News Soziale Medien: Frage der Verantwortung weltweit unterschiedlich

Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.

mischaef

Kassettenkind
Teammitglied
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
6.376
Eine in zehn Ländern weltweit durchgeführte Studie zeigt, dass die Mehrheit der Nutzer sozialer Medien sich gegen Falschmeldungen und Gewaltandrohungen auf diesen Plattformen ausspricht. Hinsichtlich der Verantwortung für deren Eindämmung gibt es jedoch unterschiedliche Auffassungen.

Zur News: Soziale Medien: Frage der Verantwortung weltweit unterschiedlich
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: PietVanOwl, Dama, the_IT_Guy und 6 andere
Geld regiert die Welt, Social Media auch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FR3DI und CBLeser54
Ist sich wie bei eigentlich allem. Jeder ist für das Gute, will aber keine Einschränkungen eingehen oder gar sich selbst als Problem sehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: flo.murr, Rockstar85, wek666 und 4 andere
Sehr interessant, danke!

Ich sehe hier keine einheitliche Lösung, die alle glücklich macht. Es schadet aber auch nicht, wenn die Bürger aufmerksamer und bewusster Inhalte konsumieren. Eine gute Leitlinie für einen selbst ist, sich zu fragen, wer von der Verbreitung der Information profitiert - ganz nach dem Motto: Cui Bono?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: very ape, XCPTNL, CBLeser54 und eine weitere Person
Das Zauberwort heißt Medienkompetenz, dann sind auch die sozialen Medien anders wahrnehmbar. Freie Meinungsäußerung und somit auch die Meinungsvielfalt sind wichtig, aber niemand hat das Recht auf eigene (gefühlte Bauch-)Fakten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stelios, cma_i, sioh und 5 andere
Axxid schrieb:
Ist sich wie bei eigentlich allem. Jeder ist für das Gute, will aber keine Einschränkungen eingehen oder gar sich selbst als Problem sehen.
Spätestens wenn man selbst Opfer von eben jener öffentlichen Beleidigung oder Androhung von Gewaltanwendung ist, dürfte wohl denk ich auch der Ami plötzlich für ein Einschreiten sein. Nur Verroht zwischenzeitlich unsere Gesellschaft und das Miteinander mehr und mehr :(
 
Vielen Dank für solche Artikel!

Ich dachte erst, das Sample wäre insgesamt rund 1300 groß, aber es sind pro Land rund 1300. Beim ganz genauen lesen wird das auch aus dem Artikel ersichtlich, ich habe es im ersten Durchlauf aber erst einmal überlesen. Da der Report aber auch verlinkt ist, war es schnell aufgeklärt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: very ape
Nur 4 Prozent lehnen jegliche Maßnahmen ab.
Oder anders formuliert: Alice, Elon, Donald & Co sind Mitglieder einer Minderheit die wahrscheinlich rein quantitiativ noch irrelevanter als Non-Heten ist.
Und mit "common sense" oder dem "gesunden Volksempfinden" hat das dann erst recht nichts zu tun.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Melvyn
Ich denke auch, dass es ein Problem der Bildung ist, aber auch auf der Interessenskonflikte.

Nehmen wir gerade das Beispiel "Windkraft" und "Atomenergie". Beide Themen spitzen sich zu und stehen sich konträr ohne Kompromis gegenüber. Wer ist der Schiedsrichter? Wem darf man glauben? Diese Verzweiflung führt zum Wunsch nach einer Authorität und erzeugt Gewalt als letztes Mittel. Zudem identifiziert sich jeder Mensch als Teil von etwas und in dem Moment stehst du einer anderen Gruppe feindlich gegenüber.

Momentan werden Begriffe mit neuen Bedeutungen belegt und eine Grundsatzdiskussion ist garnicht mehr möglich. Eine Eskalation ist vorprogrammiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i, senoyches und Majestro1337
Das Ergebnis der Umfrage, ist jetzt wenig überraschend, es sind ja im Kern Aussagen die jeder Mensch problemlos mittragen kann, keine Falschinformationen oder Beleidigungen (nur was wenn man schon soweit ist das sich alle Seiten diese Dinge gegenseitig vorwerfen?) Zuviel staatliche Kontrolle würde ich ebenso kritisch sehen (ja das ist alles schön solange der Staat demokratisch und frei funktioniert, das sowas schneller nicht mehr der Fall ist kann man aktuell in einigen Ländern beobachten. Besser wären gobale Festlegungen die über dem nationalen Recht stehen und zu denen sich Internationale Plattformbetreiber bekennen müssen, die in Mitgliedsländern (machen wir uns nichts vor alle Länder werden nie mitmachen) geschäftlich aktiv sind.

