UMZUG von Dell zu Dell Laptop mittels SSD Klon

clamic11

Cadet 2nd Year
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Hallo zusammen,

bitte kann mir jemand sagen, was ich zu beachten habe, wenn ich ein WIN10 System (mit allen Programme etc.) von einem Dell E6440 (SSD 256GB) auf eine neue SSD 2TB klonen möchte und diese dann -mit dem gesamten System etc.- in einem Dell E7470 laufen lassen möchte?

Geht das überhaupt?
Welche freie Klon-Software wäre gut dafür?
Was ist zu beachten?

Freu' mich auf Eure Unterstützung!

Mit Dank und Gruß in die Runde
C
 
Macrium Reflect free Edition

Hast du eine externe Festplatte? Irgendwie muss der Klon zwischengespeichert werden.
 
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Würde auch mit einem Backup-Image arbeiten, und dieses dann auf der neuen Platte wiederherstellen. So umgeht man auch die geklonte ID der Platte, die gern für Irritation bei Windows sorgt.
 
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Am einfachsten ist das wohl, wenn man einen PC hat wo beide Platten gleichzeitig anschließbar sind. Sei es ein Desktop wo beide rein kommen oder eine von beiden SSDs halt via USB Gehäuse ans alte Notebook. Dann Image machen oder klonen und fertig. Macrium wurde ja schon genannt, alternativ sollte EaseUS Partition Master auch ne Free Version haben die das kann.

Generell würde ich erst die 256gb 1:1 auf die 2tb klonen und im Anschluss die Partition erweitern oder eben weitere Partitionen auf der 2tb anlegen.
 
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Es wird auf jeden Fall Windows 10 neu aktiviert werden müssen.
Denn das Mainboard ändert sich, auf dem Windows installiert wurde.
Habe ich auch gerade durch: Mainboard von AMD B370 auf B450 gewechselt und andere CPU.
Windows 10 Pro 64Bit fährt hoch, installiert neue Treiber und meldet sich kurz darauf, dass es neu aktiviert werden möchte. Hatte zum Glück noch eine Lizenz in der Hinterhand.
Das könnte auch zum Problem werden, wenn dauerhaft mit externem Laufwerk auf verschiedenen Systemn gearbeitet wird.
Die ID zum Windows Lizenz Key befindet sich bei OEM Systemen im BIOS/UEFI und die digitale Lizenz ist an die ID Nummer des Mainboards gekoppelt.
Anders wäre es, wenn das System virtualisiert wäre, da ändert sich natürlich nichts an der Hardware. (Alles ist virtuell)
 
Bartmensch schrieb:
Die ID zum Windows Lizenz Key befindet sich bei OEM Systemen im BIOS/UEFI und die digitale Lizenz ist an die ID Nummer des Mainboards gekoppelt.
Anders wäre es, wenn das System virtualisiert wäre, da ändert sich natürlich nichts an der Hardware. (Alles ist virtuell)
Bei OA3.x (seit Win 8) ist direkt der Key im EFI hinterlegt, ID (zusammen mit generischem Key und Zertifikat) war bei Vista/Win 7.

Die Hardware-ID wird aus mehreren Hardwarekomponenten generiert, ist nicht nur das Mainboard. Dieses hat allerdings eine hohe Priorität, der Rest wie CPU, RAM und GraKa sind geringer bewertet.

Auch virtuelle Hardware hat eine UUID. Deshalb wird bei VMware nach dem Kopieren einer VM beim ersten Start gefragt, ob die Maschine verschoben oder kopiert wurde. Ersteres behält die UUID bei, letzteres erzeugt eine neue.
 
