Soundanlage für TV und Musik hören

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Soilworker

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Hallo zusammen,

ich brauche mal eure Hilfe, um eine geeignete Soundausstattung für mich zu finden.

Was wird gesucht?
Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Anlage für den Fernseher und zum Musik hören im Wohnzimmer. Dabei fehlt mir noch der Überblick, was das richtige für mich wäre. Die Musik, die gehört wird, ist eher gitarrenlastig.
Das Budget liegt bei 600€. Weniger wäre auch gut. Dann könnte ich noch etwas in die Lautsprecher im Schlafzimmer investieren.
Ein Bluetooth-Empfänger ist vorhanden. An einen alten Sony CD-Player könnte ich kostenlos rankommen.

Wie groß ist der Raum?
Der Raum, um den es hier geht ist etwa 21 qm groß. Der Fernseher steht eher in der linken Hälfte des Raumes und die Couch an der gegenüberliegenden Wand. Von Wand zu Wand sind es etwa 4,30m. Der Sitzabstand Lautsprecher/Couch ist demnach etwas geringer. Die Lautsprecher kann ich leider nur etwa 20cm von der Wand entfernt aufstellen, sonst würden sie zu weit im Raum stehen.

Was wäre jetzt das Beste für mich? 2.0? 2.1? Kompaktanlage oder Receiver/Lautsprecher selber zusammenstellen? Soundbar?
Mir fehlt leider der Überblick über den Markt, um selber Vorschläge präsentieren zu können.
 
Hmm, also Musik genießen und der TV-Sound soll aufgewertet werden?
Willst Du auch Surround-Sound haben? Sprich, nutzt Du z.B. DVDs oder Blurays? Oder magst Du "nur" besseren Sound als der flache TV, willst aber nicht rundherum Sound/Lautsprecher haben?

Das würde den Unterschied zwischen 2.0 und 5.1 machen und man könnte das Budget entsprechend gut einsetzen.

Und was für Geräte sollen denn den Sound darüber ausgeben?
Der TV? Und ein CD-Player? Noch was ... Konsole? Sat-Reciever? Media-Player? Und habe ich das richtig verstanden, Du möchtest im Schlafzimmer auch noch Sound haben? Sprich, einen AVR mit 2. Zone? Oder was genau wolltest Du im Schlafzimmer machen?
 
Ist denn vernünftiger Surround-Sound mit 600€ möglich? Wie gesagt, es soll damit auch Musik in guter Qualität gehört werden.
Der Bluray ist am TV angeschlossen. Über die Anlage soll dann nur TV, CD-Player und der Bluetooth-Empfänger laufen.
Das im Schlafzimmer hat keine Priorität. Das steht ne Anlage und wenn Geld über ist, würde ich dafür noch bessere Lautsprecher kaufen.
 
Kommt auch Gebrauchtkauf in Frage? Stand- oder Regallautsprecher?
 
Ja, Gebrauchtkauf käme auch in Frage. Ist halt nur schwieriger mit der Verfügbarkeit.
Für Standlautsprecher habe ich keinen Platz.
 
Soilworker schrieb:
Ist denn vernünftiger Surround-Sound mit 600€ möglich?

Surround-Sound mit 600 Euro: definitiv ja
"Vernünftiger" Surround-Sound bzw. auch für Musik geeignet für 600 Euro: schwierig


Da kein Platz für Standlautsprecher und da viel Musik genossen werden soll, würde ich definitiv Regallautsprecher empfehlen. Und da Du Surround-Sound möchtest, muss also mind. ein AVR mit 5.1 her, wobei Du nicht zwingend 5.1 brauchst, evtl. reicht 5.0 für den Anfang auch aus, das hängt von Dir persönlich ab.

Jetzt die nächste Frage, bevor ich hier mit einigen Beispielen/Möglichkeiten um die Ecke komme:
Hast Du schon diverse Lautsprecher Probe gehört und miteinander verglichen? Was gefällt Dir? Was gefällt Dir weniger? Welche Abstimmung vom Klang her magst Du?

