Wann ist ein Lohn fair?

Was ist das beste Prinzip für einen fairen Lohn?

  • Marktgerechte Entlohnung

    Stimmen: 28 11,4%
  • Qualifikationsgerechte Entlohnung

    Stimmen: 53 21,6%
  • Sozialgerechte Entlohnung

    Stimmen: 25 10,2%
  • Anforderungsgerechte Entlohnung

    Stimmen: 20 8,2%
  • Leistungsgerechte Entlohnung

    Stimmen: 109 44,5%
  • Erfolgsbedingte Entlohnung

    Stimmen: 10 4,1%

  • Umfrageteilnehmer
    245
Allerdings hat das alles auch eine Grenze

Diese Grenzen gibt es, sie werden vom Markt bestimmt und haben nichts mit unserem emotionalen Gerechtigkeitsempfinden zu tuen.
Diese Kategorie kennt der KApitalismus nicht.
 
@andiac

Richtig, man kann theoretisch einen Mindestlohn einführen. Aber nur weil das potentiell möglich ist, bedeutet es nicht, dass es auch wirklich wird und der Kapitalismus dann auch noch funktioniert. Weshalb der Mindestlohn aus kapitalistischer Sicht (und nur diese Sicht zählt für realisierbare politische Entscheidungen in einem System, das über Kapital funktioniert) barer Unsinn ist, das hat Sheepshaver deutlich hingeschrieben und genau so tickt diese Wirtschaft auch:

Ein Mindestlohn macht es für den Arbeitgeber noch unattraktiver als es ohnehin schon ist, die verbleibenden Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. Durch einen Mindestlohn wird der Arbeitgeber dazu verdonnert, Arbeit über dem Marktwert zu bezahlen. Als Arbeitgeber werde ich dann dahin gehen, wo die Arbeit billiger zu haben ist.

DugDanger hat Sheepshaver dann zu Recht geantwortet:

wenigstens machst du dir keine Illusionen

Auch wenn Sheepshaver aus einem anderen Lager kommt, aber er ist insofern realistischer als er versteht, wie die Mechanismen funktionieren. Du aber hast da noch etwas Nachholbedarf. Für dich klingt irgendwas erstmal total gut (Mindestlohn, Grundeinkommen) und das muss dann irgendwie erkämpft werden. Über die praktikable Seite und die Bedeutung, die das für einen Kapitalismus haben kann, darüber kannst du dir keine Rechnung ablegen. Könntest du das, so würdest du diese Konzepte auch nicht vertreten, weil du dann wüsstest, dass sie praktizierter Unsinn wären. :)

Als Staaten das letzte mal versucht haben kapitalvermittelte Geschäfte selber zu regeln und zu lenken, da ist diese Wirtschaft zusammengebrochen. Ich spreche vom ehemaligen Ostblock. In letzter Instanz muss auch ein Staat nach Kapitaklogik handeln, spätestens wenns als Akteur am Weltmarkt auftritt. Also vergiss diesen Gedanken, dass der Staat da was "regeln" sollte.
Deine nächster gut gemeinter, aber praktisch unsinniger Ansatz ist es, die Gewinne zu verteilen. Die Verteilung der Gewinne bewirkt absolut gar nichts, wenn die Eigentumsrechte an Produktionsmitteln unverändert bleiben. Nach kurzer Zeit, wenn die Wirtschaft nicht schon vorher in sich zusammenbrochen ist, nachdem per Gesetz Gewinne umverteilt wurden (denn die Kapitalisten werden von allein ganz sicher kein Interesse daran haben, weil, rate mal: würde ihren Gewinn senken), dann würde sich alles wieder mehr oder weniger auf den jetzigen Zustand einpendeln.
 
Deshalb sprach ich ja davon, ggf. das WIrtschaftssystem zu ändern.
Allerdings scheinen die Gesetze des Kapitalismus nicht ganz so konsequent zu sein, wie du das schreibst. Es gibt ja genügend Länder, in denen ein Mindestlohn eingerichtet wurde. Und die sind dadurch auch nicht zusammengebrochen.
 
kapitalistische Nationen werden immer einen gewissen Grad an Sozialstaat bieten. Ein Mix aus Mindestlohn / Sozialversicherungen / KKV usw....

Der Bürger will ja die Illusion haben, das Wirtschaftssystem / der Staat sei "für ihn da".

Im einen Land gibst den Mindestlohn aber keine GKV, im nächsten Land gibts die Arbeitslosenversicherung aber keine Rentenversicherung usw....

Die Akteure wollen ja bei Laune gehalten werden, insbesondere die minder bemittelten.

