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Lt. Commander
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Belkin Nostromo N52 tournament edition ("powered by Razer")
Preis: ab ~40€ (Stand 9.7.2008)
USB-Anschluss (vergoldet)
Inhalt: N52 te, CD mit Software und Treiber
Meine Kaufmotivation:
Weil meine Microsoft Reclusa Gaming-Tastatur mittlerweile - besonders an den vielbelasteten Pfeiltasten - zu quietschen anfängt und der Druckpunkt an Druckpunktigkeit verloren hat, musste ein neues Eingabegerät her. Im Auge hatte ich eigentlich die Razer Lycosa; im lokalen Handel gab es jene aber nicht ... stattdessen weckte das BELKIN NOSTROMO N52 TE mein Interesse. Denn da ich sowieso nur die Pfeil- und ein paar andere Tasten brauche, muss ja nicht gleich eine neue Tastatur her ... zumal ich neben der Reclusa noch eine Wireless Desktop 5000er und eine einfache Logitech-Tastatur unter dem Schreibtisch liegen habe ...
---Erster Eindruck---
Zwar aus Plastik, dennoch hochwertig verarbeitet. Die Tasten haben einen sehr sehr(!) deutlich spürbaren Druckpunkt, welchen sie auch mit einem relativ lauten Geräusch untermalen (wie nenn ich das? "klock"? ... jedenfalls deutlich tiefer als bei normalen Tastaturen mit hohen Tasten; hört und schaut euch am besten mein Video dazu an).
Die Auflage für die Hand passt sich sehr ergonomisch in die Handfläche ein. Die meisten Tasten sind gut zu erreichen; für einige muss man aber doch leicht umgreifen, was in sehr schnellen Spielen wie Unreal Tournament 3 etwas stört. Da man hier aber eh nur eine handvoll Tasten braucht, programmiert man einfach alle gut erreichbaren
Die Handauflage lässt sich abnehmen und in zwei verschiedenen Positionen aufstecken; einmal mehr, einmal weniger weit von den Tasten entfernt.
Die blaue Beleuchtung der Tasten lässt sich mit einem Schalter unter dem Gerät an- und abschalten.
Insgesamt denke ich, dass größere Hände von Vorteil sein dürften; aber auch ich mit meinen kleinen Mädchenhänden (... "yes, I AM a guy") kann es hervorragend bedienen.
---Praxistest---
(habe leider keine Strategiespiele zum Testen; wem aber die Anzahl der Tasten auf dem N52 reicht, der wird es bequemer finden als die Tastatur)
--"gemächliche" Shooter--
Bioshock und Call of Duty 4 lassen sich ganz hervoragend spielen. Da ich eigentlich ein Pfeiltasten-Spieler bin, bedeutet es etwas Umgewöhnung, dass neben den Richtungstasten noch andere Funktionstasten liegen. So passierte es denn bei Bioshock auch mal, dass ich ein First Aid Kit benutzt habe, obwohl ich noch 3/4 Energie hatte. Aber das sollte bei jedem WASD-Spieler nicht passieren; denn es lag eher an meiner Gewohnheit. Das Layout des Nostromo und die je nach Position angewinkelten Tasten weisen die übliche Standard-Größe auf.
--Unreal Tournament 3--
UT3 stellt besondere Ansprüche an eine Tastatur, weil man sich als fortgeschrittener Spieler im Prinzip immer per Sprung- oder Dodge fortbewegt, was doppelte und schnelle Betätigung der Richtungs- und Sprungtasten nötig macht.
Obwohl ich an die Pfeiltasten gewöhnt bin und meine Sprungtaste die rechte Strg.-Taste ist, habe ich mich mit dem Belkin N52 te sofort heimisch gefühlt. Das Tasten-doppelt-Hämmern funktioniert ohne jedes Murren; und zusammen mit der 1000hz Abtastrate erkennt die Minitastatur auch schnellste Bewegungen.
