PC Lautsprecher ~150€ fertig/DIY - keine logitech

Tharis

Ensign
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Schönen Wochenstart zusammen!

Ich suche für meinen PC zum Musik höhren [Youtube+Spotify] sowie natürlich auch zum spielen + skype neue Lautsprecher. Derzeit habe ich etwa 10 jahre alte DIY Lautsprecher die mir wirklich sehr viel Freude gemacht haben.
Da diese nun rauschen und Kratzen, einer sogar durch meine Katze eingerissen ist wird es Zeit. Ein uralter Blaupunkt Stereoverstärker gibt sein übriges dazu.

Gegen neue Bestückung spricht, das ich mich gerne platztechnisch verkleinern möchte.
Anbei mal ein Foto: http://s1.bild.me/bilder/030315/6672704IMG_20150920_143826151.jpg

Derzeit sind Monacor HT-22/8 + Monacor sp-60/8 verbaut.
Abmaße: 32x21cm und 24cm tief (soll schmaler werden!)
Soundkarte: Creative Audigy Xtreme Audio.




Gesucht werden nun:


Aktive / passive Lautsprecher - keine faustgroßen Würfel
Gerne mit einem Schutzgitter/Fließ - kann ich aber auch nachträglich aufkleben (Lieber eingerissennes Flies als Membran)


Bei einer einseitigen Recherche habe ich zu beginn die CT227 MKII gefunden.
Die kosten mich 60€ Stück + Material sowie neuer Verstärker.

Weiterhin habe ich ein Auge geworfen auf:
Tannoy Reveal 402 (Fließ bzw Gütter kann man ja anbringen) (90€ Stück, aktiv)
Benötige ich dort noch Adapter um die an meine Soundkarte anzukoppeln?



Meine Ansprüche liegen rein beim hören. Ich möchte keine Musik produzieren/abmischen.
Unterm Strich hört man zwar auch mal ne halbe Stunde lauter Musik, meist bleibt es jedoch bei Zimmerlautstärke.
Geringes Grundrauschen ist pflicht, Bässe müssen nicht übertrieben formuliert sein.




Habt ihr noch Tipps oder Anregungen?
Mein Budget (da ich es mir schenken lassen möchte liegt bei ~150€)



Gruß

Tomas



PS: Wenn ich es mal krachen lassen will habe ich noch größere Cantons + Sub am TV.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber bei der Aufstellung kannst du jegliche Art von Musikgenuss vergessen. Ab moderater Lautstärke wird der Tieftonbereich alles überschatten, da viel zu wandnah aufgestellt. Die Hochtöner schallen nicht in Richtung Ohren und sind auch nicht auf dessen Höhe. Wenn du so nah dran sitzt kommen nur Nahfeldmonitor in Frage. Findest du hier.
 
Tharis schrieb:
Weiterhin habe ich ein Auge geworfen auf:
Tannoy Reveal 402 (Fließ bzw Gütter kann man ja anbringen) (90€ Stück, aktiv)
Benötige ich dort noch Adapter um die an meine Soundkarte anzukoppeln?



Spätestens die Tannoy´s sind ja Nahfeldmonitore.
Da die aber eigentlich zum abmischen und daher sehr neutral klingen und ich keine Ahnung habe wie ich die angeklemmt bekomme, habe ich dahin noch Zweifel. Möglicherweise gibt es aber auch "gleichgute" für einen "kleineren" Preis. Diese scheinen ja schon recht Potent! Ist das nicht schon too much ?


Danke dir ;)
 
Prinzipiell schon nicht schlecht einen kleinen AMP zu nehmen, aber die hecos sind nicht so pralle und zudem sind die weniger gedacht um direkt davor zu sitzen.


Gruß
 
Mackie MR5
Ansonsten gibts in der Range M-Audio & Behringer etc. Für voll aktive reicht das Budget eigentlich nicht (die kleinen müssten alle Master-Slave sein), wenn Du an einen Verstärker kommen könntest gäbs auch nette passive für das Geld.

Leider total aus dem Budget, aber ich mach mal so als ob es pro Box gewesen wäre. ;)
JBL LSR 305
 
Ich liebe die Produkte von Mackie (ich setze sie seit mehr als 25 Jahren auch professionell ein), aber für dich sind sie nicht das richtige, genauso wenig wie andere "Nahfeldmonitore".
Monitore sind dazu da, gnadenlos alle Schwächen eines Musiksignales aufzudecken, also um analytisch zu hören. Sie sind nicht dafür gemacht, gut bzw. "ausgewogen" zu klingen. Deshalb ist das beiläufige, freizeitmässige Hören von Musik über Nahfeldmonitore anstrengend. (Nur damit keiner meckert: natürlich sind gute Monitore fantastische Lautsprecher und wegen ihres ausgeglichenen Frequenzganges eigentlich das einzig Wahre. Aber wir reden hier nicht von einer Luxusabhöre für empfindlicheste Ohren, sondern von einer Beschallung rund um einen PC - also Kirche im Dorf lassen ;) )

Und noch ein Tipp aus der Praxis und zum Geldsparen: Wenn der Blaupunkt-Uralt-Verstärker noch funktioniert, dann kannst du den ohne Weiteres weiter verwenden. Wer 100 Euro in einen besseren Verstärker investiert, hat viel (VIEL) weniger davon als wenn er die gleichen 100 Euro in bessere Lautsprecher investiert. Anders gesagt: Investiere dein (winziges) Budget ausschliesslich in (passive) Lautsprecher - das bringt dir am meisten.