Hättest Du evtl. einen "Lageplan" des Zimmers mit Ort des TVs und Hörplatz? Evtl. auch ein/zwei Fotos davon?
 
Soilworker schrieb:
Ist denn vernünftiger Surround-Sound mit 600€ möglich?
Da haben wir uns falsch verstanden. Surround hatte ich eigentlich ausgeschlossen, da ich bezweifel, dass man für 600€ was gutes bekommt.
Lieber guten Stereo-Klang als schlechten Surround-Klang.
Wirklich viele Lautsprecher habe ich noch nicht Probe gehört. Erst recht nicht zu Hause. Beim Klang mag ich es eher neutral. Dieser Badewannen-Sound ist mal ganz nett, aber nicht auf Dauer.
 
Hallo Soilworker,

es ist halt immer schwer da eine richtige Empfehlung zu geben. Auf jeden Fall solltest du viel Probehören. Da du neutralen Klang seitens des Lautsprechers aber schätzt, könnte man schon grob eine Richtung aufzeigen.

Aber die Frage ist halt auch, was dir persönlich lieber wäre: Standboxen, Kompaktboxen oder eben eine Subwoofer-Satellitensystem? Kannst du dich dahingehend schon etwas einschränken, dass spart eventuelle, sinnlose Diskussionen und macht eine Empfehlung leichter.

Vor- und Nachteile habe alle Möglichkeiten. Eine grundlegende Empfehlung was da wirklich besser ist, ist so pauschal jedenfalls nicht möglich.

Danke und MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hast du natürlich recht. Aber irgendwie muss ich ja erstmal herausfinden, bei welchen Lautsprechern es sich lohnt, Probe zu hören.

Die Lautsprecher sollen mit auf die TV-Bank. Daher sind Standboxen raus. Satelliten/Subwoofer sind wahrscheinlich bei Musik nicht so toll, oder?
 
Soilworker schrieb:
Satelliten/Subwoofer sind wahrscheinlich bei Musik nicht so toll, oder?

So einfach kann man das nicht sagen, was man aber sagen kann ist, dass Standlautsprecher nicht in Frage kommen. :) Das ist doch schon mal ein Anfang. 2.1 Systeme haben eben der Vorteil, dass die Sats relativ klein gehalten werden können und somit leicht integrierbar sind, der Subwoofer wird dann da in der Front platziert, wo sich eben der Platz dafür ergibt. Aufstellungstechnisch, ist das also für viele sehr angenehm, kann ich auch nachvollziehen.

Gerade wenn die Sats aktiv getrennt werden, zum Beispiel bei einem AVR - ergeben sich weitere Vorteile:

- Die Endstufe wird nicht mehr mit Strom zehrenden Bassimpulsen belastet
- Die Bassmembranen der Satelliten vollziehen keine großen Membranauslenkungen mehr

Das entlastet die Elektronik und die Lautsprecher, daraus ergeben sich in der Regel auch positive Einflüsse auf den Klangcharakter des gesamtes Systems.

Ich persönlich halte eine 2.2 Kombi und keine klassische 3-Wege Box für "ideal". Also zwei Kompaktboxen und zwei aktiv Subwoofer, die zum Beispiel als Sockel dienen, pro Seite eben einer.

Nur die richtige Aufstellung ist ein Garant für eine harmonische Wiedergabe. Oft wird behauptet, dass ein Subwoofer überall aufgestellt werden kann, da er durch die niedrige Frequenz nicht ortbar ist. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit. Bei der Aufstellung muss unbedingt auch die Raumakustik (Raumresonanzen) und der Abstand zu den Satelliten (Laufzeit, Phasenlage) berücksichtigt werden.

Ist das 2.1 also nicht schon von Haus aus eher ungünstig, dann sehe ich keinen Grund (unter Berücksichtigung der aufgezeigten Sachverhalte), warum es für Musik weniger oder nicht geeignet sein soll.

Ich schweife ab.

Wie sieht es aus mit den benötigten Anschlüssen? Denkst du über einen AVR nach?
 
