Virtualisierungshost für daheim, 64+ GB RAM, leise,

TorKad

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Hallo
Ich suche einen leisen Virtualisierungshost für daheim (Desktop), 64+ GB RAM.
Mein komplett aufgemotztes Thinkpad W510 (i7 der allerersten Generation, 32 GB RAM obwohl nur 16 offiziell supported) bringts langsam nicht mehr.

Bisher hab ich auf Windows 7 + VMware Workstation 11 gesetzt, nehme aber gern auch ESXi 6 (die kostenlos-Variante) falls das nicht die Hardwareauswahl komplett vernichtet.

Grafikkarte reicht im Prinzip auch onboard, hab bisher 24" mit 1920x1200, darf aber gern leicht (!) darüber sein. Zweiter Monitoranschluss bisher nicht im Einsatz, sollte aber möglich sein.

Design komplett egal, darf auch "Schuhkarton"-Format haben, Hauptsache leise.

Mitnehmen vom Altrechner kann ich nur die 2,5"-SSD, es sollten ca. 3-4 Anschlüsse und Platz für 2,5"- oder 3,5"-Platten da sein.

Übertakten will ich gar nicht, Spielen maximal Karten-/Brettspiele.
Zusammenbauen habe ich schon 5+ Jahre nicht mehr gemacht, muss ich nicht machen.

Was empfiehlt ihr?

Danke & ciao.
 
da bleibt nur Sockel 2011-3 und DDR4 RAM
oder dann "echte" Serverboard mit DUAL Sockel
 
So sieht's aus. Haswell-E unterstützt max. 64GB für mehr bleibt nur Haswell-EP. Dual-CPU ist allerdings nicht nötig, da es den Haswell-EP auch in einer Single-CPU-Variante mit höherem Takt pro Kern gibt.
 
"Bringts nicht mehr" ist eine enorm vage Aussage. Was genau ist denn an deinem alten System nicht mehr fähig. Ist die CPU zu langsam, zu wenig RAM vorhanden, IO bremst, etc. ... Es fehlt quasi vollständig ein Anforderungsprofil. Auch hilfreich ist ob das aktuelle System nur knapp zu langsam ist oder wirklich erhebliche Schwächen hat und was in Zukunft noch an Reserven verfügbar sein soll. Das beeinflusst den Preis maßgeblich.

Du hast nicht angegeben wie viele VMs laufen, welche Gastsysteme zum Einsatz kommen, was darauf gemacht werden soll. Bitte nachholen.

Auch verwechselst du scheinbar Grafikkarte und Monitor. Es gibt meines wissens keine 24"-Grafikkarten mit 1920x1080. Das trifft eher auf einen Monitor zu. Recht hast du aber, das stemmt jede OnBoard-Karte.

Also bitte ein Paar mehr Informationen. Zum virtualisieren von einem DOS-System reicht auch der CoreM-Prozessor, für 100 Windows-Clients mit jeweils eigenen Datenbanken wird selbst ein 18Core-Xeon überfordert sein. Wenigstens grob.
 
Mal kurz gefragt: was hast du denn an Maschinen/Diensten laufen, dass du >64GB Ram brauchst?
 
Evil E-Lex schrieb:
So sieht's aus. Haswell-E unterstützt max. 64GB für mehr bleibt nur Haswell-EP. Dual-CPU ist allerdings nicht nötig, da es den Haswell-EP auch in einer Single-CPU-Variante mit höherem Takt pro Kern gibt.

Warum gibt es dann Boards, die auch 128GB unterstützen? Hier eine Auswahl an Brettern: Link auf den Vergleich bei geizhals.de mit 128GB-Support

Und hier die bescheidene Auswahl an DDR4-16GB-Speichermodule dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel lügt dabei aber auch regelmäßig. Ein i7-920 kann offiziell nur 24GB. Aber kein i7 hat Probleme mit 48GB solange das Board die Traces dafür hat.
 
Da gibt es viele Beispiele... DDR4-Speicher kann auf der Sockel 2011-v3 Plattform nur mit 2133MHz angesprochen werden und der kleine Haswell kann DDR3 nur mit 1600Mhz takten ;)
 
Kann man eigentlich ECC-Ram ohne einen Xeon verwenden, beispielsweise nur mit einem i7-5820k? Das der Speicher dann als nicht ECC angesprochen würde?
 
Die 64GB max. habe ich aus dem ARK. Mich interessiert nur, was bei Intel in den Specs steht. Darauf verlasse ich mich.
 
Ich würde mich persönlich auch nur auf die ARK-Specs stützen, sonst provoziert man Probleme. Auch wenn es in vielen Fällen klappt mehr RAM zu benutzen als zugelassen, man ist halt der Dumme, wenn es nicht klappt.

@PHuV: Nein, ECC-RAM funktioniert nicht mit Prozessoren, die kein ECC unterstützen. Zudem müssten die Board ECC-RAM unterstützen, welche aber andere Kerben haben um die Inkompatibilität zu verdeutlichen.
 
PHuV schrieb:
Kann man eigentlich ECC-Ram ohne einen Xeon verwenden, beispielsweise nur mit einem i7-5820k? Das der Speicher dann als nicht ECC angesprochen würde?

Ja, aber das kostet nur mehr Geld weil ja ein neunter Chip auf dem DIMM rein muss. Und registered ECC DRAM wiederum, was oft gebraucht billiger ist, funktioniert nicht, nur unregistered ECC RAM.
 
Ein gewisses Risiko besteht natürlich immer. Allerdings sind die in dem oben von mir genannten Vergleichslink aufgeführten Boards vom Hersteller mit 128GB spezifiziert.
 
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