Wenn ein funktionierender Mindestlohn in manchen Ländern für dich ein Zeichen dafür ist, dass (Zitat) die Gesetze des Kapitalismus nicht ganz so konsequent sind, bitte.
 
Wenn ein funktionierender Mindestlohn in manchen Ländern für dich ein Zeichen dafür ist, dass (Zitat) die Gesetze des Kapitalismus nicht ganz so konsequent sind, bitte.

Ich bin auf der Suche nach der Wahrheit. Ich bin nicht gewillt, den Leuten einfach Glauben zu schenken. Auch dir nicht. Ich denke, das verstehst du. ;)

In Europa haben 21 von 27 Staaten einen Mindestlohn. Bist du dir sicher, dass da keines dabei ist, in dem es auch eine Arbeitslosenversicherung, eine GKV und eine Rentenversicherung gibt.
Was ist denn mit Spanien? Wenn ich richtig informiert bin (ein Kumpel von mir wohnt in Spanien),dann gibt es das alles dort.

Sieh´s doch mal anders: Wäre der Mindestlohn ein so entscheidender Faktor wie ihr gerade meint, dann wäre keine Firma mehr in Deutschland ansässig. Es gibt genug Länder, in denen man noch weniger Lohn zahlen könnte.
Oder stimmt das nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
steht nicht Spanien gerade vor dem Bankrott?

Sozialstaat und internationale Wettbewerbsfähigkeit vertragen sich nämlich nicht so gut.

Das musst du mir natürlich auch nicht glauben.

Sieh´s doch mal anders: Wäre der Mindestlohn ein so entscheidender Faktor wie ihr gerade meint, dann wäre keine Firma mehr in Deutschland ansässig. Es gibt genug Länder, in denen man noch weniger Lohn zahlen könnte.
Oder stimmt das nicht?


versuch doch selber mal eine Antwort zu finden.

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über die Zusammenhänge zwischen Industrienationen und Billig Lohn Ländern habe ich hier was geschrieben, Post #555

https://www.computerbase.de/forum/threads/fuer-hartz4-etwas-tun.841074/page-28
 
Zuletzt bearbeitet:
steht nicht Spanien gerade vor dem Bankrott?

Und das liegt am Mindestlohn?
Mein in Spanien lebender Kumpel erklärt die Ursache der aktuellen wirtschaftlichen Probleme anders.
Seiner Meinung nach liegt das vor allem daran, dass Leute wie Aznar und Francisco Camps jahrelang in die eigenen Taschen gewirtschaftet haben. Desweiteren hat die Regierung das Land in diverse kriegerische Aktionen verwickelt. Was auch Unmengen an Geld gekostet hat.
Du kannst die Probleme nicht allein am Sozialsystem festmachen. Das wäre mir auch ohne die Auskunft meines Kumpels zu einfach.
Ein Sozialsystem kostet Geld. Das ist logisch. Das wäre in jedem WIrtschaftssystem so. Aber ich bin mir sicher, dass die Produktivität einer Volkswirtschaft hoch genug sein kann, um sich ein solches zu leisten.

versuch doch selber mal eine Antwort zu finden.

Meine Frage war natürlich rethorisch gemeint. Will heißen: Meine vorläufige Anwort auf die Frage habe ich bereits gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Sozialsystem kostet Geld. Das ist logisch. Das wäre in jedem WIrtschaftssystem so. Aber ich bin mir sicher, dass die Produktivität einer Volkswirtschaft hoch genug sein kann, um sich ein solches zu leisten.

Dann verstehe ich deine Aufregung nicht.

Mehr Sozialstaat und gut is.

Da hätte ich eine Idee: Wir wählen bei der nächsten Wahl Rot - Grün, die haben gesagt, dass sie ganz viele tolle Dinge machen wollen, für die Armen und für die Umwelt und für die Kinder und....und....und...
 
Ein besseres Sozialsystem wäre schonmal gut.
Es gibt noch unendlich viel Spielraum, dieses zu optimieren.
Ein besseres Wirtschaftssystem wäre auch toll, vielleicht sogar unabdingbar.
Es gibt ja schon verschiedene Ideen in diese Richtung wie z.B. die Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft. -> http://stattkapitalismus.blogsport.de/

Das mit den Parteien war natürlich nicht ganz ernst gemeint, richtig?! Ich hab auch schon mitgekriegt, dass die Parteien zu wenig tun (in meinen Augen) und dass sie selten das tun, was sie vorher "versprochen" haben. Auf die Parteien kann ich mich nicht verlassen, auf die nächste Wahl noch viel weniger.
Wenn du eine Idee hast, wie man das System möglichst positiv verändern (oder ersetzen) könnte, wäre ich ganz sicher offen dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Sozialsystem kostet Geld. Das ist logisch. Das wäre in jedem WIrtschaftssystem so.

