einzugeben und der Überweisungsträger war am Paket.:mad:

Jetzt kann sein das ich der Depp bin und das Paket entnommen habe obwohl ich es nicht müsste. Da ja nicht bezahlt.

DHL wie den Lieferanten habe ich schon angeschrieben, aber habt ihr schon sowas erlebt?
Mir ist nicht gut dabei.

Gruß Phil
 
Hallo,

ich finde es gut das es noch ehrliche Menschen gibt die sich über sowas Gedanken machen, kenne viele die würden sich freuen und erst wenn jemand von der anderen Seite es merkt sagen "Ups das ist mir gar nicht aufgefallen das ich nicht bezahlt habe" von demher ist es doch schon sehr löblich das du die angeschrieben hast. Zudem sehen die dann ja auch den Guten Willen. Du Entnimmst das Paket merkst da ist was schiefgelaufen und meldest dich. Daher kann ich mir nicht vorstellen das dir da jemand nen Strick draus drehen wird.

War nen versehen vom Postboten also hast ja schon alles in die Wege geleitet die werden dich dann bestimmt bitten es zu Überweisen.

Ich würd mir da nicht den Kopf zerbrechen denn dein Fehler war es ja nicht wenn das Ding einfach die Tür freigibt.

Aber oft genug Erlebe ich bei der Post genau das Gegenteil, ich bezahle etwas per Vorkasse zum Beispiel letzt erst im Wert von 799.- bestellt, per Vorkasse bezahlt.
Hatte Spätschicht also den ganzen Morgen kam kein Paket und als ich Nachts um 23 Uhr in die Hofeinfahrt fahre sehe ich mein Paket vor der Aussentreppe stehen... ca. 5 Meter zu Fuß in den Hof nen Blick zur Seite ob auch keiner hinguggt und das Paket wäre weg gewesen und dann hast du die scherereien.
 
DHL sollte eigentlich nichtsmehr vor der tür abstellen oder den nachbarn geben.ist jedenfall bei uns in der gegend so ( erfurt, Thüringen).

Aber finde es auch gut sich bei sowas bei den zusteller zu melden, machen heute echt nur wenige.

Mfg Riggler
 
Also bei uns ist es je nach Fahrer unterschiedlich.

Eigentlich stellen sie es sehr oft bei uns vor die Tür oder oder geben es bei einem Nachbarn ab.
Wenn ich dann aber mal explizit sagen ich wünsche es so (Zettel an die Haustür) dann hab ich oft nen Zettel im Briefkasten.

Manche Fahrer machen das so, manche nicht. Jetzt vor Weihnachten denke ich das die Mitarbeiter dazu angehalten werden nichts mehr einfach nur "abzustellen"
 
Ich habe zwar seit Jahren einen Packstation-Account. Kam da über ein Marktforschungsunternehmen dazu als das ganze noch in den Kinderschuhen steckte, aber bei uns gibt es gar keine Packstation.

Ich bekam zuletzt eine Armbanduhr von Amazon geliefert, die natürlich über Abbuchung bezahlt wurde und die wurde anscheinend an irgendeinen, mir unbekannten Nachbar in unserem Wohnblock ausgeliefert, der das Päckchen dann vor meine Wohnungstür gelegt hat.

Und es muss wohl 2 Tage da gelegen haben, da ich die Lieferung ab Montag erwartet habe /wie das nach Abschluss der Bestellung zu lesen war und es laut Begleitpapieren schon Samstag früh ausgeliefert wurde.

Da bin ich dann auch froh, dass nicht irgendwer anders das Ding geklaut hat.
 
Wer Pakete vor die Haustür legt hat doch nen Schaden. Man weiß ja gar nicht welchen wert das Paket hat.
Kann ich kaum glauben dass das auch die Paketfahrer machen. Wenn keiner für die Annahme unterschrieben hat, dann werden die doch für haften müssen wenn es abhanden kommt oder?

Zum threadersteller. Ich denke auch dass die sich Recht schnell bei dir melden und du das Geld dann überweisen sollst.
 
