USA ein Auslaufmodell

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chriwi

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Im Moment haben die USA ein Außenhandelsdefizit von über 8 Billionen Dollar angehäuft.
Der Staatshaushalt explodiert. "Die Gesamtverschuldung im Durchschnitt um 5,7 Dollar gestiegen um 1 Dollar Wirtschaftswachstum zu generieren".

Die Industrieproduktion der USA geht seit fünf Monaten zurück. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Wertschöpfung schon länger.

Wie lange kann das gut gehen und wieviel Wirtschaftsmacht steht wirklich noch hinter den USA?


http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/04/us-staatshaushaltsdefizit-explodiert.html
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/04/miese-daten-von-der-us.html
 
als erster post n bisschen dünn für das PuG.
aber diese frage stell ich mir nicht nur bei den USA. auch hier zu lande hab ich meine zweifel ob die konjunkturpakete wirklich was gebracht haben, denn irgendwie ist kein ende abzusehen und selbst die analysten die normalerweise die globale wirtschaftliche entwicklung im folgejahr prognostizieren haben die aussage verweigert.
 
KL0k schrieb:
selbst die analysten die normalerweise die globale wirtschaftliche entwicklung im folgejahr prognostizieren haben die aussage verweigert.

Aus diesem Grund wird jede Kurserholung gefeiert, als Umschwung in der Krise. Aber selbst wenn es wieder aufwärts geht müssen die Defizite angegangen werden. Im Prinzip kaufen sich exportorientierte Länder wie Deutschland ihr Wachstum unter anderem in den USA ein. Das geht so lange gut bis diese nicht mehr zahlen kann oder will.
 
chriwi schrieb:
Im Prinzip kaufen sich exportorientierte Länder wie Deutschland ihr Wachstum unter anderem in den USA ein. Das geht so lange gut bis diese nicht mehr zahlen kann oder will.

Moment mal, wer "kauft" denn nun Deiner Meinung ein: Länder "wie Deutschland" oder die USA? Nur mal so für Dein Verständis: Im allgemeinen zahlt derjenige, der einkauft, und nicht derjenige, der verkauft. Vielleicht solltest Du Dir erst einmal selbst überlegen, was Du in Deinem Thread eigentlich aussagen willst... :rolleyes:
 
na im grunde genommen hat er nicht so ganz unrecht mit der aussage, denn es wird im moment an geldern verteilt (und umgeschichtet) um die schwachstellen zu stopfen. erst die milliarden an die banken, danach an die automobilhersteller um zu retten was zu retten ist und dennoch gehen die banken pleite und die autohersteller stoßen tochterunternehmen ab (siehe opel & ford). also so ganz falsch ist der gedankengang hinter seiner aussage nun wirklich nicht.
 
Die USA sind meiner Meinung nach kein Auslaufmodell, da es derzeit einfach keine Alternative gibt.
Kein anderes Land der Welt wäre in der Lage die Rolle der USA einzunehmen, weder China, Japan, Indien, Frankreich, Großbritannien, EU, Russland usw.
Und die Wirtschaftsmacht der USA ist noch so groß, solange die anderen Länder das Staatsdefizit der USA finanzieren. China melkt volkswirtschaftlich schon seit Jahren die USA und ich glaube nicht, dass sie mit einer Tötung ihrer Milchkuh besser fahren würden.
 
@wiesel
Wir kaufen uns dennoch unser Wachstum über die Schulden der USA ein. Weil die USA kaufen können wir hier produzieren. Die Frage ist, ob das gut ist und uns Mittelfristig etwas bringt. Wenn die USA ihre Währung abwerten (durch Inflation zum Beispiel) sind die Waren immer noch da und wir haben gar nichts. Ein ausgeglichenere Exportbilanz wäre meiner Meinung nach deutlich besser.
 
@ ThomasK_7
Ich bin nicht Deiner Meinung. Und fakt ist, dass die USA schon lange "pleite" währen, hätten Sie nicht von China die Kredite bekommen!
Ferner sähe es weltweit auch deutlich schlechter aus, wenn China nicht auch andere Länder "unter die Arme greifen würde".

Natürlich konnte das China nur tun, weil es kein kapitalistisches System ist - was natürlich andere Nachteile hat, die wir evtl. nicht so ausgeprägt haben - es würde aber zuweit führen, jetzt eine Grundsatzdiskussion zu starten, was hier besser und dort schlechter ist.

Die USA hat in den Bush-Jahren so viele Fehler gemacht, dass man eigentlich suchen müßte um was positives zu finden! Clinton, der in den USA ja eher als Lachnummer gilt, hatte eine gute Finanz-Bilanz, aber die Republikaner arbeiten halt für sich, wie es wohl überall auf der Welt ist, auch wenn diese Parteien dann anders heissen.

Und was uns betrifft, wir haben starke Außenhandelsbeziehungen zu den USA, und deshalb geraten wir in erhebliche Probleme, wenn in den USA eine Inflation eintreffen sollte, die FED warnt ja schon seit längerem!

Fakt ist, dass es wirtschaftlich den USA schlecht geht und das die Bevölkerung das voll bezahlen muss, auch hier wieder, die Kleinen bezahlen, die Großen sind fein raus.

Und wenn diese Bankenkrise vorbei ist, wartet in den USA ja noch die Kreditkartenkrise......... diese allerdings tatsächlich fast ausschließlich in den USA durch das fragwürdige Einkaufsverhalten der Amerikanischen Bevölkerung - es sei denn, die amerikanischen Banken finden schnell noch eine Möglichkeit dies auch wieder in Wertpapiere zu kleiden und an uns zu verkaufen - dumme Bänker gibts hier genug!
 
Ich find den Ansatz von chriwi ja gar nicht übel, aber muss das jetzt wieder in eine "böse Banker (mit a, nicht mit "ä" (!) ) die das "Volk" ins Unglück stürzen Diskussion ausarten?

Meine Meinung

Die derzeitige Wirtschaftskrise wird überwunden werden, die Regeln der Finanzmärkte werden überarbeitet und in mittelfristiger Zeit wirds nicht mehr so wild sein - Auch die Situation der USA
 
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