Da ist nichts logisch dran. Dass ein Sozialsystem Geld kostet ist nicht in jedem Wirtschaftssystem so, sondern in jedem Wirtschaftssystem, das eben über Geld (als Kapital) betrieben wird.
 
Ja gut. Das stimmt schon. Aber ganz umsonst wirst du ein Sozialsystem nirgendwo installieren können. Zumindest "kostet" es Arbeit. Ob nun durch Menschenhand, durch Maschinen oder durch einen Mix aus beidem.
 
andiac schrieb:
Es gibt ja genügend Länder, in denen ein Mindestlohn eingerichtet wurde. Und die sind dadurch auch nicht zusammengebrochen.


Nun ja, ein Mindestlohn erschwert vorallem jungen Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt, weil man zu Beginn seines Berufslebens aufgrund fehlender Erfahrung einfach noch nicht sehr produktiv ist und dementsprechend relativ wenig verdienen müsste. So hat der Mindestlohn in Frankreich beispielsweise zu einer Jugendarbeitslosigkeit von über 20% geführt, während sie in Deutschland deutlich unter 10 % liegt. Und das obwohl die Gesamt-Arbeitslosenquote in Deutschland nur geringfügig besser ist. Und eine solche Entwicklung würde ich persönlich schon als "Zusammenbruch" bezeichnen. In den Ländern, in denen der Mindestlohn funktioniert, ist er so niedrig, dass er keinen oder nur geringe negative Einflüsse hat. In Deutschland müsste er bei etwa 6 Euro liegen um negative Einflüsse in Grenzen zu halten.
 
@Melvin
Dies aber nur auf den Mindestlohn zurückzuführen halte ich für sehr gewagt. In Deutschland ist der Anteil jüngerer Menschen aufgrund der seit Jahrzehnten weit unter Reproduktionsniveau liegenden Geburtenrate erheblich geringer als in Frankreich und dennoch haben wir nicht genügend Arbeit für alle.
 
wenn man sich auf eine antwort beschränken muss, bleibt eigentlich nur "leistung" übrig.

warum sollte ich einem hochschulabsolventen mehr zahlen, der die gleiche arbeit macht und genausoviel leistet wie ein nicht-hochschüler? wenn jemand keine leistung bringt, ist mir egal was er kann oder nicht.
 
Exar_Kun schrieb:
@Melvin
Dies aber nur auf den Mindestlohn zurückzuführen halte ich für sehr gewagt. In Deutschland ist der Anteil jüngerer Menschen aufgrund der seit Jahrzehnten weit unter Reproduktionsniveau liegenden Geburtenrate erheblich geringer als in Frankreich und dennoch haben wir nicht genügend Arbeit für alle.

Die Anzahl junger Menschen mag in Deutschland zwar geringer sein, allerdings ist der Unterschied bei weitem nicht so groß, als dass er einen so großen Unterschied in der Jugend-Arbeitslosenquote erklären würde. Es gibt sicher viele Ursachen, aber der Mindestlohn in Frankreich ist meiner Ansicht nach definitiv die Hauptursache.

Edit:

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Schon ein gewaltiger Unterschied. Da kann man demografische Gründe als Hauptursache wohl ausschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu der Statistik möchte ich nur als Gedankenspiel in den Raum werfen das 2008 eine Finanzkrise ausgebrochen ist. Statistiken die ab 2008 negativ ausschlagen muss man etwas gesondert betrachten. Ab 2008 ging es nicht mit dem "business as usual" zu. ;)

Jugendarbeitslosigkeit ist in der ganzen EU27 ein Problem.
Ab 2008 schlägt es in den Statistiken überwiegend negativ aus. Eine Studie dazu mit ein paar Statistiken findet man auf Jugend für Europa.

In Deutschland wird übrigens Jugendarbeitslosigkeit hart verschönert.
Jugendarbeitslos ist man wenn man unter 25 ist. Fällt man unter der Zuständigkeit der ARGE gibt es für diese Menschen die U25 Regel und die besagt ein Jugendlicher darf keinen einzigen Tag Arbeitslos sein darf. Was macht die U25 ARGE also? Die stecken einem geschwind in eine Maßnahme der Agentur für Arbeit oder der ARGE, stecken einem in eine Weiterbildung oder bringen einem dazu ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen ect nur um die Jugendarbeitslosigkeitsstatistik gering zu halten.
Von Teilhabe an Arbeit nach der Ausbildung hat das aber gar nichts bis wenig zu tun.
 