Zuletzt bearbeitet:
http://geizhals.de/?cmp=978371&cmp=576895&cmp=447160&cmp=589320&cmp=845975&cmp=463717
dazu dann ein kleiner AVR wie der Denon X1000. Damit bist du flexibel was die Nutzung sowie Bedienung angeht und später kannst du bei Bedarf sogar 5.1 daraus machen.
Das wäre ein kleine Auswahl, aber es kommt eigentlich eher darauf an was dein Händler vor Ort dir zum anhören anbieten kann ;)
Wenn du uns deine PLZ verrätst können wir dir Händler in deiner Nähe empfehlen
 
Zwenner schrieb:
Aber die Frage ist halt auch, was dir persönlich lieber wäre: Standboxen, Kompaktboxen oder eben eine Subwoofer-Satellitensystem?

Hatte er eigentlich schon einige Postings weiter vorher gesagt: Standlautsprecher gehen vom Platz her nicht. Bleiben somit Regallautsprecher und Satelliten/SW-Systeme übrig.


Zwenner schrieb:
Wie sieht es aus mit den benötigten Anschlüssen? Denkst du über einen AVR nach?

Auch das hatten wir schon einige Postings weiter vorher geklärt:
"Der Bluray ist am TV angeschlossen. Über die Anlage soll dann nur TV, CD-Player und der Bluetooth-Empfänger laufen."

Letztendlich kann er dann an den AVR den BD-Player, den CD-Player und den Bluetooth-Empfänger anschließen.

Zumal ich hier das Potential sehe, dass er evtl. in den nächsten Jahren sein 2.0/2.1 System dann sukzessive hochrüsten wird/kann auf 5.0 bzw. 5.1. Sprich , er wollte ja auch ein Surround-System, hat jetzt aber nicht das Geld dafür. Und anstatt jetzt einen Stereo-Amp und später einen AVR zu kaufen, könnte er auch direkt einen AVR kaufen.

Es sei denn, er schließt das kategorisch aus. Aber dann wird es schon wieder einen Tick schwerer, den BD-Player anzuschließen.


Zwenner schrieb:
Das ist doch schon mal ein Anfang. 2.1 Systeme haben eben der Vorteil, dass die Sats relativ klein gehalten werden können und somit leicht integrierbar sind, der Subwoofer wird dann da in der Front platziert, wo sich eben der Platz dafür ergibt.

Ich weiß gar nicht, warum es einfacher sein soll, zwei kleine Lautsprecherchen und einen Subwoofer anstatt zwei Regallautsprecher zu platzieren. Der Subwoofer sollte auf den Fußboden gestellt werden, sprich auf das Sideboard/TV-Board etc. ist kein guter Platz dafür (Vibrationen etc.).
Daher ist es abhängig vom Platz, was sich besser unterbringen lässt. Definitiv aber nicht immer ein 2.1 System. Darum hatte ich ja auch nach einem Foto gefragt ;-)


Zwenner schrieb:
- Die Endstufe wird nicht mehr mit Strom zehrenden Bassimpulsen belastet
- Die Bassmembranen der Satelliten vollziehen keine großen Membranauslenkungen mehr

Das entlastet die Elektronik und die Lautsprecher, daraus ergeben sich in der Regel auch positive Einflüsse auf den Klangcharakter des gesamtes Systems.

Ist die Frage, welche AVRs, die so schwach auf der Brust sind, betrifft das?
Ich betreibe mit meinen AVR auch einen großen Center (mit 2x180 mm), zwei kleinen Rears und zwei große Standlautsprechern (u.a. mit je 2x 220 mm). Habe keine negative Einflüsse auf den Klang gehört gegenüber davor mit kleineren Standlautsprechern (je 2x 170 mm) und kleinen Centern bzw. nur 5 Regallautsprechern. Im Gegenteil, der Klang hat enorm dazu gewonnen (was jetzt nicht an den Membrandurchmessern liegt, sondern vielmehr an den Lautsprechern ansich ... das war eher nur darauf gemünzt, dass Satellit/SW klanglich aufgrund der fordernden Elektronik besser klingen (kann)).


