VR- der allgemeine Diskussions-Thread für alles

Kraeuterbutter schrieb:
a) glaub ich nicht, dass dies jemals der Fall sein wird
das wir keinen Unterschied feststellen können
Daher auch "stell es dir nur zum Spaß vor". Und es ist ja auch nicht 0 oder 100. Je näher wir der perfekten Technologie kommen, desto mehr Anwendungsbereiche werden erschlossen. Sollten wir letztendlich in 20 Jahren bei 80% der "perfekten Erfahrung" landen ist das immer noch eine disruptive Technologie, die unser Leben verändert.
 
Blaexe schrieb:
Stell dir doch - nur zum Spaß - perfektes VR und AR vor. D.h. alle unsere Sinne werden perfekt simuliert, es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Digital und analog (wenn man das so will). Das würde jeden unserer Lebensbereiche signifikant verändern, unser komplettes soziales Zusammenleben, unsere Arbeit, reisen, Freizeit - einfach alles.
Dazu hat Hollywood doch schon alles gezeigt (früher "Enthüllung" 1995 - VR in der Arbeitswelt, etwas aktueller "player ready one" 2018, ach ja, Star Trek TNG - Holodeck 1990er). Ansonsten kann das so sein, muss aber nicht. Vielleicht ist das ja auch nicht VR mit Brille, sondern eine elektromagnetische Stimulation bestimmter Gehirnregionen, die dann die Bilder ohne Bildschirm direkt im Gehirn erzeugen. Oder wir entscheiden uns dafür, dass das ethisch nicht vertretbar ist und machen das so gar nicht.
Und dann noch schnell passend dazu aus der Mottenkiste:
Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
Technischer Fortschritt wird für die nahe Zukunft tendenziell überschätzt und die ferne Zukunft betreffend eher unterschätzt.
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Ansonsten kann das so sein, muss aber nicht.
Sag ich ja auch nichts gegen. Ich sage etwas gegen Menschen die jetzt schon meinen dass XR sowieso niemals wirklich gesellschaftlich wichtig wird. Das Potential ist - zumindest aus meiner Sicht - eben doch vergleichbar mit dem PC oder Internet selbst. Ob es auch genutzt wird, wird die Zeit zeigen.

Und dafür kann ich mich nur über Metas Engagement bzw. über die locker gemachte Kohl für die Forschung freuen. So sollte es doch jedem, der VR gerne nutzt oder nutzen möchte gehen. Denn eins ist klar: Die knapp 10 Milliarden Dollar, die letztes Quartal in die Forschung geflossen sind, sehen wir nicht in einer Quest Pro oder Quest 3. Das Geld wird genutzt um die richtig schweren Themen an zu gehen.
 
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Meiner Meinung nach wird das Metaverse eher ein Facebook2.0, nicht mehr und nicht weniger.
 
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ok, VR wird perfekt (mal angenommen) - Retina Auflösung, perfekter Komfort...
sprich: wir können jetzt von zuhause aus arbeiten, müssen nicht mehr in die Firma..
aber halt: das konnten wir doch jetzt auch schon??

ok, wir können uns mit anderne Treffen, gemeinsam an Projekten arbeiten, gemeinsam an einen virtuellen Ort
aber halt: das geht doch mit WEbcams usw. heute auch schon

was ich mir so vorstellen kann: das VR-Brillen das Smartphone ersetzen können:

eine VR-Brille, keine 200g schwer (leichter als Smartphones heute)
(voraussetzung: "Wunderakku")

über den Nasenflügel wird die brille zusammengeklappt, so sind Linsen (sofern überhaupt Linsen noch benötigt werden) geschützt beim Transport und man kann die VR-Brille in die Hosentasche stecken
die Aussenseite dann (aufgeklappt wäre es die Vorderseite der VRBrille) ist ein faltbares Folien-Oled-Display, das die nötigsten Dinge anzeigt
(so wie heute Smartwatches, nur viel besser) bzw. kann die Brille aufgeklappt die Größe eines heutigen Smartphones erreichen..

alle Funktionen eines heutigen Smartphones können über die Vorderseite genauso genutzt werden wenn man mag..
aber: man kann sie aufsetzen und erhält: ne VR-Brille, perfekte Auflösung, REchenpower wie heute ein Gaming-PC, 3D Passthrough mit Retina-Auflösung und 240hz
im Prinzip mehr und noch fortgeschrittener, wie das was man in Ready Player One gezeigt bekommen hat..

