PayPal für "Freunde", irgendwelche Gefahren als Verkäufer?

PeterHans

Lieutenant
Registriert
März 2011
Beiträge
719
Hallo Leute,

ich möchte gerade privat einen wertvolleren Kopfhörer verkaufen. Der Käufer ist ziemlich aufdringlich und möchte unbedingt PayPal nutzen, irgendwie kommt er mir ein wenig "komisch" vor.

Ich schrieb ihm, dass ich PayPal nur nutze, wenn er die Gebühren trägt,
er meinte, es gibt PayPal für "Freunde", da fällt nichts an.
Bestehen bei der Methode Risiken für mich oder gibt es da eine Betrugsmasche oder ist das ziemlich sicher?

Danke euch! ;)
 
Bei mir klingeln im Zusammenhang mit Paypal und eBay Kleinanzeigen immer die Alarmglocken ...

Ich akzeptiere da nur Abholung oder Überweisung.
 
Bei Paypal for Friends fallen in der Tat keine Gebühren an. Aber auch ich würde eher davon abraten. Gibt oft genug Probleme mit Paypal (Account angbl. geknackt, etc.). Entweder er überweist Dir das Geld und Du schickst ihm die Kopfhörer oder er soll sie sich abholen.
 
Wenn man über die Freunde-Funktion Geld versendet, kann man keinen normalen Käuferschutzantrag stellen, wohl aber einen aufgrund von Fremdzugriff, was so oder so die meistgenutzte Betrugsmasche über PayPal zu sein scheint. Von daher: Finger weg.
 
Wenn bei einem die Alarmglocken klingeln und man trotzdem noch grübelt ob man es macht hilft vielleicht nur noch ein Nebelhorn ans Ohr halten.

Die Betrugsmasche mit gehackten PP-Konten ist doch weithin bekannt und du findest genug Infos dazu. Nicht umsonst kommt immer wieder die Einblendung nur Abholung (oder maximal per Überweisung) mit Barzahlung.
 
Alles klar, danke euch!

Habe ihn mal ein wenig überprüft.
Der eBay-Kleinanzeigen-Account ist seit 2011 bereits angemeldet und er hat derzeit selber 6 Artikel im Verkauf. Bei allen steht PayPal oder Abholung ist möglich. :freaky:
 
Was heißt das jetzt für Dich?
Dass Du auf das Drängen eingehst und die Zahlung per PayPal Family & Friends akzeptierst?
Dann wird's sehr wahrscheinlich schleunigst Zeit, schon mal Popcorn und Bier bereitzustellen für den bevorstehenden "Hilfe, ich wurde abgezockt" Thread.
 
Ihr seid ja gut. :D
Ich versuche nur nicht immer direkt von dem Schlimmsten auszugehen. Nicht jeder Käufer der PayPal stark bevorzugt ist direkt ein Betrüger, auch wenn es bei der Methode gehäuft vorkommt.
Und wenn jemand selbst mehrere Artikel anbietet und die Option Abholung einschließt, dann spricht das auch meistens von mehr Seriosität.
Ich bin ja skeptisch, sonst hätte ich den Beitrag erstellt, aber man sollte immer beiden Seiten sehen.
 
Mach es doch einfach.

Ich würde Paypal im Zusammenhang mit eBay Kleinanzeigen niemals akzeptieren. Und schon gar nicht auf diese AGB widrige Art der Freundschaftüberweisung.

Ich zitiere Dich einmal.
ich möchte gerade privat einen wertvolleren Kopfhörer verkaufen.

Und dann hat er die paar Eurocent nicht übrig?

Ich würde ausschließlich Überweisung akzeptieren. Das kostet auch keine Gebühren und ist für Dich ansatzweise sicher.

eBay selbst empfiehlt für Privatverkäufer kein PayPal Zahlungen zu akzeptieren. Und das nicht nur auf dem Kleinanzeigen Portal. Auch auf eBay selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztlich musst du selber entscheiden - aber nachher bitte nicht sauer sein.

