Simple Spannungsberechnung an nem Widerstand. Wie gehts? Hab nen BlackOut...

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Laggy.NET

Gast
Sorry, is ne richtig dumme Frage, nur ich hab morgen ne Schulaufgabe vor mir und aus irgend nem Grund hab ich gerade den totalen Black out und schaff es nichtmal, auszurechnen, wie viel Spannung an nem Widerstand abfällt.


Also:

Geg: Eingangsspannung 16V
Widerstand: 5 K

Wie viel Spannung fällt am Widerstand ab bzw. Wie viel Spannung kommt am Ende raus..



Ich kriegs einfach nicht hin.

Ich hab Gerechnet:

I= U/R
I= 16/5000
I= 0,0031A

U=RxI
U=5x0,0031
U=0,0155V

= 15mV

Also würden 15 mV an dem Widerstand abfallen. Kann nicht stimmen? Was zum teufel mach ich falsch. Ich komm einfach nicht drauf. Wie gesagt, schon 1000 mal gemacht, aber gerade totaler Black out. :(
 
OH MAN! Stimmt da rechne ich ja im Kreis.

Zudem hab ich endlich meinen Fehler gefunden.

Anstatt mit 5000 zu rechnen, hab ich bei der zweiten Rechnung mit 5 gerechnet.

Deswegen kommt da so wenig raus.


Das ganze is nur Teil einer größeren Schaltung. Jetzt funktionieren meine Rechnungen wieder.

OMG.... Dafür hab ich jetz 30 Min gebraucht. Ich bin wohl heute doch etwas zu Müde... :lol:

Danke für den Tipp.
 
Um dein eigentliche Frage zu beantworten, mußt du wissen wie groß der Strom ist, welcher durch den Widerstand fliesst.

deine erste Rechnung ergibt 0,0032A, in der zweiten musst du wieder die 5000 ohm einetzen, nicht 5(K)ohm, oder wenn mit 5Kohm, dan auch mA einsetzen (also 5Kohm x 3,2mA =16V)



Du hast mit einen angenommen Spannungsabfall von 16V gerechnet, zur Erklärung,

du möchtest eine LED an 16V betreiben, die Daten der LED wären 2V/20mA, also rechnest du (16V-2V)/0,02A= 700ohm.

Desweiteren, werden die Widerstande in der Rechnung normalerweise in Ohm eingesetzt, und der Strom in Ampere (auch die Ergebnisse sind dann in Ampere!), wenn du mit Kohm rechnest, dann wird der Strom in milli Ampere eingesetzt.
 
eine andere sache. du willst spannungsabfall errechnen, also musst du delta U errechnen und da ist deine 2. formel ganz falsch=)

was ist das denn. gleich oder wechsel ?
 
@ epiX.#

Das stimmt so nicht...
Bei der Berechnung des Spannungsabfalls rechnet man mit dem Leitungswiederstand (Rltg), das hat nichts mit der Frage von Laggy.NET zu tun.

@ Laggy.NET

Zuerst ist es wichtig zu wissen das in einer Reihenschaltung überall der selbe Strom fließt und das der Gesamtwiederstand gleich der Summe aller Einzelwiederstände ist.
Nehmen wir also dein Beispiel und erweitern es um einen zweiten Wiederstand (R2):

Zuerst berechnen wir Iges:

U/(R1+R2)=I
16V/(5000 Ohm+200 Ohm)=0.003A


Iges = I1=I2 daher:
R1*I1=U1
5000Ohm*0.003A=15V


Da ich die Kommastellen nicht in vollem Umfang miteinbezogen habe (das richtige Ergebnis für I wäre 0.00307692307692307692307692307692 A) geht das ganze nicht zu 100% auf, aber wenn du U1 + U2 rechnen würdest dann müsstest du wieder auf genau 16V kommen (Uges=U1+U2) !

Mit nur einem Wiederstand funktioniert die Rechnung nicht wirklich, denn dann ist Uges=U1:
16V /5000 Ohm = 0.0032A
5000 Ohm * 0.0032A = 16V


Diese Rechnung wird oft benutzt um den benötigten Vorwiederstand zu ermitteln, in diesem Fall ist der Vorwiederstand R1 und der Verbraucher R2.
Somit kannst du berechnen wie groß R1 sein muss damit an R2 nurnoch die gewünschte Spannung (U2) anliegt.
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke für die Antworten! Aber wie gesagt hab ich meinen Fehler schon gefunden.