und würde das unser Leben grundlegend ändern ? ich bezweifle es..
es wäre eine weitere Gadget-Kategorie, die Smartphone vielleicht ersetzt

aber es hätte nicht die Tragweite, die das Internet hat

Internet hat in vielen Bereichen Homeoffice erst möglich gemacht...
die perfekte VR-Brille macht es vielleicht dann noch effizienter oder komfortabler...

sich in Computerspiele 1000sende STunden eingraben: das kann man heute auch schon
sich in FErnsehserien verlieren und den lieben langen Tag vorm Fernseher verbringen: das geht heute auch schon
dafür brauchts keine VR-Brillen
 
"Perfekt" würde auch alle Sinne mit einschließen: Nicht nur Sehen und Hören (bei denen wir uns denke ich sicher sein können dass sie irgendwann praktisch perfekt sind), sondern auch fühlen, riechen und schmecken.

Natürlich gehören dazu auch perfekte Avatare, perfekte Grafik, Fortbewegung (technische Lösung mal außen vor)... sodass du alles Reale und Irreale erleben kannst. Disruptiver geht's doch gar nicht.

Und für AR nehmen wir mal "perfekte Kontaktlinsen" an, denn die wären ja eher der Smartphone Ersatz. Und bereits das Smartphone hat unseren Alltag komplett verändert.

Theoretisch wäre das ganze so weittragend, dass wir keine realen Partner mehr bräuchten und die Menschheit ausstirbt, wenn man es ganz dramatisch weiter spinnt.
 
Blaexe schrieb:
Das dürfte aber eigentlich nicht der Fall sein. Jedes PCVR Spiel sollte auch weiterhin mit der Rift S kompatibel sein.

@Kraeuterbutter

Stell dir doch - nur zum Spaß - perfektes VR und AR vor. D.h. alle unsere Sinne werden perfekt simuliert, es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Digital und analog (wenn man das so will). Das würde jeden unserer Lebensbereiche signifikant verändern, unser komplettes soziales Zusammenleben, unsere Arbeit, reisen, Freizeit - einfach alles.

Die grundlegende Frage ist natürlich, ob das technisch möglich sein wird. Aber sollte das der Fall sein, ist der Impact praktisch grenzenlos.

The Climb 2.0 läuft zB nicht auf der Rift S was total traurig ist :-/
 
Blaexe schrieb:
nur Sehen und Hören (bei denen wir uns denke ich sicher sein können dass sie irgendwann praktisch perfekt sind
selbst das glaube ich nicht...
das wir derart gut Bilder auf/durch die Augen bringen, dass wir keinen Unterschied mehr erkennen könen, dass es perfekt ist
bezweifle ich

wäre für deine Vision aber auch nicht nötig...
das was du glaubst das kommt: wenn es kommt, dann kommt es auch wenn wir nur 80% des Weges zu "perfekt" (ununterscheidbar zur Realität) erreichen
 
Leon_FR schrieb:
The Climb 2.0 läuft zB nicht auf der Rift S was total traurig ist :-/
Es "läuft nicht auf Rift S" weil es kein PCVR Spiel ist ;) Das ist als würdest du sagen Zelda würde nicht auf dem PC laufen.

Klar ist es schade dass nicht alle Spiele für PCVR umgesetzt werden, trotzdem wird die Rift S weiterhin mit denen kompatibel sein.
 
Blaexe schrieb:
Es "läuft nicht auf Rift S" weil es kein PCVR Spiel ist ;) Das ist als würdest du sagen Zelda würde nicht auf dem PC laufen.

Klar ist es schade dass nicht alle Spiele für PCVR umgesetzt werden, trotzdem wird die Rift S weiterhin mit denen kompatibel sein.

Aber ich kann The Climb 2.0 nicht auf der RIFT S spielen richtig?
 
Richtig, weil es kein Spiel für den PC ist, genauso wie Breath of the Wild kein Spiel für den PC ist. Oder beliebig andere Spiele die sind.
 