Zu allem Überfluss ist das Nostromo auch noch weit ergonomischer als eine Tastatur, sodass ich - aus spielpraktischer Sicht - keinerlei Vorteil einer großen Tastatur gegenüber dem Belkin N52 erkennen kann (--> die Nachteile stehen weiter unten im Beitrag!).
--Die Software--
Man sieht der Software sofort das "powered by razer" an; typisch grün, typische Fenster. Der Makrorecorder und -editor stellt sich als äußerst bedienerfreundlich und mächtig heraus, der dem Nutzer beim Belegen der Tasten freie Hand gewährt. Per "apply changes" wird die Konfiguration in den internen Speicher des Nostromo übertragen und ist einsatzbereit. Einziger Wehrmutstropfen: Ich schaffe es partout nicht, dem Joystick die diagonale Bewegungsrichtung beizubringen ... während das bei Call of Duty keine Folgen hat (= bewegt sich anstandslos diagonal), bewegt sich der Protagonist von Bioshock wie zu seligen NES-Zeiten nur in die vier Himmelsrichtungen ... d.h., bei Bioshock musste ich auf die Tasten-Steuerung umsteigen (ist etwas weniger bequem).
--Die Nachteile--
Der Preis schwankt am Markt sehr deutlich. Während Saturn 69,99€ verlangt, ist der Nostromo bei Geizhals im günstigsten Fall für ~40€ zu haben (9.7.2008), bei Amazon bezahlt man - versankostenfrei - 51.45€. Allerdings ist die Qualität hochwertig, sodass jedenfalls die 40€ durchaus gerechtfertigt scheinen.
Augenfälligster - bzw. besser "ohrenfälligster" - Nachteil ist die Geräuschkulisse. Das Gerät klingt zwar mit keiner einzigen Frequenz billig (anders als die Tasten der Microsoft Reclusa, mit der ich diesen Test schreibe...), aber doch recht laut. Am besten schaut ihr euch mein Video an, um einen Eindruck zu bekommen.
Das war es aber auch schon mit den Nachteilen; Preis und Lautstärke.
--Die Vorteile--
Für Notebook-Spieler liegt ein Vorteil auf der Hand, bzw. wenig Platz verbrauchend neben dem Laptop: Mit seinen Maßen von (grob) 15cm Breite (-->) und 19 cm Tiefe (/) und 6 cm Höhe bei geringem Gewicht (sorry, hab keine Waage; das Ding ist aber subjektiv kaum schwerer als mein Nokia 5310) stellt der Belkin N52 die klar bessere Alternative gegenüber dem Mitschleppen einer ganzen Tastatur dar.
Und trotz der kleinen Ausmaße und des geringen Gewichts steht das Gerät bombenfest auf dem Schreibtisch.
Das n52 ist ergonomischer und deshalb bequemer als eine große Tastatur, wobei es sich durch Verstellen der Handauflage in 2 Positionen an große und kleine Hände anpassen lässt. Die Geschwindigkeit der Tastenabfrage ist genauso schnell wie bei teuren Gamertastaturen (1000hz) und ich persönlich finde das Gerät übelst stylisch.
---Fazit---
Wer den Preis nicht scheut und gar keine komplette Tastatur brauchst (d.h. mit den 27 frei programmierbaren Tasten auskommt), der bei der nächsten Lanparty auffallen will, der es beim Spielen gemütlich liebt (Mass Effect ist mit dem N52te wesentlich angenehmer als mit Tastatur!), der kann laut meinen Erfahrungen mit dem Gerät bedenklos zugreifen. Und für Notebook-Gamer ist das eh die einzig sinnvolle Alternative zu einer externen Tastatur, zumal man das N52 durchaus auch auf dem Bein liegend bedienen könnte.