Ich würde behaupten es kommt doch auf das Individuum an, wenn ich als Arbeitnehmer 1000€ im Monat als "ausreichend"/"fair" halte dann ist der Lohn für mich fair. Mein Nachbar verdient aber 5000€ im Monat und sieht die Welt als unfair und ungerecht an. Er selbst hätte gerne mehr Lohn und findet sich von seinem Chef ausgebeutet.
 
Shader schrieb:
In Deutschland wird übrigens Jugendarbeitslosigkeit hart verschönert. Jugendarbeitslos ist man wenn man unter 25 ist. Fällt man unter der Zuständigkeit der ARGE gibt es für diese Menschen die U25 Regel und die besagt ein Jugendlicher darf keinen einzigen Tag Arbeitslos sein darf. Was macht die U25 ARGE also? Die stecken einem geschwind in eine Maßnahme der Agentur für Arbeit oder der ARGE, stecken einem in eine Weiterbildung oder bringen einem dazu ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen ect nur um die Jugendarbeitslosigkeitsstatistik gering zu halten.
Von Teilhabe an Arbeit nach der Ausbildung hat das aber gar nichts bis wenig zu tun.

Da muss ich energisch widersprechen. Die Arbeitslosenzahlen werden in Deutschland zwar massiv geschönt, allerdings bei weitem nicht so massiv wie in vielen anderen Ländern. Erkennt man beispielsweise daran, dass die Arbeitslosenquote der ILO (International Labour Organisation) für Deutschland deutlich niedriger ausfällt als die der BA (saisonbereinigt Januar 2011: 7,4% vs. 6,5%). Die ILO ist eine Organisation, die nach international standardisiertem Maßstab die Arbeitslosenquoten ermittelt, also in jedem Land exakt die gleiche Methode anwendet. Und für solche Länder-Vergleichen werden dann diese Quoten herangezogen. Auch diesen Erklärungsversuch für die Unterschiede in Deutschland und Frankreich lasse ich daher nicht gelten.

Edit:
Hier mal die harmonisierten Arbeitslosenquoten der 15-24jährigen von Eurostat:

Januar 2011:
Deutschland 8,3%
Frankreich 23,2%
 
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Das Problem dieses Threads ist im Titel bereits angelegt.
Man wird auf keine zufriedenstellende Antwort kommen können, weil einerseits mit der objektiven ökonomischen Kategorie des Lohnes operiert wird, dessen Zusammensetzung schlicht und ergreifend aus den Kalkulationen der Unternehmen heraus resultiert und andererseits wird mit dem Begriff der Fairness hier operiert, was einfach nur eine subjektiv-moralische Kategorie ist. Fast alle Mitdiskutanten hier ignorieren komplett die auf kapitalistische Kalkulation aufgebaute Zusammenstellung der Löhne und salbadern stattdessen lieber darüber, wie sie (als obs drauf ankäme) es sich vorstellen, dass Löhne auch noch zusammengestellt werden könnten. Irgendwie ziemlich lahm.
Fruchtbarer wäre es doch, wenn man schon darüber reden will, sich mal anzuschauen, wie momentan die Löhne zusammengesetzt werden, um dann auf dieser Grundlage Kritik o. Ä. zu betreiben. Indem man aber sich nur in Vorstellungen ergeht, wie das Ganze auszusehen hätte, bekundet man zugleich auch ein ziemliches Desinteresse an der Realität.
 
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@MELVIN
Ich kenne den Kriteriumkatalog der ILO nicht aber in der EU betrachtet nimmt Deutschland einen guten Rang ein.
Das mit der U25 ist meine Erfahrung, ich hab einmal ein Jahr lang ALGII mit der U25 Regel bezogen und dazu im Niedriglohnsektor gearbeitet und dann noch mal 3 Monate ALGII U25 mitgemacht. Dort hatte meine Sachbearbeiterin schon fast mit einem Faustschlag auf den Tisch gesagt du dürftest keinen einzigen Tag Arbeitslos sein. Glücklicherweise war diese so gütig und hat mir Zeit für meine Arbeitssuche gegeben und mich nicht sofort irgendwohin gesteckt und meine Eigeninitiative bei der Arbeitssuche brachte mir eine Anstellung mit einen unbefristeten Arbeitsvertrag und ansprechender Vergütung.

Trotzdem hat die Finanzkrise Auswirkung auf die Jugendarbeitslosigkeit, Spanien ist da das Paradebeispiel.
Je nach dem wie die Kündigungsmöglichkeit aussieht werden Jugendliche zuerst gefeuert.
Dafür ist auch Spanien das beste Beispiel, der Kündigungsschutz wurde dort so verwässert das es diesen defakto nicht mehr gibt.
Möglicherweise ist es Frankreich ähnlich.
 
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