Theoretisch ja, weil man sich nicht verpfichtet hat ein Packet an genau diesen Tag entgegen zu nehmen.
 
xbox schrieb:
Jetzt kann sein das ich der Depp bin
Irgendwie versteh ich das Problem nicht. Wieso solltest du der Depp sein?

Hast du Angst, dass dir jetzt jemand ans Bein pinkelt, weil du (noch) nichts bezahlt, aber das Paket hast?
 
jo und das kann ich gut verstehen ich hab da auch ein schlechtes gewissen. Letzt ne Kamera bestellt und per Vorkasse bezahlt und dann waren da nen haufen sachen in dem Paket zu der Kamera dazu die ich nicht bestellt und somit auch nicht bezahlt hatte. Da hatte ich mich dann auch sofort gemeldet
 
Wenn dir jemand was schickst, darfst du es behalten. Ist das Pech vom Versender.
 
Dann wünsche ich Dir das du dich irgendwann mal vertust und der gegenüber auch so eine asoziale Einstellung hat wie du.
Einfach Sachen behalten die einem gehören ist doch einfach das letzte...
 
Naja das heisst ja nicht, dass ich das machen würde. Ich bin auch nicht asozial. Ich hab nur mal in nem Versandhandel gearbeitet, wenn da jemand was versehentlich zugeschickt bekommen hat, durfte er es behalten. Das hat man ihm natürlich nicht gesagt. ;) Wollte das nur mal sagen, weil man das Gefühl hat, dass der TE Schuldgefühle hat, was vollkommen unverständlich ist.
 
Ok, hatte sich so angehört als wenn du das machen würdest.
Angst haben, dass man ihm nen Strick rausdreht braucht der TE aber wirklich nicht haben. warum auch, er war ja so nett den Irrtum aufzuklären. da stimm ich dir zu.
 
hoffentlich ist das nur bei Paketen so... hab letzt 4000.- statt auf mein tagesgeld auf ein anderes Konto überwiesen hatte nen Zahlendreher. Zum Glück war das Konto schon erloschen daher kam das Geld am nächsten Tag retour. Da wurde mir nähmlich auch gesagt wenn ich Pech habe muss ich das per Anwalt einfordern... na Prost Mahlzeit wenn das auf nem Konto landet von dem gepfändet wird oder an nen hoffnungslos Überschuldeten der dann glaubt Weihnachten fällt auf Ostern dieses Jahr und sofort abhebt und verprasst.

Ich kannte die Regel jedenfalls nicht das alles was mit zugeschickt wird mein Eigentum ist auch wenns ein versehen war.
 
Ich habe auch am Samstag eine Mail an meinen Versender geschrieben. Er meinte ich könnte noch ein bisschen warten bis sich die DHL meldet.
Von DHL bis jetzt noch keine Info. Aber die melden sich schon noch.
 
honkright schrieb:
Wenn dir jemand was schickst, darfst du es behalten. Ist das Pech vom Versender.

Nein. Rechtlich gesehen kann der ursprünglich Besitzer zu Unrecht erhaltene Ware durchaus zurückfordern. Der Empfänger ist nicht automatisch der Eigentümer der Ware. Und da die Ware nicht bestellt wurde, weiß auch der Empfänger, dass die Ware fälschlicherweise an ihn ging.

Ich glaube zwar nicht, dass sich der Empfänger selbst melden muss, aber er kann es keinesfalls wie sein Eigentum behandeln. Macht er das, so hat er das Angebot angenommen, die das zusenden der Ware bedeuten könnte. Bis halt die Sache verjährt ist, wenn sich keiner meldet.

Das es Versandhändler gibt, die es auf sich beruhen lassen, weil das Zurückfordern deutlich aufwendiger ist als das ignorieren, ist sicherlich so, aber nicht unbedingt der Regelfall (insbesondere bei hochpreisiger Ware).

Von daher war das Vorgehen des Threaderstellers schon richtig.
 
Solange die Ware noch nicht bei der eigentichen Person angekommen ist, die die Ware bestellt hat, ist der Händler noch Besitzer der Ware.
Von daher sollte die Eigentumsrechte nach wievor für den Händler gelten.
 
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