Schnittstellenkarte(n) nachrüsten sinnvoll?

Ferraristi

Cadet 3rd Year
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Jan. 2006
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38
Hallo an alle!

Zum Vorwort:

Ich habe günstig einen Business-PC erworben mit folgenden Komponenten:

  • CPU Xeon 3330 Sockel 775
  • MB Foxconn mit Intel H-IG41 Chipsatz im µATX Format
  • RAM 4 GB DDR 3 1333 Mhz
  • 4x SATA II
  • 1x PCI 16x
  • 1x PCI Ex 1x
  • USB 2.0
  • Nvidia GT210 (reicht mir vollkommen, da nur Office und surf)
  • 1x PCI 2x

Nun zu meinen eigentlichen Fragen:

Ich möchte eine SSD von Crucial verbauen. Diese unterstützt SATA III. Deswegen mag ich gerne eine SATA 3 Schnittstellenkarte eunbauen.
Nun die Frage - Kann ich durch den nachträglichen Einbau der o.g. Karte die SSD am SATA 3-Anschluss als Systemplatte betreiben?

Wenn dies möglich ist, welche Karte würdet Ihr mir empfehlen (Stichwort Chip)

Zum Thema USB 3.0

Gerne würde ich auch eine USB 3.0 Karte verbauen.
Gibt es eine Möglichkeit beide Begehren auf einer Karte zu vereinen?

Wenn dies möglich ist, welche Karte würdet Ihr hierbei empfehlen? (Stichwort Chipsatz)

Vielen Dank allen, die sich diesem Problem annehmen und zu einer Lösung beitragen.

Ferraristi
 
Zuletzt bearbeitet:
Laß das mit der SATA-Zusatzkarte.
Steck die SSD einfach am Mainboard an.

USB kannst du aber schon nachrüsten.
 
Keine SATA3 Karte weil das nicht geht (dein PCIe Bus bremst sie auf SATA2 Niveau aus). Zudem ist SATA3 für die SSD unwichtig.

USB3 hingegen hat keine gravierenden Probleme mit deinem PCIe x1 Slot. Da kannst du eine Karte kaufen.
 
Sata 2 ist schon schnell genug für eine ssd, erst wenn du zwischen 2 ssds was hin und her schiebst wirst du den unterschied merken und selbst dann nur minimal, usb 3.0 nachzurüsten halte ich für sinnvoll wenn du auch geeignete geräte hast ;)
 
USB3.0 Karte kannst du verbauen als PCIe x1-Karte, das macht sinn.

SataIII per Zusatzcontroller bringt nicht wirklich was, da die Controllerchips oft nur mit einer PCIe-Lane angebunden werden und dann die Performance nicht passt. Da bist du mit dem Chipsatz SATAII besser dran.
Der Unterschied ist zwar messbar aber im täglichen Betrieb nicht fühlbar.
 
Entweder bremst der Controller der SATA-/ USB-Karte oder aber die Schnittstelle (PCIe x1) die SSD aus.

Wobei es in der Praxis kaum einen Unterschied macht, ob man die SSD nun an einem SATA 3Gbit/s oder SATA 6Gbit/s Anschluss betreibt.
Siehe
Hinweis zu Mainboards/Notebooks, die "nur" SATA II unterstützen:
Da die Frage häufiger kommt, ob sich eine (SATA III) SSD auch mit einem alten Board/Notebook lohnt: JA!
Die hohe Geschwindigkeit kommt durch das parallele Arbeiten der SSD und die sehr geringen Zugriffszeiten. Durch SATA II werden ausschließlich die maximalen Transferraten auf 250 bis 280 MB/s begrenzt. Es gibt also keinen spürbaren Leistungsunterschied bei Verwendung von SATA II oder SATA III.

Quelle: [Sammelthread] Kaufberatung und Fragen zu SSD
 
Danke für die schnellen Antworten!

5 Antworten, 5x kein SATA3. OK

Aber zu USB 3.0. Gibt es da verschiedene Chipsätze oder reicht irgendeine x-beliebige Karte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Chipsatz ist immer so eine Sache da USB3.0 immer noch Kompatibilitätsprobleme hat.

Deshalb kommen wohl so viele Empfehlungen.

Am meisten würde ich noch der Vertrauen mit Texas Instruments Chip.
Ist halt schon etwas teurer
http://geizhals.de/silverstone-sst-ec04-a773284.html

Sonst geibt es ja nur noch NEC/Renesas und VIA
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke nochmal! Ich werde diese Karte mal im Hinterkopf behalten. Ansonsten kann ich auch gut ohne 3.0 leben. Dann habe ich halt 3.0 erst wenn eine neue Konfig fällig wird.

Nochmal vielen Dank für die Hilfestellung. Gilt natürlich auchfür die anderen.
Gruß
 
Das Problem ist, dass die PCIe x1 Lanes nur 2.5Gb/s haben womit nur 170 bis 190MB/s möglich sind, egal ob für USB3 oder SATA 6Gb/s. Nur die Lanes des x16 Slots sind PCIe 2.0 mit 5Gb/s, aber da laufen bei diesen alten Systemen oft nur Grakas gut, nicht aber I/O Karten.
 
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