Verständnisfrage zu Referenztakt/Multiplikator

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Die Frage ist eigentlich: Macht es einen Unterschied ob ich bei einem Phenom II per Referenztakt oder Multiplikator (über)takte?

Also macht es einen Unterschied ob ich den

Referenztakt auf 250
HT-Link-Multi auf x8 (2000)
NB-Multi auf x8 (2000)
RAM-Multi auf x3.33 (833)
CPU-Multi auf x14 (3500)

oder ob ich

Referenztakt auf 200
HT-Link-Multi auf x10 (2000)
NB-Multi auf x10 (2000)
RAM-Multi auf x4 (800)
CPU-Multi auf x17 (3400)

setze?

Schon klar, dass in den 2 Beispielen CPU und RAM takt (833/800 und 3400/3500) geringfügig abweichen, aber gibt es bis auf diese 4% Taktunterschied noch einen Unterschied zwischen den beiden OC-Methoden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, der Multi beeinflusst NUR die CPU und ist damit einfacher zu handhaben.
BCLK und Referenztakt beeinflusst immer mehr Dinge, und es kann sein, dass die NB irgendwann nicht mehr mit macht.

Mit dem multi so hoch wie es geht und die letzten mhz über den Takt rauskitzeln ist gängige Praxis...
 
Ist es der Northbridge nicht egal ob ich den Referenztakt jetzt (extremes Beispiel) auf 500 MHz setze und den NB/HT-Link Multi auf x4, den RAM Multi auf x2 und den CPU-Multi auf x6 oder ob ich den Referenztakt auf 200MHz setze und die Multiplikatoren entsprechend verändere?
 
Sofern es möglich ist, würde ich grundsätzlich über den Multi übertakten, da dies einfacher ist. Darum sind die K/BE -Modele auch etwas teuerer als die standartmodele.
 
Also es ist nicht egal. Gibts auch nen Grund dafür?
 
Ich weiss von S775 Systemen, dass das OCing über den FSB nicht weiter ging als 220MHz (als Beispiel). Dadurch wird halt die NB belastet und auch ziemlich heiß. Kann auch mehr Spannung benötigen.
Wie und warum es sich so verhält kann ich dir leider nicht sagen.
 
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