Leon_FR schrieb:
Aber ich kann The Climb 2.0 nicht auf der RIFT S spielen richtig?
ums zu präzisieren: auf KEINEM Pc-Headset kannst das spielen
nicht auf der Index, nicht auf der Vive, der Reverb G2 nicht, der PImax nicht.. auf keinem PC-Headset

es ist ein Quest Spiel

nur deshalb gehts nicht auf deiner Rift-S
 
Kraeuterbutter schrieb:
was ich mir so vorstellen kann: das VR-Brillen das Smartphone ersetzen können:
Nicht mal das.
Was Smartphones disruptiv macht, ist Komfort. Dinge die man mit anderen Geräten machen kann, komfortabel erledigen. Es gibt für jeden Anwendungsfall, Fotos, Musik, Chatten, Spiele etc, bessere Geräte, aber nicht komfortablere Geräte.

Warum soll der Formfaktor Brille komfortabler sein, ich hasse es mit Handtracking zu browsen, ich will nicht in meinen Arm oder in die Luft fassen um etwas zu bedienen. Wir könnten statt Windows PCs Smartphones in Docks stecken, tun wir aber auch nicht, weil es keinen wesentlichen Komfort Gewinn bietet, und in der Leistung doch ein Rückschritt ist. Dass man vorher bereits Brillenträger ist, tut hier wenig zur Sache.

Was VR/AR disruptiv macht, ist Präsenz. Aber, brauche ich Präsenz für jeden Pipianwendungsfall um mir einen Komfortverlust an zu tun? Nö. Wie Perfekt soll es denn werden? Nukleare Knopfzellen die All-Day Battery Life bieten? Unendlich guter Netzempfang für 100% Cloud. Ich spreche nicht von Auflösung etc, die wird gut, aber es gibt einfach Limits. Man könnte auch auf Touchscreens/Maus/Tastatur verzichten, und irgendwann alles mit den Augen oder den Gedanken steuern, aber will man das?

Mit einem Akkuschrauber kann man auch hämmern, trotzdem gibt es Hämmer. Mit VR/MR/AR etwas zu erschaffen, was bisher nicht ging, ist der richtige Weg. Aber die alte Welt und alte Prozesse mit diesen Technologien abzubilden, ist meiner Meinung ein schwieriges Unterfangen, das in den nächsten 10 Jahren in keinster Weise erreicht wird. Und das liegt ausnahmsweise mal nicht an der Auflösung.
 
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nr-Thunder schrieb:
und irgendwann alles mit den Augen oder den Gedanken steuern, aber will man das?
Warum denn nicht? Bei AR Brillen (oder Kontaktlinsen) geht es ja exakt darum intelligent Informationen einzublenden die wir wollen / benötigen und komplett neue Bedienschemas zu entwickeln.

Warum das von vorne herein als unmöglich oder weniger komfortabel abtun? Die selbe negative Einstellung gab's auch zu Touchscreens bevor sich unsere Welt darauf ausgelegt hat.

Ein kleines Gerät aus der Tasche zu holen und drauf zu schauen ist jetzt auch nicht der Gipfel des Komforts. Daher nutzen heutzutage schon viele eine zusätzliche Smartwatch um sich Benachrichtigungen anzeigen zu lassen ohne das Smartphone hervor holen zu müssen...
 
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Blaexe schrieb:
Warum denn nicht? Bei AR Brillen (oder Kontaktlinsen) geht es ja exakt darum intelligent Informationen einzublenden die wir wollen / benötigen und komplett neue Bedienschemas zu entwickeln.
Manchmal will man einfach fest anpacken :heilig:, merkt man daran wie sehr das haptische Feedback bei den neuen Quest Pro Controllern gelobt wird.
Blaexe schrieb:
Warum das von vorne herein als unmöglich oder weniger komfortabel abtun? Die selbe negative Einstellung gab's auch zu Touchscreens bevor sich unsere Welt darauf ausgelegt hat.
Aber scherz bei Seite, welches Problem wird dadurch gelöst? Touchscreens haben irgendwo das Problem des Platzmangels bei einem Taschengerät gelöst. Während wir aber im Alltag auch wenn wir es könnten, das Smartphone nicht oder selten mit Bluetooth Tastaturen verbinden, machen wir das bei Tablets wie dem iPad schon, weil es eben nicht die beste Lösung für alles ist.

Nur kontextbezogene Informationen anzuzeigen ist die Notlösung für mangelnde Bedienkontrolle. Eye-Tracking/Gedankenkontrolle ist die Notlösung für Interface freie Interaktion. Aber ist das Interface das Bottleneck? Ist das Smartphone noch zu kompliziert, möchte man noch mehr Kontrolle abgeben?

