Portweiterleitungen nicht auf eingestelltem Port aktiv Fritzbox 7490 mit FW 7.01

jokakilla

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Hallo zusammen,
seit kurzem (evtl. seit Update auf 7.01) habe ich bei meiner Fritz sporadisch Probleme mit einer Portweiterleitung. Ich leite extern TCP Port 443 auf einen Rechner mit Webserver im heimischen Netz. Ab und an passiert es aber, dass nach der nächtlichen 24 Stunden Trennung die Portweiterleitung nicht mehr Funktion iert. In der Fritz sehe ich dann 443 als gewünschten Port, weitergeleitet wird aber Port 444. Kennt das jemand?
 

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Wenn du Port 443 nutzen willst solltest du die Fritz Fernwartung / Myfritz deaktivieren. Sicherheitshalber würde ich aber auch in dem Einstellungen für die Fernwartung auf einen anderen Port legen und dann speichern. Danach kannst du die Fernwartung, wenn nicht gewünscht, wieder deaktivieren. Du hast dir einen der wenigen Ports gesucht die die Fritz!Box ggf. selbst nutzt. Wenn die Fernwartung abgeschaltet ist solltest du das Verhalten ggf. AVM melden. Vorher aber Werkseinstellungen laden und neu einrichten. Sowas kann auch durch das Mitnehmen der Einstellungen über viele verschiedene Firmwareversionen passieren.

Andere Alternative, es wird seltsamerweise ja nur der interne Port geändert, wäre das du den Port 443 extern dauerhaft an einen anderen Port (44300, etc.) weiterleitest und du deine NextCloud ebenfalls auf diesen Port (44300) einstellst. Dann kannst du ganz normal extern via HTTPS drauf aber im LAN wird ein anderer Port genutzt den die Fritz!Box selbst nicht nutzt.
 
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Vermutlich ist meine Konfiguration schon exotisch.

Danke fur Deine Hinweise. Ursprünglich wurde die Konfiguration vor 2 Jahren von einer 7390 übernommen. Habe gerade mal geschaut wie myfritz eingestellt ist. Der Dienst läuft auf Port 44737. VPN nutze ich aber auch.

Irgendwie habe ich das Gefühl im der Fritz starten einige Dienste neu wenn die Verbindung neu aufgebaut wird. Vielleicht hört myfritz bevor die konfig gelesen wird kurz auf dem default Port 443 und parallel wird versucht die Portweiterleitungen zu aktivieren.
Merkwürdig ist das es bis vor kurzem rund 2 Jahre problemlos lief. Seit dem gab es eigentlich nur zwei Änderungen. Neue Firmware auf der fritz und neue DSL line card mit vectoring und bng.

Werde aber mal deinem Rat folgen und die Fritz zurücksetzen und neu konfigurieren.
 

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jokakilla schrieb:
Ab und an passiert es aber, dass nach der nächtlichen 24 Stunden Trennung

Die 24 Stunden Trennung gibts doch gar nicht mehr bei Telekom VDSL.
Du hast bestimmt noch den Haken drin bei "Zwangstrennung durch den Anbieter verschieben in die Zeit zwischen..."
 
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Ja das macht die Fritz von sich aus. Wenn es die Zwangstrennung tatsächlich nicht mehr gibt wäre das natürlich überflüssig :-o
 
Ja bei Telekom VDSL schon lange nicht mehr.
Du behälst auch die gleiche IP Adresse bis zu 180 Tage.
Natürlich nur, wenn du die Zwangstrennung im Fritzbox Menü deaktivierst und die Box nicht neu startest.

Die erweiterte Ansicht in der Fritzbox aktivieren (oben rechts bei den 3 Punkten).
Dann im Menü der Fritzbox bei Internet>Zugangsdaten>Verbindungseinstellungen ändern
den Punkt bei "Dauerhaft halten" setzen und nicht bei "Zwangstrennung durch den Anbieter verschieben in die Zeit zwischen"
 

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Der lokale Port des Servers ist unerheblich. Die Fritzbox nutzt wenn überhaupt den externen Port, aber das Ziel der Weiterleitung ist Jacke wie Hose. Das ist wie bei der Post. Man kann nicht "alles an Adresse X (externer Port) an Adresse Y weiterleiten" und gleichzeitig "alles an X an Z weiterleiten", weil man die Pakete ja nicht duplizieren kann.

Wenn die Fritzbox selbst 443 extern nutzt, dann funktioniert die Portweiterleitung natürlich nicht, aber der Ziel-Port im lokalen Netzwerk hat damit aber nix zu tun. Man kann zB ein Dutzend Webserver im Netzwerk haben, alle auf TCP 80/443 lauschend. Im Router kann man extern 80/443 natürlich nur an einen dieser Server weiterleiten, aber die übrigen Server kann man problemlos mit alternativen externen Ports, aber identischen lokalen Ports versorgen.
 
Ich hab jetzt erstmal die 24 Stunden Trennung in der Fritz ausgeschaltet. Bin aber nicht sicher ob es bei 1&1 nicht doch noch eine Zwangstrennung gibt.
 
Achso du bist bei 1&1. Da kann es sein, dass es diese noch gibt.
Bei Telekom VDSL gibt es jedenfalls keine Zwangstrennung mehr. Erst nach 180 Tagen.
Berichte dann mal bitte, wie es bei 1&1 jetzt ist.
 
Bei 1&1 gibt es die Trennung noch. Letzte Nacht um 4:00 wurde die Verbindung getrennt. Immerhin von sich aus zu einer sinnvollen Zeit.
 
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Entega Medianet killt nach 24h ebenfalls die Verbindung am VDSL50 Anschluss. Also pauschal kann man das nicht sagen, dass es keine Zwangstrennung mehr gibt ;)
 
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