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Bartmensch schrieb:
Es wird auf jeden Fall Windows 10 neu aktiviert werden müssen.
Denn das Mainboard ändert sich, auf dem Windows installiert wurde.
Das ist in der Regel mit einem Windows Online Konto kein großes Problem mehr
Bartmensch schrieb:
Habe ich auch gerade durch: Mainboard von AMD B370 auf B450 gewechselt und andere CPU.
Windows 10 Pro 64Bit fährt hoch, installiert neue Treiber und meldet sich kurz darauf, dass es neu aktiviert werden möchte. Hatte zum Glück noch eine Lizenz in der Hinterhand.
Heißt das, du hast einen neuen Schlüssel verwendet ? Wäre nicht nötig gewesen, denn du hättest die alte Lizenz mit der neuen Hardware ID koppeln können.
Bartmensch schrieb:
Das könnte auch zum Problem werden, wenn dauerhaft mit externem Laufwerk auf verschiedenen Systemn gearbeitet wird.
Die ID zum Windows Lizenz Key befindet sich bei OEM Systemen im BIOS/UEFI und die digitale Lizenz ist an die ID Nummer des Mainboards gekoppelt.
Anders wäre es, wenn das System virtualisiert wäre, da ändert sich natürlich nichts an der Hardware. (Alles ist virtuell)
Ich hatte vor kurzem erst Gelegenheit zu sehen, wie einfach es mitterweile ist, neue Hardware mit einer alten Lizenz zu verknüpfen (allerdings unter Windows 11 aber ich denke es wird auch mit Windows 10 mittlerweile gehen, wenn man auf einem aktuellen Build ist)

In deinem Microsoft Konto findest du dein(e) Gerät(e), welche du mit einer digitalen Lizenz verknüpft hast vor. Wenn du nun deinen Compter benennst, findest du ja den Gerätenamen oder den Standard Namen, den Windows dem Gerät oder der Hersteller (in meinem Fall war das ein alter Terra Worthmann Office PC) bei der Installation zugewiesen hat.

Da sich das Mainboard verabschiedet hatte, befürchtete ich auch, das nun eine neue Lizenz fällig wäre, aber nein, es ging ganz einfach mit der neuen Verknüpfung. Das frisch installierte Win 11 Pro merkte natürlich bei der Anmeldung bei MS das hier keine Lizenz aktiv war. Hier konnte man nun die Problembehandlung anwählen mit dem Punkt, das die Gerätehardware kürzlich gändert wurde und schwupps ging ein Fenster auf, wo der alte PC aufgelistet wurde. Hier konnte man nun die alte Lizenz mit dem neuen PC verknüpfen und schwupps, war diese auf der neuen Hardware aktiv.

Es war das erste mal das ich gesehen habe, wie dieser Vorgang doch sehr vereinfacht wurde. Hier spreche ich zum ersten mal ein Lob an die Firma MS aus. War das in früheren Zeiten (auch mit früheren Builds von Windows 10) noch ein böser Krampf.

Ich weis jetzt nicht sicher, wie sich neuere OEM Hardware hier verhält, aber zumindest bei selber zusammengestellter Hardware scheint die Übertragung der digitalen Lizenz (unter Win11) kein großes Problem mehr darzustellen.
 
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Giggity schrieb:
Macrium Reflect free Edition

Hast du eine externe Festplatte? Irgendwie muss der Klon zwischengespeichert werden.

Wo läd man die free Version herunter?
Oder nimmt man die 30 Tage trial?
 
clonezilla ....
aber nur wenn beide uefi sind, wird es klappen.
 
Painkiller72 schrieb:
Das ist in der Regel mit einem Windows Online Konto kein großes Problem mehr

Heißt das, du hast einen neuen Schlüssel verwendet ? Wäre nicht nötig gewesen, denn du hättest die alte Lizenz mit der neuen Hardware ID koppeln können.

Ich hatte vor kurzem erst Gelegenheit zu sehen, wie einfach es mitterweile ist, neue Hardware mit einer alten Lizenz zu verknüpfen (allerdings unter Windows 11 aber ich denke es wird auch mit Windows 10 mittlerweile gehen, wenn man auf einem aktuellen Build ist)

In deinem Microsoft Konto findest du dein(e) Gerät(e), welche du mit einer digitalen Lizenz verknüpft hast vor. Wenn du nun deinen Compter benennst, findest du ja den Gerätenamen oder den Standard Namen, den Windows dem Gerät oder der Hersteller (in meinem Fall war das ein alter Terra Worthmann Office PC) bei der Installation zugewiesen hat.