Das sind Fragen welche die Technik beantworten muss. Die Smartwatch war der Versuch, noch komfortabler als das Smartphone zu sein, aber das zum Preis mangelnder Fähigkeiten. Man kann nicht jeden Komfortverlust mit Leistung rechtfertigen, aber man kann auch nicht ewig auf Komfort setzen und Leistung vernachlässigen. Win-Win gibt es selten bei Technik. Die bisherige Vision von AR ist für mich wie eine Smartwatch, was Immersion in der virtuellen Welt angeht, ist VR besser, was Präsenz mit der echten Welt angeht, ist in der echten Welt das Gras meist grüner. Es gibt für AR/MR/VR immer einen eigenen Use-Case den sie am besten bewältigen, aber um ein Smartphone zu ersetzen braucht es Win-Win, den die Technologie nicht bietet. Wenn wir ultimative Gedankenkontrolle und Matrix Simulation hätten, würden sich vielleicht trotzdem viele gedanklich ein Smartphone Interface vorstellen weil man da Arme und Augen weniger bewegen muss, oder man nicht möchte das der Autotext jeden Gedanken aufschreibt. Oder weil man nicht die ganze Zeit Schizophrän seine Gedanken ordnen möchte:D.
 
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Für mich ist die Win-Win Situation eigentlich eindeutig. Eine AR Brille ist komfortabler, weil ich damit die Informationen ständig bei Bedarf bei mir habe und kein Gerät dafür extra verwenden muss. Außerdem kann ich mein gesamtes Sichtfeld nutzen, nicht nur ein kleiner Bildschirm.

Und auf der anderen Seite wäre die Brille weit funktionaler als ein Smartphone. Sie wäre potenziell dein Smartphone, Tablet, Laptop, PC, Fernseher, Kino, deine Kommunikationszentrale und - essentiell - dein ständiger, persönlicher Assistent. Dabei meine ich wirkliche, richtige Assistenten (die auch eine physische Form haben können), nicht vergleichbar mit Alexa und co. Meiner Meinung nach kann sowas extrem machtvoll sein. Eine weit entwickelte KI ist allgemein ein integraler Bestandteil von guten AR Brillen, ohne gehts nicht.

Dazu gibt es noch zig sehr banale Use Cases wie Verbesserung der Sicht z.B. bei Nachtblindheit oder eine (fokussierte) Hörhilfe.

Natürlich müssen dazu unendlich viele, technische Probleme gelöst werden. Aber darum geht's mir ja gar nicht.
 
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nr-Thunder schrieb:
Nicht mal das.
Was Smartphones disruptiv macht, ist Komfort. Dinge die man mit anderen Geräten machen kann, komfortabel erledigen. Es gibt für jeden Anwendungsfall, Fotos, Musik, Chatten, Spiele etc, bessere Geräte, aber nicht komfortablere Geräte.

Warum soll der Formfaktor Brille komfortabler sein, ich hasse es mit Handtracking zu browsen, ich will nicht in meinen Arm oder in die Luft fassen um etwas zu bedienen.
das fand ich bei "Minority Report" schon blöd.. wer will das..
statt ne einfache Bewegung mit der Maus muss man vor riesen Screen stehen und mit den Armen rumfuchteln
bei irgendeiner CSI-Serie haben sie sowas ähnliches: jeder "wirft" da fotos dann auf einen Screen und alle können drauf rumtatschen und die Fotos drehen und zoomen - weil das einfach soviel bringt
schaut nur "cool" aus - aber auf längere Sicht wirklich so arbeiten nervt das sicher

was ich meinte: nicht: ich krieg ne Whatsapp und muss mir die Brille aufsetzen um sie zu lesen

oder: ich muss den ganzen lieben Tag mit ner Brille am Kopf rumrennen, damit ich sie auf haben, falls ich ne Whatsapp kriege
oder nen Anruf kriege

deshalb meinte ich: eine vr/mr Brille die nicht schwerer ist als heutige Smartphones...
zusätzlich auf der Vorderseite quasi ein Smartphone ist
sodass man eben mal mit dem Daumen drauf rumwischen kann, emails checken etc. ohne sie aufzusetzen

das ist denk ich im Bereich des möglichen mit Technologie die wir uns heute gut vorstellen können

