Man könnte das Problem durch Kategorisierung lindern. Man könnte Kategorien schaffen wie Marken- oder Billigwaren. Würde ich nur anders nennen
So könnte man beispielsweise eingeben "Butter" und erhält die Durchschnittspreise. Bei lokalen Unterschieden, wie sie nunmal vorkommen, geht es nicht anders. Wenn ich in München für ein Paket Butter 1,50 zahle, in Berlin nur einen Euro, steht dann da 1,25€. Dafür ist vielleicht der Tiefkühlkohlrabi in Berlin im Schnitt teurer als in München. Natürlich nur hypothetisch.
Wenn man dann seinen Einkaufszettel eingibt, könnte man den Durchschnittspreis angezeigt bekommen. Wo es im Schnitt am billigsten ist, da kauft man dann ein. Eine Unterscheidung zwischen allen Lebensmittelmärkten ist wirklich kaum zu leisten, zumal die Preise selbst innerhalb eines Ortes nicht gleich sind. Das ist wie bei den Spritpreisen. Hier in Berlin zahle ich manchmal 2-4 Cent weniger für den Liter Super, wenn ich nur ein paar Straßen weiter fahre, und bei der selben Kette bin, nichtmal bei einem anderen Ölkonzern. Das unterscheidet sich hier von Aral zu Aral oder Shell zu Shell manchmal beim um die Ecke fahren. Ebenso bei Lebensmitteln. Da kann die Butter bei Penny Neukölln einen anderen Preis haben als bei Penny Kreuzberg, so tragisch und unlogisch das auch ist.
Zurück zum Kategorien-Thema... Man müsste beispielsweise "Nudeln" eingeben können und bekommt unterschiedliche Nudeln präsentiert, die man anklicken kann (Spaghetti, Farfalle...), und kann auswählen welche Qualität man gerne hätte, also ob möglichst billig oder Markenprodukte. Bei billig kämen die Hausmarken, und damit könnte man Tip, Gut und Günstig und wie sie alle heißen vergleichen. Niemand wird auf die Idee kommen und sagen "Ich suche mal nach Tip Spaghetti, danach nach Gut und Günstig Spaghetti, dann die Hausmarke von Kaisers und schreibe mir die Werte raus und vergleiche".
Grundlegend ist die Idee aller Ehren wert und ich würde sie auch unterstützen. Ich würde es auch nutzen, da ich und meine Frau Studenten sind und jeden Cent brauchen. Nach der Uni steht vermutlich erstmal kurz Hartz an, da muss man dann schon mal schauen wo man einkauft. Und es geht nicht danach, was schmeckt. Ich habe auch meine Billigmarken die mir schmecken und welche die mir nicht so gut schmecken. Die kosten das Gleiche und das leckerere Produkt wird gekauft. Aber ich kann halt keine 1,99 für Markennudeln ausgeben, wenn ich auch Nudeln für unter einem Euro bekomme, die zwar nicht so gut, aber immer noch schmecken. Gibt es kein relativ leckeres Billigprodukt, verzichte ich halt darauf. Es geht nunmal nicht anders. Die Lebensmittelpreise in der BRD sind vielleicht nicht besonders hoch, aber man kann viel sparen, vor allem wenn man MUSS. Und da sind ALG2-Empfänger (um bewusst das Schimpfwort Hart zu vermeiden) genau so arme Schweine wie Studenten, die zwar genau so viel Geld haben wie der übliche Azubi, aber davon noch die Miete zahlen müssen und kein Wohngeld bekommen. Würde ich WOhngeld bekommen, würde ich auch Markennudeln kaufen anstatt K-Klassic

(aber bitte keine Diskussion darüber, wer mehr hat oder mehr ausgeben kann, es soll beim Thema bleiben, ist eine kleine Abendbierbedingte Aufregung meinerseits über die Allgemeinsituation gewesen, ist morgen vorbei *g*)
Also was den Threadersteller angeht, das Projekt ist wirklich gut gedacht und wert, unterstützt zu werden. Leider gibt es massive Probleme es umzusetzen. Eine Software wäre toll, mit der man die Kassenbons einscannen könnte, und es würde automatisch erfasst werden, was man für welchen Preis wo bei welchem markt gekauft hat. Wäre das möglich, wäre das super, weil ich denke, dass sich da viele Leute finden würden, grad bei denen, die nicht viel Geld haben, die den Kassenzettel mitnehmen und nach dem Wocheneinkauf die Minute hätten, den Zettel mal eben durch den Scanner zu ziehen. Muss man alles selbst eingeben, wird es leider an der Faulheit der Leute scheitern.
Würd mich da gerne mit dir zusammensetzen zum Brainstorming, aber es müsste die Softwarekompetenz dahinter sitzen um so etwas umsetzen zu können (ich kann es nicht, wie gut du das kannst weiß ich nicht). Und natürlich müsste es in Berlin sein *g*
Wenn es eine einfache Teilnahmemöglichkeit gibt an dem Projekt, wär ich dabei, und wenn die angesprochenen Probleme irgendwie gelöst oder vereinfacht werden könnten.