Router Kaskade mit verschiedenen Prioritäten

RukainMA

Cadet 1st Year
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Dez. 2016
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Szenario vorliegen, in einem Haushalt soll/muss es zwei verschiedene Router geben.
Router A ist ein Netgear WGR614 an dem per LAN Kabel ein Merlin AsusWRT hängt.

Das endgültige Szenario sollte in etwas diesem Schema entsprechen.

Modem -> Router A (Wlan im Haupthaus) -> Router B (DHCP Server, Wlan Hinterhaus, VPN Server)

Kurz gefragt, ist es möglich, dass Router B jegliches DHCP betreibt und Router A dass was von Router B kommt lediglich durchschleust?
Wenn ja, wie müssen die Router konfiguriert werden?

Bei den üblichen Versionen kenne ich es nur so, dass Router A der "Chef im Ring" ist.

Über ein paar Ideen würde ich mich sehr freuen,

vielen Dank.

RukainMA
 
Wenn Router A nur WLAN macht dann lass doch Router B die Einwahl, DHCP etc machen und Router A nur als Access Point oder als WLAN Repeater laufen.
Dort musst du dann nur das Gateway (Router B) angeben und DHCP ausschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn deine beiden Router über den LAN Port Verbunden sind ist es völlig egal welcher von beiden der DHCP Server ist.

Du musst lediglich beachten dass das über DHCP verteilte GW auch der Router ist, der die Internetverbindung aufbaut (also in deinem Fall Router A).
 
Danke euch beiden!

@ lakekeman, kannst du deinen zweiten Absatz etwas konkretisieren?

Wenn ich es richtige verstehe, widersprechen sich eure jeweils letzten Absätze, oder nicht?
 
Ist das Netz zwischen Router A und B dasselbe Netz wie hinter Router B? Ist das WLAN-Netz ein eigenes oder dasselbe wie das LAN-Netz von Router B?

Ich weiß nicht, wofür du zwingend einen zweiten Router brauchst und dieser zwingend DHCP-Server sein soll. Du könntest, fall du nicht auskennst, einlesen was eine DMZ ist und was eine Firewall macht. Unterschied zwischen Access Point und WLYN-Router kennst du? Und was eine Netzwerkbrücke ist (selbes Netz vor und nach Netzwerkbrücke) und was ein Gateway ist (verschiedene Netze vor und nach Gateway). Der zweite Router, soll der als Netzwerkbrücke arbeiten oder als Gateway? Du weißt, was NAT macht?

Das sollten nur ein paar Stichworte für dich sein, ob du genau weißt, was du einrichten möchtest.
Ergänzung ()

lakeman meint Standardgateway mit GW, würde lakeman zustimmen: als Standardgateway Router 1.

Du kannst statt Router A auch einen möglichst sparsamen kleinen PC mit drei Netzwerkkarten aufstellen und pfSense darauf laufen lassen. Netzwerkkarte 1 ans Modem, Netzwerkkarte 2 an einen Switch ersetzr dein Router A Netz, Netzwerkkarte 3 an Hinterhaus legen, kannst in pfSense VPN einstellen und im Hinterhaus einen Switch mit WLAN Accesspoint.

Netzwerkkarte 2 und 3 bekommen ihre eigenen DHCP Server. Und über die Firewall kannst du einstellen, wer wohin darf.

Problem: in Einrichtung musst du dich wohl erstmal richtig einarbeiten und Stromverbrauch (20 W Dauerstrom beseuten 50 Euro Stromkosten pro Jahr). Dann bist du aber ganz flexibel.
 
Ob ich eine DMZ aufbaue oder alles in einem Netz betreibe, spielt für mich eine eher sekundäre Rolle.

Es müssen zwei Router zum Einsatz kommen, da im Vorderhaus Router A steht und im Hinterhaus Router B. Es ist technisch nicht möglich 2 separate Anschlüsse zu setzen.

Router A soll/muss auf Wunsch des Besitzers im Vorderhaus am Modem stehen bleiben, Router B daher im Hintethaus.
Da Router B was die Optionen und Performance angeht deutlich umfangreicher ist, würde ich diesen gerne als Hauptrouter im Netzwerk einsetzen und dies obwohl Router A direkt am Modem hängt.
 
Es wäre am einfachsten und transparentesten, wenn Router B direkt am Modem hängen würde, und Router A zu einem AP degradiert würde (modemlose Netgear-Router haben dafür idR eine dedizierte Option). Router B sollte Gateway sein; hat ggf. auch Bandbreitenvorteile, wenn der das NATting macht (je nachdem wie schnell der Internetanschluss ist).
Hast du die Möglichkeit ein zweites Kabel zu ziehen? Ansonsten kann auch ein Paar (!) Anschlussdoppler genutzt werden, wenn nur ein Kabel sein kann: https://www.amazon.de/Equip-Anschlu...F8&qid=1482578844&sr=8-1&keywords=lan+doppler (ggf. noch zwei LAN-Kupplungen als Adapter nehmen, wenn das vorhandene Kabel ein Patch mit Steckern an beiden ist (Buuuuh!)

Ansonsten funktioniert es in deiner Konstellation nur, wenn Router A Gateway bleibt und Router B DHCP macht (und nicht als Gateway betrieben wird!). Ggf. kann Router A auch DHCP machen, also zwei DHCPs im Netz, diese sollten dann aber einen gesplitteten Bereich haben.
Das ist aber alles nicht transparent und schnell vergessen, und auch nicht was du willst. Bleib bei KISS.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es scheint alles nicht so einfach und dies alles nur, weil der Hausherr wünscht, dass der alte Schinken an seinem Platz stehen bleiben soll.

Ein zweites Kabel ist ausgeschlossen, die Schlitze sind wieder zu und das vorhandene ist leider nur ein fertiges Patchkabel.

Einen Switch zwischen Modem und den beiden Router zu hängen wird wohl nichts bringen, da so nur einer ins Internet kommt.

Die Netzwerke müssen nicht von einander getrennt sein oder ähnliches.
Es gibt ausschließlich darum, dass Router B OpenVPN beherrscht und Router A nicht. Richte ich stand jetzt;
Modem -> Router A 192.168.1.1 (DHCP) -> Router B 192.168.1.100 (kein DHCP etc.) das ganz ein, wird der VPN wohl nicht bis nach draußen durchgeführt (so meine Theorie).
 
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