Ein paar Videoimpressionen des Belkin N52te in Aktion: http://www.youtube.com/watch?v=la-wJ3WgQCg&fmt=18
Preis: ab ~40€ (Stand 9.7.2008)
USB-Anschluss (vergoldet)
Inhalt: N52 te, CD mit Software und Treiber
Meine Kaufmotivation:
Weil meine Microsoft Reclusa Gaming-Tastatur mittlerweile - besonders an den vielbelasteten Pfeiltasten - zu quietschen anfängt und der Druckpunkt an Druckpunktigkeit verloren hat, musste ein neues Eingabegerät her. Im Auge hatte ich eigentlich die Razer Lycosa; im lokalen Handel gab es jene aber nicht ... stattdessen weckte das BELKIN NOSTROMO N52 TE mein Interesse. Denn da ich sowieso nur die Pfeil- und ein paar andere Tasten brauche, muss ja nicht gleich eine neue Tastatur her ... zumal ich neben der Reclusa noch eine Wireless Desktop 5000er und eine einfache Logitech-Tastatur unter dem Schreibtisch liegen habe ...
---Erster Eindruck---
Zwar aus Plastik, dennoch hochwertig verarbeitet. Die Tasten haben einen sehr sehr(!) deutlich spürbaren Druckpunkt, welchen sie auch mit einem relativ lauten Geräusch untermalen (wie nenn ich das? "klock"? ... jedenfalls deutlich tiefer als bei normalen Tastaturen mit hohen Tasten; hört und schaut euch am besten mein Video dazu an).
Die Auflage für die Hand passt sich sehr ergonomisch in die Handfläche ein. Die meisten Tasten sind gut zu erreichen; für einige muss man aber doch leicht umgreifen, was in sehr schnellen Spielen wie Unreal Tournament 3 etwas stört. Da man hier aber eh nur eine handvoll Tasten braucht, programmiert man einfach alle gut erreichbaren
Die Handauflage lässt sich abnehmen und in zwei verschiedenen Positionen aufstecken; einmal mehr, einmal weniger weit von den Tasten entfernt.
Die blaue Beleuchtung der Tasten lässt sich mit einem Schalter unter dem Gerät an- und abschalten.
Insgesamt denke ich, dass größere Hände von Vorteil sein dürften; aber auch ich mit meinen kleinen Mädchenhänden (... "yes, I AM a guy") kann es hervorragend bedienen.
---Praxistest---
(habe leider keine Strategiespiele zum Testen; wem aber die Anzahl der Tasten auf dem N52 reicht, der wird es bequemer finden als die Tastatur)
--"gemächliche" Shooter--
Bioshock und Call of Duty 4 lassen sich ganz hervoragend spielen. Da ich eigentlich ein Pfeiltasten-Spieler bin, bedeutet es etwas Umgewöhnung, dass neben den Richtungstasten noch andere Funktionstasten liegen. So passierte es denn bei Bioshock auch mal, dass ich ein First Aid Kit benutzt habe, obwohl ich noch 3/4 Energie hatte. Aber das sollte bei jedem WASD-Spieler nicht passieren; denn es lag eher an meiner Gewohnheit. Das Layout des Nostromo und die je nach Position angewinkelten Tasten weisen die übliche Standard-Größe auf.
--Unreal Tournament 3--
UT3 stellt besondere Ansprüche an eine Tastatur, weil man sich als fortgeschrittener Spieler im Prinzip immer per Sprung- oder Dodge fortbewegt, was doppelte und schnelle Betätigung der Richtungs- und Sprungtasten nötig macht.
Obwohl ich an die Pfeiltasten gewöhnt bin und meine Sprungtaste die rechte Strg.-Taste ist, habe ich mich mit dem Belkin N52 te sofort heimisch gefühlt. Das Tasten-doppelt-Hämmern funktioniert ohne jedes Murren; und zusammen mit der 1000hz Abtastrate erkennt die Minitastatur auch schnellste Bewegungen.