Du guckst den Leuten immer nur vor den Kopf, daher unsere Warnungen.
 
Ja, da gebe euch schon Recht, ich werde ihm sagen, dass es wird es entweder per Überweisung machen oder gar nicht. Wenn er wirklich Interesse haben sollte, dann wird er darauf eingehen.

Schönen Tag wünsche ich euch noch. ;)
 
Oder halt, wie es bei Kleinanzeigen gedacht ist, Barzahlung bei Abholung.
 
Ob jemand per PayPal oder PayPal Friends bezahlt merkt man doch eh nicht.

Ich selbst bezahle als Käufer immer mit PayPal, nehme aber als Verkäufer keine Zahlungen über PayPal an.
 
Standard Ablauf Paypal:
Du bekommst das Geld.
Du Schickst die Ware Los.
Paypal Inhaber meldet einen Unberechtigten Zugriff.
Paypal nimmt dir dein Geld wieder weg und schaut mal wie sich das ganze entwickelt.
du machst bei Paypal Stress, nach 3-4 Monaten hat Paypal keine lust mehr und gibt dir dein Geld zurück oder Sperrt dein Konto. (Jeh nachdem wie überzeugend du warst)


Ablauf Bank Überweisung:
Du bekommst das Geld.
Du Schickst die Ware Los.
Konto Inhaber meldet einen Unberechtigten Zugriff.
Bank Prüft das ganze. Ohne Anzeige geht hier nix.
Kontoinhaber schuld: Kontoinhaber hat Pech.
Kontoinhaber Unschuldig: Bank hat Pech.



Musst du wissen, welcher weg dir lieber ist. Paypal ist halt nun einmal keine Bank, daher haben die oft Narrenfreiheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, grundsätzlich ist Käuferschutz und auch Verkäuferschutz eine gute Sache, aber im Falle von PayPal geht dieser eben zu Lasten der Gegenpartei, denn PayPal steht selbst garnicht dafür ein, auch wenn diese garkeine Schuld an dem Problem hat...
 
Paypal ist halt nun einmal keine Bank

Doch, Paypal ist eine Bank.

https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal#Banklizenz_und_Sitz_in_Luxemburg_2007

Kontoinhaber schuld: Kontoinhaber hat Pech.
Kontoinhaber Unschuldig: Bank hat Pech.

Und wie willst du dich gegen Zivilrecht absichern? Wenn das Geld in betrügerischer Absicht von einem gehackten Konto überwiesen worden ist, dann steht dir das Geld nicht zu und du wirst es herausgeben müssen.

Deswegen sollte auch bei einer Überweisung IMMER der angezeigte Sender mit dem Käufer/Lieferadresse zusammenpassen. Niemals an Packstation o.Ä. versenden versteht sich von alleine.
 
Das ist wahr, wenn ich mit ner geklauten oder gefundenen EC Karte shoppen gehe hat der Händler auch die Arschkarte, egal ob da Sparkasse oder PayPal auf der Karte steht, also wenn PayPal ec Karten anbieten würde. :D
 
..und auch Verkäuferschutz eine gute Sache..
Selten so gelacht! * Verkäuferschutz * bei PayPal. Es gibt also wirklich Leute, die auf so eine irreführende Werbung hereinfallen.

Worin soll denn der Verkäuferschutz bestehen?

Die offizielle Verlautbarung von PayPal hierzu kenne ich.
 
Das ist wahr, wenn ich mit ner geklauten oder gefundenen EC Karte shoppen gehe hat der Händler auch die Arschkarte, egal ob da Sparkasse oder PayPal auf der Karte steht,

Obwohl das anders geregelt ist. ELV (also mit Unterschrift) haftet der Händler, da er sicherstellen muss, dass der Karteninhaber vor ihm steht.

Zahlungen mit PIN ist der Händler aus dem Schneider und die Bank oder der Kontoinhaber (bei Fahrlässigkeit) haftet.
 
Zurück
Oben