Aber dazu wird vermutlich nie eine Einigung kommen, unterm Strich geht es auch bei Social Media immer um Reichweite; Macht und Kontrolle (und nicht die Interessen der Nutzer)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i
Wer wird bei solchen Umfragen eigentlich immer befragt.
Also ich lebe jetzt auch bereits 40 Jahre auf der Welt. Aber außer als gefühlt 10 jähriger am Telefon meiner Eltern wurde ich noch nie zu irgendwelchen Themen befragt. Und bei manchen Ergebnissen habe ich auch so meine Zweifel wenn ich mal die Allgemeinheit Abfrage die mich so umgibt. Nicht unbedingt Freunde (denn die denken eher ähnlich wie man selbst) eher Arbeitskollegen/Subunternehmer Lieferanten etc.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Floorp, cma_i und Raykus
Finde, dass der lesende User mehr Einfluss darauf haben sollte, was er/sie sieht. Danach regelt der Markt das besser, wenn sozusagen die Nachfrage genauer gestellt werden kann. Dazu könnte man LLMs verwenden un z.B. die Emotionalität von Posts einzuschätzen (ggf. auch weitere Skalen). Der User kann dann sagen, dass er Post umgekehrt proportional zur Emotionalität gewichten möchte.

Eine staatliche Regulierung ist wegen potentiellen Missbrauchsrisikos aus meiner Sicht zu gefährlich für die Meinungsfreiheit.
 
Das Problem ist halt die Größe. Wie sollen solche Dienste vom Anbieter zuverlässig kontrolliert werden können? Pro Tag werden Millionen Fotos und Milliarden Posts gemacht. KI taugt nichts und Menschen können nur einen sehr kleinen Bruchteil bearbeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: husty
senoyches schrieb:
Wer wird bei solchen Umfragen eigentlich immer befragt.
Das ist die Gretchenfrage!

Die Frage ist aber eben auch inwiefern hier überhaupt ein Interesse besteht das aufzuklären. Meiner Erfahrung nach, ich komme aus der Branche, schalten die meisten an der Stelle ab, wo es anfängt kompliziert zu werden. Und unkompliziert geht bei so einem Projekt eben nicht.
Im Allgemeinen lässt sich deine Frage eh nicht beantworten da es, wie so oft, keine eindeutige Antwort darauf gibt, da es auch "solche Umfragen" nicht gibt, sondern eben zig verschiedene Methoden und Praktiken. Auf die an dieser Stelle einzugehen wäre schnell OT, deshalb lasse ich es sein.

Zu dem Projekt hier lohnt aber eben ein Blick auf die Projektseite wo die Studie als PDF zur Verfügung steht:
https://osf.io/s3kcw
Und dort in den Bereich Methodology, wo eben genau die erklärt ist. Des weiteren ein Blick auf das verantwortliche Unternehmen für die Feldarbeit (Durchführung der Befragungen)
https://www.marktforschung.de/markt...espondi-erweitert-seine-europaeischen-panels/

Meiner persönlichen Ansicht nach sind Online Panels die Pest aber ab einer bestimmten Größenordnung lässt der Kostenzwang kaum eine andere Methode zu, zumal bei Auftraggebern aus der akademischen Ecke.

Ich hoffe alle Unklarheiten beseitigt zu haben...!? ;)

@mischaef
Vielleicht den PDF Link noch an prominenter Stelle einfügen....!?
 
Djura schrieb:
Das Zauberwort heißt Medienkompetenz, dann sind auch die sozialen Medien anders wahrnehmbar.
Wir müssen hierbei auch immer wieder bedenken, dass Social Media nicht Altruistisch sind. Es sind private Unternehmen, die damit Geld machen und bei Menschen wie Musk sieht man es eben sehr gut, dass man am Ende nur seine Meinungsfreiheit durch stechen will.


Und die Studie ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht.. Das typische: Wasch mich, aber mach mich nicht Nass.
Solange aber 9 von 10 nicht in der Lage sind, Fakten vom Meinungen zu trennen, und die wenigsten gewillt sind, dass es Regeln braucht, damit alle gehört werden, sehe ich social Media scheitern
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: bruteforce9860 und Djura
Status
Neue Beiträge in diesem Thema müssen von einem Moderator freigeschaltet werden, bevor sie für andere Nutzer sichtbar sind.
Zurück
Oben