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Ich habe hier einen USB-Stick, der plötzlich kryptische Dateinamen angezeigt hat und anschließend nicht mehr verwendbar war. Also einmal formatiert und mit h2testw eindeutig Fehler gefunden. Der Witz ist, dass sowohl chkdsk als auch die Fehlerüberprüfung per Rechtsklick - Tools auf den Datenträger keine Fehler zeigen. Wie kann das sein?
H2testw schreibt temporäre Daten auf den Stick und liest die anschließend wieder aus und prüft dabei, ob das, was geschrieben wurde, auch wieder korrekt gelesen wurde. Also ein echter Schreib-/Lesetest.
Chkdsk bzw. die Fehlerüberprüfung (ist eh dasselbe) prüft in der Standardkonfiguration nur Fehler im Dateisystem bzw. in der Dateisystemtabelle. Man kann auch eine Reparatur mit /r anschieben, aber ich habe meine Zweifel, dass der Schalter auf einem USB-Stick noch irgendwas richtet.
Würde bei USB-Sticks immer h2testw verwenden, gerade weil heutzutage viele Fälschungen unterwegs sind und h2testw das erkennen kann.
Reine Lesetests gehen natürlich immer. Diese Lesetests können aber nicht die Integrität der Daten prüfen. Im Zweifelsfall sagt dir der Lesetest auch nur, dass die Word-Datei gelesen werden kann, aber nur Word (o. kompatible Programme) kann dir sagen, ob die Datei auch unbeschädigt ist und diese öffnen kann. Es gibt einen Unterschied zwischen "Lesen" und "Öffnen".
Wenn es Zweifel an der Funktionalität des USB-Sticks gibt, würd ich sofort sämtliche Daten/Dateien versuchen zu sichern, den USB-Stick formatieren und mit h2testw erstmal prüfen, ob der USB-Stick integer ist. Wenn der Test sein OK gibt, kann man die Daten wieder zurückkopieren.
Edit: Mal noch ein Beispiel Lesen vs. Öffnen. Bleiben wir bei ner Worddatei. Stell dir vor, ich öffne diese Worddatei mit einem Hexeditor und verändere jetzt willkürlich die Daten innerhalb dieser Datei und speichere sie ab. Diese (jetzt kaputte) Word-Datei kann ich jetzt problemlos überall hinkopieren. Diese Dateioperation impliziert immer auch ein "Lesen" der Datei (Kopieren=Lesen der Quelldatei+Schreiben der Zieldatei). Macht man einen Hashabgleich von Quell- und Zieldatei, sollte derselbe Hashwert rauskommen (wenn beim Kopieren alles korrekt ablief). Aber: Versuche ich diese Datei in Word zu öffnen, werde ich eine Fehlermeldung bekommen, der ursprüngliche Inhalt wird verstümmelt dargestellt oder es fehlt Inhalt. Und genau sowas kann passieren, wenn man Dateien auf fehlerhaften Laufwerken abspeichert.
Gut, ich wusste nicht, dass sich die Datenintegrität nicht mit Hilfsprogrammen prüfen lässt. Das ist bitter, denn so bleiben Fehler unbemerkt.
Ich habe gerade wieder einen defekten Stick mit h2testw gefunden, bei dem ich im Betrieb nie Fehler bemerkt hatte. Schätze, ich prüfe jetzt mal alles, was ich so habe.
Naja, du kannst von deinen Quelldateien Hashsummen bilden (entweder viele Hashsummen über jede einzelne Datei oder wenige/eine Hashsumme über die/den Oberordner) und die abgleichen. Da das Leistung und Zeit (Dateien müssten nach dem Kopieren nochmal komplett gelesen werden) kostet, macht das halt der Explorer in Windows nicht.
Aber wenn man will, kann man das manuell machen, z.B. mit 7zip, das integriert im Kontextmenü verschiedene Hashfunktionen.
Edit: Weil ich das grad in einem anderen Thread sehe. Anscheinend kann TeraCopy beim Kopieren gleich prüfen, ob das korrekt geschrieben wurde. Schau dir mal das Bild im ersten Post an. Da steht was von "Prüfsummenabweichung" - das tritt genau dann auf, wenn Quell- und Zieldatei nicht Bit-gleich sind. Sowas macht halt der normale Windows-Explorer nicht.