Zwenner schrieb:
Ich persönlich halte eine 2.2 Kombi und keine klassische 3-Wege Box für "ideal". Also zwei Kompaktboxen und zwei aktiv Subwoofer, die zum Beispiel als Sockel dienen, pro Seite eben einer.

Wie Du schon schriebst, Du persönlich ;-)
Das ist halt enorme Geschmackssache. Ok, ich hatte jetzt noch keine zwei Subwoofer im Zimmer. Aber mein altes System, bestehend aus kleinen Regallautsprechern + SW empfand ich speziell für Musik nie sonderlich optimal. Seit ich kleinen 3-Wege Standlautsprecher habe, ging für Musik eine neue Welt auf. Seit ich sogar meine großen 3-Wege Standlautsprecher habe, eine weitere Welt ;-)

Aber das kann wohl nur der TE selbst herausfinden.
Zwei Subwoofer wird so ähnlich sein wie zwei große Standlautsprecher hinsichtlich der Tieffrequenz-Anregung im Raum. Das fand ich mit einen SW nie sonderlich optimal (bei Musik), bei den zwei Standlautsprechern um so mehr. Es mir persönlich auch nie sonderlich gefiel ist die Trennung zwischen kleinen Regallautsprechern und SW gewesen. Bei Satelliten/SW gleich schon mal absolut gar nicht. Da kommt bei mir mit Musik keine Freude auf, da ich einfach nur ein paar scharfe Höhen habe und dann das Subwoofer-Gebrummel von solchen "Heimkino-Fertigsets".


Zwenner schrieb:
Nur die richtige Aufstellung ist ein Garant für eine harmonische Wiedergabe. Oft wird behauptet, dass ein Subwoofer überall aufgestellt werden kann, da er durch die niedrige Frequenz nicht ortbar ist. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit. Bei der Aufstellung muss unbedingt auch die Raumakustik (Raumresonanzen) und der Abstand zu den Satelliten (Laufzeit, Phasenlage) berücksichtigt werden.

Absolut richtig.
Auch Subwoofer sind nicht unkritisch zum aufstellen. Definitiv nicht irgendwo hin, schon gar nicht in eine Ecke/Nische. Aber das betrifft z.B. auch Standlautsprecher. Auf vielen Fotos sieht man immer wieder, wie Standlautsprecher in die Ecke neben einer Schrankwand oder in die Nische einer Schrankwand platziert werden. Obendrein absolut wandnah.

Und beim Subwoofer trifft dies auch zu, dazu noch, dass wir dank der tiefen Frequenzen eben mit Raummoden zu kämpfen haben. Immer. Da wir keinen Schalltoten Raum haben. Daher ist wichtig, so er aufgestellt ist und wo wir sitzen. Denn wenn wo anders die Raummode auftritt, kann uns das egal sein, wenn wir dort beim Musikhören/Filmeschauen nicht sitzen.


Zwenner schrieb:
Ist das 2.1 also nicht schon von Haus aus eher ungünstig, dann sehe ich keinen Grund (unter Berücksichtigung der aufgezeigten Sachverhalte), warum es für Musik weniger oder nicht geeignet sein soll.

Ich persönlich empfinde Satelliten/Subwoofer-Systeme für Musik deshalb so ungeeignet,
weil die Satelliten/SW oft nicht so gut miteinander "harmonieren" wie ein großer Reagallautsprecher oder gar Standlautsprecher. Das klingende Volumen spricht einfach eine andere Sprache, die Raumanregung der tieferen Frequenzen. Aber da hat natürlich jeder seinen eigenen Geschmack.


