Liebe Gemeinde der Technikexperten,
guten Morgen.
Seit langem bin ich stille Mitleserin und habe hier im Forum schon einig gute Tips zum Thema Computertechnik gefunden.
Dass ich mich nun hier angemeldet habe, hat einen unerfreulichen Grund – seit gestern belastet mich das haargenau gleiche Problem, wie es chin842 im Eingangsbeitrag geschildert hat:
Ein USB-Stick mit 4 GB Kapazität, der über lange Zeit tadellos funktioniert hat, stellt sich schlagartig tot.
Er wird nicht als Laufwerk erkannt, sondern plötzlich als unbekannter Datenträger bezeichnet.
Stattdessen gibt es von der Datenträgerverwaltung eine Fehlermeldung: „Dieses Gerät wurde angehalten, weil es Fehler gemeldet hat. Fehlercode 43“
Angeblich soll es sich dabei um einen Treiberfehler handeln.
Komisch finde ich jedoch, dass er vorher – also wirklich seit Jahren und im täglichen Gebrauch – immer funktioniert hat.
Von einem Moment auf den anderen, ohne Vorwarnung und ohne jedes Zutun wird er auf einmal an keinem Rechner mehr erkannt.
Die gängigen Lösungsvorschläge (Ändern des Laufwerkbuchstabens im Gerätemanager, Runter- und wieder Hochfahren des PCs bei eingestecktem Stick, Deaktivieren des Treibers…) blieben ohne Erfolg und mittlerweile bin ich ziemlich verzweifelt.
Im Grunde müsste der Stick ja nur noch ein einziges Mal und auch bloß so lange erkannt werden, wie es braucht, um die etwa 2 GB Daten auf einen anderen Speicher zu kopieren…
Eure Vorschläge hier – von Tiefkühlen bis Backofen ist ja fast alles dabei ;-) – klingen recht unkonventionell und vielleicht gerade deshalb erfolgversprechend.
Allerdings habe ich gerade vor so radikalen Maßnahmen ein wenig Angst – ich bin ziemlich unerfahren und will ja nicht noch mehr kaputtmachen an dem Ding.
Deshalb würde es mich sehr interessieren, wie chin842 das Problem letztlich löst.
Beziehungsweise, wie die Vorschläge der anderen Nutzer genau gemeint sind.
Also:
Einfrieren – wirklich im Gefrierschrank bei -18 Grad, oder im Kühlschrank-Gefrierfach bei etwa -5 Grad?
Wie lange?
Bei der Backofenmethode liegen die Fragen ähnlich – bei welcher Temperatur und wie lange hält der Stick das aus, ohne gänzlich kaputt zu gehen?
Für Erfahrungsberichte und weitere Vorschläge wäre ich Euch überaus dankbar.
Sorry, dass der Text so lang geworden ist…
Mit herzlichen Grüßen –
Anja