die Variante von Blaexe spielt wohl 20 Jahre oder mehr nach meiner Vision
KI die man wirklich als künstliche Intelligenz bezeichnen kann und die einem hilft
statt Brille dann Kontaktlinsen oder Brille im 30 Gramm Bereich (also es muss ein Konstrukt sein, dass man auch 5h ohne dass man es benötigt trägt, ohne dass es nevt
etc.
wobei: dem 3D-Fernsehen wird oft nachgesagt, dass dessen Tod der Umstand war, dass die 3D-Brillen niemand aufsetzen wollte... zu klobig/schwer (?) - die wiegen teils nur 25g
wenn das wirklich der wahre Grund wäre, schauts für die Zukunft (die Zukunft mit über 1Mrd VR-User) eher düster aus
für mich ist jetzt bezüglich Komfort tatsächlich mit der PIco4 ein gewisse Grenze unterschritten worden
mit meinem Mod - heute wieder ne Stunde gespielt - fällt sie mir teils gar nicht mehr auf dass ich sie am Kopf liegen haben..
ich hätte mir nicht gedacht dass paar Gramm weniger so einen Unterschied ausmachen
es ist für mich persönlich praktisch ein neues VR-Erlebnis
es ist für mich die Richtung wo VR hingehen muss...
nicht hin zu 200° FOV (und dann riesen Headset)
sondern hin zu brauchbarem FOV (das von der Pico - ähnlich der index - halte ich für brauchbar) und dafür leicht und wenig spürbar

nr-Thunder schrieb:
Was VR/AR disruptiv macht, ist Präsenz. Aber, brauche ich Präsenz für jeden Pipianwendungsfall
genau richtig...
wobei Blaexe wohl heir eher die AR-Variante vorschwebt denke ich, wo z.b. ein Chat/Whatsapp etc. im täglihcen Leben eingeblendet wird, ohne dass ich meine aktuelle Tätigkeit unterbrechen muss, ohne dass ich was aus der Tasche holen muss etc.
und wenn ich die Nachricht gelesen habe, geht sie weg und ich schau durch die AR-Brille wie durch eine sonnenbrille und sie stört nicht weil leicht etc.



nr-Thunder schrieb:
Mit einem Akkuschrauber kann man auch hämmern, trotzdem gibt es Hämmer. Mit VR/MR/AR etwas zu erschaffen, was bisher nicht ging, ist der richtige Weg. Aber die alte Welt und alte Prozesse mit diesen Technologien abzubilden, ist meiner Meinung ein schwieriges Unterfangen,
Stichwort: Whiteboard in VR


ich seh VR und AR so, dass ich in 10 Jahren
statt meines 34" Monitors im Wohnzimmereck (welches mir nach der Geburt 2er Kinder zugestanden wurde) dann einen 48" Monitor habe, mit 5k auflösung --> aber nicht mehr physisch, sondern in VR
die Brille wird aber nicht standalone am Arbeitsplatz benutzt (emails und co mal außen vor), sondern es gibt noch einen Zuspieler... der ist dann vielleicht kein Gaming-PC mehr wie heute...
die Apple-Lösung mit alles-in-einem-Chip hat sich durchgesetzt, das kleine 50Watt-Rechnerchen ist irgendwo im Wohnzimmer in einem schränkchen verschraubt

wegen KI:
bin gespannt ob und wann KI mal in Spielen Einzug hält..
bis jetzt spielen sich ja viele Spiele heute wie vor 30 Jahren in MOnkey Island 1
man führt einen Dialog mit Charaktere und hat 3 Antwortmöglichkeiten
da denke ich, dass man in Zukunft vielleicht sich mit den Spielfiguren unterhalten wird können, mit seiner eigenen Stimme (die sind dann in Games vielleicht noch keine Turing-TEst-Sichere KIs, aber so dass es Spaß macht und dass sie ihre Rolle gut spielen)

und die Technik könnte dann für echte Assistenten wie Blaexe sie genannt hat auch eingesetzt werden

mir geht diese Form von KI ja auch heute bei PCs ab...
ich mach paar 100 Fotos, lade sie auf den PC und mach im Prinzip immer wieder das selbe mit ihnen...

da wünsch ich mir, dass ich dem PC - ohne jetzt Makros programmieren zu müssen etc. -
einfach sagen kann:
"Computer: bitte bearbeite die RAW Fotos auf der Speicherkarte die ich gestern und Vorgestern gemacht habe, so wie ich sie letztens bearbeitet habe.

usw. usf.
 
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