PS: Es wurden ja schon einige schöne Regallautsprecher-Vorschläge unterbreitet. Hier für die Reihe noch ein paar mehr:

- Heco Metas 300 schwarz (109 Euro/Stück)
- Heco Celan XT 301 Weiß (169 Euro/Stück)
- Canton Chrono 502.2 Schwarz (194 Euro/Stück)
- Canton Chrono CL 520.2 DC Stück (versch. Farben) ab €199,--
- DALI Lektor 2 Stück (versch. Farben) ab €199,--
- Klipsch RB-81 Stück (versch. Farben) ab €199,--
 
@Alliyah

Zur Aufstellung muss ich (kleineres 2.1 System) jetzt nicht nochmal weiter ausholen, ich denke das ist logisch. Nur weil deine Sub/Sat-Kombi dir nicht gefallen hat, heißt das eben nicht – dass alle derartigen Konstruktionen schlecht sind. Und ich sprach auch nicht von Heimkinofertigsets, sondern von einer 2.2 (besser 2,5 Wege teilaktiv-Lösung) Konzeption.

Und das die für Musik schlechter sein soll? Dann hast du da noch keine anständige Konstruktion gehört. Da gibt es keine Löcher im Frequenzgang und Gebrummel vom Sub auch nicht. Siehe Anhang.

Es gibt immer eine Wechselwirkung (komplexe Lasten) zwischen AMP und LS. Die aufgezeigten Fakten beziehen sich auf die Verwendungen von aktiven Subwoofern. Weniger Hub für die TMTs in den Sats - geht in der Regel immer mit einer Entlastung (durch setzen eines HPF) des AMPs einher.

Mehr Hub bedeutet i.d.R. auch mehr Verzerrungen
Muss die Endstufe mehr leisten, steigt i.d.R. auch der Klirr

Du nutzt keinen Sub?

Weiterhin, nahezu jedes 5.1 System, ist eine Sub/Sat Kombi. Weil in der Regel über das BMS ein HPF für die Mainspeaker gesetzt wird, auch unter Verwendung von großen Standboxen in der Front, auch im Kino.

@Soilworker


Immer Feedback geben und oder Fragen stellen. :) ;)

Zwenner schrieb:
Also zwei Kompaktboxen und zwei aktiv Subwoofer, die zum Beispiel als Sockel dienen, pro Seite eben einer.
So wie ich das schreibe, so meine ich das auch.

Vorteil (die mir jetzt spontan einfallen): 2,5Wege teilaktiv Cluster gegenüber 3-Wege Classic

- Regelbarer Bass/Tiefbass
- Regelbare Phase
- Regelbare ÜF

- Große TTs arbeitet im günstigeren F-Bereichen, bass only, Richtwirkung, Seitenbass "möglicher"
- Subs sind unabhängig von den Tops, frei - individuell stellbar
- Große Auslenkungen zermatschen nicht den Oberbass, die unteren mitten
(Das Gehör ist für Verzerrungen im Bass unempfindlicher)
- Die Belastbarkeit der Sats steigt, vom Bass befreit
- Keine passive Weichenbauteile im Bass-Weg, große Spulen, etc.
- Baukastenprinzip, nicht nur im DIY brauchbar
- Einschleifen von Elektronik im Bass-Weg möglich
- BiAmping
- "Double Bass Array"

Ich sehe da nur einen Nachteil, die Kosten.
 

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Bin gerade dabei die ganzen Infos zu verarbeiten.

Finde aktuell die Lektor 2 ganz interessant, weil anscheinend eine wandnahe Aufstellung möglich ist. Dazu noch den Denon X1000 oder DRA-F109?!
 
Nur zur Info, eine Lautsprecherbox bekommt wandnah oder in den Ecken platziert immer einen Bassgain (bestimmte Tieftonfrequenzen werden durch physikalische Gesetzmäßigkeiten verstärkt). Egal ob die Box geschlossen oder als Bassreflex aufgebaut ist.

Ja warum nicht, die Lektor 2 nach Möglichkeit auch im Vergleich hören. Eventuell solltest du noch überlegen ob eine Kompaktbox mit größerem Tiefmitteltöner vielleicht sinnvoll ist.

