SSD-platte in winXP rechner verbauen - was beachten?

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mymomo

Gast
moin auch!

ich soll hier für die arbeit eine SSD-platte in einen rechner verbauen... leider habe ich noch keinerlei erfahrungen mit SSD-platten machen können...

bisher konnte ich lediglich in erfahrung bringen, dass win7 eine SSD-platte direkt korrekt erkennt und vernünftig damit arbeiten kann...

mein problem ist aber, dass die platte nunmal als winXP-rechner laufen soll... der grund für eine SSD-platte liegt auch nicht wirklich im eventuellen geschwindigkeitsschub, sondern darin, dass der rechner in einem fahrzeug verbaut wird und somit lieber zu einer SSD als einer HDD gegriffen wurde...

ich weiß das ein BS-wechsel auf win7 um einiges angenehmer und sinnvoller wäre, doch die genutzte software läuft NICHT auf win7, daher steht ein BS-wechsel gar nicht zur debatte...

kann mir jemand in kürze erklären auf was ich zu achten habe, wenn ich eine SSD mit XP nutzen möchte?

auch habe ich irgendwo einen kurzen hinweis darüber gelesen, dass die partitionierung der SSD auf einem win7-rechner bereits einige probleme beseitigt... die partitionierung vorab in einem win7-rechner wäre ja kein problem, bevor ich sie in den anderen rechner verbaue und XP installiere...
macht das tatsächlich sinn?
 
besten dank ;o)... ich werd mal schauen...

ps: google habe ich schon betätigt, doch das drängt sich ziemlich bald die diskussion durch, dass win7 genutzt werden sollte... ist ja bei mir nunmal nicht möglich...
 
WIN XP Installation -> Sata Funktionen -> "normaler" Festplatte => kein Thema...Da kann man helfen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridfestplatte
Ergänzung ()

SSD Technik ist halt nicht so einfach anzuwenden --> Hab da noch keine Erfahrung sammeln können.
Das geht hier auch nur nach Google-Infos.
 
- eine SSD mit garbage collector (GC) kaufen, also sandforce, marvel, intel ab G2...

- mit windows vista/7 oder gparted partitionieren, stichwort alignment, anfangssektor jeder(!) partition sollte durch 8 teilbar sein.

- wenn du es hinkriegst AHCI zum laufen bringen, ist aber nur für performance wichtig.

- versuchen sinnlose schreibaktionen zu vermeiden. als wirklich sinnloses fällt mir grad nur defragmentierung ein.

- SUFU benutzen
 
Kauf Dir eine Intel Postville, für das gibt es von Intel eine kostenlose Toolbox die auch unter XP manuelles Trimmen erlaubt. GC haben alle SSDs, die einen agressiver, die anderen mehr auf Haltbarkeit ausgelgt.
Ergänzung ()

Ach ja, beim Partitionieren auf das Allignment achte, obwohl das bei der Intel wohl auch nicht so dramatisch ist.
 
Das Alignment kann man übrigens mit AS-SSD ganz einfach checken (auch in WinXP):
Die grüne Zahl oben links ist nur dann grün, wenn das Alignment stimmt. Stimmt es nicht, ist sie rot. In meinem Fall ist das jetzt übrigens das typische Alignment von Win7, wenn es bei der Installation gleich eine Bootpartition von 100MB erstellt. Formatiert man das SSD nur mit Win 7, sollte da normalerweise 1024K - OK stehen. So lange der Wert grün ist, ist es jedenfalls gut.

Das mit dem fehlenden Trim ist bei aktuellen SSDs gar nicht so wichtig, die kommen auch ganz gut ohne aus.
 

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etheReal schrieb:
Das mit dem fehlenden Trim ist bei aktuellen SSDs gar nicht so wichtig, die kommen auch ganz gut ohne aus.
TRIM ist und bleibt wichtig, denn alle SSDs kommen nur dann gut ohne aus, wenn man sie niemals ganz vollschreibt und selbst dann vermindert sich die Lebensdauer ohne TRIM, auch wenn viele das Ende der Löschzyklen wohl nicht mehr erleben werden.
Inzwischen habe ich das auch oft genug hier im Forum erklärt, es hängt damit zusammen, dass GC eben nicht raten kann, wann Daten Müll geworden sind, sondern es ohne TRIM erst weiß, wenn die Sektoren neu beschrieben werden. War die SSD also einmal bis zum Rand voll, so passt nur noch soviel schnell rein, wie an Reserve vorhanden ist und danach geht das Löschen los und das Schreiben wird langsam.
 
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