Trotzdem alles schön erklärt. Dient gut zur Auffrischung.

Tja, das ist der Nachteil von Blockunterricht. Nach 2 Monaten ist einiges vergessen...
 
cartridge_case schrieb:
@K-eBeNe: wieso so kompliziert? bei nem einfachen netzwerk, ohne jegliche verzweigungen, mit nur einem bauteil kann an dem bauteil nur die eingangsspannung abfallen... rechnen unnötig ;)

da er aber einen Vorwiderstand für irgend etwas Berechnen will/muß muß er mit Udelta rechnen, dazu muss auch der Strom, welcher durch das zu beschaltende Bauteil fliesst bekannt sein, was er nicht angegeben hat.


@epiX.#

wie wäre den das ohmsche Gesetz für Wechsel- bzw. Gleichspannung? :D

@Laggy.NET

wo lag denn der Fehler, was sollte den genau Berechnet werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
K-eBeNe schrieb:
da er aber einen Vorwiderstand für irgend etwas Berechnen will/muß muß er mit Udelta rechnen, dazu muss auch der Strom, welcher durch das zu beschaltende Bauteil fliesst bekannt sein, was er nicht angegeben hat.

Nein, DeltaU ist der Spannungsabfall und nicht die anliegende Spannung !
Auch wenn es im Endeffekt das selbe ist, so bezeichnet man in der Praxis die an R1 anliegende Spannung einfach als U1.
Spannungsabfall an einem ohmschen Widerstand

In der Praxis ist die Berechnung des Spannungsabfalls über das elektrische Feld nur sehr umständlich möglich. Man berechnet ihn deshalb, falls möglich, aus den Zusammenhängen des ohmschen Gesetzes. Dieses lautet: In einem Stromkreis wirkt dem von der Quellenspannung angetriebenen Strom ein elektrischer Widerstand entgegen.

728f43954a18efd465ab2dzrfa.png

http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsabfall


Zum Thema Ohmscher Widerstand an Wechselspannung:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1006221.htm

K-eBeNe schrieb:
@Laggy.NET

wo lag denn der Fehler, was sollte den genau Berechnet werden?

Sein Fehler war das er nur mit einem Wiederstand gerechnet hat wie ich bereits erklärt habe:
Mit nur einem Wiederstand funktioniert die Rechnung nicht wirklich, denn dann ist Uges=U1:
16V /5000 Ohm = 0.0032A
5000 Ohm * 0.0032A = 16V
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sorry,
ist mir zu Blöd mit dir darüber zu diskutieren, die anleigende Spannung ist 16V das hat er doch geschrieben, wenn ich hinter einem Widerstand die Eingangsspannung haben will ( Ich gehe von Serienschaltung aus, Udelta =0), benötige ich keinen Widerstand, bitte jetzt nicht mit theoretischen Leitungswiderstand kommen, wenn man einen Vorwiderstand errechnen will, wird dieser mit dem Uab gerechnet, was in dem Anwendungsfall Uab = Udelta bedeutet.

Wenn er den Widerstand einfach an die Pole einer Spannungsquelle hängt, benötigt man, zur genauen Berechnung , wie sehr die Spannung abfällt, noch den Ra der Spannungsquelle, wenn wir schon beim krümmelkaggen sind.

Zur Wechselspannung, ich ging einfach mal davon aus, das hier nicht der NF/HF Sektor gearbeitet werden soll, wenn du möchest können wir und gerne über HF unterhalten, Smith Diagramme sind mir sehr geläufig, auch der Umgang mit den Messmitteln zur Erstellung solcher.

In den Bereichen wo hier gebastelt wird sind Induktive-/Kapazitive Widerstände, als auch Komplex/ -imaginäre Anteile wohl vernachlässigbar.


sein "Fehler" war, dass er den Strom nicht mit beachtet hat (Rl = unbekannt, ja und über Rl fliest ein Strom = x), du hast dir lediglich ein Rl ausgedacht, welcher in natura mit hoher Wahrscheinlickeit gegeben war, aber vom Fredersteller unterschlagen wurde.

Dies habe ich aber in meinem ersten Post schon erwähnt...
 
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