Was an Verstärker gewählt werden sollte, bleibt zu überlegen. Ein AVR bietet halt viele nützliche Funktionen und Anschlussmöglichkeiten, braucht man diese auch langfristig nicht, würde ICH auch keinen kaufen.
 
Die Dali Zensor 3 wären eine Möglichkeit für dich. Präziser Klang ohne dabei zu nerven, allerdings geht nichts über selber hören ( meine persönliche Meinung - es ist extrem schwierig was besseres für das Geld zu bekommen als die Dali Zensor Reihe ). Ist quasi eine abgesägte Zensor 7 Standbox, genauso wie die Zensor 1 eine gekürzte Version der Zensor 5 ist (habe die Zensor 1 als Rear's im 5.1 System im Einsatz und bin begeistert).

Wandnah aufstellen kannst du die komplette Zensor Reihe! Die sind relativ unkritisch was das angeht. Wenn du einen HiFi Laden in der Nähe hast der Dali verkauft (sowas bekommt man nicht bei MM oder Saturn) einfach mal Probehören. Und dazu den AVR X-2000 vielleicht mal in Betracht ziehen, den man auch für relativ schmales Geld schon bekommt (Laut Idealo 329 €).

Die Kombi übersteigt das Budget zwar leicht (100€) , ist aber relativ zukunftssicher (Zensor 3 eignen sich auch gut als Rear's im 5.1) , solltest du dich mal dazu entschließen aufzurüsten. Wie mein Vorredner schon sagt, beim AVR musst du wissen, was du aktuell an Anschlußmöglichkeiten brauchst, oder was du dir in naher Zukunft noch zulegen möchtest.
 
Einfach heruntergebrochen mag das richtig sein. Allerdings unterscheiden sich Zensor 1 vs 5 und 3 vs 7 schon noch in anderen Punkten. Eben ein TMT weniger pro Seite und die Trennfrequenz, die Weiche und somit der Charakter sind auch unterschiedlich. Die Zensor-Serie ist absolut empfehlenswert aber interessante Konkurrenzprodukte gibt es durchaus, einige wurde hier auch bereits genannt. Wieso ist die Zensor-Reihe relativ unkritisch, was eine wandnahe Aufstellung angeht?

http://www.audio.de/testbericht/dali-zensor-3-test-kompaktbox-1547997.html
(Für die 1er trifft eigentlich gleichwertiges zu.)

PS: Die komplette Zensor-Reihe gehört für mein Empfinden nicht direkt an die Wand/Ecke.

EDIT:
Wenn ein LS überhaupt in die Ecke gehört, dann unter Verwendung eines Ortsfilters oder eine passive Konstruktionen, welche bewusst so ausgelegt ist, dass sie frühzeitig im Basspegel abfällt. Also nahezu kein HiFi-Speaker.

Eine Box die im Bassbereich schon im Freifeld recht peaky ist, wird an der Wand oder in der Ecke noch mächtiger, Resultat: eine deutlich zu präsente Basswiedergabe. Ist die Box neutral im Bass, bekommt sie dennoch einen gain im Bassbereich, der Raum- und Aufstellungsbedingten ist.

Anhaltspunkt:
Pro Begrenzungsfläche gibt es bis zu 6db gain.
Ein Subwoofer hat nicht selten drei Begrenzungsflächen: Seitenwand, Rückwand, Boden.
Resultat, der Subwoofer in nicht selten falsch eingepegelt, nämlich zu stark.
Die Einmesselektronik aus dem low bugdet Bereich, kann und wird das nicht richtig korrigieren.
Wenngleich eine Verbesserung stattfindet.

Es gibt aber Lautsprecher, die für kleinere Räume - ich sag günstiger sind. Waveguide (mit passendem FW-Layout) und sampften Pegelabfall unter 100Hz, einschließlich passender Tuningfrequenz und Position des BR und Chassianordnung (z.B. nicht Bodennah).

Hat z.B. Teufel bei der T500 MK2 gut umgesetzt.
http://www.audio.de/vergleichstest/drei-standlautsprecher-im-test-1446205.html
 
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