Da sich das Mainboard verabschiedet hatte, befürchtete ich auch, das nun eine neue Lizenz fällig wäre, aber nein, es ging ganz einfach mit der neuen Verknüpfung. Das frisch installierte Win 11 Pro merkte natürlich bei der Anmeldung bei MS das hier keine Lizenz aktiv war. Hier konnte man nun die Problembehandlung anwählen mit dem Punkt, das die Gerätehardware kürzlich gändert wurde und schwupps ging ein Fenster auf, wo der alte PC aufgelistet wurde. Hier konnte man nun die alte Lizenz mit dem neuen PC verknüpfen und schwupps, war diese auf der neuen Hardware aktiv.

Es war das erste mal das ich gesehen habe, wie dieser Vorgang doch sehr vereinfacht wurde. Hier spreche ich zum ersten mal ein Lob an die Firma MS aus. War das in früheren Zeiten (auch mit früheren Builds von Windows 10) noch ein böser Krampf.

Ich weis jetzt nicht sicher, wie sich neuere OEM Hardware hier verhält, aber zumindest bei selber zusammengestellter Hardware scheint die Übertragung der digitalen Lizenz (unter Win11) kein großes Problem mehr darzustellen.
Ja, das habe ich am Ende auch gemacht. Aber das bedeutet eben auch, dass man dies Lizenz bei jedem Umstecken des Systemes umändern muss. Da ist eine Virtualisierung schon sinnvoll.
 
Giggity schrieb:
Macrium Reflect free Edition

Hast du eine externe Festplatte? Irgendwie muss der Klon zwischengespeichert werden.
Hallo und vielen DANK (natürlich an alle).

Also ich habe vor, das bestehende System vom Dell e6440 auf eine via USB (Adapter) angeschlossene SSD zu übernehmen und diese SSD dann in den Dell e7470 einzusetzen.
 
Hole Dir alle Treiber für den Dell E 7470 vorher von Dell und packe sie auf die Ursprungs-SSD.
Oft werden Touchpad, Maustasten, USB3- und WLAN /LAN-Treiber von Windows nicht richtig installiert wegen der Dell Eigenbauten und Du kannst den Laptop nur mit externer Maus bedienen.
 
mae1cum77 schrieb:
Würde auch mit einem Backup-Image arbeiten, und dieses dann auf der neuen Platte wiederherstellen. So umgeht man auch die geklonte ID der Platte,
Auf welche Weise kann ich denn solch ein Backup-Image auf eine via USB Adapter angeschlossene SSD packen und diese SSD dann im 'neuen' Laptop wieder 'ganz normal' zum Laufen bringen?

Danke
 
clamic11 schrieb:
Auf welche Weise kann ich denn solch ein Backup-Image auf eine via USB Adapter angeschlossene SSD packen
Muß ein anderer einspringen, hab das noch nie bei einer externen Platte Platte getestet. Normal wird ein Backup-Image des kompletten Datenträgers erstellt und dann auf der neuen Platte wiederhergestellt. Kann halt nicht sagen, ob das mit der USB-Platte von jeder Software unterstützt wird.

Ansonsten, ausprobieren und schauen, was die Software anbietet :).
 
wuselsurfer schrieb:
Hole Dir alle Treiber für den Dell E 7470 vorher von Dell und packe sie auf die Ursprungs-SSD.
Ja, das erscheint sinnvoll. Wie sollen denn die Treiber auf der alten SSD abgelegt werden? Gibt es bestimmte Ort /Ordner oder wie mache ich das ? Danke
Ergänzung ()

mae1cum77 schrieb:
Muß ein anderer einspringen,
OK. Vielen Dank für Deine Unterstützung!!
 
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So ablegen, dass du sie bei der Installation wiederfindest, am besten alles in einen Ordner mit dem Namen z.B. Treiber
Ich glaube man muss lange suchen, um ein Backup Programm zu finden, das keine externen Medien unterstützt, sollte also kein Problem darstellen.
 
Da beide SSD von Samsung sind (840 pro & 970 Evo), bekam ich den Hinweis auf diese Software von Samsung: Samsung Data Migration V3.1 . Damit soll es ganz einfach gehen. Wenn ich also die Treiber für den neuen Rechner vorher mit drauf packe, sollte es doch klappen. Oder? Was meint Ihr?
 
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