Schmerzensgeld für Stichverletzungen?

Achso dein Freund hat sich die Hand gebrochen. Da hab ichs mir wohl schlecht durchgelesen. ;)
 
Ja, mein Freund hat sich die Hand gebrochen als er sich gegen den "vermeindlichen" Angreifer wehrte ^^
 
Also dein Freund haut einem ins Gesicht und bekommt dafür noch Geld? Da siehst du was in unserem Rechtssystem nicht stimmt, hat der Gegner wohl einen schlechten Anwalt gehabt oder die Seite deines Freundes mehr/verlässlichere Zeugen gehabt ^^.
 
Er hat einem ins Gesicht gehauen der kurz davor ausgeholt hat und ihn hauen wollte.
Er hat sich einfach schneller zur Wehr gesetzt als der gegenüber angreifen konnte.
 
ich find die strafrechtlichen Konsequenzen insgesamt auch deutlich zu gering. Für gefährliche Körperverletzung, speziell mit einem Messer, sollte es imho nur in Ausnahmefällen überhaupt Bewährungsstrafen geben. Ansonsten gehört so jemand in den Knast.

Und wenn man sich mal die Höhe der Schadensersatzzahlungen aus dem Link anguckt, dann muss man nur hoffen dass man nie in sowas verwickelt wird. Die sind teilw. himmelschreiend lächerlich, dafür dass man lebenslang etwas "davon hat" (und wenns nur Narben sind)
 
@FunnyName, ja der Meinung bin ich auch.
Würde es nach mir gehen gäb es hier für Straftäter so Strafen wie in anderen Ländern.
Kindervergewaltiger mit den Familienangehörigen in einen Raum stecken..
Und so Täter mit dem Opfer in einen Raum stecken..
Gibt natürlich auch Länder wo die Gesetze total übertrieben sind, aber in Deutschland ist es einfach mal lächerlich..
 
Mit dem Geld und Schulden/Pfändungen ist das immer so eine Sache.
Die Pfändungsgrenze für Einkommen liegt atm bei rund 1050€ pro Monat - sprich, verdient der Täter der Schmerzensgeld zahlen muss mehr, wird dies gepfändet.

Der Rest ist untouchable. Das entspricht im etwa 8.50€ Stundenlohn > bei 40h Woche ( 160h / Monat ca ) und Steuerklasse I > 1400-1500 Brutto > Netto: 950 - 1050€.

Und davon kann man, wenn man es richtig anstellt "ok" leben, je nach Anspruch eben.
Theoretisch kann der sich also denken: "ich mach erst garkeine Anstalten jemals "mehr" verdienen zu wollen weil das bekommt ja dann mein Opfer " und lebt weiter so vor sich hin und lacht sich ins Fäustchen.
Kommt der Gerichtsvollzieher nach Hause zum pfänden, kann er sagen: "muss weg, kommen sie morgen um X Uhr da bin ich garantiert da" ( erst wenn man öfter nicht da war lässt der mit Staatsgewalt öffnen ).
Dann bringt er etwaige Wertgegenstände wie: neuer, ersparter TV, PC usw. in "Sicherheit" zu einem Freund > GV kommt > sieht ist nichts pfändbares zu holen und zieht wieder ab. ( bis in 1 - 2 Monaten oder so )
Dann holt der Täter sein "Wertzeug" zurück nach Hause und macht weiter wie bisher.

Opfer > kommt nie an sein Geld.
 
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