Bei Lautsprechern lohnt es sich übrigens durchaus, nach Occasionen Ausschau zu halten. Da kriegt man dann u.U. einen hochwertigen LS für den vorgesehenen Einsatzzweck zu einem günstigen Preis ( Beispiel )
 
Moin Zazie,

prinzipiell geht der Blaupunkt noch, ja. Aber Er wird sich schon um das Grundrauschen kümmern ;)
Das genannte ~150€ Budget sollte erstmal nur auf Lautsprecher verteilt werden.

Nahfeldmonitore:
Meinst du denn als Laie fällt einem ein "Fehler" in komerzieller Musik auf ?
Das man damit Musik abmischt und je nach Projekt bearbeitet ist mir durchaus klar, aber das klingt fasst so als
könnte man damit keinen Spaß beim Musik hören haben sondern jeder 2. Ton wäre schief.
Im Grunde sind meine derzeitigen Lautsprecher toll - auch wenn nicht für den Nahbereich gedacht oder professionell.


Für mehr Geld bekommt man zwar immer etwas besseres, aber irgendwo bleibt dann für mich die kosten/nutzen Balance nicht im gleichgewicht. Zumal es nur ums höen geht.


Gebrauchte, da muss man ja so oder so immer vorsichtig sein. Ich kaufe viel und gerne gebraucht aber Lautsprecher ist so ne Sache.
Zudem wäre es ja ein Geschenk an mich von gut Situierten die kaum verstehen würden warum ich mir gebrauchte Dinge wünsche ;)
Geschweige denn diese zu besorgen.
Ergänzung ()

Die Mackie sowie die JBL sind sehr Breit gebaute Lautsprecher.
Meine derzeitige Lautsprecher sind rund 21cm Breit - ich würde gern in Richtung 15cm.

Die Tannoy sind wenn ichs noch richtig weiß auch rund 15cm breit.
 
Also ich sitze direkt vor den Heco Victa 201 Vorgängern (200) und kann nichts Negatives feststellen.
Was ich oben noch vergessen habe zu erwähnen: In deinem Preisbereich würde ich auch mal Edifier in Betracht ziehen, die immer ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten.
R1700BT (Dort würden dann auch, wegen der Gehäuseform, die Hochtöner zu deinem Kopf gerichtet sein).
 
Nahfeldmonitore machen natürlich nicht die Töne schief, aber wenn die Produktion "schiefe Töne" enthält, wirst du sie mit Monitoren auch tatsächlich hören. Weniger Wortspiel, sondern konkreter: LS-Boxen fürs Wohnzimmer, auch solche teuerster Qualität, sind immer auch gemacht, um Wohlklang zu verbreiten. Deshalb spielt der Raum (und damit die direkten und indirekten Reflexionen) auch eine wichtige Rolle.

Bei Monitoren ist das anders: NICHTS soll das Signal verfälschen.

Anstrengend wirkt das auf unsere Ohren auf Dauer, weil die Höhen im Vergleich lauter und evtl. 'zischender' klingen als wenn Teppiche, Vorhänge u.dgl. einen Teil dieser Frequenzen schlucken.

Hörern wie mir macht das sehr viel Spass, weil ich eben "flat" bevorzuge (also Musikhören möglichst ohne Klangverfälschung, sei es durch Elektronik oder Umgebung). Aber die meisten Leute bevorzugen Klang mit "Pfund" (hören also beispielsweise mit eingeschaltetem "Loudness"-Schalter - für mich ein Gräuel) oder lassen sich durch überbetonte Mitten nicht stören (damit die dünnen Stimmchen der Popsternchen etwas voller klingen ...).

Und weil du geschrieben hast 'ich möchte Musik hören, nicht abmischen oder produzieren', denke ich, dass eine HiFi-Regalbox das Beste für dich wäre.
Aber die verlinkten Edifier sind sicher in deiner Preisklasse eine gute Wahl. Die Edifier sind auch weniger 'brutal' als die JBL (oder beispielsweise Genelec in höheren Preisklassen)
 
Fast alle günstigen "(Nahfeld)Monitore" sind weder besonders analytisch, noch eignen sie sich besser für kurze Hörabstände wie andere Lautsprecher mit kleinen Chassis.
Ob das Klangbild gefällt oder es gar als anstrengend empfunden wird, ist dann schlussendlich Geschmacksache.
Loudness zu verteufeln ist auch eine Sache, aber naja.

Wenn Selbstbau in Frage kommt, sind die CT227 MK II imho schon sehr gut, über die XT Variante könnte/sollte man auch nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
gintoki schrieb:
Fast alle günstigen "(Nahfeld)Monitore" sind weder besonders analytisch, noch eignen sie sich besser für kurze Hörabstände wie andere Lautsprecher mit kleinen Chassis.
Ob das Klangbild gefällt oder es gar als anstrengend empfunden wird, ist dann schlussendlich Geschmacksache.
Loudness zu verteufeln ist auch eine Sache, aber naja.

