Pyromancer
Cadet 4th Year
- Registriert
- Okt. 2008
- Beiträge
- 99
Ein neuer PC musste her, aber die Preise erschrecken momentan ja eher, als das sie zum Kauf anregen. Plötzlich fand ich einen Artikel zum Thema Spiele Streaming. Eigentlich eine interessante Alternative. Da ich nur Gelegenheitsspieler bin könnte es sich lohnen.
Paperspace ist ein Anbieter von Online-Systemen. In meinem Fall wird eine 16GB Grafikkarte NVIDIA Quadro P5000 (vergleichbar ungefähr mit einer Geforce 1080) mit einem Intel Xeon E5-2623 v4 @2,8Ghz (im Spiel maximal 3Ghz) gepaart.
Das Kostenmodell ist relativ einfach, man zahlt monatlich für den "Festplattenspeicher" und zusätzlich für die Nutzung pro Stunde, abgerechnet wird im Minutentakt. Bezahlt wird in Dollar plus Mehrwertsteuer. Das Ganze ist monatlich kündbar und ohne Kreditkarte läuft gar nichts. Preislich liegt man für diese Kombination bei 6$/Monat "Grundgebühr" und 0,65$/Stunde Nutzung. Ein fairer Preis für Gelegenheitsspieler.
Gekoppelt wird das Ganze mit Parsec, einfach gesagt sorgt diese Software für die Möglichkeit des Spielestreamings vom Cloud-Rechner auf dem eigenen heimischen Windows oder Mac-Rechner. Auch für RasbPi gibt es eine Möglichkeit.
Ich habe das ganze auf meinem Windows-PC ausprobiert und muss sagen, dass die Einrichtung bis auf Kleinigkeiten recht simpel verlief. Auf dem virtuellen Rechner dann fix UPlay installiert, Assassins Creed Origins runtergeladen und losgelegt. Das lief alles reibungslos.
Und dann kam die Ernüchterung...
Denn bis dahin hatte ich leider gar nicht richtig geschnallt, was für eine CPU die da mit einer durchaus potenten Grafikkarte gepaart haben. Der Xeon geht völlig in die Knie bei Assassins Creed Origins und läuft deutlich langsamer als mein i5-2500K. Während das Streaming einwandfrei funktioniert und ich auch keine Inputlags bemerkt habe, hingen die Frames bei ca. 35fps im Keller.
Also mal den internen Benchmark angeschmissen und verglichen. Als erstes die Variante des Paperspace Servers:
und nun der i5-2500K @ 4,1Ghz mit 16GB RAM und einer Geforce 1080
Für einige Spiele ist das Cloud-Gaming Modell sicherlich eine Alternative, spart man sich doch teure Anschaffungskosten als Gelegenheitsspieler. Für Open-World-Games mit hohen Anforderungen an die CPU ist diese Konfiguration leider nicht sinnvoll nutzbar. Leider ist es auch nicht möglich die CPU upzugraden.
Der Start ist aber gemacht und das Thema durchaus interessant.
Paperspace ist ein Anbieter von Online-Systemen. In meinem Fall wird eine 16GB Grafikkarte NVIDIA Quadro P5000 (vergleichbar ungefähr mit einer Geforce 1080) mit einem Intel Xeon E5-2623 v4 @2,8Ghz (im Spiel maximal 3Ghz) gepaart.
Das Kostenmodell ist relativ einfach, man zahlt monatlich für den "Festplattenspeicher" und zusätzlich für die Nutzung pro Stunde, abgerechnet wird im Minutentakt. Bezahlt wird in Dollar plus Mehrwertsteuer. Das Ganze ist monatlich kündbar und ohne Kreditkarte läuft gar nichts. Preislich liegt man für diese Kombination bei 6$/Monat "Grundgebühr" und 0,65$/Stunde Nutzung. Ein fairer Preis für Gelegenheitsspieler.
Gekoppelt wird das Ganze mit Parsec, einfach gesagt sorgt diese Software für die Möglichkeit des Spielestreamings vom Cloud-Rechner auf dem eigenen heimischen Windows oder Mac-Rechner. Auch für RasbPi gibt es eine Möglichkeit.
Ich habe das ganze auf meinem Windows-PC ausprobiert und muss sagen, dass die Einrichtung bis auf Kleinigkeiten recht simpel verlief. Auf dem virtuellen Rechner dann fix UPlay installiert, Assassins Creed Origins runtergeladen und losgelegt. Das lief alles reibungslos.
Und dann kam die Ernüchterung...
Denn bis dahin hatte ich leider gar nicht richtig geschnallt, was für eine CPU die da mit einer durchaus potenten Grafikkarte gepaart haben. Der Xeon geht völlig in die Knie bei Assassins Creed Origins und läuft deutlich langsamer als mein i5-2500K. Während das Streaming einwandfrei funktioniert und ich auch keine Inputlags bemerkt habe, hingen die Frames bei ca. 35fps im Keller.
Also mal den internen Benchmark angeschmissen und verglichen. Als erstes die Variante des Paperspace Servers:
und nun der i5-2500K @ 4,1Ghz mit 16GB RAM und einer Geforce 1080
Für einige Spiele ist das Cloud-Gaming Modell sicherlich eine Alternative, spart man sich doch teure Anschaffungskosten als Gelegenheitsspieler. Für Open-World-Games mit hohen Anforderungen an die CPU ist diese Konfiguration leider nicht sinnvoll nutzbar. Leider ist es auch nicht möglich die CPU upzugraden.
Der Start ist aber gemacht und das Thema durchaus interessant.