Zu allem Überfluss ist das Nostromo auch noch weit ergonomischer als eine Tastatur, sodass ich - aus spielpraktischer Sicht - keinerlei Vorteil einer großen Tastatur gegenüber dem Belkin N52 erkennen kann (--> die Nachteile stehen weiter unten im Beitrag!).
--Die Software--
Man sieht der Software sofort das "powered by razer" an; typisch grün, typische Fenster. Der Makrorecorder und -editor stellt sich als äußerst bedienerfreundlich und mächtig heraus, der dem Nutzer beim Belegen der Tasten freie Hand gewährt. Per "apply changes" wird die Konfiguration in den internen Speicher des Nostromo übertragen und ist einsatzbereit. Einziger Wehrmutstropfen: Ich schaffe es partout nicht, dem Joystick die diagonale Bewegungsrichtung beizubringen ... während das bei Call of Duty keine Folgen hat (= bewegt sich anstandslos diagonal), bewegt sich der Protagonist von Bioshock wie zu seligen NES-Zeiten nur in die vier Himmelsrichtungen ... d.h., bei Bioshock musste ich auf die Tasten-Steuerung umsteigen (ist etwas weniger bequem).
--Die Nachteile--
Der Preis schwankt am Markt sehr deutlich. Während Saturn 69,99€ verlangt, ist der Nostromo bei Geizhals im günstigsten Fall für ~40€ zu haben (9.7.2008), bei Amazon bezahlt man - versankostenfrei - 51.45€. Allerdings ist die Qualität hochwertig, sodass jedenfalls die 40€ durchaus gerechtfertigt scheinen.
Augenfälligster - bzw. besser "ohrenfälligster" - Nachteil ist die Geräuschkulisse. Das Gerät klingt zwar mit keiner einzigen Frequenz billig (anders als die Tasten der Microsoft Reclusa, mit der ich diesen Test schreibe...), aber doch recht laut. Am besten schaut ihr euch mein Video an, um einen Eindruck zu bekommen.
Das war es aber auch schon mit den Nachteilen; Preis und Lautstärke.
--Die Vorteile--
Für Notebook-Spieler liegt ein Vorteil auf der Hand, bzw. wenig Platz verbrauchend neben dem Laptop: Mit seinen Maßen von (grob) 15cm Breite (-->) und 19 cm Tiefe (/) und 6 cm Höhe bei geringem Gewicht (sorry, hab keine Waage; das Ding ist aber subjektiv kaum schwerer als mein Nokia 5310) stellt der Belkin N52 die klar bessere Alternative gegenüber dem Mitschleppen einer ganzen Tastatur dar.
Und trotz der kleinen Ausmaße und des geringen Gewichts steht das Gerät bombenfest auf dem Schreibtisch.
Das n52 ist ergonomischer und deshalb bequemer als eine große Tastatur, wobei es sich durch Verstellen der Handauflage in 2 Positionen an große und kleine Hände anpassen lässt. Die Geschwindigkeit der Tastenabfrage ist genauso schnell wie bei teuren Gamertastaturen (1000hz) und ich persönlich finde das Gerät übelst stylisch.
---Fazit---
Wer den Preis nicht scheut und gar keine komplette Tastatur brauchst (d.h. mit den 27 frei programmierbaren Tasten auskommt), der bei der nächsten Lanparty auffallen will, der es beim Spielen gemütlich liebt (Mass Effect ist mit dem N52te wesentlich angenehmer als mit Tastatur!), der kann laut meinen Erfahrungen mit dem Gerät bedenklos zugreifen. Und für Notebook-Gamer ist das eh die einzig sinnvolle Alternative zu einer externen Tastatur, zumal man das N52 durchaus auch auf dem Bein liegend bedienen könnte.
Ein paar Videoimpressionen des Belkin N52te in Aktion: http://www.youtube.com/watch?v=la-wJ3WgQCg&fmt=18
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