Wenn Selbstbau in Frage kommt, sind die CT227 MK II imho schon sehr gut, über die XT Variante könnte/sollte man auch nachdenken.


Danke das du was zu den Cheap Tricks sagst ;)
Würdest du die MK2 denn den EDIFIER vorziehen die oben genannt wurden ?

Das Bluetooth gerammel brauch ich nicht, ich will bloß am PC Musik hören mich aber nicht verschlechtern als gegenüber meinen jetzigen.
Selbstbau ist kein Problem, die XT sind leider mal 100€ teurer. Muss ich mal besprechen, - bleibt ja weiterhin ein Geschenk!


Würde man denn dann noch einen kleinen Verstärker kaufen und evtl ne Soundkarte ?
Wobei die Audigy xTreme Audio keine Müllkarte sein sollte...
 
Tharis schrieb:
Weiterhin habe ich ein Auge geworfen auf:
Tannoy Reveal 402 (Fließ bzw Gütter kann man ja anbringen) (90€ Stück, aktiv)
Benötige ich dort noch Adapter um die an meine Soundkarte anzukoppeln?

Die hatte ich mir von Thomann kommen lassen. Angeschlossen hatte ich sie mit einem XLR - Klinke Kabel, das mir ein Thomann Mitarbeiter am Telefon durchgegeben hatte:
http://www.thomann.de/de/cordial_cfy_3_wmm_long.htm#bewertung

Ich fand sie klanglich nicht schlecht und hätte sie wohl auch behalten, wenn mich das leichte Brummen und das Grundrauschen nicht gestört hätte (das man allerdings nur gehört hat, wenn keine Musik lief).

Das war zar nicht sooo laut. Aber mich stört es einfach wenn es leise im Raum ist. Ein Freund, dem ich die Tannoys gezeigt habe, meinte ich solle mich nicht so anstellen ;)


Die Tannoys haben eine gute Stereoabbildung und waren sehr detailreich. Sie klangen ausgewogen und hatten Wand nah für mich ausreichend Bass. Eigentlich ideal. Ich dachte aber, wenn ich für 200€ schon so einen Sound bekommen... mal sehen was ich dann für 300€ drin ist.



Als ich bei Thomann dann nach dem nächst "höherwertigen" Modell gefragt hatte, hat man mir die Presonus Eris 5 empfohlen. Die ist ähnlich kein und hat Filter um sie auf den Ausstellungsort anzupassen. Aber! leider raucht und brummt die Eris auch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht symmetrisch verkabelt habe...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir hat man ja oben etwas Angst gemacht mit Studio Monitoren wie den Tannoy ;)

Ich habe von beginn an ja auf die CT 227 MK2 geschielt (bzw auch XT)...
 
Tharis schrieb:
Danke das du was zu den Cheap Tricks sagst ;)
Würdest du die MK2 denn den EDIFIER vorziehen die oben genannt wurden ?
Ja, würde ich.
Schreib mal Nico an, zu den CT227 gibt es einen ausführlichen Entwicklungsbericht.

Vor Studiomonitoren muss man, wie gesagt, keine Angst haben. Das Grundrauschen ist aber gerade bei günstigen Monitoren ein Problem.
 
gintoki schrieb:
Wenn Selbstbau in Frage kommt, sind die CT227 MK II imho schon sehr gut, über die XT Variante könnte/sollte man auch nachdenken.
Unterschreibe ich!

Günstige Abhörmonitore müssen nicht schlecht sein, sind auch grundsätzlich nicht - nicht empfehlenswert. Allerdings wird dieses Produktsegment teils übertrieben gehypt. Wie hier gesagt wurde, können die schon gravierende Nebenwirkungen haben.
 
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Geil!

Dazu habe ich noch ne Frage:



Bei Quint Audio kann ich ja den bausatz für die Lautsprecher kaufen.
Der beinhaltet soweit ich das blicke ALLES. Lautsprecher, Weiche, Kabel, Holz.

Ist das Holz fertig gesägt, gebohrt und so weiter?


Wenn ich sage, ich komme günstiger an das Holz wenn ich es im Baumarkt kaufe. Woher bekomme ich ne Zeichnung / einen Bauplan und die exakte Teileliste ? Ich finde davon nicht allzu reichlich im Internet etwas.



Ob es nun die MK2 oder XT werden ist ja erstmal egal.
Die Maße für das Gehäuse sowie die Teileliste sind ja das wichtigste ;)


PS: Mir gehts nicht drum 5€ zu sparen! Aber ich würde mich mal für den Bauplan interessieren und mal Preisvergleiche anzustellen.




Dann wäre noch die Frage XT oder MK2...
 
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Das Holz ist normalerweise nicht im Lieferumfang enthalten, dafür ein Bauplan. Quint-Audio liefert auf Anfrage normalerweise aber auch einen CNC-Bausatz.
 
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